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Dietrichs Rache ein (wahrer) Erlebnisbericht von Frank Klare 3. Kapitel Wir schreiben März 1999, eine Zeit, welche mich nicht umhin kommen lässt, neueste Entwicklungen niederzuschreiben. In diesen Tagen und Wochen wurde ich erneut massiv mit der Geschichte konfrontiert. Um alle wichtigen neuen Zusammenhänge zu verdeutlichen, gehe ich zunächst wieder einmal in der Zeit zurück, um einiges über mein bisheriges Leben zu erzählen. 1965 wurde ich in Berlin geboren. Ich war ein durchschnittliches aufgewecktes und lebensfrohes Kind. Dennoch Ende Juni 1969 warf sich ein dunkler Schatten über mein Leben. Soviel lässt sich durch teils widersprüchige Aussagen meiner Familienmitglieder definitiv sagen: Im WC-Raum eines Kindergartens wurde ich schwer verletzt und ohne Bewusstsein aufgefunden. Die Art der Verletzungen deuteten auf Fremdeinwirkung hin. Dennoch hat die Polizei nie in der Sache hinreichend recherchiert und in den folgenden Jahren sprach man von einem „Unfall“. Dieser Unfall jedoch hinterließ seine Spuren. Ausgelöst durch einen schweren Schock konnte ich seither nicht mehr sprechen, nicht mehr spielen und hatte Angst vor Menschen. Das Sprechen hat mir meine Mutter wieder mühselig beibringen müssen, doch blieb bis zum heutigen Tag ein Sprachfehler zurück. Menschen, die mich nicht näher kennen, vermuten daher, ich stamme aus Sachsen oder Bayern. Um dies richtig zu stellen, machte ich es mir in den letzten Jahren zur Angewohnheit, besagten Unfall zu zitieren. Die restlichen Jahre meiner Kindheit verliefen in gewohnten Bahnen. Es dauerte bis in meine Jugendzeit, soziale Kontakte uneingeschränkt pflegen zu können. In den folgenden Jahren entwickelte ich meine Funktion als Elektronikmusiker, wie schon erwähnt. Als solcher stand ich oft im Mittelpunkt eines Geschehens, so etwa bei Konzerten. Eine interessante Wende, wenn man bedenkt, daß ich noch etwa zehn Jahre zuvor extrem kontaktscheu und schüchtern war. Also engros möchte ich damit sagen, ich hatte mein Leben wieder im Griff. Mein zurückgebliebener Sprachfehler ist sozusagen ein Andenken an andere Zeiten, mit welchem ich lernte, mich zu arrangieren. Schließlich folgte das Jahr 1985, der Ausgangspunkt dieser Geschichte. In den Folgejahren gab es nur sehr wenige Menschen, denen ich diese anvertraute. Vielmehr begann ich mich, dafür vermehrt zu interessieren. Am Anfang standen natürlich die typischen Fragen im Raume, wie z. B. „Habe ich mir alles nur eingebildet?“ oder „Alles nur Zufall?“. Also begann ich zu lesen. Einerseits fand ich mich teilweise in der einschlägigen Literatur wieder, andererseits fiel mir schon damals auf, bei Beantwortung einer Frage stellen sich zumeist gleichsam zwei neue. Oder es gibt zwei bis drei mögliche Erklärungen gleichzeitig. Ich fand mich also irgendwie im Irrgarten der Grenzwissenschaften wieder, ohne den Ausgang zu finden. Irgendwann fand ich jedoch in diesem Irrgarten noch mehr Menschen, die sich verlaufen haben. Ja, und diese Menschen wurden immer mehr. Irgendwann begann ich deshalb mir einzubilden, offenbar ein großes Schild mit mir herumzutragen, mit der Aufschrift: „Alle Paranormalen zu mir“ o. Ä. Auch hier stelle ich mal wieder die Frage in den Raum: „Zufall?“. Meine persönliche Meinung: Offenbar funktioniert das Unterbewusstsein von Menschen mit paranormalen Erfahrungen ähnlich wie die Funktechnik. Ich habe es gelernt zu wissen, mit wem ich reden kann; mehr noch; wer selbst „Betroffener“ ist. Dies setzt, so meine Erfahrung, lediglich eine gewisse Sensibilität voraus. Gleichsam sind mir wissentlich noch nie „unsensible Betroffene“ begegnet, was, so meine Schlussfolgerung, an der Natur der Sache liegen muß. Aus dieser Grundkonstellation heraus, bekräftigt mit weiteren paranormalen Vorfällen in meinem Leben, war der folgende Schritt nur ein kleiner, ein logischer: Immer noch im Irrgarten stehend suchten wir nunmehr gemeinsam den Ausgang. Ende 1997 hatte der Ausgang den Namen „G. I. G.