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Dietrichs Rache ein (wahrer) Erlebnisbericht von Frank Klare 4. Kapitel Natürlich spielte ich folgendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn ich besagte „Parastimmenaufnahme“ an drei verschiedene Tonbandstimmenforscher senden würde, zudem möglichst drei Tonbandforscher / Gruppen, die sich untereinander nicht kennen? Würde ich drei verschiedene Auswertungen mit unterschiedlichem Textinhalt zurück erhalten? Oder würde ich größtenteils die gleichen Auswertungen zurück erhalten? Wenn Zweites nicht zutrifft, würden mich unterschiedliche Auswertungen dennoch auf die gleiche Spur bringen, oder kann man von vornherein eher annehmen, daß mich die Auswertungen; egal welchen Absenders; generell niemals voranbringen und wenn doch, höchstens auf eine falsche Fährte? Wenn dies so wäre, dann stellt sich die Frage eines Sinnes solcher „Stimmen“ im Allgemeinen. Noch komplizierter wird der folgende Schritt, meine Analysen. Theoretisch sind pro Zitat gleich dutzende Deutungen möglich. Aber welche ist die richtige, woher weiß man, welche es ist? Ich habe für mich auf all diese Fragen nur eine Antwort gefunden: Mein Gefühl! Ich behaupte, das Gefühl wird vom Unterbewusstsein gesteuert. Das Unterbewusstsein weiß oft mehr als unser Verstand. Und ich behaupte weiter, das Unterbewusstsein ist imstande, sich die richtigen Antworten „herauszupicken“. Diese „herausgepickten Analysen“ lassen sich hinterher selbstverständlich mit dem Verstand weiterprüfen und analysieren. Ich habe dennoch feststellen können, daß diese Methode nicht immer ganz einfach ist. Denn dies verlangt ein ständiges Wechseln vom Gefühl / Unterbewusstsein und dem Verstand / Bewusstsein. Es ist nicht immer klar erkennbar, ob gerade das Bewusstsein oder das Unterbewusstsein „spricht“. Bei dieser Komplexität ist man dazu geneigt, überschnell Dinge zu glauben bzw. glauben zu wissen, um in der Sache selbst weiterzukommen. Somit ist die Gefahr eines dadurch ausgelösten Irrweges vorhanden. Einmal auf einer falschen Spur, sucht der Verstand weitere „Beweise“ dieser, um selbige halten zu können. Dennoch habe ich keinen alternativen Weg gefunden. „Glaubt, was der Manni dir vorstellt“, blieb für mich der Stein des Anstosses. Selbst wenn drei verschiedene Tonbandstimmenforscher drei verschiedene Auswertungen der Parastimmen vorweisen, bleibt nicht wegzudiskutieren, daß die vorliegende bisher einzigste Auswertung paranormal ist. Um diese Behauptung zu untermauern, beginne ich nun mit meinen Analysen. Es bleibt noch anzumerken, daß ich nicht in der zuvor aufgeführten und nun wiedergegebenen Reihenfolge analysiert habe, so kam ich auf die Lösungen der ersten und letzten Position erst kurz vor Abschluss meiner zwei Tage andauernden „Rätsellösungen“. Einige Zitate konnte ich gar bis an den heutigen Tag nicht hinreichend auswerten. Dennoch meine nun folgenden Analysen haben mir zugleich eine der bewegendsten Momente in meinem Leben gebracht: Hinter die Bedeutung von „Manderama“ bin ich wiegesagt erst gegen Ende meiner Auswertungen gekommen, da sich „Manderama“ offenbar auf andere Zitate und deren Analysen bezieht. Anfangs vermutete ich hier einen esoterischen Begriff, wahrscheinlich der Ähnlichkeit zu „Mandala“ wegen. Dennoch brachten mich meine dahingehenden Recherchen nicht weiter. Also fing ich zunächst an, die anderen Zitate zu difinieren. Ich mußte schnell erkennen, daß entgegen meiner rückliegenden Aussage, „die Stimmen auf dem Band stehen in