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Transkommunikation Seelsorge an Verstorbenenvon Prof. Dr. Werner Schiebeler Seit etwa 150 Jahren gibt es Bücher, in denen der Ablauf des irdischen Todes von Menschen beschrieben wird. Über den Vorgang des endgültigen Ablebens von dieser Erde schreibt die Ärztin Dr. Elisabeth Kübler-Ross in ihrem Buch "Über den Tod und das Leben danach" (1, S. 76): "Nachdem wir von unseren jenseitigen Verwandten und Freunden und ebenfalls von unseren Geistführern und Schutzengeln empfangen worden sind, gehen wir durch eine symbolische Verwandlung hindurch, die oft als eine Art Tunnel beschrieben worden ist. Bei einigen wird diese Verwandlung durch einen Fluß, bei anderen durch ein Tor ausgedrückt, gemäß der auf jeden individuell bezogenen Symbolwertigkeit." Aus diesen und anderen, ähnlich gearteten Berichten verschiedener Autoren könnte man den Eindruck gewinnen, daß Sterben eigentlich eine ganz tröstliche Angelegenheit ist und den Verstorbenen in der jenseitigen Welt immer ein vergleichsweise angenehmes Leben erwartet. Daß so etwas aber nicht in jedem Fall eintreten muß, zeigen medial übermittelte Berichte verstorbener Menschen und Berichte von Menschen, die klinisch tot waren und schon einmal einen Blick ins Jenseits werfen konnten. Dieser war oftmals in höchstem Maße beängstigend und wurde dann als „Höllenvision“ bezeichnet. Berichte dieser Art hat der amerikanische Herzspezialist Dr. med. Maurice Rawlings gesammelt und veröffentlicht (2). Viele Verstorbene, die nicht die Voraussetzungen mitbringen, nach ihrem irdischen Tod sofort in Zufriedenheit ein erfülltes und geordnetes Leben führen zu können, irren statt dessen hilflos umher oder befinden sich anderweitig in Not. Sie werden in der jenseitigen Welt in günstigen Fällen von etwas fortgeschritteneren Wesenheiten aufgesucht, die sich dieser Notleidenden hilfreich annehmen. Dabei arbeiten sie, sofern das bei seltenen Gelegenheiten möglich ist, mit menschlichen Gemeinschaften dieser Erde zusammen. Aus solch einer Zusammenarbeit heraus über mehr als 20 Jahre hinweg entstanden die von mir miterlebten und in dem Buch "Nachtodliche Schicksale" (5) berichteten Beispiele über Unterstützung und Seelsorge an hilfsbedürftigen Verstorbenen. An einer gleichartigen zwischenweltlichen Gemeinschaftstätigkeit war 80 Jahre vorher der amerikanische Psychiater Dr. med. Carl A. Wickland (1862-1937) beteiligt. Er hatte eine medial veranlagte Ehefrau und bemerkte mit ihrer Hilfe, daß manche seiner psychiatrischen Patienten gar nicht im medizinischen Sinne krank, sondern besessen waren. Damit ist gemeint, daß ihre geistige Verwirrung und ihre Wahnideen Folge einer paranormalen Fremdbeeinflussung waren, hervorgerufen durch jenseitige Wesenheiten, die sich den medial veranlagten Patienten angeheftet hatten. Dr. Wickland sah seine Aufgabe darin, sowohl die irdischen Menschen, als auch die jenseitigen Wesenheiten aus ihrer unheilvollen Verknüpfung zu lösen. Über diese mehr als 30 Jahre dauernde Tätigkeit schrieb er ein überaus wertvolles Buch mit den Titel "Thirty Years among the Dead", Los Angeles 1924. Es wurde 1952 unter dem Titel "Dreißig Jahre unter den Toten" auch ins Deutsche übersetzt (6) und ist wegen der Fülle seines Materials sehr lesenswert. In diesem Buch berichtet Wickland (6, S. 43): "Es stellte sich heraus, daß meine Frau ein vorzügliches Medium war und leicht von entkörperten Wesenheiten in Besitz genommen werden konnte. Als Antwort auf ihre Zweifel, ob es auch recht sei, wenn man die "Ruhe der Toten störe", behaupteten jene Wesen, daß wir Menschen hier noch eine völlig falsche Vorstellung von den Zuständen nach dem Tode hätten. Sie versicherten uns, daß es in Wirklichkeit gar keinen Tod gebe, sondern nur einen ganz natürlichen Übergang von der sichtbaren zur unsichtbaren Welt, und daß die höher entwickelten Geister ständig nach Gelegenheit trachten, sich mit uns Menschen zu verständigen, um uns darüber zu belehren, welche ungeahnten Möglichkeiten zur Aufwärtsentwicklung als Geister uns drüben erwarten! - Aber das Sterben, die Loslösung des Geistes vom Körper, vollziehe sich so einfach und natürlich, daß die allermeisten den Wechsel kürzere oder längere Zeit gar nicht gewahr werden. Und da sie über die geistige Seite ihres Wesens nie belehrt worden sind, halten sie sich in ihrer Unwissenheit auch als Verstorbene noch weiter an den Stätten ihrer irdischen Wirksamkeit auf! Ferner behaupteten sie, daß viele Geister von der 'magnetischen Aura' der Menschen angezogen werden, in diese eindringen und so ihre Opfer umlagern oder besessen machen; dabei braucht weder dem Geiste noch dem davon betroffenen Menschen von solcher Aufdringlichkeit etwas bewußt zu werden. Und dennoch werden auf diese Weise Geister, ohne es zu wissen - aber freilich oft auch aus feindlicher Absicht - die Urheber von unsagbarem Unheil und Elend und verursachen körperliches Siechtum, moralische Minderwertigkeit, Verbrechen und scheinbares Irresein! Von dieser Seite her das Übel an der Wurzel zu fassen, sagten die Geister, bringe für den Neuling auf dem Gebiet psychischer Forschung die schwersten Gefahren mit sich; aber noch gefährlicher sei es, in Unwissenheit über diese Tatsachen zu beharren, besonders für den empfindsamen Neurotiker. Diese Geistwesen erklärten auch, daß sich durch eine planmäßige 'Übertragung', d.h. indem man solche Besessenheitsgeister von ihrem Opfer ablenkt und in ein Medium hineinlockt, die Richtigkeit dieser Hypothese dartun und der Sachverhalt, wie er in Wahrheit ist, beweisen lasse. Durch solche Übertragung der seelischen Störungen auf ein Medium könnten die Kranken von ihren Quälgeistern befreit, diese letzteren aber der Einwirkung fortgeschrittener Geister zugänglich gemacht werden, die dann weiter für sie sorgten und sie über die höheren Lebensgesetze belehrten." Über seine weiteren Erfahrungen und Erkenntnisse berichtet Dr. Wickland mit folgenden Worten (6, S. 31): "Der Wechsel oder Übergang, 'Tod' genannt - das Wort ist eine falsche Benennung - und allgemein mit Furcht und Schrecken betrachtet, vollzieht sich gewöhnlich so natürlich und einfach, daß die Mehrzahl der Menschen nach dem Verlassen des Körpers sich ihres Hinüberganges gar nicht bewußt ist. Und soweit die Verstorbenen von einem geistigen Fortleben nichts wissen, sind sie in völliger Unkenntnis darüber, daß sie in einen anderen Daseinszustand hinübergetreten sind. Ihrer körperlichen Sinnesorgane beraubt, leuchtet ihnen kein irdisches Licht mehr; und aus Mangel an Verständnis für das hohe Lebensziel sind diese Menschen geistig blind und finden sich in einem Dämmerlicht - die 'äußerste Finsternis' nennt es die Bibel - und treiben sich in dem Bereich herum, der als Erdsphäre bekannt ist. Der Tod macht keinen Heiligen aus einem Sünder und keinen Weisen aus einem Narren. Die Gesinnung bleibt nach wie vor dieselbe, und jeder Mensch nimmt seine alten Leidenschaften, Gewohnheiten, Meinungen, Lehrirrtümer, Gleichgültigkeit oder Zweifel mit ins jenseitige Leben hinüber. 'Wie der Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er!' Indem sie geistige Gestalten annehmen, die das Ergebnis ihres irdischen Vorstellungslebens sind, verbleiben Millionen Verstorbener eine Zeitlang in der Erdsphäre und oft sogar am Schauplatz ihres Erdenlebens, festgehalten durch Gewohnheiten und Neigungen. 'Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz' (Matt. 6, 21). Solche Verstorbene dagegen, die in ihrer Entwicklung fortgeschritten und in eine höhere geistige Welt gelangten, sind eifrig bemüht, diese erdgebundenen Geister zu belehren. Die letzteren sind aber infolge der falschen Vorstellungen vom Zustande nach dem Tode in dem Wahn befangen, die vor ihnen Verstorbenen seien ja 'tot' oder 'Gespenster'! Daher lehnen sie es oft ab, ihre Freunde wiederzuerkennen und sich über ihren eigenen Zustand klar zu werden. Viele befinden sich im Zustand tiefen Schlafes, andere glauben, sich verlaufen zu haben oder sind verwirrt. Die Verstandesverwirrten werden in dem befremdlichen Dunkel von Furcht gequält. Anderen schlägt das Gewissen, und sie leiden unter Angst und Gewissensbissen wegen ihres Lebenswandels auf Erden. Manche werden von selbstischen und bösen Regungen getrieben, Gelegenheit zur Betätigung ihrer Neigungen zu suchen. In diesem Zustande bleiben sie dann, bis sich die zersetzende Wirkung ihrer Wünsche herausgestellt hat, die Seele nach besserer Einsicht und Erleuchtung schreit und fortgeschrittene Geister an sie herankommen und ihr helfen können." Dr. Wickland beschreibt, auf welche Weise er mit den erdgebundenen und besessenmachenden Geistwesen über seine mediale Frau in Verbindung trat und wie er erstere zu einer Abkehr von ihrer diesseitigen Bindung veranlaßte (6, S. 47). Die Geister konnten mit Unterstützung unsichtbarer Helfer Eingang in das Medium finden. Dadurch wurde es möglich, sich mit ihnen ganz unmittelbar zu unterhalten. Wickland machte dabei den Versuch, sie zur Erkenntnis ihrer wahren Lage zu bringen und sie zu belehren, daß sie ja ein viel besseres Leben haben könnten. Dann nahmen die höher entwickelten Geister sie mit sich und sorgten weiter für sie, während seine Frau in ihren normalen Bewußtseinszustand zurückkehrte. Der Arzt berichtet dann weiter ( 6, S. 48): "Nun mag manch einer fragen, warum denn die fortgeschrittenen Geister nicht die erdgebundenen Seelen, auch ohne sie zuvor in ein Medium zu bringen, in ihre Obhut nehmen und auf den rechten Weg bringen. Ganz einfach, weil viele dieser unwissenden Seelen für die fortgeschrittenen Geister gar nicht erreichbar sind, bevor sie nicht noch einmal in innigste und vollbewußte Berührung mit der irdisch-materiellen Körperwelt gebracht werden. Erst wenn sie dabei durch rauhe Tatsachen gewahr werden, daß sich doch wohl eine große Veränderung an ihnen vollzogen haben muß, kommen sie zur Einsicht über ihre Lage und lassen sich auf den Weg einer Aufwärtsentwicklung bringen! Bekommt solch ein unwissender Geist Gelegenheit, sich unserem Zirkel durch das Medium kundzutun, dann dient dieser Vorgang mehreren Zwecken. Gewöhnlich wird dabei dieser Geist zur Erkenntnis seiner Lage gebracht, und der ihn belehrende Forscher hat von jedem neuen Fall den Gewinn einer Bereicherung seiner Erfahrungen. Gleichzeitig werden aber stets ganze Scharen anderer Geister, die auch noch im Dunkel mangelnder Erkenntnis leben, um uns versammelt, damit sie aus dem Benehmen ihres Schicksalsgenossen und der ihm erteilten Belehrung auch für sich eine Lehre ziehen." Soweit Auszüge der Ausführungen von Dr. Wickland. Aus eigener Erfahrung durch Teilnahme an medialen Versuchen von 1972 bis Ende 1997 kann ich folgendes berichten: In einem Kreis von 8 - 10 Personen, der sich regelmäßig anfangs alle 7 Tage, später alle 14 Tage, traf, waren immer zwei medial veranlagte Teilnehmer anwesend. Zeitweise waren es drei. Das eine Medium, Frau A., geboren 1948, ist von Beruf Lehrerin und Hausfrau. Das andere Medium, Herr B., geboren 1938, ist von Beruf Ingenieur. Die Medialität äußerte sich in fließendem medialen Sprechen im Zustand der Halbtrance. Das Bewußtsein der Medien war also zurückgedrängt, sie konnten aber noch den wesentlichen Inhalt des von ihnen Gesprochenen erfassen. Sie waren jedoch, wenn der Zustand der Halbtrance eingetreten war, nicht mehr imstande, ihre Sprache selbst willentlich zu steuern. Sie konnten Geistwesen nach Besitzergreifung ihres Körpers auch nicht mehr selbst abschütteln. In der Anfangszeit wurden sie sogar manchmal gegen ihren Willen durch ungebetene Geistwesen mit Beschlag belegt. Es war dann oft schwierig, diese zum Verlassen der Medien zu bewegen. Durch Auflegen eines Kruzifixes und Auflegen der Hände auf den Kopf des Mediums und intensives Gebet zu Gott um Befreiung gelang dies jedoch immer, ohne daß den Medien ein Schaden zugefügt wurde. Die