- Berlin / Potsdam“ (Grenzwissenschaftliche Interessengemeinschaft). Anfang 1999 reformierten wir uns und hießen seitdem „Interessenkreis Allgemeiner Grenzwissenschaften, Deutschland, kurz AGW“. Auch der folgende Schritt war logisch und vorhersehbar: Irgendwann sollte der Tag kommen, wo ich die ganze Geschichte niederschreibe, um mit ihr an die Öffentlichkeit zu gehen. Genau dies tat ich erstmals in Form einer Vorlesung meiner Geschichte im Februar 1999 innerhalb der Interessengruppe „AGW“ (Der AGW-Vorstand war seinerzeit Jens Brehl, Daniel George, Frank Klare und Andreas Marechal, Hinweis des Autors), mit welcher einmal im Monat ein Treffen stattfand. Beim Vorlesen der ersten Seiten dieser Geschichte fing ich unwillkürlich an zu zittern! War es die Aufregung, mich damit zu outen? Oder war es wieder einmal meine Vorahnung, mit dem Vortrag eine Reihe von Mechanismen in Gang zu setzen? Gleichsam spürte ich während des Vortrages die Präsenz eines unsichtbaren Zuhörers. Ich wußte, der „bärtige Mann“ war nicht weit weg. Das Gefühl seiner Präsenz erzeugte in mir die Angst vor einer etwaigen bevorstehenden weiteren Materialisation! Als ich dieses Gefühl offen bekundete, dennoch keine Materialisation folgte, war man teilweise enttäuscht, daß diese „Showeinlage“ nicht zustande kam. Zugleich habe ich mich aber in der Gruppe verstanden und aufgefangen gefühlt. Nach dem Vortrag war ich um einigen Seelenbalast erleichtert, ich fühlte mich, um meinem Vornamen Frank Ehre zu machen, freier. Infolge kam es dann erwartungsgemäß zu interessanten Fragen, so z. B., ob außer meiner Mutter und mir auch jemand Anderes das Gesicht in der Vitrine erkennen würde? (Anm.: Ja, aber dazu später mehr). Besonders interessant ist jedoch die Tatsache, daß unter den Zuhörern auch zwei Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft für Jenseitskontakte- Berlin e.V., kurz: A f J“ waren, der 1.Vorsitzende Michael Pettke sowie Dieter Knöfel. Besagte Gruppe betreibt seit 1989 ihre Arbeit vorwiegend mit Tonbandstimmenforschung, also die Kontaktaufnahme zu Verstorbenen mit Hilfe der Tonbandtechnik. Was lag nun näher, als daß die beiden mich nach der mysteriösen Studioaufnahme von „Begreifen, was ist“ fragten? So verblieb ich mit Michael, ihm alsbald die Aufnahme für seine Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Nun gibt es noch eine interessante Nebengeschichte. Natürlich zitierte ich auch am besagten Abend den „Kindergartenunfall“, allerdings diesmal mit dem Zusatz, daß der Unfall keiner war. Gleichzeitig betonte ich jedoch, daß dieses Ereignis in keinster Weise mit dem Inhalt meiner Geschichte zu verbinden sei. Der Kindergartenvorfall trug sich in früher Kindheit meines diesigen Lebens zu, die Geschichte hingegen beruht bekanntermaßen auf dem zitierten Leben im 16. Jahrhundert. Ja, und das Interessante hierbei war die Reaktion einiger Anwesender hierzu: „Der Kindergartenvorfall stehe sehr wohl mit der Geschichte im Zusammenhang“, so die Meinungen! Ferner schien man gar erstaunt gewesen zu sein, daß ich nicht selbst Zusammenhänge sehe. Ich widerum, das räume ich gerne ein, war nur verwundert, bzw. ich fühlte mich in diesem Punkt nicht richtig verstanden und blieb letztlich bei meiner Aussage, daß es keine Zusammenhänge gibt. Soweit also zu diesem historischen Datum, den 5. 2. 