keinerlei Verbindung zum „bärtigen Mann“, so mein Gefühl“, sich die Stimmen doch darauf beziehen! Zu Erklärungen weiterer Einzelheiten komme ich noch. Dies also vorausgeschickt brachte mich „Manderama“ auf folgende Bedeutung: Manderama: Man(n) der Ama: der Mann: Der bärtige Mann. Nun hatte ich herauszufinden, was bedeutet „Ama“? Nach langem Suchen wurde ich im Psychologielexikon fündig: „Amaurotische Idiotie, auch bekannt unter dem Begriff Tay-Sachsche Krankheit. Dies ist eine seltene Störung, von der man glaubte, daß sie nur in jüdischen Familien auftritt. A. I. ist eine degenerative Krankheit des Zentralnervensystems, die auf ein rezessives Gen zurückgeführt werden kann. Das Kind ist bei der Geburt normal, und seine Entwicklung verläuft bis zum Beginn der Krankheit ohne Störungen. Symtome sind: stagnierende intellektuelle Entwicklung, Muskelschwäche und rapide fortschreitende Erblindung. Die Patienten sterben innerhalb von zwei Jahren nach Beginn der Krankheit.“ Ich zitierte, „der bärtige Mann starb eines grausamen Todes, und er erschien meiner Mutter und mir, um sich an uns zu rächen. Auffallend war sein merkwürdig langsamer Schritt und der Ausdruck seiner Augen...“ Die Krankheit erklärt sowohl seinen Schritt als auch seine Augen. Durch die Lähmungserscheinung konnte er sich nicht schneller bewegen! Die Erklärung der stechenden Augen erübrigt sich hiermit ebenfalls! Und wir kennen somit die wirkliche Todesursache. Der Mann hingegen ging bzw. geht wohl von einer Vergiftung unsererseits aus, dies nicht zuletzt, da diese Krankheit seinerzeit (im 16. Jahrhundert) noch völlig unbekannt war. Warum ich übrigens ausgerechnet im Psychologielexikon fündig wurde und nicht im Medizinlexikon, ist doch merkwürdig (?). Das „Stimmengamma“, hiermit, so meine ich, sind die Stimmen (es sind mehrere) auf dem Band gemeint. Dann folgt „alle liebt man“, könnte auch heißen „alle liebt Mann“: der bärtige Mann (?), hier bin ich bis jetzt nicht weiter oder dahinter gekommen. Die nächsten vier Zitate ergeben vor allem verknüpft einen Sinn. „Komm mit nach Bad Holingen (Holdingen).“ „Das mach zwei mal.“ „Er ist tot.“ „Dalli Zallimen“: ich soll (nicht allein) den Ort Bad Holingen / Holdingen aufsuchen und zwar gleich zweimal. Entweder erhalte ich beim ersten Besuch gar keine Erkenntnisse, oder wenn doch, so erhalte ich beim zweiten Besuch weitere Erkenntnisse. „Er ist tot“, da wir dies bereits ja wissen und danach „Dalli Zallimen“ (oder ähnlich) folgt, könnte dies ein Hinweis auf sein Grab in Holingen (o. Ä.) sein. Um dieses zu finden, brauche ich aber seinen damaligen Namen. Ebenso kann „Dalli Zallimen“ der Name einer Kontaktperson sein, welche möglicherweise wichtige Informationen hierzu für mich hat. In dieser Sache habe ich mittlerweile ausgiebiger recherchiert, vor allem was den Ort „Holingen“ betrifft, darüber werde ich nachher noch ausführlich berichten. Nun folgt das eingangs erwähnte Zitat „Glaubt, was der Manni dir vorstellt“, könnte heißen, mein Freund Manni (Manfred) hat irgendwelche Informationen, welche mir weiterhelfen könnten. Natürlich rief ich ihn sofort an und fragte u. A., ob er möglicherweise etwas von einem Ort namens „Holingen“ weiß. Bisher konnte mir Manni jedoch nichts (wissentlich) „vorstellen“, außer daß er sich noch gut an die Türschlossepisode erinnern kann. Doch gibt es möglicherweise noch eine zweite sinnvolle Deutung des Zitates: „Glaubt, was der Mann(i) dir vorstellt“: Der bärtige Mann! Darauf gekommen bin ich, weil es heißt „der Manni“ und