Sprachfärbung und Ausdrucksweise der Medien im Zustand der Halbtrance war weitgehend die ihrer normalen Sprache. Den Geistwesen stand für ihre Kundgaben nur der irdische Wortschatz und Namensvorrat der Medien zur Verfügung. Das Ziel des Kreises war nicht, mit bestimmten verstorbenen Menschen oder verstorbenen Verwandten in Verbindung zu kommen, also nicht etwa Verstorbene zu zitieren. Das Ziel war, ganz allgemein etwas über die Verhältnisse in der jenseitigen Welt in Erfahrung zu bringen und verstorbene Menschen, die weitgehend unwissend in einem Zwischenreich umherirren, über ihren Zustand aufzuklären, sie religiös zu beraten und zu veranlassen, sich dem Reich Gottes anzuschließen und sich um eine innere und äußere Weiterentwicklung zu bemühen. Aus der Anzahl der jenseitigen Helfer- und Missionsgeistwesen, die mit uns zusammenarbeiteten, traten drei ständig mit uns in Verbindung. Es war dies ein Geistwesen, das durch den Mund von Frau A. zu uns sprach und sich uns gegenüber Stanislaus nannte. Ein anderes sprach durch den Mund von Herrn B. und nannte sich Nepomuk. Ein dritter Geist kam speziell als jenseitiger Heiler zu uns und vermittelte seine Heilkräfte durch Auflegen der Hände des Herrn B. auf den Kopf eines Patienten. Er nannte sich Alberto Petranius. Diese Namen sind im Jenseits angenommene und uns Menschen gegenüber gebrauchte Identifikationsbezeichnungen, haben also nichts mit irgendwelchen Heiligen oder dergleichen zu tun. Über die Beziehungen und Aufgaben der jenseitigen Gruppe gegenüber uns Menschen äußerte sich der Kontrollgeist Stanislaus am 10.9.1976 zu uns folgendermaßen: "Eines ist euch sicher schon klargeworden: Wir sollen ja zu euch passen, wir sollen aber auch eure Leiter und Führer sein, eure Vermittler zu einer höheren Ebene. Wir müssen also einerseits euch verstehen können, uns in euch hineindenken können, auf der anderen Seite aber Zugang bekommen zu höheren Lehrmeistern, damit wir auch wirklich unserer Aufgabe würdig sind. Und genau diese Stellung müssen wir uns erarbeiten und uns schwer dafür einsetzen, alle miteinander, die wir uns Kontrollgeister nennen dürfen. Kontrollgeister dürfen wir uns erst nennen, wenn wir eine lange Ausbildungszeit hinter uns haben, dies nicht im menschlichen Sinne lange Zeit, sondern ganz bestimmte Prüfungen und Aufgaben betreffend. Erst dann können wir einem bestimmten Kreis dessen Aufgaben gemäß zugeteilt werden. Wir werden immer dem Kreis entsprechend ausgebildet. Jetzt dürft ihr nicht die Vorstellung haben, daß wir schon besonders hoch sind, das beileibe nicht. Uns unterlaufen viele Fehler, die ihr selbst schon erlebt habt. Wir über- oder unterschätzen manches, wir sind oft unsicher, auch wir sind oft ratlos und wissen oft nicht mehr weiter. Aber das dürfen wir auf der anderen Seite auch wieder sagen, ohne dabei als anmaßend und vermessen dazustehen, wir können euch leiten und führen, wir können euch wirklich weiterhelfen, wir können euch in eurer persönlichen Entwicklung weiterbringen. Ihr könnt bei uns vieles dazulernen. Das macht uns glücklich und froh, und dafür sind wir sehr dankbar. Hoffentlich habt ihr uns richtig verstanden. Wir sind euch also Lenker und Leiter, und als solche müssen wir etwas höher stehen, und auch noch höher als eure Schutzgeister, die ja nur die Aufgabe haben, euch zu beschützen und euch vor Unheil zu bewahren und euch das Erdenleben erträglicher zu machen und ebenfalls wieder Vermittler zu sein zur nächst höheren Ebene." Über seine sonstigen Aufgaben berichtet der Kontrollgeist Stanislaus: "Ich glaube, wir haben schon einmal darüber gesprochen, daß wir auch hier viele Geistwesen betreuen und mit ihnen gemeinsam ein Stück Weges gehen müssen, solange sie es dringend nötig haben. Wir müssen sie begleiten, sie anweisen, ihnen helfen, sie unterstützen. Dann haben wir auch viele Gruppen, die wir nur überwachen, zu denen wir immer wieder hinschauen müssen, ob alles gut geht, die unsere Ratschläge brauchen, die aber nur Anweisungen von uns bekommen, sonst aber alles selbständig machen. Sie haben ihren eigenen Leiter. Sie benötigen uns daher nur zur Hilfestellung. Jeder von uns beiden (Stanislaus und Nepomuk) hat mehrere dieser Art, die er betreuen muß. So sind wir immer wieder schwer beschäftigt. Außerdem wird auch uns in der nächsten Zeit wieder freie Zeit gegönnt werden, so daß wir uns entspannen und von unserer Arbeit zurückziehen dürfen. Dann werden auch wir unsere Freizeit in vollsten Zügen genießen." Bei der Zusammenarbeit mit dem jenseitigen Helferkreis ging es einmal darum, Verstorbene, die sich entweder noch gar nicht bewußt waren, daß sie gestorben sind, oder aber die völlig allein in einer trostlosen jenseitigen Gegend herumirrten, so aufzuklären und zu beraten, daß sie bereit sind, sich mit Unterstützung der Kontrollgeister dem Reich Gottes anzuschließen und ihm hinfort zu dienen. Andererseits wurde aber auch uns Menschen im Krankheitsfall Hilfe durch den Heilgeist Alberto Petranius zuteil, ohne daß dabei aufsehenerregende Wunderheilungen erfolgten. Einzelheiten habe ich in dem Buch "Der Mensch und seine Bindung an Gott" (4) geschildert. Auch wurde das religiöse Vertrauen der irdischen Teilnehmer gefestigt. So ergab sich also ein Geben und Nehmen, eine gegenseitige Hilfe zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Der Ablauf einer Zusammenkunft, meist an einem Freitag, geschah folgendermaßen: Begonnen wurde mit religiöser Musik von einer Schallplatte. Dann erfolgte die Verlesung eines Abschnittes aus der Bibel. Danach kam ein Gebet zu Gott, das ich in seinen Grundzügen von Allan Kardec übernommen und den eigenen Bedürfnissen etwas angepaßt habe: "Wir bitten dich, Gott Du Allmächtiger, uns gute Geister zu schicken, um uns beizustehen, und jene zu entfernen, die Dir nicht dienen und die uns in einen Irrtum führen könnten. Verleihe uns das nötige Licht, um die Wahrheit vom Betruge unterscheiden zu können. Entferne auch die übelwollenden Geister, die zwischen uns Uneinigkeit bringen könnten, indem sie Neid, Stolz und die Eifersucht erwecken. Wenn es einige versuchen sollten, sich hier einzuschleichen, so beschwören wir sie im Namen Gottes, sich zurückzuziehen. Gute Geister, die ihr Gott und Christus dient, kommet zu uns, um uns zu unterrichten. Machet uns empfänglich für eure Lehren. Machet, daß ein jedes persönliche Gefühl in uns vor dem Gedanken an das allgemeine Wohl verschwinde. Wir bitten besonders unsere Schutzgeister, daß sie uns ihren Beistand angedeihen lassen. Amen!" Danach kam ein Gebet zu Christus, in dessen Namen die Zusammenkunft erfolgte, mit der Bitte um seinen besonderen Schutz an diesem Abend vor den Angriffen der Gegner Gottes auf die jenseitigen Helfer und uns Menschen auf dieser Erde. Er wurde um Hilfe für die bedürftigen Geistwesen und um Wahrheit und Klarheit und Schutz vor aller Täuschung gebeten. Anschließend dauerte es bei erfolgreichem Ablauf etwa 10 bis 30 Minuten, bis bei den Medien der Zustand der Halbtrance eintrat und sich zunächst die Kontrollgeister Stanislaus und Nepomuk meldeten. Sie begrüßten die Anwesenden und gaben den geplanten Verlauf des Abends bekannt. Danach machten sich nach mehr oder weniger langer Zeit und zu Anfang meist stockend mit Sprachschwierigkeiten kämpfend hilfsbedürftige Geistwesen bemerkbar. Mit ihnen wurde dann versucht, ein Wechselgespräch zu führen. Nachdem dieses nach meist langer Zeit beendet wurde, meldeten sich noch einmal die Kontrollgeister, gaben ihre Beurteilung zu dem abgelaufenen Abend bekannt und verabschiedeten sich dann von uns. Danach erfolgte das Schlußgebet als Dank- und Bittgebet zu Gott. Mit Dank für den Schutz an diesem Abend und mit der Bitte um Hilfe für die Bedürftigen in der jenseitigen und der diesseitigen Welt, für die Kranken und die Hungernden und mit der Bitte um den Frieden in der Welt und um Kraft, Gott zu dienen. Zum Schluß: "Deine heiligen Engel seien mit uns, damit der böse Feind keine Macht an uns finde." Das gemeinsame Vaterunser bildete das Ende. Zum Abschluß erfolgte noch einmal geistliche Musik von einer Schallplatte. Drei Begebenheiten aus einer Vielzahl ähnlich gelagerter "Fälle" möchte ich hier berichten. Die stattgefundenen Gespräche erstreckten sich jeweils manchmal über mehr als eine Stunde. Ich gebe sie nach den Tonbandaufzeichnungen wieder. Es ist nichts Wesentliches weggelassen und nichts hinzugefügt worden. Natürlich kann ich die absolute Wahrheit der hier vorgetragenen Schilderungen nicht im Sinne der Naturwissenschaften beweisen. Ich bewerte sie wie Reiseschilderungen über Afrika oder Australien aus dem vorletzten Jahrhundert. Die ließen sich damals auch nicht beweisen oder exakt nachprüfen und enthielten rückblickend gesehen mancherlei Irrtümer. Aber trotzdem waren die Grundinhalte zutreffend und wichtig für Menschen, die ebenfalls diese Kontinente besuchen wollten. So sollte man auch die folgenden Berichte und die des Buches "Nachtodliche Schicksale" (5) bewerten. Man sollte sich Gedanken darüber machen, was für Folgerungen sich für unser irdisches Dasein in der Lebensführung ergeben, wenn die Grundaussagen dieser Jenseitsdurchgaben zutreffen sollten. Wenn man diese Folgerungen aber nicht ziehen will, weil man alles sowieso für Unsinn hält, sollte man sich wenigstens nach dem eigenen Tode dieser Schilderungen erinnern, wenn man in vergleichbare Situationen gerät. Vielleicht kann man sich dann noch langwierige und unliebsame Umwege ersparen, wenn man entsprechend handelt, wie es sich aus den Berichten ergibt. Die hier wiedergebenen Schilderungen stellen natürlich nur die Verhältnisse in einem speziellen, erdnahen Jenseitsbereich dar, haben also keine Allgemeingültigkeit. Sie bedeuten nicht, daß jeder Verstorbene Vergleichbares erlebt. Es lassen sich aber in der parapsychologischen Literatur durchaus Parallelstellen finden. Auch widerspricht das hier Geschilderte für mein Empfinden keineswegs dem, was in der Bibel berichtet wird. Diese läßt sich ja nur sehr sparsam über das Leben nach dem Tod aus, und wenn, dann nicht im absoluten Gegensatz zu dem hier Gesagten. Erst Theologen und Sektengründer konstruieren etwas, was nicht in Einklang mit diesen Schilderungen gebracht werden kann. So möge der Leser zunächst einmal neutral bis wohlwollend die folgenden Kapitel lesen und sich erst am Schluß sein eigenes Urteil bilden. 1. Bei einem Bombenangriff verschüttet Zusammenkunft vom Sonnabend, dem 9. März 1996, im Hause A. Teilnehmer: Ehepaar A., Ehepaar B., Ehepaar S., Dr. L.-W., Prof. Schiebeler. Beginn 20.25 Uhr mit Musik, Schriftlesung und Gebeten. 