1999, nachhaltig dem Auslöser weiterer Mechanismen, wie wir im Folgenden sehen werden. Bevor ich fortfahre, jedoch einige wichtige Informationen zu meiner Person. Seit cirka 1993 ist mir aufgefallen, daß ich desöfteren Zeuge (oder Verursacher?) verschiedenster psychokinetischer Effekte bin. Und nicht immer stehen diese Vorkommnisse in Verbindung zu der Geschichte. So hatte ich z. B. im Herbst 1998 folgendes Erlebnis: Im Wohnzimmer sitzend sah ich plötzlich im Monitor des dort stehenden Computers mehrere Blitze. Nur, das Gerät war gar nicht eingeschaltet! Am selben Abend noch erließ US- Präsident Clinton den Befehl, Bomben auf den Irak abzuwerfen. An mir selbst durchgeführte ASW-Testreihen brachten teilweise beachtenswerte überdurchschnittliche Ergebnisse hervor. Aber dies, das konnte ich weiterhin herausfinden, überwiegend nur in „Grenzsituationen", in schwierigen Lebenslagen oder wenn Gefahr wie z. B. Krieg in Verzug ist. In diesem Punkt stimme ich offenbar mit den meisten Aussagen der Parapsychologen überein, so ist es ja auch in der einschlägigen Literatur nachzulesen. Ob ich die Effekte allerdings selbst psychokinetisch auslöse, oder ob ich möglicherweise halluziniere, wie es in den Büchern weiter behauptet oder erklärt wird, vermag ich nicht mit Gewissheit zu sagen. Doch möchte ich die Möglichkeit der Halluzination zumindest in einigen Fällen in Frage stellen, da einige der Vorfälle im Beisein von Zeugen stattfanden, zumeist war es meine Frau. Doch das Problem, auf das ich jetzt hinaus will, ist ein anderes: Es gab wie in jüngster Zeit Situationen, in denen paranormale Phänomene auftraten (zumeist verschiedenartige Klopfgeräusche), ich aber in dem Moment die eigentliche Ursache nicht erkennen konnte, sprich, sind aktuelle Probleme wie Kriegsgefahr die Ursache? Oder meldet sich meine Geschichte zurück? Dazu folgendes: Diese Zeilen schreibe ich am 23. 3. 1999. Vor kurzem traten erneut Klopfphänomene auf, meine Frau war wieder Zeugin. Es steht an diesem Tag unmittelbar ein Luftangriff der NATO auf Jugoslawien bevor. Gleichsam verarbeitete ich zur selben Zeit durch Niederschrift den Fortlauf meiner Geschichte. Dennoch gilt eines festzuhalten, seit Anfang 1999 nahm die Häufigkeit der Phänomene rapide zu. Und seit dem Vortrag meiner Geschichte übertrugen sie sich sogar auf mein Umfeld, auf Menschen, die mir nahe stehen. Da ich hier deshalb die Geschichte als Verursacher vermute, möchte ich von hier fortan weiter erzählen, was sich seit dem Abend des 5. 2. 1999 zugetragen hat. Noch am selben Abend begab ich mich zu später Stunde ins Schlafzimmer, meine Frau schlief bereits schon. Da ich noch nicht sehr müde war, wollte ich noch ein wenig in einem Buch lesen (es war ein Buch über die Berliner S- Bahn, eines meiner zahlreichen Interessengebiete). Irgendwann vernahm ich ein unregelmäßig eher leises Klopfen. Ich tippte zunächst auf das Heizungsrohr. Es stellte sich jedoch heraus, daß das Klopfen aus der Zwischenwand von Wohn und Schlafzimmer her kam. Interessanterweise ortete später eine unserer Katzen ebenso das Geräusch. Auch die Katze suchte die Wand ab und gab schließlich genauso wie ich zuvor auf. Im Gedanken „wer weiß, was das war“ hatte ich das Klopfen dann ignoriert, um weiter im Buch zu lesen, wonach ich irgendwann einschlief. Wahrscheinlich hätte ich die Episode ganz vergessen bzw. weiter außer acht gelassen, wenn nicht bereits am nächsten Tag Folgendes geschehen wäre: Ich saß mittags auf der Couch unseres Wohnzimmers, um Fernsehen zu schauen. Auf den Tisch fiel von draußen Sonnenlicht. Dann bildeten sich auf den hellen Tischplatten viele tausend schwarze Punkte, die sich allesamt Richtung Süden bewegten (Richtung Fenster). Dies aus den Augenwinkeln erkennend, stiegen nun gewissermaßen die „Punkte“ in die Höhe. Es bildeten sich darauf in der Luft aus den Punkten gräulich leuchtende „Körper“, ähnlich aussehend wie Wolken. Diese Objekte wiederum bewegten sich ihrerseits Richtung Süden. Zudem vernahm ich noch einen schwachen Geruch, welchen ich als „künstlich“ oder leicht nach Seife oder Parfüm duftend bezeichnen würde. Mein erster Gedanke war „Feuer, es brennt!