nicht „Glaubt, was Manni dir vorstellt“. Außerdem heißt es „Glaubt“ und nicht „Glaube“, wer also außer mir soll noch „glauben“? Dann folgt „Parapsychisch gibt es“, was wohl bedeutet, ich müsse einräumen, daß hier paranormale Vorgänge im Gange sind. Wohl eine Antwort auf meine kritische Betrachtungsweise der ganzen Geschichte. Natürlich suche ich nach rationellen Erklärungen, stelle die Zufallsfrage, doch sage ich mittlerweile „alles ist möglich“. Denn hinter der Geschichte befinden sich ernsthafte Probleme, die es gilt, zu lösen. Ich möchte nur die Wahrheit herausfinden, dabei ist es für mich nahezu zweitrangig, ob sich die Geschichte am Ende als paranormal oder nicht paranormal erweist. Ich bezweifle jedoch nicht, daß es paranormale Phänomene im Allgemeinen gibt, einschränkend mit der Meinung, „para“ ist nicht gleich „übersinnlich“, sondern genauso Realität wie die „normale“ Realität. Nur die wissenschaftliche Forschung hat bis heute teils keine hinreichenden Erkenntnisse hierfür gefunden. Es wäre aber töricht zu sagen, was die Wissenschaft noch nicht beweisen oder erklären konnte, gibt es nicht. Die Relativitätstheorie etwa gab es auch schon immer, bevor sie von Albert Einstein entdeckt wurde. Wahrscheinlich bin ich also mit „Parapsychisch gibt es“ persönlich gemeint, was den Inhalt dieser Geschichte anbelangt. Es folgt „Totenvater“, bekannt als eine Gottheit, in diesem Fall aber ist der Sinn ein anderer: „Totenvater“: Toter Vater. „Er ist tot“, ein ganz deutlicher Hinweis, der bärtige Mann war im 16. Jahrhundert mein Vater. Hieraus wiederum lässt sich folgende Verknüpfung schlussfolgern: „Glaubt, was der Mann dir vorstellt, parapsychisch gibt es, so dein toter Vater.“ Die „Vorstellung“ lautet also, es war mein Vater, eine Erkenntnis, die ich vorher zwar vermutete, aber noch nicht wußte. Erst auf paranormalem Wege (Stimmen auf dem Band) sollte ich dies erfahren. „Donnerstag, unser Fenster“ lautet das nächste Zitat. Unter „Fenster“ ist die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits zu verstehen, oder die Verbindung zwischen unseren und anderen Dimensionen, so es „Parallelwelten“ gibt, ist das „Fenster“ der Übergang oder Durchgang. Donnerstag ist dieses Fenster somit eher zu öffnen als an den restlichen sechs Wochentagen. Wer aber ist „unser“? Die folgenden vier Zitate beinhalten die Antwort: „Macht Termin“ / „Unsere Mama“ / „Unser Frequenzfenster“ / „Der Papa sagt das“, frei übersetzt hieße dieser Satz sinngemäß: Ich soll mit meiner Mutter einen Termin machen, wir sind zusammen die Verbindung zum Fenster, eine Aufforderung meines damals verstorbenen Vaters. Die Formulierung „Macht Termin“ ist absolut zutreffend, berücksichtigt man die Tatsache, daß ich mit meiner Mutter etwa ein Jahr lang keinen Kontakt mehr hatte, warum, das erkläre ich später noch. Hingegen etwas fragwürdig ist die Formulierung „Unsere Mama“, zwar habe ich tatsächlich einen vier Jahre älteren Bruder, doch ist dieser im Zusammenhang mit der Geschichte bisher noch nie aufgetaucht. Es ist daher fraglich, ob er im damaligen Leben überhaupt in unserem Umfeld existent war. „Unser Frequenzfenster“ erklärt sich von selbst, schließlich betrifft die Angelegenheit meine Mutter, mich und „Der Papa sagt das“, meinen damaligen Vater. „Ankommen wir bereits unter Parastimmen“, hier habe ich gleich zwei gleichberechtigte Deutungen, erstens: Alle bisher genannten Hinweise sind ein Zeichen, daß bereits „Kontakt aufgenommen“ wurde, die jenseitigen Stimmen haben sich auf ein Band manifestiert. Die Stimme meines Vaters habe ich noch nicht herausgehört, weil er gar nicht gesprochen hat, warum, dazu später mehr. Zweitens, es könnte gleichzeitig eine Aufforderung sein, per Tonband erneut mit den „Stimmen“ in Verbindung zu treten, um ggf. weitere Informationen zu erhalten, auch dazu später mehr. Die nächsten beiden Zitate sind berechtigt: „Brauchen wir Halt?