21.08 Uhr. Der Kontrollgeist Nepomuk durch Herrn B. Nepomuk: "Hier spricht Nepomuk. Gott zum Gruß! Wir freuen uns, wieder bei euch sein zu dürfen. Aber heute werden wir gestört. Es sind Störungen vorhanden, die wir seit längerer Zeit nicht mehr hatten. Aus diesem Grunde hatte auch dieses Medium mich gar nicht mehr hereingelassen, denn es spürte schon, daß da am Anfang etwas nicht in Ordnung war. Es fällt auch mir hier schwer, richtig zu sprechen, wie ich es sonst gewohnt bin." Stanislaus in Frau A. (21.10 Uhr): "Hier spricht Stanislaus. Ich möchte euch bitten, einen Kreis zu bilden." Bis 21.13 Uhr wird eine Handkette gebildet. Stanislaus: "Hier spricht Stanislaus. Gott zum Gruß! Ich möchte euch nur mitteilen, daß es heute wirklich sehr schwierig ist, hier klare Luft hereinzubringen, daß wir uns zu Worte melden können. Es sind sehr viele Störenfriede da, die uns hindern wollen, hier zu sprechen. Wir haben wieder Wesen mitgebracht, die schon länger auf eure Hilfe warten. Wir wollen sehen, ob wir heute noch etwas erreichen können." Nepomuk: "Hier spricht Nepomuk. Ich habe einen Wunsch, das ist mehr der Wunsch des Mediums, bitte stellt leise die Musik an, und zwar das zweite Stück. - (Schie. spricht ein längeres Gebet und bittet Gott um Hilfe vor den Angriffen der niederen Geistwesen) - (21.25 Uhr) Es wird langsam besser. Dieses Medium wird heute speziell am Sprechen gestört, schon allein mit der Stimme. Das ist noch nie dagewesen. Aber wir spüren, wie langsam die Hilfe, die wir bekommen, größer wird. Wir sind ganz sicher, daß wir hier noch ein anderes Geistwesen eintreten lassen können, das eurer Hilfe bedarf. Es ist ja nun schon sehr lange her, daß wir gestört wurden. Heute sind wir ein wenig überrascht worden, denn damit haben wir nicht gerechnet. Wir sind aber nicht so hilflos, als daß es nicht letztenendes doch noch gelingen kann. Hinzu kommt noch, daß die Medien bei solchen Störungen besonders zweifeln und abwägen, ob wir es überhaupt sind, und daß ist von ihrer Seite auch vernünftig. Sie sind durch die Störungen auch ein wenig durcheinander." Stanislaus: "Ich muß sagen, daß es hier ein richtiger Kampf ist zu sprechen, denn die Zweifel des Mediums sind wieder besonders geschürt worden. Deswegen war es mir unmöglich, hier vorher einzutreten. Es fällt mir auch jetzt noch sehr schwer, mich zu artikulieren. Es ist heute wirklich ganz besonders schwierig. Vielleicht gelingt es aber gerade dadurch, wenn wir jetzt ein anderes Wesen kommen lassen, daß dann wieder ein Gespür dafür vorhanden ist, daß wirklich jemand hier eintreten möchte und Hilfe braucht." Nepomuk: "Hier spricht noch einmal Nepomuk. Ich ziehe mich jetzt zurück. Es wird ein anderes Geistwesen hier eintreten." (21.28 Uhr) In Herrn B. macht sich ein Geistwesen durch Kopfbewegungen bemerkbar. (21.29 Uhr) Schie.: "Gott zum Gruß! Wir begrüßen dich und freuen uns, daß du kommst. Kannst du uns schon hören?" Geist 1 in Frau A.: "Natürlich kann ich euch hören." Geist 2 in Herrn B.: "Ich höre alles." Frau S.: "Ihr seid schon gleich zu zweit?" Geist 2: "Ich bin da." Frau S.: "Und wen hast du mitgebracht?" Geist 2: "Ich habe mich mitgebracht." Schie.: "Siehst du oder merkst du, daß in dem anderen Medium auch jemand ist?" Geist 2: "Ja, ja, ich sehe das alles." Geist 1: "Ach wo, ach wo." Frau B.: "Kennt ihr euch?" (Nein) Frau S.: "Warum sagst du ach wo? Du bist doch da, oder?" Geist 1: "Ich? Ich weiß nicht." Schie.: "Wir begrüßen dich auch und freuen uns, daß du hier bist." Geist 1: "Wer ist wir?" Schie.: "Wir sind hier zu acht Personen, acht Menschen auf dieser Erde und wollen uns mit dir unterhalten." Geist 2: "Sind wir in der Kirche? Hier ist doch Kirchenmusik." Schie: "Die spielt nur zur Herstellung von Harmonie." Frau B.: "Ist sie dir angenehm?" Geist 2: "Ja, ja. Sehr." Frau S.: "Wir sind aber nicht in der Kirche." Schie.: "Kannst du die Musik hören?" (ja) Sagt mal nacheinander, wer ihr seid. Du da in der Frau, wer bist du? Wie heißt du? Wie können wir dich anreden? Hast du einen Namen? Oder wie möchtest du angeredet werden?" Geist 2 in Herrn B.: "Ich bin Margret. Das ist natürlich nicht meine Stimme. (Die Stimme eines Mannes) Ja, das ist nicht gut. Das ist ein Mann." Schie.: "Das soll dir zeigen, daß mit dir gerade etwas Besonderes geschieht, daß du durch einen Mann sprechen kannst. Du bist hierher gekommen, damit du etwas erlebst und erfährst, was dir hilft." Geist 2: "Ich glaube, mir hilft gar nichts mehr." Schie.: "Bist du so verzweifelt? Ganz am Ende?" Geist 2: "Ja, ziemlich." Frau S.: "Warum denn?" Geist 2: "Weil hier nichts richtig ist. Hier läuft nichts richtig." Frau S.: "Da, wo du jetzt bist? Nicht hier bei uns, sondern überhaupt? Was ist denn da verkehrt?" Geist 2: "Ja alles. Ewig, ewig bin ich im Dunkeln. Ewig." Frau S.: "Und allein?" Geist 2: "Nein, da waren noch ein paar." Schie.: "Damit du aus dem Dunkeln herauskommst, bis du jetzt hier, um etwas zu erfahren, und damit du Hilfe bekommst. Damit du eben nicht mehr dort im Dunkeln bleibst." Geist 2: "Ja, aber die, die mich hierher gebracht haben, haben es nicht geschafft. Ich bin immer noch im Dunkeln." Frau S.: "Das geht eben langsam. Das ist nicht so, als wenn man mit einem Schlag das Licht anknipst." Geist 2: "Das wäre aber besser." Frau B.: "Du mußt darum auch beten und bitten." Geist 2: "Das tue ich ja, ich habe schon die Hände gefaltet." Frau B.: "Vorher schon oder hier jetzt erst?" Geist 2: "Na ja, hier schon, und vorher habe ich es versucht. Da konnte ich das gar nicht." Schie.: "Wie lange bist du denn schon in dieser Dunkelheit?" Geist 2: "Das weiß ich schon gar nicht mehr. Sehr lange." Schie.: "Weißt du noch, wann du gestorben und von dieser Erde abgetreten bist?" Geist 2: "Es ist so dunkel, daß ich mich an nichts mehr erinnere." Frau S.: "Du weißt aber, daß du theoretisch tot bist?" Geist 2: "Das weiß ich schon. Mich haben ja auch welche abgeholt. Verwandte. Es waren aber alles unechte." Schie.: "Das hast du erkennen können?" Geist: "Später, später, nicht am Anfang. Ich habe ihnen ja geglaubt. Erst war es hell." Schie.: "Was erinnerst du denn noch aus deinen Lebzeiten? Dann können wir dir ungefähr sagen, wie lange du schon in der Dunkelheit bist. Wie sah es da auf der Erde aus?" Geist 2: "Das war alles verwüstet auf der Erde." Schie.: "War Krieg gewesen?" Geist 2: "Ja, ja." Schie.: "Hast du schon elektrisches Licht gekannt? (Ja) Autos? Radio? (Ja, alles, Krieg war) In Deutschland? (Ja, ja) Dann war es wahrscheinlich der letzte große Weltkrieg." Geist 2: "Verschüttet bin ich, und dann war ich auch schon tot. In Nürnberg habe ich gelebt." Schie.: "Dann bist du also über 50 Jahre jetzt schon tot. (schon ?) Ja, wir haben jetzt 1996, und du mußt vor 1945 ums Leben gekommen sein. (O je) Das heißt, daß du schon über 50 Jahre in der jenseitigen Welt bist. (ja, im Dunkeln) Im Dunkeln." Frau B.: "Hast du auch gefroren? (wo?) Im Dunkeln. (Nein)." Schie.: "50 Jahre ist eine lange Zeit. Hast du sie auch so lang empfunden?" Geist 2: "Eigentlich nicht. Vorhin sagte ich zwar lange, denn wenn es dunkel ist, ist es besonders lange." Frau S. gerichtet an Geist 1: "Was ist denn mit dir?" Geist 1: "Ich komme noch nicht dran." Schie.: "Aber wenn, dann meldest du dich einfach. (gerichtet an Geist 2) Wie war denn zu Lebzeiten deine religiöse Einstellung? Hast du an Gott geglaubt? (Ja)." Frau S.: "Trotz des Dritten Reiches. Das ist ja erstaunlich." Schie.: "Sagt dir der Name Drittes Reich etwas?" Geist 2: "Ja. Natürlich habe ich gebetet. Aber nur für mich." Schie: "Aber wie du in der anderen Welt angekommen bist, hast du nicht mehr gebetet?" Geist 2: "Da war ich ja schon tot." Schie.: "Da könnte man aber weiterhin beten und bitten, daß einem geholfen wird. Aber das hast du nicht getan und wußtest du nicht und konntest du nicht?" Frau S.: "Du hast aber erwartet, daß du weiterlebst?" Geist 2: "Ich habe mal irgend etwas davon gehört. Ich dachte aber nicht, daß es im Dunkeln sein würde. Das war schrecklich." Schie.: "Es muß dich irgend jemand gefunden haben, der dich heute abend hierher gebracht hat." Geist 2: "Ja, eine Helene, so hieß die. Sie hat mich angesprochen und mir gesagt, sie könne mich mitnehmen, wenn ich möchte. Zuerst wollte ich aber gar nicht, weil mir viele schon vorher versprochen hatten, daß sie mich mitnehmen wollten. Doch die Helene hat nicht locker gelassen. Sie sagt, ihr kenntet sie auch." Schie.: "Nun bist du hier und sprichst durch einen Mann und gibst ihm deine Gedanken ein, die er dann formuliert, und du kannst uns hören. Du sollst nun heute abend erkennen und lernen, daß du in lichtere Gegenden kommen kannst, wenn du Gott darum bittest, und wenn du mit diesen Geistwesen, die dich hierher gebracht haben, mitgehst und dich von ihnen in andere Gegenden führen läßt. Dort bekommst du auch andere Aufgaben." Geist 2: "Sie haben auch gesagt, wenn ich hier drin bin, muß ich nicht ins Dunkle zurück. Ich bleibe erst einmal bei ihnen. Ich habe natürlich zunächst gar nichts geglaubt, was sie mir erzählt haben. Und deshalb bin ich wohl auch hier in dem Medium drin." Schie.: "Spürst du jetzt aber, daß mit dir etwas Besonderes vorgeht?" (Das spüre ich schon) Und du bist jetzt bei Menschen auf dieser Erde in einem Wohnzimmer und nicht in der Kirche. (Das weiß ich schon) Wir versuchen Verstorbenen, wie du eine bist, zu helfen, den richtigen Weg zu finden und sie auf die Welt Gottes aufmerksam zu machen. Die Helene und die anderen werden dir dann weiterhelfen." Geist 2: "Nun ist es schon viel, viel heller geworden." Schie.: "Aber uns kannst du nicht sehen? (nein) Du hörst nur die Stimmen?. (ja) Hast du von dir aus Fragen auf dem Herzen, die wir beantworten können? Möchtest du etwas wissen? Man hat uns gesagt, wir sollen die Wesen, die zu uns kommen, vor allem von sich aus reden lassen." Geist 1 in Frau A.: "Ich habe eine Frage (an Geist 2 Margret gerichtet). Kannst du mich jetzt sehen? (jetzt ja) Denn ich bin auch von Helene mitgeschickt worden. Ich habe die Margret schon gesehen und auch versucht, sie zu überzeugen, daß sie herauskommen soll aus ihrer Dunkelheit. Sie hat aber schon so viele schlechte Erfahrungen gemacht, daß sie niemandem mehr getraut hat." Schie.: "Jetzt fragen wir die Margret: Wen siehst du da? Ist das ein Mann oder eine Frau?" Geist 2: "Eine Frau sehe ich dort." Schie.: "Kannst du erkennen, wie sie aussieht, was sie anhat, wie sie gekleidet ist?" Geist 2: "So wie ich. (und wie bist du gekleidet?) Ich habe graues Zeug an." Geist 1: "Wir sind gleichgekleidet. Wir haben fließende Gewänder an." Geist 2: "Ein langes Nachthemd kann man dazu auch sagen. Grau, gräulich. Paßt zum Dunkeln, wie es damals war." Geist 1: "Wenn du dann mitkommst, wirst du sehen, daß es gar nicht grau ist, und daß wir hier sehr schöne Farben haben." Schie.: "Kannst du uns auch deinen Namen sagen, damit wir dich anreden können?" Geist 1: "Ich heiße Veronika." Schie.: "So, wie der Mensch, in dem du dich befindest." Geist 1: "Das habe ich schon gemerkt, und deshalb wollte ich den Namen auch nicht sagen." Frau B.: "Und woher kommst du?" Geist 1: "Auch aus dieser jenseitigen Welt. Ich habe mich an Helene gehalten, weil die mir sehr viel hilft. Es ist so schön, bei ihr zu sein, und ich bin ihre Helferin. Sie bildet mich dazu aus. Ich freue mich jedesmal, wenn ich jemanden erreichen kann, der in der Dunkelheit steckt, denn da war ich auch einmal. Ich war übrigens auch einmal in eurer Nähe und habe davon ebenfalls profitiert. Das könnt ihr natürlich nicht wissen. Ich war nur Zaungast und habe mit dabeigesessen und mir das alles mitangehört. Deswegen kann ich jetzt mithelfen, und das macht mir große Freude, obwohl ich heute schon ganz große Angst hatte, daß es nicht geht, weil so viele andere da waren, die absolut nichts zustande kommen lassen wollten." Schie.: "Konntest du die sehen?" Geist 1: "Ja. Das war ganz schlimm. Es war ganz furchtbar. Die sind im ganzen Haus gewesen. Ich kann euch nur sagen, die waren wirklich überall." Schie.: "Hast du ein Gefühl, warum die gerade heute gekommen sind? Hängt das mit dem Wetter zusammen. Was vermutet ihr, woher das kommt, das die jetzt auf einmal wieder auftreten?" Geist 1: "Das kann ich nicht sagen. Ich habe es nur gespürt und gesehen, daß da eine große Anzahl von Geistwesen war, die Böses vorhatten. Die wollten eure beiden Kontrollgeister nicht ans Werk gehen lassen. Wir sind dann auch im Abseits und müssen sowieso warten, bis wir dran sind. Wir haben aber auch beobachten können, daß es zuerst dunkel war, was noch mehr irritiert hat. Da war es sehr beängstigend und verwirrend. Die anderen, die da Böses wollten, haben versucht, die Medien ganz und gar für sich zu gewinnen und ihnen einzureden, daß heute sowieso nichts möglich ist und daß alles nur aus ihnen selbst kommt. Ich kann nur wiederholen, hier oben war alles voll, und das bis nach unten (ins Erdgeschoß). Ich habe es richtig gespürt, denn ich habe mich inzwischen ein bißchen umgesehen, so daß ich es euch jetzt sagen kann. Aber jetzt ist es viel friedlicher. Im Augenblick sind sie wirklich in den Hintergrund gedrängt worden." Schie.: "Von wem sind sie gedrängt worden? Konntest