“. Dennoch einen Sekundenbruchteil später erkannte ich die „Objekte“ als paranormale Gebilde. Interessant war, ich hatte keine Angst davor. Nein, die Objekte weckten eher meine Neugier und wissenschaftliche Betrachtungsweise. Leider konnte ich diesmal meine Frau nicht rufen, da sie nicht daheim war. Dann fiel mir unsere Videokamera ein! Ich wollte die Objekte filmen, um somit hinterher meine Behauptungen auch zeigen zu können. Leider verstrich zu viel Zeit, bis ich endlich die Kamera ausgepackt und startbereit hatte. Die Objekte lösten sich in der Zeit langsam auf, sie „verdünnten" sich. Ich suchte danach nach natürlichen Ursachen wie Sonnenreflexionen, Schatten von Wolken, oder, der kalten Jahreszeit wegen, nach Rauch aus Schornsteinen in der Umgebung, dennoch alles ergebnislos. Die Kamera ließ ich jedoch in Alarmbereitschaft, im Falle sich der Vorfall wiederholt. Leider geschah dies zunächst nicht. Dennoch fielen mir jetzt zwei Sachen wieder ein, Erstens: Das Klopfen am Vorabend, Zweitens: Das paranormale leuchtende Gebilde, welches meine Mutter mal in ihrem Flur gesehen hat. Auch dieses Objekt bestand aus vielen tausend rotierenden kleinen Punkten. Als ich abends mit meinem Freund Andreas Marechal telefonierte und ihm den Fall schilderte, sollte ich erfahren, daß er mich eigentlich anrief, um mir mitzuteilen, daß er sich über seltsame Klopfgeräusche in seiner Wohnung wunderte. Weitere Recherchen unsererseits ergaben, die Klopfgeräusche traten zwar selten zeitgleich auf, aber die Art der Geräusche deckte sich mit unseren Beschreibungen. Da mir Andreas seit Jahren schon menschlich sehr nahe steht, was man landläufig auch als „gleiche Wellenlänge“ bezeichnet, erklärt sich die Übertragung der Phänomene von mir auf ihn fast selbst, zumindest aus parapsychologischer Sicht. Um diese Behauptung zu untermauern, ein häufiges Beispiel aus der Vergangenheit: Unzählige Male dachte ich „na, ich werde jetzt mal Andi anrufen“. In dem Moment klingelte mein Telefon und Andi war dran (?). Natürlich ist es nicht in meinem Sinne, paranormale Phänomene offenbar auf medialem Wege zu ihm zu schicken. Aber genau dies schien zu geschehen. Weitere Fragen wären, wenn das Klopfen Jenseitsbotschaften für mich waren, warum gelangten sie dann zu Andreas? Daher könnte man auch annehmen, daß ich die Phänomene selbst unbewusst erzeugte, in Form von Psychokinese zum Beispiel. Hätte ich hingegen doch halluziniert, geschah dann auch hier mit Andreas das Gleiche, eine „Halluzinationstelepathie“, gibt es sowas überhaupt? Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich sage: Alles ist möglich. Dennoch bleibt der Maßstab der Wahrscheinlichkeit und die Frage des „Zufalls“. Und es bleibt die Frage des tieferen Sinnes eines Geschehens. Vor allem die letzte Frage stellt sich mit Anhäufung der Geschehnisse immer deutlicher. Neben weiteren Klopfphänomenen bildeten sich Ende Februar auf dem Fernseher „merkwürdige Störungen“ in Form von roten und blauen Rechtecken, welche förmlich anfingen, über die Bildröhre zu „tanzen“. Der Fernseher war zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet, es lief ein alter Schwarzweißfilm! Als das Phänomen zu nächtlicher Stunde erneut auftrat, ich dachte zunächst, der Fernseher sei defekt, holte ich meine schon schlafende Frau aus dem Bett. Mittlerweile hatte die Intensität des Phänomens nachgelassen, dennoch war es noch deutlich sichtbar. Leider ist eine spontan versuchte Videoaufnahme hiervon nur etwa eine Sekunde lang, da die Rechtecke genauso schnell verschwanden, wie sie kamen. Danach ist das Phänomen nicht mehr aufgetreten, also war auch unser Fernseher nicht defekt. Technische Probleme bekam ich hingegen, als ich das Lied „Begreifen, was ist“ auf MC überspielen wollte, um diese dann wie vereinbart dem Michael Pettke (A f J) zu überreichen. Die zugegebenermaßen vorher schon leicht defekte Stereoanlage gab nur noch einen lauten Brummton von sich, eine Überspielung hätte also nur wenig Sinn. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab, Michael stattdessen eine CD-R zu übergeben, auf der sich ebenfalls besagter Titel befand, glücklicherweise hatte ich diese alte Test-CD noch nicht in den Müll geworfen! Am 5. 3. 1999 im Rahmen des AGW-Treffens konnte ich ihm dann schließlich die CD-R überreichen. An diesem Tag ging es mir gesundheitlich nicht besonders gut. Dennoch „schleppte“ ich mich zum Treffen, wo ich übrigens (zufällig?) gleich zwei Doppelgängerinnen traf. Beide Frauen waren neue Interessenten des AGW, die ältere hatte große Ähnlichkeit mit meiner Schwiegermutter und die jüngere Frau verwechselte ich zunächst mit einem Mitglied der UFO- Forschungsgruppe „Independent Alien Network, kurz I A N“. Auffallend ist nur, deshalb erwähnte ich das, vor allem in Grenzsituationen neige ich offenbar vermehrt dazu, „Doppelgänger“ zu treffen. Dies passiert mir dann überall, ob auf der Straße, in der U-Bahn oder sonstwo. In der Regel erkenne ich dann aber jedoch die Doppelgänger als solche. Meine Gedanken dazu: Ich spreche nur von mir, weil ich nicht weiß, ob andere Menschen ähnliche Erfahrungen gemacht haben (?). Vorwiegend in schwierigen Lebenslagen treffe ich wiegesagt vermehrt auf Doppelgänger mir vertrauter Menschen. Man könnte nun meinen, diese zeigen sich mir als „Unterstützung“ in schweren Tagen. Die Doppelgänger sind es jedoch, weil die „Originale“ zu den Zeiten nicht zur Verfügung stehen (?). Eine mögliche Erklärung wäre, daß ich erst in genannter Situation andere Menschen genauer anschaue als sonst und somit eher Ähnlichkeiten erkenne. Allerdings hatte ich mal ein Erlebnis folgender Art: Ich stieg in eine S- Bahn (mir ging es ganz gut), alle Sitzplätze waren besetzt, also blieb ich an einer Tür stehen. Mir gegenüber stand eine junge Person. Die höchstens 20 jährige etwa 1,60 Meter große Frau erinnerte mich an die meinige, nur daß meine Frau zehn Jahre älter und 20 Zentimeter größer ist. Dennoch vom Gesicht her hätte es ihre Zwillingsschwester sein können. Was dann geschah, kann ich mir bis heute nicht erklären: Ihre Augen schauten ständig zu mir auf (ich war ca. 25 cm größer). Ich merkte, daß sie versuchte, mir direkt in die Augen zu schauen. Etwas perplex und verunsichert versuchte ich zunächst aus dem Fenster zu schauen, aber ich spürte ihren anhaltenden intensiven Blick. Nun stellte ich mich der Tatsache und schaute auch ihr in die Augen. Keiner von uns wagte es, wieder wegzuschauen! Ihr Gesichtsausdruck war eher ernst, ihre Augen fragend. Hat sie möglicherweise in mir den Doppelgänger ihres Freundes erkannt? Plötzlich stieg die Frau aus und drehte sich nicht mehr nach mir um! Ich verblieb mit einer leichten Gänsehaut in der S-Bahn zurück. Soweit also meine Ausführungen zu Doppelgängern. Zu meiner Rechten saß also am AGW-Abend die ältere, zu meiner Linken die jüngere Doppelgängerin, man könnte meinen als „Schutzengel“, sofern an meinen Ausführungen was dran ist. Wie dem auch sei, nach einem interessanten Abend fuhren wir alle zufrieden nach Hause. Wie schon erwähnt, war ich diesen Tag gesundheitlich nicht so auf der Höhe. Ich war auch etwas übermüdet und ging daher diesen Abend bald ins Bett. Die Augen fielen