“ / „Seid Ihr soweit?“ Es gilt, um die Probleme zu lösen, unsererseits (meine Mutter und ich) Kontakt mit meinem damaligen Vater aufzunehmen, um ihn schließlich wissen zu lassen, woran er wirklich starb, damit seine Seele endlich Frieden findet. Gerade hier wird es besonders problematisch, dazu komme ich nachher noch. „Jesus ist unser Traum“, wiederum ein doppeldeutiges Zitat. Weder meine Mutter noch ich sind gläubig im christlichen Sinne. Mir ist von mehreren Seiten aus nahegelegt worden, zu beten. Über Gott oder über Jesus Christus sei ich in der Lage, das Problem zu lösen. Gott würde zu meinem Vater sprechen und seine Seele wäre frei. Das doppeldeutige bedeutet also, ich müsse Jesus Christus annehmen, der Versuch einer Bekehrung zu Gott also. Das Selbe gilt für meine Mutter. Dennoch bin ich nicht imstande, mein persönliches Weltbild einfach umzustossen. Ich möchte mich nun hier nicht mit der Glaubensfrage auseinandersetzen, sondern hier nur kurz anmerken, daß es vom Autor Ernst Meckelburg ein Buch namens „Hyperwelt“ gibt. In diesem Buch finde ich meinen Glauben eher wieder als in der Bibel. Nun komme ich zum letzten und, wie wir sehen werden, zugleich zum bewegendsten Zitat. Bei „Gustav macht was die Tage, immer Donnerstag“ (Name vom Autor geändert) kam ich ähnlich wie beim ersten Zitat „Manderama“ zunächst auf eine falsche Spur und nicht weiter. Nur dachte ich dabei immer an die Gegenwart oder Zukunft, weil es heißt „macht“ und nicht „machte“. Dennoch versuchte ich dann diesen Satz in die Vergangenheit hinein zu interpretieren, da sich auch die meisten anderen Zitate im Kern auf die Vergangenheit (16. Jahrhundert) beziehen. Also lautete die Frage nun: Was hat denn Gustav die Tage gemacht, Donnerstag? Wer überhaupt ist Gustav? Irgendwann fiel mir nur ein, daß ich einen Onkel namens Gustav habe, nur habe ich diesen Onkel, einen entfernten Verwandten, meines Wissens noch nie in meinem Leben gesehen. Also was soll er dann gemacht haben, was mit der Sache zu tun hat? Den folgenden Sachverhalt zu erklären, wird zugleich extrem schwierig als auch extrem notwendig. Extrem schwierig deshalb, weil einzelne Personen aus meiner Verwandtschaft ins Spiel kommen, deren Identität ich hier nicht zu nennen vermag, aus Rücksicht der Privatsphären aller Beteiligten. Extrem notwendig, weil dies zugleich der erste Beweis ist, daß zumindest Michael Pettkes (Jenseitsarbeitsgruppe AfJ) Zitate paranormal sind, sofern „Manni“ nur ein Zufall war: Der ganze Sachverhalt liegt inzwischen etwa 30 Jahre zurück. Innerhalb meiner Verwandtschaft fanden seinerzeit außereheliche Beziehungen statt, von denen ich als Kleinkind auf naive Art und Weise Kenntnis hatte. Außerdem gab es Verwandte, die meiner Person gegenüber nicht gerade wohlgesinnt waren. Solch einer Person wiederum kamen diese außerehelichen Beziehungen gerade recht, um sie für eigene Zwecke zu „benutzen“. Eine anstehende Hochzeit schließlich war dann der ideale Zeitpunkt, um diese Karten auszuspielen. Es fand die Erpressung statt, mich entweder zu töten, oder anderenfalls wäre ein riesiger Familienskandal auf der Hochzeitsfeier aufgedeckt