du das sehen?" Geist 1: "Es kam auf einmal Licht. Das konnte ich beobachten. Es kam auf einmal ganz starkes Licht. Dieses Licht ist irgendwie verbunden gewesen mit einem starken Gefühl der Liebe. Dadurch wurden sie zurückgedrängt, und wir konnten uns nach vorne bewegen. Auf einmal war um euch herum ein großer Kreis von Geistwesen zu sehen, die ihre Hände gefaßt hatten, aber nicht so wie ihr es tut. Die haben das Licht gebündelt und euch geschützt." Schie.: "Woher die kamen, weißt du nicht?" Geist 1: "Die waren auf einmal da. Sie sind wohl gerufen worden, nehme ich an. Ich kannte sie nicht. Ich kenne nur Helene und eure beiden Kontrollgeister, die ich schon einmal gesehen habe. Die kann ich auch wahrnehmen, aber nicht so klar. Doch heute habe ich sie schon besser gesehen, als das letzte Mal, viel deutlicher. Es gibt hier sehr viel zu lernen, kann ich euch nur erzählen, auch wenn der Anfang sehr schwer ist und es nicht ganz einfach ist, die richtigen Helfer zu finden, weil sehr viele da sind, die einen in die Irre führen und Böses wollen. Darum bin ich jetzt so unaussprechlich froh, daß ich wirklich weiß, daß ich auf dem richtigen Weg bin und mir jetzt nichts mehr passieren kann. Dann kann kommen, wer da mag. Auch heute abend hatte ich keine Angst. Ich staune nur darüber, was alles so herumschwirrt und was die wirklich wollen. Jetzt kommt niemand mehr zu mir, um mich zu belästigen." Frau S.: "Sind die wirklich böse oder wollen die nur einen Schabernack treiben?" Geist 1: "Die heute abend haben böse und nicht nach Schabernack ausgesehen. Den Unterschied spüre ich schon ganz deutlich. Das waren so richtig dunkle Mächte. Da wurde es ganz dunkel, wie vor einem Gewitter, wo sich so etwas zusammenbraut. Da habe ich überlegt, und da war ich sehr neugierig, was geschehen wird und ob wir wieder gehen müssen. Aber Angst hatte ich keine, weil wir ja geschützt sind. Das spüren wir. An uns können sie dann nicht heran. Das ist das Wichtige, daß wir um diesen Schutz wissen und um diesen Schutz beten können und uns darauf konzentrieren." Schie.: "Das kannst du dieser Margret dann ja auch sagen, wenn ihr wieder weggeht." Geist 1: "Das war heute auch eine ganz wichtige Erfahrung für sie, denn sie hat das ja alles ganz deutlich miterlebt. Das war sogar gut, so schlecht wie es war im Anfang. Ich hoffe nur, daß sie (die Störenfriede) jetzt wirklich weg sind. Ich sehe jetzt niemand mehr, und es ist auch sehr friedlich." Schie.: "Konntest du auch mitempfinden, daß wir hier gebetet haben?" Geist 1. "Ja, das hat auch eine sehr große Rolle gespielt. Es ist auch sehr wichtig, daß ihr euch dessen bewußt seid, daß auch ihr, genau so wie wir, das Gute herbeirufen und euch darauf konzentrieren könnt. Auch dieses Licht, das so reinigend wirkt, hat dann die anderen Mächte in den Hintergrund gedrängt, so daß sie nichts mehr ausrichten konnten. So war das heute ganz deutlich. Es war für mich sehr eindrucksvoll. Es freut mich, daß ich das erleben durfte. Ich hoffe, daß euch das auch bewußt ist und daß ihr um die Macht und die Kraft des Gebetes wißt. Euer Gebet hat auch geholfen." Schie.: "Du hast auch das Gefühl, daß das Medium jetzt für dich offen ist? Daß keine Widerstände und keine Zweifel mehr vorhanden sind?" Geist 1: "Im Augenblick nicht. Jetzt im Moment bin ich ganz drin. Jetzt kann ich sprechen, was ich will." Schie.: "Wie lange bist du denn schon in der jenseitigen Welt? Weißt du das?" Geist 1: "Ich glaube schon sehr lange, weil ich im Anfang auch lange herumgeirrt bin. Dann haben wir kein Zeitgefühl mehr. Was die Margret da erzählt hat, das kenne ich nicht. Diesen großen Krieg kenne ich nicht." Schie.: "Was erinnerst du denn aus Lebzeiten? Hast du auf dem Land gelebt?" Geist 1: "Ja, ich habe auf dem Land und sehr einfach gelebt." Schie.: "Kanntest du schon elektrisches Licht?" Geist 1: "Ich weiß nicht, was das ist. Ich weiß, was eine Petroleumlampe ist. Wir haben uns unsere Kerzen selbst gemacht. Ich konnte selbst weben und habe einen Webstuhl gehabt. Ich hatte einen Garten und viele Kräuter darin. Ich habe in Deutschland gelebt und in Bayern gewohnt." Schie: "Erinnerst du, wer da Staatsoberhaupt war, ein König oder Kaiser? Ich frage das, um abschätzen zu können, wann du ungefähr gelebt hast. Vermutlich bist du schon Mitte des vorigen Jahrhunderts in die jenseitige Welt gekommen" Geist 1: "Es kommt mir in den Sinn 1847, da bin ich gestorben. Ich glaube schon, ich habe diese Zahl im Kopf." Schie.: "Dann bist du schon fast 150 Jahre in der jenseitigen Welt. Also dreimal so lange wie die andere." Geist 1: "Das wundert mich schon, aber es stört mich nicht. Ich habe auch keine Ahnung, wie lange ich nach eurer Zeitmessung herumgeirrt bin." Schie.: "Warst du verheiratet? (ja) Warst du eine Bäuerin, und hast du Kinder gehabt?" Geist 1: "Ich war keine Bäuerin, und ich hatte acht Kinder." Schie.: "Aber wenn du auf dem Lande gelebt hast und keine Bäuerin warst, was warst du dann?" Geist 1: "Ich habe Stoffe gewebt. Ich war eine Weberin." Schie.: "Von deinen Verwandten und deinen Kindern hast du niemanden in der jenseitigen Welt gesehen?" Geist 1: "Doch. Mein Mann war Schuster. Ich habe meinen Mann wiedergetroffen. (und es war der richtige Mann?) Doch, doch, natürlich war er es. Wir sind dann eine Weile zusammen gewesen. Aber dann ist jeder seines Weges gegangen. Es kann sein, daß wir uns wieder treffen, aber im Moment haben wir beide andere Aufgaben. Ich habe auch meine Kinder wieder getroffen. Wir hatten alle einmal ein großes Familientreffen." Frau B.: "Wie kam das zustande?" Geist 1: "Zuerst habe ich meinen Mann getroffen, und dann haben wir sehr viel von unseren Kindern gesprochen. Das war schon nach der Zeit, in der ich so lange herumgeirrt bin. Aber da müßte ich so viel erzählen, das würde zu lang werden. Diese Zeit davor lasse ich lieber weg, die war sehr schlimm. Die hat mich irgendwie sehr verwirrt. Als ich aus der dunklen Zone heraus war, habe ich meinen Mann getroffen." Schie.: "Wodurch hat die dunkle Zeit ihr Ende gefunden?" Geist 1: "Es hat mir jemand geholfen. Ich bekam Hilfe. Ich habe gebetet. Irgendwann einmal habe ich mich besonnen und habe mir gedacht, so kann es ja wohl nicht weitergehen. Irgend etwas stimmt da wohl nicht. - Ja, und dann haben wir sehr viel von unseren Kindern gesprochen und uns gefragt, wie es denen wohl geht. Wir haben uns gesagt, es wäre doch sehr schön, wenn wir uns alle einmal treffen könnten. Das haben wir uns das so richtig vorgestellt. Und dann hat sich das ganz schnell ergeben. Sie kamen zu uns. Wir haben lange von ihnen gesprochen und den Wunsch geäußert, wie gerne würden wir uns einmal wiedersehen, und einer nach dem anderen kamen sie zu uns. Und dann konnten wir uns erzählen und berichten, wie es uns ergangen ist und was wir alles erlebt haben. Die haben ganz Unterschiedliches erlebt, je nach den Wegen, die sie gegangen sind. Es ist aber sehr schön, wie es ihnen geht und zu wissen, wenn wir wieder zusammenkommen wollen, daß das sehr schnell möglich ist. Das wissen wir jetzt. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Wir können ganz schnell beieinander sein. Es ist nicht so wie bei euch. Der Gedanke genügt. Zurückblickend haben wir doch schon sehr viel gelernt. - Ich glaube aber, ich darf nicht zu lange sprechen. Wir müssen uns jetzt wieder um Margret kümmern. Vielleicht sprecht ihr sie noch einmal an." Schie.: "Margret, hast du hören können?" Geist 2: "Alles, ja, ja. Und nun ist es hell, warm, ruhig und farbig. Das habe ich noch nie erlebt. Das ist das, was sie mir versprochen haben, daß wenn ich hier eintrete, dies geschehen wird. Aber am Anfang war auch hier durch die Störungen alles dunkel. Da habe ich mir gesagt, da hast du dich wieder auf etwas eingelassen, denn versprochen wurde mir schon viel." Herr A.: "Kannst du nun außer der Veronika auch noch andere Geistwesen sehen?" Geist 2: "Noch zwei sehe ich. Das sind aber die, die ich kenne. Das sind Stanislaus und Nepomuk." Schie.: "Den Kreis, den die Veronika erwähnt hat, der um uns herum mit erhobenen Händen gestanden hat, hast du aber nicht sehen können?" Geist 2: "Den habe ich nicht sehen können, weil für mich alles dunkel war. Doch jetzt ist es nicht mehr dunkel. - Mir wurde gesagt, daß ich mich zurückziehen darf." Geist 1: "Wir sollen jetzt gehen." Geist 2: "Ich bin diesem Mann sehr dankbar, daß er mich überhaupt hereingelassen hat. Das hätte ich nicht gedacht. Ich spüre jetzt, und das habe ich noch nie gekannt, daß es hier ganz friedlich ist." Herr A.: "Hat man dir auch gesagt, daß ein Schutzgeist für dich da ist?" Geist 2: "Ja, das hat mir schon die Veronika gesagt. Es ist ein Geschenk, wenn man dann so ein Geistwesen kennenlernt. Ich habe natürlich sehr lange gezweifelt. Auf der anderen Seite ist es für uns Geistwesen schon wichtig, wenn man auch mal Glück hat. Sehr glücklich war meine Vergangenheit ja nicht. Ich war ja erst 45, als ich verschüttet wurde. Ich war nicht verheiratet, aber verlobt. Der Verlobte kam aber bis zu dem Zeitpunkt nicht zurück. Doch das ist Vergangenheit, die mich nicht mehr belastet. - Ich bin sehr froh, hier gewesen zu sein. Ich möchte mich bei euch allen bedanken, und Veronika nimmt mich ja sowieso zu sich." Schie.: "Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg in der jenseitigen Welt, daß die Helfer dich an den richtigen Ort bringen und du auch eine befriedigende Aufgabe in der jenseitigen Welt findest. Gott zum Gruß!" Geist 2: "Gott zum Gruß!" Geist 1: "Ich darf mich auch von euch verabschieden. Ich bin sehr froh, daß ich hier sein durfte. Wir danken euch alle sehr. Es war wirklich gut, daß ihr durchgehalten und nicht die Geduld verloren habt. Das war uns eine große Hilfe. Es sitzen übrigens jedesmal viele Zaungäste mit dabei, so, wie ich es auch einmal tat." Schie.: "Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als Geduld zu haben." Geist 1: "Für uns ist es natürlich einfacher, denn wir können das alles ja sehen. Aber irgendwann einmal werdet ihr das auch alles erleben. Dann werdet ihr euch an unsere Worte erinnern und doch schon einiges mehr wissen, als wir es wußten. Ihr braucht aber keine Angst zu haben. Im Gegenteil, es ist eine große Freude, hier zu sein. Ich freue mich auch jetzt und wünsche mir sehr, euch ein bißchen von meiner Freude vermitteln zu können. Ich danke euch und wünsche euch alles Gute. Denkt daran, daß ihr alle Möglichkeiten in der Hand habt, die bösen Mächte von euch fernzuhalten. Gott zum Gruß!" (22.03 Uhr) Anschließend sprechen Nepomuk uns Stanislaus noch einmal. Sie begrüßen besonders den Gast. Nepomuk: "Es war am Anfang schrecklich. Es war so, daß bei dem Medium wie ein Kloß im Hals war. Da konnte ich gar nicht sprechen. Es waren ganz gezielte Störungen, auch auf die Medien bezogen. Es war beängstigend, aber nicht so, daß wir uns zurückgezogen haben. Wir bekamen ja auch Hilfe, die unterstützt wird, wenn ihr die Lage erkennt und eure Gebete sprecht. So voll wie es vorhin war, so leer ist es jetzt. Es ist keine Störung mehr vorhanden. Wir haben auch den Medien die Ruhe schon durch die anderen beiden Wesen zurückgeben können. In diesem Augenblick bestehen bei den Medien auch keine Zweifel mehr. Es wird aber immer wieder ihr Los sein, daß sie doch diese Zweifel haben. Auf der anderen Seite ist es ganz gesund, wenn man zweifelt, denn alles anzunehmen und alles zu glauben, ist nicht der richtige Weg. Man muß kritisch bleiben. Und das ist für den gesamten Werdegang dieses Kreises und auch für uns ganz wichtig. Ihr seid ja mit euren Fragen oftmals sehr direkt. Manchmal empfindet es das eine oder andere Geistwesen als störend. Es ist aber wichtig, daß ihr auch Dinge hinterfragt, auch wenn wir oft nicht antworten können. Das ist für uns oft deprimierend, aber was wir nicht können, das können wir nicht. Das sagen wir dann auch. Trotzdem sind wir euch nie böse, wenn ihr fragt. Manchmal könntet ihr mit manchen Wesen etwas behutsamer umgehen und zurückhaltender sein. - Gott schütze und behüte euch, Gott zum Gruß!" Stanislaus: "Ich möchte mich auch verabschieden. Nach eurem Zeitempfinden hat dieser Abend sicherlich lange genug gedauert, nachdem es am Anfang so schwierig war. Ich bin natürlich sehr froh, daß wir es doch noch geschafft haben, denn es war für mich zunächst aussichtslos, hier durchzukommen. Dieses Medium hat wieder furchtbar mit mir gehadert. Ich kann es ihr nicht verdenken, denn ich kann ihr keine letzten Beweismittel liefern, daß es mich wirklich gibt, so daß es immer wieder Zweifel für sie geben wird. Vielleicht war es aber doch wieder eine kleine Hilfe zu erkennen, wie wichtig es ist, doch irgendwann einmal zu beten. Es könnte ja doch sein, daß die Zweifel wirklich von der anderen Seite geschürt werden. Heute war es ja wirklich so. Ich darf mich jetzt bei euch verabschieden. Wir haben es Gott sei Dank geschafft, daß euer Haus wieder friedlich ist und alle sich zurückgezogen haben. Betet zum Schluß noch ein Gebet in dieser Richtung und dankt auch für den Schutz. Ihr solltet immer für euer Haus beten, alle, damit es gesegnet und geschützt sei vor den Angriffen der Bösen, die niemals zu unterschätzen sind. Gott segne euch und eure Familienmitglieder. Gott zum Gruß!" (22.08 Uhr) Schlußgebet und Musik. 