mir bald zu, doch im Bett liegend konnte ich nicht einschlafen. Ich war todmüde und zugleich hellwach! Nach etwa einer Stunde stand ich total erschöpft wieder auf, ging ins Wohnzimmer, riss die Fenster auf und rauchte eine Zigarette nach der anderen. Irgendwann ging ich wieder ins Bett, um erneut wieder aufzustehen, es war eine fürchterliche Nacht! Um cirka 5 Uhr morgens landete ich endlich endgültig im Bett. Ich war total aufgedreht, ohne daß ich einen Grund erkennen konnte. Ich habe über nichts wissentlich nachgedacht, außer meinen Wunsch zu schlafen. Offenbar hat mein Unterbewusstsein auf Hochtouren gearbeitet, mein oberes Bewusstsein und mein Körper brauchten jedoch Ruhe und Schlaf. Bis etwa 12 Uhr hatte ich dann diese Ruhe, bis meine Frau mich weckte. Eines ihrer ersten Worte war: „Ich soll dringend Michael Pettke zurückrufen!“. Ohne die geringste Vorahnung, was nun auf mich zukam (ich spreche nicht vom Unterbewußtsein), rief ich also zurück. Ich glaubte an eine etwaige Rückfrage, oder daß plötzlich auf der CD-R nichts drauf ist. Dennoch erfuhr ich, daß er die CD-R bereits gehört hat und auf Anhieb einige Wortfetzen heraushören konnte. Jedoch, so erzählte ich schon, sehe ich keinen direkten Zusammenhang zwischen der Stimme auf der Aufnahme und meiner Geschichte. Ferner weiß ich nicht so recht, was ich von dem Tonbandstimmenphänomen halten soll. Ich gebe zu, mich bisher noch nicht hinreichend hiermit befasst zu haben, außer hierüber einige Bücher gelesen zu haben. Da ich ein praktisch veranlagter und aufgeschlossener Mensch bin und auf diesem Gebiet noch keine persönliche Erfahrungen gesammelt habe, bleibt mal wieder nur mein Motto „alles ist möglich“. Dementsprechend hörte ich mir an, was Michael rausgehört haben will, bis er zu folgendem Zitat kam: „Glaubt, was der Manni dir vorstellt“. Jetzt war erstmal kurz Ruhe, denn: „Manni“ ist seit über 20 Jahren mein bester Freund. Dennoch habe ich seinen Namen innerhalb der AGW oder Michael gegenüber nie erwähnt! Ich hätte auch keinen Grund dazu gehabt, denn Manni ist einer der Wenigen in meinem Umfeld, der fast gar nicht an Paranormales „glaubt“ und wenn doch, extrem kritisch bleibt. Für mich ist das auch gut so, daß ich jemanden habe, der mich ab und zu ein wenig abbremst. Schließlich möchte man auch in der „hiesigen Realität“ weiter zurechtkommen. Dieses Zitat also „Glaubt, was der Manni dir vorstellt“ ließ mich aufhorchen. Mir war nun klar, wenn dies Michael nicht wissen konnte, mußte ich auch die anderen Zitate ernstnehmen und auswerten. Also rief ich Michael nochmals zurück, um mir alles, was er hörte, aufzuschreiben. Kurz darauf fiel mir der AGW-Vortrag ein; und zwar die Stelle, wo mein Freund versuchte, die Tür mit dem kaputten Schloss zu öffnen. Dieser Freund war Manni! Hatte ich etwa doch seinen Namen in diesem Zusammenhang erwähnt? Da ich aber die Geschichte nur vorgelesen habe, konnte ich dies nachprüfen: Nein, nicht Manni hatte keine Probleme mit der Tür, sondern „mein Freund“ hatte keine Probleme mit der Tür! F. K., Frühjahr 1999 Anhang zu „Dietrichs Rache“Die von Michael Pettke (A f J) herausgehörten Worte der Parastimmen auf dem Song „Begreifen, was ist“: In der Reihenfolge: Manderama / Das Stimmengamma / Alle liebt man / Komm mit nach Bad Holingen (Holdingen) / Das mach 2 mal / Er ist tot / Dalli Zallimen (o. Ä.) / Glaubt, was der Manni dir vorstellt / Parapsychisch gibt es / Totenvater / Donnerstag, unser Fenster / Macht Termin / Unsere Mama / Unser Frequenzfenster / Der Papa sagt das / Ankommen wir bereits unter Parastimmen / Brauchen wir Halt? / Seid Ihr soweit? / Jesus ist unser Traum / Gustav macht was die Tage, immer Donnerstag.
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