worden. Also hat Gustav im Beisein einer weiteren Person, welche mir bekannt ist, „gemacht“. Dies ist wiegesagt alles cirka 30 Jahre her, genauer gesagt mein „Kindergartenunfall“ im Juni 1969. Um diese ungeheuerliche Behauptung zu untermauern und zu beweisen, war ich folglich gezwungen, in dieser Sache binnen der letzten 14 Tage mit all meinen Familienangehörigen in Verbindung zu treten. Schließlich bekam ich die beiden endgültigen Beweise. Erstens, auf meine Bitte hin erhielt ich ein Foto von Gustav. Die Ansicht des Fotos war dann das Schlüsselerlebnis: Wie in einem Film kamen mir wieder die Bilder, wie alles passierte, ins Bewusstsein. Zweitens, von einer verwandten Person erfuhr ich, es all die 30 Jahre lang gewußt zu haben! Aufgrund der äußerst delikaten Angelegenheit bitte ich daher nochmals um Verständnis, daß ich hier keine weiteren Einzelheiten oder Namen nennen werde. Es liegt wiegesagt alles mittlerweile über 30 Jahre zurück. Ich sehe daher keinen Sinn, irgendjemanden deshalb noch zur Verantwortung zu ziehen. Die Sache ließe sich damit nicht mehr rückgängig machen. Mir ist nur wichtig, daß alle meine Angehörigen erfahren, was ich weiß und vor allem woher ich das weiß, denn auf „normalem“ Wege hätte ich dies nie in Erfahrung gebracht! An dieser Stelle gilt es zunächst, Herrn Michael Pettke, dem Vorsitzenden der Tonbandgruppe AfJ (Berlin) meinen tiefsten Dank auszusprechen! Denn dank seiner Hilfe ist nun meine Seele, aber auch die Seelen mehrerer Familienangehöriger um einigen Ballast erleichtert worden. Schließlich lag der „Kindergartenunfall“ zuvor 30 Jahre lang wie ein Stein im Magen. Es ist nun natürlich die Frage, warum ich die Wortfetzen auf „Begreifen, was ist“ nicht vorher schon selbst herausgehört habe (?). Schließlich war ich doch lange Zeit im Besitz des Bandes. Sicherlich beherrsche ich nicht die Technik der Tonbandstimmenforscher, beim Abhören den Vordergrund zu ignorieren, um nur den Hintergrund herauszuhören, so Michaels Meinung. Es gibt aber auch die Möglichkeit, daß ich die Zitate einfach nicht hören wollte, einfach weil die Zeit dafür noch nicht reif war. Interessanterweise haben mittlerweile etwa ein Dutzend unabhängige neutrale Hörer die Wortfetzen herausgehört oder wollten sie zumindest herausgehört haben. Natürlich besteht trotzdem die Möglichkeit, daß Michael wie ein Sender oder wie ein Medium „funktioniert“ hat, beim Abhören von „Begreifen, was ist“, sprich, daß er die Signale zeitgleich mental aus dem Jenseits aufgegriffen hat. Aber egal wie es genau funktioniert hat, jedenfalls hat es funktioniert, das ist das Wichtige! Weiterhin stelle ich fest, daß die Anwesenden bei meinem AGW-Vortrag nachhaltig doch recht hatten, zumindest indirekt: Tatsächlich steht nun der „Kindergartenunfall“ mit der Geschichte im Zusammenhang! Aber warum eigentlich? Dafür habe ich gleich zwei Erklärungen. Erstens, die Sache mit „Manni“ und dem Kindergarten sollte mir die ganze Sache glaubhaft machen, ein indirekter Anstoss, auch an den weiteren Zitaten weiter zu recherchieren. Zweitens, Ich muß wohl zunächst das diesige Leben in Ordnung bringen, um danach die nötige Kraft zu besitzen, vorherige Leben in Ordnung zu bringen. Doch um dieses Leben in Ordnung zu bringen, habe ich noch einiges zu tun. Wie ich schon zitierte, hat sich meine Mutter irgendwann von der Möglichkeit eines „Spukphänomens“ distanziert. „Vielmehr gehen lebendige Menschen in ihrer Wohnung ein und aus, und zwar bis an den heutigen Tag! Mit Regelmäßigkeit werden Gegenstände beschädigt oder entwendet.