2. Eine Sterbende im Krankenhaus Zusammenkunft vom Freitag, dem 17. November 1995 im Hause B. Teilnehmer: Ehepaar A., Ehepaar B., Ehepaar S. und Prof. Schiebeler. Beginn um 20.25 Uhr mit Musik, Schriftlesung und Gebeten. Um 21.05 Uhr meldet sich durch den Mund von Herrn B. der Kontrollgeist Nepomuk. Nepomuk: "Gott zum Gruß! Ich freue mich, wieder einmal zu euch sprechen zu dürfen. Es ist sehr lange her, daß ich mich mit euch unterhalten habe. Also liegt es nur an euch, weiterhin mit uns Geduld zu haben und zusammenzuarbeiten und uns zu glauben, daß eure Arbeit wirklich von Nutzen ist, auch wenn ihr hier nur zusammensitzt und betet. Betet für die, welche es brauchen und für euch selbst und besinnt euch. Wir können das immer wieder nur betonen, denn es ist eine sehr wichtige Sache, daß euch das bewußt ist. Es geht in diesem Augenblick immer eine Kraft nach außen, dorthin, wohin ihr sie schickt und worum ihr bittet. Das allein zu wissen, ist schon sehr viel. Ich glaube, daß ihr auch in dieser Richtung schon einige Bestätigungen bekommen habt. Deswegen war es auch immer wieder der Grund, daß wir euch aufgefordert haben, hier in diesem Kreise für diejenigen zu bitten und zu beten, die euch am Herzen liegen, die Hilfe brauchen, ob es nun eine Familie ist in eurer Umgebung oder wo auch immer. Möget ihr niemals die Kraft dieses gemeinsamen Gebetes unterschätzen. - Es gelten auch weiterhin meine Worte, die ich das letzte Mal an euch gerichtet habe, daß ihr weiterhin darum betet, die Einflüsse der Niederen, die ja sehr stark sind, von euch fernzuhalten, daß ihr helft und als Werkzeug dient, gerade dorthin euer Gebet zu schicken, wo ihr solche Einflüsse erkennen könnt. Jeder von euch weiß da mehr als genug Beispiele. Ihr könnt nicht mehr und nichts Besseres tun, als dafür zu beten, daß Hilfe kommt. Gerade eben auch dort, wo ihr diese Einflüsse dieser niederen Geistwesen in eurer Welt erkennt, wo vieles geschieht, was euch ratlos und oft auch wütend macht. - Wie schon oft gesagt, haben wir hier sehr viele Geistwesen, die auf euch warten, die dann auch jedesmal hier mit dabei sind. Auch heute sind einige hier, die ebenfalls Nutzen daraus ziehen, daß sie hier sind, obwohl sie nicht haben sprechen können. Sie spüren die Atmosphäre hier und bekommen auch den Frieden vermittelt, der hier herrscht. Denn erst, wenn Ruhe und Frieden über einen Geist kommt, auch über euren Geist, erst wenn ihr hier zur Ruhe kommt und innerlich Frieden verspürt, könnt ihr klar denken, um es mit euren Worten auszudrücken. So ist es auch mit den anderen Geistwesen. Sie brauchen erst einmal Ruhe und Frieden und Harmonie, damit sie Klarheit bekommen. Bei vielen ist es so, daß sie noch in chaotischen Zuständen herumirren oder ganz im Nebel sind, wie ihr es schon des öfteren gehört habt. Ich möchte noch ergänzend sagen, daß wir gerade durch unsere Toleranz und unser behutsames Auftreten vielen Geistwesen beweisen, daß es auch anders geht. Dadurch haben sie von hier schon etwas mitgenommen, auch wenn wir nicht durch die Medien gesprochen haben. Sie sind ja andere Dinge gewohnt. Sie werden oft gezwungen. Sie werden ihrer Gedanken beraubt. Wir aber machen so etwas nicht und treten hier auch nicht einfach in die Medien ein. Sicher könnten wir es, aber das ist keine Partnerschaft. Und aus diesem Verhalten haben sie schon sehr viel mitgenommen. Es gibt natürlich sehr viele zweifelnde Geistwesen, doch es wird der Zeitpunkt wieder kommen, wo die einen oder anderen wieder eintreten können. Wir wurden auch schon verhöhnt, denn es sind ja nicht nur solche Geistwesen da, die mit uns von vornherein einverstanden sind, sondern sie zweifeln an vielen Dingen. Sie sagen dann: 'Ihr habt ja überhaupt keinen Kontakt mit Menschen. Ihr könnt so etwas gar nicht. Ihr habt uns wahrscheinlich etwas vorgemacht. Wir können euch auch nicht vertrauen.' Wir konnten ihnen aber, dadurch daß wir hier in eurem Kreis mindestens immer erschienen sind, wenigstens zeigen, daß wir euch kannten und bei euch anwesend waren und mit Geduld auch ab und zu hier sprechen können. Es hat dann einige gegeben, die das eingesehen haben und dadurch überzeugt wurden. - Eins muß noch ganz deutlich ausgesprochen werden. Es sind heute nicht die Streicheleinheiten für die Medien, aber es muß gesagt werden. Ihr glaubt gar nicht wie es zum Teil belastend für die Medien ist, wenn hier nichts geschieht. Da sind sie schon in einem gewissen Druck, warten auf das nächste Treffen und erhoffen sich etwas, und dann kommt wieder nichts. Da ist dann ein innerer Druck vorhanden. Das kann eigentlich nur der mitfühlen, der uns schon einmal empfangen hat. Dann kommen die Zweifel, und dann geht es gar nicht mehr. - Da ihr bereit seid, wird ein Geistwesen hier eintreten. Darüber habe ich gerade mit dem Medium Rücksprache gehalten. Wir werden jetzt versuchen, Geistwesen eintreten zu lassen. Wir werden es so machen, daß beide Geistwesen gleichzeitig erscheinen. (In Frau A. stöhnt bereits eine Wesenheit laut und heftig) Vielleicht ergibt sich dadurch sogar ein Rundgespräch . Das ist für den Anfang für beide Medien sogar besser. Es ist dann eine gewisse Diskussion. Ich versuche jetzt, das Wesen hier eintreten zu lassen." (21.32 Uhr) In Frau A. stöhnt ein Geistwesen weiter laut und heftig. Schie.: "Wir begrüßen dich. Gott zum Gruß! Kannst du uns schon hören? (Das Geistwesen stöhnt weiter, pustet und hustet, spricht aber nicht.) - Kannst du uns schon hören?" Frau S.: "Was jammerst du denn so?" Geist 1: "Ach, ach, o je." Schie.: "Was ist denn so schlimm? (Das Wesen stöhnt erbärmlich) Du stöhnst ja, als ob du auf der Folterbank lägest. (Das Wesen stöhnt und jammert weiter) Versuche doch einmal zu sprechen." Frau S.: "Was ist denn los?" Geist 1: "Was ist los." Schie.: "Das ist das erste Wort." Geist 1: "O weh, o je, je." Frau S.: "Tut dir jemand was?" Geist 1: "O je, mir ist so schlecht." Schie.: "Warum ist dir so schlecht?" (Keine Antwort, nur Stöhnen) Frau S.: "Erst jetzt oder schon lange?" Geist 1: "Wer spricht hier?" Schie.: "Wir sind Menschen auf der Erde, die noch nicht verstorben sind, und die sprechen mit dir. Zu denen bist du gebracht worden, und mit denen sollst du dich unterhalten." Frau S.: "Unterhalten, nicht jammern. (Der Geist stöhnt weiter) Warum ist dir denn so schlecht?" Geist 1: "Das ist doch klar." Schie.: "Das ist für uns gar nicht klar." (Der Geist gähnt und stöhnt) Frau S.: "Und müde auch noch." (Der Geist gähnt weiter und jammert) Geist 1: "Ich bin ganz, ganz, ganz, ganz allein." Frau S.: "Aber deswegen ist einem doch nicht schlecht." Schie.: "Jetzt bist du aber nicht mehr allein. Wir sind ja hier." Geist 1: "Ich bin ganz allein. Immerzu allein." Frau S.: "Aber jetzt nicht." Schie.: "Es haben dich doch auch welche gefunden und hierher gebracht." Geist 1: "Mir ist so schlecht." Frau S.: "Das glaube ich schon. Wenn jemand so jammert, will auch niemand etwas mit einem zu tun haben." (Der Geist stöhnt weiter) Schie.: "Jetzt erzähle mal, warum es dir so schlecht geht. Warum bist du denn allein? Weißt du das?" Geist 1: "Niemand, niemand kommt zu mir." Schie.: "Erzähle mal, wer du bist. Hast du einen Namen? Bist du ein Mann oder eine Frau?" Geist 1: "Warum soll ich? Das wissen doch alle?" Schie.: "Wir wissen das nicht. Du bist für uns völlig fremd und unsichtbar." Geist 1: "Ach ja, so ist es also. Deswegen. Wo bin ich denn jetzt wieder hingeraten?" Schie.: "Du bist zu Menschen auf der Erde gekommen und sprichtst ..(Der Geist unterbricht mich) Geist 1: "Natürlich bin ich auf der Erde." Schie.: "So natürlich ist das nicht. Da solltest du eigentlich nicht mehr sein." (Der Geist gähnt) Geist 1: "Da kann ich nicht schlafen, nicht schlafen. Und ich möchte so gerne schlafen." Schie.: "Weißt du denn wenigstens, daß du gestorben bist? Weißt du das?" Geist 2 in Herrn B.: "Ja, ja." (Geist 1 schüttelt den Kopf) Geist 2: "Ich weiß das schon." Schie.: "Du weißt das. Aber weißt du denn, wer das dort ist? Ist das eine Sie oder ein Er da drüben?" Geist 2: "Ich bin Margitta. Margitta heiße ich." Frau S.: "Und die andere da drüben?" Geist 1: "Mit wem redet ihr denn?" Schie.: "Einer Gefährtin von dir." Geist 2: "Gefährtin bin ich nun nicht. Ich bin von denen hier hergebracht worden. Ich darf hier mal reden." (Geist 1 gähnt laut) Schie.: "Dann erzähle du mal, was mit dir los ist." Geist 2: "Das kann ich genau sagen, was mit mir los war. Ich war zu Lebzeiten, und davor möchte ich warnen, eine sehr herrische Frau. Auch in den Tod meines Mannes hinein habe ich nicht mehr mit ihm gesprochen. Und davor möchte ich warnen. Das ist ganz wichtig. Das ist ein sehr plötzlicher Tod gewesen. Wir haben uns zerstritten gehabt. Es war so, daß wir uns öfter mal stritten, und ich habe ihm längere Zeit nicht verziehen, und dann war er ganz plötzlich tot. Und das ist ganz schlimm. Er war tot und ich noch am Leben. Und ich kann nur warnen. Man muß sich aussöhnen. Ich kam dann später in diese Welt, in der ich nun lebe. Und dann war da mein Mann und empfing mich gleich. Darüber war ich erfreut, weil ich ja nun auch tot war. Aber es war gar nicht mein Mann. Ich bin jahrelang an der Nase herumgeführt worden. Das ging, wenn man das so schätzen kann, bestimmt 70, 80 Jahre so." Schie.: "Wie alt bist du denn geworden?" Geist 2: "Ich selber bin 75 geworden, mein Mann aber nur 50. 