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UFOs UFOs im Zentrum der UckermarkLeserzusendung von D. D. Ich arbeite als Künstler und Visionär für utopische Farbwelten und Werbedesign in Berlin. An dieser Stelle möchte ich über meine erste eigene UFO-Sichtung aus dem Jahre 1978 berichten. Wenn man mit dem Regionalexpress, der alle zwei Stunden von Berlin-Bernau nach Stralsund fährt, aufbricht, gelangt man in einer knappen Stunde an die Haltestelle im Ort Warnitz. Er liegt cirka 100 km nördlich von Berlin, direkt am Oberuckersee. Das Naturschutzgebiet um Warnitz gehört zum letzten Zipfel der Schorfheide. Man nennt dieses Gebiet die Uckermark. Hält man sich am Bahnhofsausgang rechts unter den Linden entlang, erreicht man nach 50 Metern die nächste links abbiegende Pflasterstraße. Auf dem Pflasterweg sind es 100 Meter bis zur Kaufhalle (Landmarkt-Kette). Dahinter an der Schulstraße direkt am Landmarkt-Parkplatz befinden sich zwei Schulgebäude. Der Betonweg zwischen diesen Gebäuden endet an einer Betonschräge, die zum Pausenplatz führt. Dieses Wegplateau oberhalb des Pausenplatzes bildet den Beobachtungspunkt unserer UFO-Sichtung des Jahres 1978.
Abbildung: Foto ca. 1989/90 vom Beobachtungspunkt Blickrichtung „Werderberg“, Pausenhof / Sportplatz / Uckersee / Potzlower See Anmerkend noch folgendes: Die Schulen stehen parallel zum Oberuckersee. Dieser ist der tiefste Punkt, daran schließen sich die „Berge“ an. Eine Hangfläche, cirka 15-20 Meter hoch, endet am Sportplatz. Nach einer weiteren Hangerhebung (3 Meter) schließt sich der Pausenplatz an, der aber immer noch 5-6 Meter tiefer liegt, als der Schulweg, unser erster Beobachtungspunkt. Das heißt, unser Beobachtungspunkt befand sich rund 30 Meter oberhalb der Seefläche. Von diesem optimalen Aussichtspunkt ist heute nicht viel geblieben. Die hohen Bäume, die heute fast völlig die Sicht auf den Uckersee versperren, waren damals gerade gepflanzt worden. An einem Sommermorgen des Jahres 1978 standen meine Klassenkameraden, ich und andere Schüler vor dem Schuleingang der Polytechnischen Oberschule in Warnitz. Es war cirka 7,05 Uhr. Das weiß ich deshalb so genau, weil täglich um 7,15 Uhr die „große Schule“ aufgeschlossen wurde. Bis 7,25 Uhr war letzter Einlass, da um 7,30 Uhr der Unterricht begann. Wir standen vor der Westtür und tobten auf dem Betonweg. Ich war gerade an der Westtreppe mit einem Freund in eine Unterhaltung vertieft, als ein Schüler rief: „Seht mal, was da fliegt! Ein UFO!“ Jetzt sahen wir alle erstaunt in Richtung des Potzlower Sees, der nordwestlich hinter dem Oberuckersee liegt. Alle, die an jenen Morgen auf dem Vorplatz standen, erblickten jene ungewöhnlicher Erscheinung:
Abbildung: Reko-UFO-Skizze des Autors, Blick ab Sportplatz gen See Es war über 3 Meter (wahrscheinlich 7 bis 11 Meter) länglich groß, ohne erkennbare Ruder oder Tragflächen. Eine klassische fliegende Untertasse – wie eine waagerecht zerschnittene Ellipse, schätzungsweise wesentlich größer als ein Modelflugzeug, aber ein wenig kleiner als ein Segelflugzeug (Spannweite). Ich muss allerdings einräumen, dass es möglich wäre, das dieses Objekt viel größer gewesen ist. Es ist schwer wegen der Entfernung. Es schien silbern, stand eine ganze Weile fast starr schwebend in der Luft und war völlig lautlos. Wahrscheinlich optisch gesehen über den Potzlower See tendierend zum Werderberg. Seehausen, nächster Bahnhalt an der Strecke Stralsund liegt am See-Ende, am Kanal. Gleich hinter der Kanalbrücke befindet sich heute