“ Auch diverse Male das Türschloss auszuwechseln (ich erinnere an die Türschlossepisode mit meiner Frau!), hielt den ungebetenen Besuch bisher nicht davon ab, weiterhin zu erscheinen. Verfolgungswahn? Dazu meine ich ganz klar nein, denn: Ich habe mit eigenen Augen viele der Beschädigungen und Veränderungen gesehen, nur zwei Beispiele: Auf und hinter der Wohnzimmercouch zeigen sich Spuren von schwarzen Rußpartikeln, am Besteckservice hat sich jemand die Mühe gemacht, an den Griffen akkurat dieselben runterzufeilen. Nun, man könnte argumentieren, das war alles meine Mutter in ihrem Wahn selbst. Aber es dürfte erkennbar werden, auf was ich hinaus will: Wie ich schon zitierte, gab es auch in der Wohnung meiner Frau und mir „Vorfälle“. Neben den zitierten Klopfgeräuschen sind auch in unserer Wohnung Dinge „verändert“ worden oder verschwunden. Dies sage ich jetzt nicht, weil ich meine „kranke“ Mutter in Schutz nehmen möchte, sondern weil ich meine Mutter verstehen kann. Sie mußte in ihrem Leben sehr viel durchmachen. Es wäre für sie wahrscheinlich daher zuviel, sich jetzt auch noch mit einer „Spukgeschichte“ abzugeben. Die „lebendigen Menschen“ sind damit also eine Schutzbehauptung; nur, seit vielen, vielen Jahren. Irgendwann zog meine Mutter in eine andere Wohnung. Zunächst hatte ich die Hoffnung, es „komme“ keiner mehr in ihre Wohnung, doch sollte sich diese Hoffnung auf ein „neues besseres Leben“ für meine Mutter bald zerschlagen. Natürlich hat diese Schutzbehauptung irgendwann eine Eigendynamik entwickelt, so daß meine Mutter ein entsprechend auswüchsiges Verhalten an den Tag legt, was einen uninformierten Psychiater in seiner Diagnose „Psychose“ bekräftigen würde. Das alles mit anzusehen, tut mir seit Jahren sehr weh, denn ich sehe der Tatsache ins Auge, ich „begreife, was ist“, um mein Gedicht mal hinein zu interpretieren. Es spielt sich seit Jahren in meinen Augen ein Drama ab, ausgelöst durch meinen verstorbenen Vater im 16. Jahrhundert. Was noch viel schlimmer ist, ich konnte bisher meiner Mutter deshalb nie helfen! Denn seit Jahren kann ich nicht mehr vernünftig darüber mit ihr reden. Deshalb hatten wir, wie vorhin schon erwähnt, lange keinen Kontakt mehr. Auch darum ist jetzt in meinem Leben der Zeitpunkt erreicht, daß ich das vorige und somit auch das diesige Leben in Ordnung bringen möchte. Wenn es sein muß, auch ohne Hilfe meiner Mutter, verbunden mit der Hoffnung, daß irgendwann infolge keine lebendigen Menschen mehr ihre Wohnung ungebeten aufsuchen. Wie ich schon sagte, ich hatte schon länger keinen Kontakt mehr mit meiner Mutter, bis ich sie vor kurzem in dieser Angelegenheit anrief. Es stellte sich heraus, daß sie mir im letzten halben Jahr drei Briefe schrieb. Nur, keiner der drei Briefe kam bis heute bei mir an! Also dachte sie, ich möchte keinen Kontakt mit ihr und umgekehrt. Zufall? Nebenher erfahre ich noch, das von mir berichtete Fernsehphänomen mit den „tanzenden Rechtecken“ fand bei ihr ebenso statt, nur daß es bei ihr andere Farben waren. Zufall? Aber es kommt noch viel dicker! Aufgrund meiner Erkenntnisse blieb es nicht aus, wie den Rest meiner Familie auch meine Mutter in dieser Woche persönlich aufzusuchen. Damit verbindend hatte ich die Hoffnung, daß es mir meine Mutter erlaubt, die besagte Vitrine mit dem Gesicht zu fotografieren. Glücklicherweise hat sie mir dies dann auch erlaubt. Doch nun das Unglaubliche (!): F. K., Frühjahr 1999
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