25 Jahre habe ich mir dann die Vorwürfe gemacht. Und dann steht er da, als ich starb. Ich bin gut eingeschlafen, das kann ich sagen. Ich habe keine Schmerzen gehabt. Und dann stand er da, und ich habe eigentlich nicht geglaubt, daß unser Herrgott eine Rolle spielt. Ich war ja tot, und dann war ich doch nicht tot. Das sind Dinge, die man gar nicht erfassen kann. Und dann ist man froh, wenn man gemerkt hat, daß man noch irgendwie da ist, zwar nicht auf der Erde, aber woanders. Und da sind schon welche. Und jahraus, jahrein war immer das gleiche. Er war da, und ein bißchen haben wir geredet. Da waren auch noch andere. Aber mehr passierte auch gar nicht. Das war, wenn ich so sagen darf, eine verlorene Zeit. Ich kam aber auch gar nicht woanders hin. Wir waren alle nur immer zusammen. Ich bin dort von einer Frau herausgeholt worden, die sagte, sie kenne einen Kreis. Sie war schon bei euch und hat sich mit euch unterhalten. Ich weiß im Augenblick ihren Namen aber nicht mehr. Die hat mich da herausgeholt und gefragt, ob ich ein Geistwesen sei, das glaubt und ob ich nicht einmal versuchen möchte zu beten. Das habe ich dann getan. Von dem Zeitpunkt an ging es mir besser, obwohl es mir vorher auch nicht schlecht ging. Dann bin ich mit der Frau mitgegangen, zu euch mitgegangen. Doch warte ich schon sehr lange. Ich konnte bislang hier nie eintreten. Eigentlich bin ich nur auf meinen Wunsch hierher gekommen, um euch zu warnen, nur nicht im Bösen auseinander zu gehen. Es kann so schnell etwas passieren. Daß man sich streitet kommt vor, aber es darf nicht allzu lange sein. Das ist bei mir eine ganz furchtbare Zeit gewesen, auch hier in dieser Welt, denn es war ja gar nicht mein Mann, den ich hier getroffen habe. Ich habe es nur lange nicht gemerkt." Schie.: "Wann hast du es denn gemerkt und wodurch?" Geist 2: "Erst durch die Frau, die mich da herausgeholt hat. Die hat mir die Augen geöffnet. Sie hat mir gesagt: 'Hier wird euch doch etwas vorgemacht.' Aber die meisten von uns haben ihr nicht geglaubt. Die haben sie sogar angegriffen. Sie haben gesagt, sie sollte sich nicht an uns heranwagen. Sie fühlten sich wohl. Mir hat sie einen Wink und mir zu verstehen gegeben, ich möchte doch beten, und dann könne sie mir helfen. Seitdem bin ich nicht mehr in dieser Gegend gewesen und gehe auch nicht mehr dorthin. Ich bin dann nur noch bei euren Freunden als eine Art Anhängsel gewesen. Ich habe aber nicht die Aufgabe, hier ständig als Anhängsel herumzulaufen. Die Frau hat mir angeboten, daß ich ihr helfen könne. Sie hat aber bereits viele Helfer." Schie.: "Hast du denn deinen richtigen Mann inzwischen auch getroffen?" Geist 2: "Noch nicht. Das ist vielleicht möglich, nachdem ich nun hier war. Doch hat man mir das nicht versprochen." Geist 1: "Wer spricht da? Kannst du auch mit mir sprechen? Ich höre deine Stimme so gut." Geist 2: "Du meinst mich?" Geist 1: "Ja." Geist 2: "Ich bin Margitta." Schie.: "Sie ist auch aus der jenseitigen Welt, ist verstorben und von der Erde abgeschieden, so wie du." Geist 1: "Kannst du mir ein bißchen helfen?" Geist 2: "Das kann ich sicherlich. Ich weiß ja nicht, wie du heißt und was du für Hilfe brauchst." Geist 1: "Mir geht es so schlecht." Geist 2. "Geht es dir immer noch schlecht? Es geht doch jetzt schon besser." Geist 1: "Jetzt geht es mir besser, weil ich dir zugehört habe." Geist 2: "Du hattest ja auch Kraft aus der Frau dort (Sie meint das Medium) geschöpft. Die gibt dir ja Kraft." Geist 1: "Was kann ich?" Geist 2: "Du kannst Kraft aus der Frau schöpfen. Die gibt dir ja Kraft." Geist 1: "Aus was für einer Frau?" Geist 2: "Du bist in einer Frau. Du sprichst durch eine Frau." Schie.: "Du bist verstorben und bist jetzt auf die Erde geführt und in den Körper einer auf der Erde lebenden Frau hineingebracht worden. Und mit deren Stimme sprichst du jetzt." Geist 1: "Ich bin doch nicht verstorben. Mir geht es schlecht, und niemand hat sich um mich gekümmert. Man hat mich nur in eine Kammer geschoben. Im Krankenhaus in eine kleine Kammer, da hinein hat man mich geschoben. (weinerlich und schluchzend) Und das ist so schlimm." Schie.: "Und da hast du gar nicht gemerkt, daß du gestorben bist, daß du deinen irdischen Körper schon abgelegt hast. Den irdischen Körper hast du gar nicht mehr." Geist 2: "Du sagtest, du hörst meine Stimme gerne. Ich kann gerne weiterreden. Ich kann ja beweisen, daß du ...(sie wird unterbrochen)" Geist 1: "Ich bin doch immer noch in der Kammer." Geist 2: "Sieh doch mal an dir herunter." Geist 1: (immer sehr weinerlich) "Ich kann ja gar nichts sehen, weil es so finster ist." Geist 2 "Du kannst aber fühlen. Fühl doch mal die Hände und so. Das sind doch gar nicht deine Hände. Das bist du doch überhaupt gar nicht." Schie.: "Warst du ein Mann oder eine Frau?" Geist 1: "Da finde ich nichts. - Was ist los?" Schie.: "Warst du ein Mann oder eine Frau?" Geist 1: "Ich bin eine Frau." Schie.: " Hast du Ringe oder eine Uhr gehabt?" Geist 1: "Ich bin aber doch immer noch eine Frau." Schie.: "Richtig. Du bist noch eine Frau. Aber als Frau auf dieser Erde, hast du da eine Uhr gehabt?" Geist 1: "Laß mich bitte in Frieden. Mir ist es so egal, ob ich eine Uhr gehabt habe oder nicht. Warum hat man mich denn einfach in diese Kammer geschoben?" Frau S.: "Du willst doch sicher da heraus, oder? Mit Jammern kommst du aber doch nicht weiter. Sieh doch mal! Margitta hat dir ja gesagt, schau dich doch mal an. Du bist doch gar nicht du selber. Also kannst du doch auch nicht in der Kammer sein. Du bist doch jetzt in einem anderen Körper. Da stimmt doch irgend etwas nicht. Aber mit Jammern kommst du nicht weiter." Geist 1 (Jetzt mit fester Stimme): "Nein, da stimmt etwas nicht. Da hast du recht. Ich bin auch kein Jammertyp." Frau S.: "Siehst du, Gott sei Dank. Das war mir vorher gar nicht so sympathisch." Geist 1: "Jetzt muß ich aber erst einmal Klarheit haben. Was ist passiert? Könnt ihr mir das sagen?" Schie.: "Ja, das können wir dir sagen. Du bist im Krankenhaus gewesen, warst wahrscheinlich krank, du warst dem Sterben nahe, und da hat man dich aus dem Krankenzimmer heraus gefahren in eine enge Kammer hinein, und dort bist du gestorben. Vielleicht hat man dich auch in die Kammer gefahren, als du schon gestorben warst. Und da hast du gar nicht gemerkt, daß du gestorben bist." Geist 1: "Und niemand war bei mir." Schie.: "Und niemand war bei dir. Du hast auch gar nicht an ein Fortleben nach dem Tode geglaubt. Oder?" Geist 1: "Doch." Schie.: "Hast du vor dem Sterben, wie du so krank warst, gebetet? - Um Hilfe gebetet?" Geist 1: "Nein, ich habe gewartet, daß jemand von meinen Kindern zu mir kommt." Schie.: "Und da kam keiner? - Warst du denn lange krank? Hast du lange im Krankenhaus gelegen?" Geist 1: "Ja." Schie.: "Und da kam keiner von deinen Kindern zu Besuch?" Geist 1: "Ja, ja, die wohnen weit weg." Schie.: "Dann konnten sie wohl auch gar nicht kommen?" Geist 1: "So sieht es aus." Frau S.: "Was hattest du denn, daß du so lange krank warst?" Geist 1: "Ich hatte Krebs." Schie.: "Warst du schon alt? - Wie alt warst du denn? - Warst du schon 70 Jahre alt?" Geist 1: "59." Schie.: "Da hast du sicher auch starke Schmerzen gehabt. (Ja) Und auf einmal hörten die Schmerzen dann auf?" Geist 1: "Ja, Schmerzen habe ich keine mehr." Schie.: "Und als die Schmerzen aufhörten, da bist du gestorben." Frau S.: "Wahrscheinlich hast du das gar nicht gemerkt, weil man dir so viele Medikamente gegeben hat, daß du gar nicht mehr wußtest, was mit dir vorging." Geist 1: "Ja, ich habe viele Medikamente bekommen." Frau S.: "Deswegen hast du wahrscheinlich gar nicht registriert, wie du den Körper verlassen hast. Und deswegen denkst du, du lägest immer noch in der Kammer." Geist 1: "Das ist aber ein trauriger Tod." Schie.: "Damit du das jetzt alles erkennst, daß du nicht mehr in deinem alten Körper auf der Erde in der Kammer liegst ..." (Sie unterbricht mich) Geist 1: "Ich weiß es jetzt schon, welchen Fehler ich gemacht habe. Das wird mir jetzt schon klar. Ich habe einen ganz großen Fehler gemacht. Das kommt mir jetzt wie ein Blitz. Ich habe den Fehler begangen, auf meine Kinder zu warten, obwohl ich genau wußte, die kommen sowieso nicht, statt daß ich mich auf meinen Tod eingestellt hätte, denn ich wußte, daß er kommt. Das wußte ich. - Ich wußte, daß er bald kommt." Frau S.: "Aber man schiebt das immer weg." Geist 1: "Nein, ich habe es nicht weggeschoben. Ich habe einfach zu sehr gewartet. Und das war falsch. Das weiß ich jetzt." Schie.: "Damit diese Erkenntnis bei dir kommen konnte, bist du hierher zu uns Menschen gebracht worden. Das ist jetzt der erste Schritt, den du in der jenseitigen Welt zu deinen Besten unternimmst." Geist 1: "Ja, ja, das ist für euch auch gleich eine Erkenntnis. Wenn ihr den Tod spürt, daß er kommt, wartet nicht auf die Lebenden." Frau S.: "Die können dir sowieso nicht mehr helfen." Schie.: "Sondern bitte darum, daß dir in der jenseitigen Welt Helfer zugeteilt werden, die dich abholen." Geist 1: "Und das hat mich zuerst so wahnsinnig traurig gemacht. Es ist auch nicht schön, in eine Kammer geschoben zu werden. Ich kann euch nur sagen, wenn ihr irgendeinen Einfluß habt, ich weiß ja nicht, wer ihr seid, dann geht in die Krankenhäuser und sagt, sie sollen ihre Sterbenden nicht in eine Kammer schieben. Das ist etwas ganz Schlimmes, denn wie Sterben ist, das weiß ich jetzt auch. Die dürfen nicht in einen engen Raum geschoben werden, die brauchen Hilfe, jemanden der bei ihnen ist am Bett." Schie.: "Erinnerst du eine Jahreszahl, wann du gestorben bist?" Geist 1: "Nein, das ist mir völlig unwichtig." Schie.: "Heute ist es im allgemeinen nicht mehr so, daß man die Sterbenden in eine Kammer oder in das Badezimmer schiebt." Geist 1: "Das glaubt ihr? Dann geht in die Krankenhäuser und fragt nach. Ich glaube das nicht." Schie.: "Deswegen frage ich, wann das gewesen ist." Geist 1: "Ich weiß es im Augenblick nicht, muß ich dir ehrlich sagen. Ich habe keine Jahreszahl mehr im Kopf." Schie.: "Früher war es ja meistens so, wie du sagst." Geist 1: "Das ist schlimm. Du brauchst so lange, so lange, so lange, bist du dich erholst. Bis du überhaupt weißt, was mit dir los ist. Ich glaube, diese Margitta hier hat mir irgendwie geholfen." Geist 2 Margitta: "Vielleicht sollte ich deshalb hier auch eintreten, denn die Kontrollgeister haben ja gesagt, daß zwei auf einmal kommen. Ich glaube schon, daß viele noch, wenn nicht in die Kammer, aber zur Seite geschoben werden. Ich hatte einen sehr schönen Tod. Bei mir war meine eine Tochter, die hat mir die Hand gehalten. Und ich habe mich von ihr auch verabschiedet. Ich habe nur nicht gewußt, daß es weitergeht, und darum bin ich mit meinem Mann, der gar nicht mein Mann war, hereingefallen. Ich glaube aber, daß es auch heute noch das Abschieben Sterbender gibt. Ich habe das auch erlebt, nur nicht bei mir selbst. Aber ich bin ja auch schon 50, 60 Jahre tot (zu Beginn hat sie 70, 80 Jahre gesagt) und doch nicht tot." Schie.: "Könnt ihr euch eigentlich jetzt schon gegenseitig sehen oder spüren?" Geist 2 Margitta: "Spüren ja, aber nicht sehen." Geist 1: "Nein sehen nicht. Ihr habt mir ja selbst gesagt, daß ich in dieser Frau bin, und das spüre ich. Ich höre die andere Stimme, die mir sehr gut tut. Und ich spüre da auch eine Kraft, die mir sehr gut tut. Eine sehr wohltuende Kraft." Schie.: "Wenn du uns jetzt verläßt, ist es wichtig, daß du einen Helfer bekommst, einen Führer, der dich in der jenseitigen Welt an die Hand nimmt und dich nicht mehr allein läßt." Geist 1: "Das weiß ich jetzt. Das habe ich alles schon gehört. Das kommt mir alles ganz bekannt vor." Schie.: "Und daß du Gott um Hilfe bittest." Geist 1: "Das tue ich sowieso. Ich war kein ungläubiger Mensch. Ich weiß, daß ich jetzt ganz gut aufgehoben bin. Das tut sehr gut zu wissen." Geist 2 Margitta: "Ich habe mich vorher gar nicht gemeldet, als sie jammerte. Das mußte sein. Dafür ist sie ja in das Medium eingetreten. Es war auch gut, daß sie dann ein wenig angepackt wurde. Aber sie ist kein Jammertyp." Schie.: "Das heißt, daß sie, bevor sie hierher gebracht wurde, gar nicht gewußt hat, was mit ihr los war. (Nein) Sie hat also auch keinen gesehen, der sie hierher geführt hat?" Geist 2 Margitta: "Wie meinst du, keinen gesehen? Sie hat doch die Geistwesen gesehen. Das weiß sie doch." Schie.: "Hat sie die gesehen?" Geist 1: "Ja, die habe ich gesehen." Schie.: "Sie hat doch gesagt, sie sei ganz allein." Geist 2: "Sie ist ja auch allein, wenn sie hier eintritt. Da ist sie allein im Moment. Und diese Erfahrung mußte sie machen, und da ist alles ausgebrochen, was nicht bewältigt war. Das war ganz wichtig." Geist 1: "Ich weiß das jetzt alles. Ich habe das verstanden. Natürlich habe ich vorher die Geistwesen gesehen. Aber ich habe das nicht verstanden. Ich habe das auch alles gehört. Versteht ihr, wie das gemeint ist. Ich habe alles gehört und gesehen, aber nichts verstanden. Ich war nur in meiner Situation drin. Aber jetzt ist es mir klar." Geist 2: "Außerdem ist es so, daß Stanislaus