ein Findlingsstein auf dem Rastplatz „Mittelpunkt der Uckermark“, der direkt am Werderberg liegt. Werderberg ist eigentlich übertrieben, landschaftliche Erhebung ist passender. Wenn man sich das einmal auf der Karte oder in Natura betrachtet, versteht man auch, warum es so schwer fällt, die Größe des Objektes einzuschätzen. Wir reden hier immerhin von 3 Kilometern Luftlinie. Zurück zur Sichtung: Ich ging mit einem Schüler hinunter zum Sportplatz, um ein besseres Blickfeld (näher) zu erhalten. Nach einer Weile stieg es langsam cirka 10-20 Meter höher und verharrte wieder. Dann sank es wieder genauso senkrecht ab, dieses Mal aber etwas tiefer als in der ursprünglichen Schwebeposition. Die aufgehende Sonne schien sehr hell und wärmte schon merklich den schattigen Vorplatz der Schule, sowie den Sportplatz. Da geschah es! Mit einem Mal war der Winkel zwischen uns, dem Objekt und der Sonne so günstig, dass das reflektierte Sonnenlicht auf der Objektoberfläche uns blendete, cirka 2 Sekunden lang. Das passierte übrigens während unserer Beobachtungszeit zwei mal. Wir wurden wie von einem großen Spiegel geblendet bzw. von einer chromähnlichen Oberfläche. Dann mussten wir in den Unterricht. 7,25 Uhr mit dem ersten Klingelzeichen trotteten wir brav ins Schulgebäude. Ich glaube, wir hatten Zeichenunterricht, weil wir vom Klassenraum (2. Etage) noch mal einen Blick erhaschen wollten. Nach der Stunde bin ich gleich noch mal raus auf dem Vorplatz. Aber leider war diese fantastische Erscheinung verschwunden. Noch heute könnte ich mich ärgern, da ich so brav erzogen wurde und nicht die Schule geschwänzt und mich auf meinen Drahtesel geschwungen habe. Inzwischen habe ich die unterschiedlichsten Himmelsphänomene beobachtet (Sonnenhalos, Nordlichter) sogar eine weitere UFO-Sichtung eines kleinen roten Feuerballs fotografiert, aber die einschneidendste blieb diese erste Beobachtung. Nun gut, immerhin hatten wir dieses schwebende Objekt rund 20 Minuten beobachten können. Erklärungen wie evtl. Flugzeug, Wolken, Segelflugzeug – oder Modell sind wegen dem Fehlen von Propellern, Tragflächen, Rudern, Geräusch und Bewegungsart auszuschließen. Es gab aber später noch drei Begebenheiten, die zu ein und derselben Sichtung gehören könnten. Nach einem Stammtischgespräch im Kulturclub „BOBO“ in Prenzlau zum Thema „Gibt es Gott oder andere Wesenheiten?“ berichtete mir ein Zuhörer danach über seine UFO-Begegnung aus dem Jahre 1979. Er beobachtete ein 5 Meter großes Objekt, 15 Meter über den Obstbäumen seines Hauses, als er aus dem Haus trat und zur Schule gehen wollte. Die Beschreibung ähnelte bis auf einige genaue Detailbeschreibungen genau meiner UFO-Sichtung. Dann drei Jahre später, 1991 erfuhr ich über eine weitere Sichtung am Unteruckersee, die auch schon einige Jahre zurück lag, aber die gleichen Details aufwies. Durch mein gewachsenes Interesse konnten wir über 15 unterschiedliche Sichtungen im Raum Prenzlau bisher zusammentragen. Sollte es sich bei der Sichtung um ein „menschliches Flugding“ handeln, gibt es dazu vielleicht auch einen Hinweis aus dem Jahre 1995. Ich bekam russische technische Zeichnungen zu Gesicht, angebliche Bauzeichnungen eines russischen „Nurflüglers“, die Ähnlichkeit mit meiner Sichtung hatten. Es gab auch in Prenzlau ein russisches Armeeobjekt bis Ende der Neunziger Jahre. Das würde auch dafür sprechen. Andererseits hätte man wohl kaum Geheimprojekte selbst mit „Waffenbrüdern“ (DDR) gern geteilt!
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