und Nepomuk heute andere Geistwesen hier nicht hereingelassen hätten und einen ganz schwierigen Fall euch, d.h. den Medien, nicht zugemutet hätten." Geist 1: "Ich bin dankbar, daß ich das jetzt erleben durfte. Das hat mir sehr viel geholfen." Geist 2: "Und eine wunderbare Ruhe herrscht hier. Es sind jetzt keine Störungen vorhanden. Aber vorher habe ich die schon mitbekommen, wenn ich mit den anderen zusammen war. Dann empfindet man eine gewisse Unruhe, weiß aber nicht, warum das so ist. Wo ich vorher war, habe ich die andere Geisterwelt nie so negativ erlebt. Es war furchtbar dort, bzw. nichtssagend. Aber man hat mir nie wehgetan." Geist 1: "Ich weiß, daß ich jetzt gehen muß." Geist 2. "Ich auch." Schie.: "Dann wünschen wir euch alles Gute, daß ihr Helfer findet, und daß ihr eine Aufgabe bekommt und euch weiterentwickeln könnt." Geist 1: "Ich kann euch nur noch sagen, das soll ich euch noch sagen im Auftrag von Stanislaus, der sich nicht mehr melden wird, daß hier sehr viel Kraft ist und daß ihr euch noch ein bißchen ruhig verhalten möchtet. Er möchte euch danken für die Zusammenarbeit." Schie.: "Sagst du uns noch deinen Namen, wie du geheißen hast? (Das spielt keine Rolle) Für uns schon." Geist 1: "Nein. Ich muß erst zu mir selbst finden. Im Augenblick habe ich gar keinen Namen. Das mag für dich vielleicht unlogisch klingen, aber für mich ist es im Moment so. Vielleicht behalte ich meinen alten Namen, das weiß ich noch nicht. Vielleicht mag ich auch einen neuen. Und deswegen brauche ich den alten jetzt gar nicht zu nennen. Ich bin jetzt erst einmal sehr, sehr froh. Ich danke euch. Ich möchte mich mit eurem Gruß verabschieden. Gott zum Gruß!" Schie.: "Gott zum Gruß!" Geist 2: "Nun könnt ihr denken, daß hier das gleiche nochmal geschieht. Auch hier erscheint Nepomuk nicht mehr. Er bedankt sich herzlich für die Geduld und euer Verständnis. Er sagt, daß ich mich von euch verabschieden soll, wie er es sonst tut: Gott schütze und behüte euch. Gott zum Gruß!" (22.04 Uhr) Schlußgebet und Musik. Frau A. fühlt sich noch schlecht. Sie möchte an die frische Luft. 3. Die Befreiung eines Christenverfolgers Über das zeitweilige Eingesperrtsein von schuldbeladenen Geistwesen durch höher entwickelte Geister berichtet der amerikanische Psychiater Dr. Carl Wickland in seinem Buch "Dreißig Jahre unter den Toten" (6, S. 48): "Nach geistigem Gesetz bekommen nämlich die (fortgeschrittenen) Geister mit wachsender Einsicht und Erkenntnis die Fähigkeit, für unwissende, widerstrebende Seelen eine Umgebung zu schaffen, die diesen wie ein Gefängnis vorkommt, einen undurchdringlichen zellenartigen Raum, aus dem es kein Entrinnen gibt. Darin müssen sie bleiben, bis sie sich eines besseren besonnen haben und den guten Willen zeigen, ihrer veränderten Lebenslage Rechnung zu tragen und sich den Gesetzen der geistigen Entwicklung zu fügen! Währenddessen bekommen sie nichts anderes zu sehen, als die Fehler und Mängel ihrer eigenen Persönlichkeit, die ihnen in Tausenden von Spiegelbildern vor Augen geführt werden, wie auch ihr Tun und Lassen in dem hinter ihnen liegenden Erdenleben!" - Ungarische Spiritualisten wollten die in den vorangegangenen Berichten geschilderte Seelsorge an Verstorbenen gerne kennenlernen und luden mich daher im April 1996 nach Budapest ein. Dabei ergab sich folgendes: Zusammenkunft in Budapest beim Verein für Geistige Forschung am Sonntag, dem 28.4.1996, vormittags. Teilnehmer: Dr. Andreas Liptay-Wagner, der Leiter des Vereins, zwei ungarische Medien, acht weitere Personen und Prof. Schiebeler. Nach vorangegangenem Gebet von Prof. Schiebeler, Musik und einer medialen Ansprache durch das erste Medium ist in das zweite Medium, Elisabeth Bubla, eine Frau Mitte 60, ein Geistwesen eingetreten und meldet sich in ungarischer Sprache mit lauter Stimme. Das folgende Wechselgespräch wird durch eine Dolmetscherin simultan übersetzt. Geist: "Was habe ich mit euch zu tun?" Schie.: "Wir sagen dir Gott zum Gruß und begrüßen dich." Geist: "Gott? Gott? Schie.: "Kennst du den Namen Gottes nicht?" Geist: "Ich habe schon davon gehört. Aber wessen Gott ist er?" Schie.: "Er ist unser Gott, der Schöpfer der Welt." Geist: "Das ist dein Gott, aber nicht meiner." Schie.: "Es ist schade für dich, daß er nicht dein Gott ist." Geist: "Ich brauche keinen Gott. Meint ihr, daß Gott alles weiß und alles kann? Er ist genau so ein irdischer Mensch wie ich bin." Schie.: "Gott war kein irdischer Mensch. Er ist der Schöpfer der Welt." Geist: "Was bedeutet, daß er der Schöpfer der Welt ist? Wer hat die Welt erschaffen? Alles ist Materie. Alles wurde aus Materie geschaffen." Schie.: "Das meinst du, und es geht dir nicht gut. Du empörst dich gegen Gott und willst von ihm nichts wissen. Wo befindest du dich denn jetzt?" Geist: "Wo bin ich jetzt? Das ist eine gute Frage. Ich bin eingeschlossen. Ich wurde in ein dunkles Gefängnis gesperrt." Schie.: "Möchtest du darin immer bleiben?" Geist: "Ich möchte nicht darin bleiben, aber ich kann die Tür des Gefängnisses nicht finden, und ich habe auch keine Werkzeuge." Schie.: "Du bist hierhergekommen, damit wir dir das Mittel sagen, um die Tür zu finden." Geist: "Und werdet ihr mir ein Werkzeug geben, mit dem ich die Tür aufmachen kann?" Schie.: "Du hast das Mittel selbst in der Hand." Geist: "Ich habe nichts in der Hand. Ich möchte das Werkzeug bekommen. Und wenn du schon hier bist, könntest du nicht die Tür für mich öffnen? Du könntest mir helfen, aus diesem Gefängnis herauszukommen. Ich möchte an die frische Luft." Schie.: "Das sagen wir dir jetzt, wie du die Tür aufmachen kannst." Geist: "Wie kann ich das, wenn du mir nicht hilfst?" Schie.: "Indem du Gott bittest, dir Helfer zu schicken, die dich in Gottes Reich führen und dir die Tür aufmachen." Geist: "Ich? Ich soll beten? Und wird er mir die Tür aufmachen? Ihr redet nur und helft mir nicht. Es wäre schon gut, mir zu helfen. Es sieht so aus, daß mir niemand helfen will." Schie.: "Solange du trotzig bist und dich gegen Gott empörst, kann dir auch nicht geholfen werden." Geist: "Was soll ich tun? Bist du vielleicht ein Pfarrer, oder warum bist du an die Tür meines Gefängnisses gekommen? Um mich zu trösten? Was ist deine Absicht, wenn du mit mir in der Finsternis durch die Tür sprichst? Du solltest wenigstens etwas Licht machen." Schie.: "Ich bin kein Pfarrer." Geist: "Aha, kein Pfarrer, dann sage mir, was soll ich von dir erwarten?" Schie.: "Du bist von Engeln Gottes hierhergeführt, damit du erkennst, daß du in einer sehr unglücklichen Lage bist und du dir selbst helfen kannst, wenn du Gott bittest .. (Der Geist unterbricht mich)" Geist: "Woher weißt du, daß es ein Engel war, der mich hierhergeführt hat und nicht nur du zu mir gekommen bist, weil ich hier bin. Ich bin in der Finsternis. Bis jetzt habe ich vergeblich die Tür gesucht. Ich habe nur die Kälte der Wände gespürt. Hier ist ein Gitter, durch das ein bißchen Luft hereinkommt und durch das ich vielleicht herauskommen könnte. Und jetzt sagst du, daß ich von Engeln hierhergeführt bin. Wie hätte ein Engel mich hierherführen können, wenn ich doch schon hier (gemeint ist im Gefängnis) war. Du mußtest hierher kommen. Ich kann von hier nicht weg. Ich bin hier eingeschlossen." Schie.: "Du sagst selbst, daß du dort nicht heraus konntest. Du bist also nicht freiwillig hierhergekommen. Es hat dich jemand hierher zu uns gebracht." Geist: "Du verstehst es nicht. Wie kann ich von hier wegkommen, wenn ich eingeschlossen bin? Du mußt das verstehen. Macht diese Tür auf, und dann bin ich frei." Schie.: "Du sagst ja selbst, wie konnte ich hierherkommen, wenn du eingeschlossen bist. Aber du bist hierhergekommen." Geist: "Wohin bin ich gekommen? Bitte, wohin bin ich gekommen? Das sollte mir schon jemand erklären." Schie.: "Zu Menschen auf dieser Erde, in ein Land, das wir Ungarn nennen, in eine Stadt, die Budapest genannt wird, wo Menschen versammelt sind, .. (der Geist unterbricht mich)" Geist: "Auf die Erde und in Budapest? Was soll das bedeuten? Was soll es für mich bedeuten, daß ich auf die Erde gekommen bin? Ich bin doch auf der Erde! Ich bin hier. Bitte sage mir nicht, daß ich auf die Erde gekommen bin." Schie.: "Du bist hierhergebracht. Du bist nicht aus eigenem Willen hierhergekommen, aber Engel haben dich hierhergebracht." Geist.: "Ich wurde nicht aus meinem eigenen Willen eingeschlossen, und aus meinen eigenen Willen wäre ich nie hierhergekommen. Ich weiß nicht, wer mich eingeschlossen hat. Wer hat die Tür zugemacht? Wer hat sie so verschlossen, daß ich sie nicht öffnen kann?" Schie.: "Wir wissen nicht, wer dich eingesperrt hat, aber wir wissen, wer dich hierhergebracht hat. Nämlich Engel Gottes, damit wir dir helfen und dich zur Erkenntnis bringen, daß du Gott bitten kannst und mußt, dich zu befreien. Um diese Freiheit mußt du bitten. Du mußt Gott bitten, damit er dir hilft." (Bei dieser Unterhaltung ging ich damals davon aus, daß der Geist wußte, daß er gestorben war und sich in einem jenseitigen Gefängnis befindet. Das wußte er aber, wie ich erst später bemerkt habe, offensichtlich nicht, und deshalb geht die ganze Diskussion zunächst aneinander vorbei) Geist: "Soll ich ihn bitten?" Schie.: "Ja, richtig. Darauf kommt es an." Geist.: "Warum ist es sicher, daß, wenn ich ihn bitte, diese Finsternis verschwindet und die Tür sich öffnet?" Schie.: "Wenn du Gott bittest, daß er dir einen Helfer, einen Schutzgeist schickt, der dich aus deinem Gefängnis herausholt, dann wird es für dich auch wieder hell werden, dann wirst du in die jenseitige Welt geführt, in Bereiche, wo du eine neue Aufgabe bekommst, damit du auch anderen helfen kannst." Geist: "Das bedeutet, daß ich in die jenseitige Welt geführt werden soll? Ich soll die Tür aufmachen? Dann bin ich frei? Und kannst du mir erklären, was hier eigentlich passiert ist? Es ist nicht gerecht, daß ich hier in der Finsternis bin. Ich weiß auch nicht, warum ich mit euch spreche." Schie.: "Es ist sicher nicht ungerecht, daß du dort im Dunkeln bist. Das hat seinen Grund." Geist: "Du meinst, daß es nicht ungerecht ist? Ich meine, es ist ungerecht. Wenn ich der Direktor des Gefängnisses wäre, dann würde ich manchmal die Tür öffnen, um den Menschen etwas Licht zu geben. Hier ist keine Gnade und Barmherzigkeit." Schie.: "Was hast du denn gemacht, daß du in das Gefängnis gekommen bist? Das hat doch einen Grund gehabt? Was hast du auf Erden getan?" Geist (im Ton jetzt wesentlich kleinlauter): "Was macht der Mensch auf der Erde? Was machen die anderen auf der Erde? Ich mache dasselbe." Schie.: "Viele andere tun Ähnliches wie du, und denen geht es dann hinterher auch schlecht, wenn sie gestorben sind." Geist: "Sage mir so etwas nicht 'nach dem Tod'. Wie kannst du so etwas sagen? Was für Worte sind das? Ich bin hier und spreche hier. Oder bist du hierher gekommen? Und dann sagst du 'nach dem Tod.' Wieso kannst du so etwas sagen? Was soll das bedeuten 'nach dem Tod'? Ich bin hier und spreche. Was soll das bedeuten 'nach dem Tode'?" Schie.: "Du weißt also noch gar nicht, daß du von der Erde abgeschieden bist? Daß du gestorben bist? Geist: "Warum sollte ich die Erde verlassen? Ich bin da. Du sollst das endlich begreifen. Ich lebe hier, nur bin ich eingesperrt." Schie.: "Du bist hier bei uns, aber nicht als lebender Mensch, sondern als Geist." Geist (ganz erstaunt): "Geist? Ich? Und das wagst du so mit Sicherheit mir zu sagen? Bin ich hier als Geist da?" Schie.: "Sonst wärest du gar nicht hier. Wir sehen dich nämlich gar nicht als Mensch. Du bist in den Körper .. (der Geist unterbricht mich)." Geist: "Könnt ihr mich nicht sehen? Ich spreche ganz laut. (Das tat er tatsächlich und auch sehr deutlich)" Schie.: "Wir sehen dich überhaupt nicht." Geist: "Ihr könnt mich nicht sehen? Ich spreche ganz laut." Schie: "Du sprichst mit der Sprache einer Frau." Geist (ganz erstaunt): "Ich?" Schie.: "Du bist in den Körper einer Frau hineingebracht worden." Geist: (Jetzt sehr leise): "Ich bin hineingebracht?" Schie.: "Warst du zu irdischen Lebzeiten eine Frau? Schau dir einmal deine Hände an. Befühle sie mal. Befühle mal deine Hände." (Er befühlt seine Hände) Geist: "Sie sind sehr klein." Schie.: "Sind das deine Hände?" Geist: "Nein, das sind nicht meine Hände." Schie.: "Hast du zu Lebzeiten eine Brille getragen? Faß mal an deine Augen." Geist (mit einem Ausdruck des Erschreckens): "Oh, was für eine Maske ist das?" Schie.: "Faß mal an deine Haare!" Geist: "Ist jetzt Fasching? Sicher, es ist Fasching. Ich bin eingeschlafen und jemand hat mir eine Perücke aufgesetzt." Schie.: "Und hat dich als Frau verkleidet und dann ins Gefängnis gesteckt?" Geist: "Hast du das nicht getan?" Schie: "Ich frage dich." Geist: "Es ist Fasching, aber du hast vergessen, mich zu Fasching freizulassen." Schie.: "Dann zieh doch einmal an deinen Haaren. Wenn Fasching ist, dann hast du eine Perücke aufgesetzt bekommen. Jetzt versuche einmal, die Perücke abzunehmen." (er zieht an seinen Haaren) Geist (verwundert): "Oh, das ist keine Perücke." Schie.: "Faß noch einmal die Hände an. (lange Pause) Kann man dir zu Fasching kleine Hände machen?" Geist: "Ich brauche sie nicht. Nimm sie weg." Schie.: "Den Ring hast du auf Erden auch nicht gehabt? - Das ist der Trauring der Frau, in der du jetzt steckst." Geist: Wirklich? Eine Frau? Ist die Frau, in der ich jetzt stecke, verheiratet? Das ist eine große Neuigkeit für mich." Schie.: "Ja, die ist verheiratet, aber nicht mit dir." Geist: "Das habe ich mir schon gedacht, weil ich nicht verheiratet bin." Schie.: "Jetzt merkst du doch wohl, daß mit dir etwas Besonderes vorgegangen ist." Geist: "Ja, mit mir ist etwas Besonderes vorgegangen. Es wäre gut, wenn ihr es mir jetzt erklären würdet. Was bedeutet dieses Besondere?" Schie.: "Das bedeutet, daß für dich jetzt kein Fasching ist, sondern, daß du die Erde verlassen hast, und das nennen wir, du bist gestorben ('Ich??') und hast es nicht einmal gemerkt." Geist: "Wie kann so etwas mit einem Menschen geschehen? Stirbt man und bemerkt es gar nicht? Und kennt ihr jemanden, mit dem etwas Ähnliches geschehen ist? So einfach gestorben und nicht gemerkt? Das ist für mich eine große Neuigkeit." Schie.: "Viele bemerken das nicht, weil sie gar nicht daran gedacht haben, daß man nach dem Tode weiterlebt. ('wirklich ??') Hast du gewußt, daß man nach dem Tode weiterlebt?" Geist: "Nein. Manchmal konnte man davon hören, daß es vielleicht so ist, aber ich habe daran nicht geglaubt." Schie: "In welchem Land hast du gelebt? ('In dem einen großen Reich') Wie hieß dieses Reich?" Geist: "S.S.S.R. (d.h. Sozialistische Republiken der Sowjetunion)" Schie.: "Also Rußland. Und in welchem Teil Rußlands hast du gelebt? In der Ukraine oder Weißrußland?" Geist: "In Weißrußland." Schie.: "Weißt du, zu welcher Zeit du gelebt hast? Weißt du noch eine Jahreszahl?" Geist: "So viel ich erinnere 1919." Schie.: "Wir haben jetzt das Jahr 1996. Du bist also schon 77 Jahr tot." Geist: "Also ihr meint, daß ich gestorben bin?" Schie.: "Wenn du 1919 auch gestorben bist, denn jetzt haben wir das Jahr 1996, dann .. (der Geist unterbricht mich)." Geist: "Was meinst du, warum ich trotzdem hier bin und wir miteinander sprechen können?" Schie.: "Viele Wesen in der jenseitigen Welt, denen es so schlecht geht wie dir, werden zu uns geführt, damit wir ihnen helfen, aus ihrer schlechten Lage herauszukommen." Geist: "Ja, meine Lage ist ganz schwer." Schie.: "Wir haben vorhin einen Engel Gottes gebeten, jemanden zu uns zu bringen, dem wir helfen können und helfen sollen, damit er erkennt, daß er gestorben ist. Geist: "Und ihr habt dafür gebetet, damit ich hierherkommen kann?" Schie.: "Wir haben nicht um dich gebeten, weil wir dich ja gar nicht kannten, sondern wir haben um irgendeinen gebeten, welcher der Hilfe bedarf." Geist: "Ihr habt um irgendeinen gebeten, und der bin ich?" Schie.: "Du bist offensichtlich dieser Mann, den man ausgesucht hat. Und das ist eine Gnade Gottes." Geist: "Gnade Gottes? Für mich? Ich habe ihn immer abgelehnt, und trotzdem sagst du mir, daß es eine Gnade Gottes ist, daß ich hier sein kann und wir hier sprechen können." Schie.: "Du hast zu einer Zeit und in einem Land gelebt, wo man Gott auf das heftigste bekämpft hat, wo die Gläubigen zu Tode gebracht wurden, wo die Kirchen zerstört wurden .. (der Geist unterbricht mich)." Geist (sehr energisch): "Sage nicht, sage nicht, daß die Gläubigen zu Tode gebracht wurden. Sage mir das nicht!" Schie.: "Warum soll ich das nicht sagen? - Warst du daran beteiligt?" Geist (sehr niedergeschlagen und flüsternd): "Soll ich das erzählen?" Schie.: "Du sollst es sagen." Geistwesen: "Ja. Ich war daran beteiligt." Schie.: "Dann weißt du auch, warum du ins Gefängnis gekommen bist." Geist: "Nein, ich darf nicht! - Oh, deshalb bin ich im Gefängnis? Deshalb lebe ich in dieser Finsternis? Deshalb fühle ich mich immer schlechter? Deshalb kann ich immer schwerer und schwerer Luft bekommen? - Jetzt falle ich in Ohnmacht. Bitte hilf mir, wenn du kannst. Jetzt bete für mich. Jetzt bin ich schon am Ende. Jetzt, jetzt (ganz verzweifelt) sterbe ich wirklich!" Schie.: "Nein, du wirst nicht sterben. Du bist gestorben und kommst jetzt auch zu neuem Leben." Geist: "Jetzt sterbe ich!" Schie.: "Herrgott, himmlischer Vater, wir bitten Dich um Gnade und Barmherzigkeit für diese Seele, schicke ihr Helfer, die sie erlösen. (er unterbricht mich)." Geist: "Es ist mir sehr schlecht! Einen Arzt, einen Arzt! Ich brauche einen Arzt, der mir hilft, der mich frei macht, weil ich jetzt sterbe, jetzt, jetzt!" Schie.: "Du wirst nicht sterben, du wirst zu neuem Leben erwachen." Geist (verzweifelt): "Jetzt bin ich am Ende, jetzt bin ich am Ende!" Schie.: "Dieses Ende ist ein neuer Anfang für dich. Du mußt auch erkennen, daß es ein neuer Anfang für dich sein kann." Geist: "Ich bin sehr müde, ich fühle mich sehr schwach. Ich bin sehr, sehr krank. Ich bin krank. Einen Arzt, einen Arzt! Gibt es hier keinen Arzt?" Schie.: "Jetzt falte einmal deine Hände. Kannst du das?" Geist: "Ich kann das machen, aber ich habe keine Kraft. Ich bin schwach." Schie.: "Falte einmal deine Hände. Und sprich mir nach: Herrgott, ich bitte dich, ich flehe dich an um Deine Gnade und Deine Barmherzigkeit. Ich gestehe, daß ich auf Erden falsch gehandelt habe und bitte um Verzeihung und Vergebung aller meiner Sünden. Bitte schicke mir einen Engel aus Deinem Reich, der mich herausführt aus meinem Gefängnis, damit ich wieder das Licht sehen kann, und damit ich in Dein Reich kommen kann, um Dir dienen zu können und alles wieder gutzumachen, was ich auf Erden getan habe. Ich bitte Dich, o Herr, um Deine Gnade und Deine Barmherzigkeit, um Deine Liebe und Deinen Segen, und danke Dir, daß Du mich heute in diesen Kreis geführt hast, damit mein Leiden im Kreis von hier anwesenden zwölf Menschen in Ungarn ein Ende finden möge, die zusammengekommen sind, um Wesen zu helfen wie mir." - (Dieses Gebet wurden dem Geist Stück für Stück auf ungarisch übersetzt, und er hat es mit anfangs matter, dann zunehmend fester Stimme nachgesprochen) "Du kannst Gott dafür danken, daß du hierher gebracht worden bist, um zu erkennen, daß du gestorben bist und in der jenseitigen Welt etwas Neues auf dich wartet." Geist: "Oh, das Gefängnis ist größer geworden!" Schie.: "Fühlst du dich schon etwas besser?" Geist (mit jubelnder Stimme): "Oh, das ist wunderschön, das ist großartig. Es ist kein Schloß mehr vorhanden, oh, das ist herrlich." Schie.: "Siehst du auch schon etwas Licht?" Geist: "Ein bißchen schon, als ob es eine kleine Kerze wäre. Aber was das Wichtigste ist, diese Wände, diese nassen, dunklen Wände sind nicht mehr vorhanden. Diese Eingeschlossenheit ist nicht mehr da. Ich bin da, und ich lebe. Es geht mir schon besser." Schie.: Herrgott, ich bitte Dich, laß mich noch etwas mehr Licht sehen, und ich danke Dir, daß die Mauern des Gefängnisses verschwunden sind." (Diese Worte werden von dem Geistwesen nachgesprochen) Geist (mit jubelnder Stimme): "Sieh, sieh, sieh, was hier geschieht!!" Schie.: "Glaubst du nun, daß eine höhere Macht die Welt lenkt?" Geist: "Ja, ich glaube schon. Solange ich das nicht erlebt habe, war nur die Materie wichtig für mich. Aber sieh, sieh mal, wie das Licht immer größer wird. Alles verändert sich hier. Und ich sehe, daß in diesem Licht Gestalten kommen. Sie kommen und kommen. Sie haben reine, glänzende Flügel. Da ist sicher ein Engel. Er sagt, daß sie zu mir kommen und mir nicht gram sind, und daß ich diese Leute einmal zu Tode gebracht habe. Sie beten jetzt für mich, und daß alle, die mir gleich sind, Licht bekommen. Der Engel sagt, die Opfer haben gebeten, daß diese Verstorbenen heute Licht bekommen. Auch der letzte dieser Verstorbenen, die Gleiches getan haben auf der Erde wie ich, muß diese Gruppe erreichen, weil wir zusammen irgendwohin gehen müssen, so sagt der Engel, wo wir in eine Schule gehen müssen. Dort werden wir alles erfahren und erleben, was wir begangen haben, und auch, auf welche Weise wir den falschen Weg gewählt haben. Wir werden belehrt, daß, wenn wir wieder auf die Erde kommen müssen, den richtigen Weg gehen und was wir auf der Erde alles wieder gutmachen müssen. Das alles wird man uns zeigen und erklären. Sie sagen, daß ich eine sehr lange Zeit im Gefängnis gewesen sei, und daß es deshalb auch sehr lange gedauert habe, bis ich verstanden hätte, daß ich keinen irdischen Körper mehr habe, aus dem heraus ich sprechen konnte. Meine Zeit hier sei jetzt abgelaufen. Ich müsse jetzt von hier Abschied nehmen. Ich verabschiede mich von euch, denn ich muß den Ort hier verlassen." Schie.: "Wir empfehlen dich der Gnade Gottes und bitten um seine Kraft, damit er dich führe und geleite, dir alle Wege ebne und dir Kraft gebe, ihm zu dienen. Und erkenne, daß auch du jetzt eine Aufgabe bekommen wirst, damit das, was damals geschehen ist, sich möglichst nicht wiederholen möge. Gott zum Gruß! Geist: Gott zum Gruß! Zum Abschluß wurde von alle Teilnehmern gemeinsam das Vaterunser gebetet, von den Deutschsprachigen deutsch, von den Ungarn ungarisch. Ich habe das Medium hinterher gefragt, was es bei der medialen Durchgabe empfunden habe. Es antwortete, es habe überhaupt nichts gespürt. Es sei in tiefer Trance gewesen. Die Zeitschrift für Menschenrechte Jan./Febr. 1996, S. 9, berichtet: In der Sowjetunion sind von der kommunistischen Oktoberrevolution 1917 bis 1985 rund 200.000 Geistliche ermordet worden. Pfarrer und Mönche wurden an den Türen der Kirchen gekreuzigt, erschossen, stranguliert und im Winter solange mit Wasser übergossen, bis sie zu Eissäulen erstarrt waren. Nicht nur Geistliche, sondern auch Tausende von anderen Gläubigen wurden erschossen. 300.000 weitere Geistliche wurden eingesperrt, und 40.000 Kirchen wurden zerstört. Das berichtet der Vorsitzende der russischen Regierungskommission für die Rehabilitierung der Opfer politischer Unterdrückung Alexander Jakowlew nach Untersuchung bisher nicht bekannter Archivdokumente. Literaturangaben: (1) Kübler-Ross, Elisabeth: "Über den Tod und das Leben danach", Verlag "Die Silberschnur", Neuwied, 10. Aufl. 1988 (2) Rawlings, Maurice S.: Zur Hölle und zurück. Leben nach dem Tod - überraschende neue Beweise“, Verlag C.M. Fliß, Hamburg, 3. Aufl. 1999 (3) Schiebeler, Werner: "Leben nach dem irdischen Tod - Die Erfahrungen von Verstorbenen", Verlag "Die Silberschnur", Güllesheim, 3. Aufl. 2000 (4) Schiebeler, Werner: "Der Mensch und seine Bindung an Gott", WerSch Verlag, Ravensburg, 3. Aufl. 1999 (5) Schiebeler, Werner: "Nachtodliche Schicksale", WerSch Verlag, Ravensburg, 4. Aufl. 1999 (6) Wickland, Carl: "Dreißig Jahre unter den Toten", Der Leuchter Otto Reichl Verlag, Remagen 1952 und ständig weitere Auflagen
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