Transkommunikation


Jenseits, Geistige Welt oder Himmel
Eine merkwürdige Einspielung mit noch merkwürdigerer Aussage

von Werner Schultz

Als ich vor einiger Zeit an einem Trauergottesdienst für einen verstorbenen Freund teilnahm, tröstete der Pastor die anwesenden Familienangehörigen mit Worten, die ich von einem Kirchenvertreter so bisher noch nie gehört hatte. Er sagte etwa folgendes:

“Der Verstorbene hat nach langer, schwerer Krankheit jetzt seine Ruhe gefunden. Er lebt jetzt in einer Welt, die uns mit unseren Sinnen nicht zugänglich ist. Die Wand, die uns von ihm trennt, ist nur papierdünn, aber wir kommen nicht hindurch. Sprechen Sie mit Ihrem Lieben so oft Sie mögen und seien Sie sicher, dass er Sie hört.“

Für uns, die sich seit vielen Jahren mit der Transkommunikation beschäftigen, sicher nichts neues, aber für einen Pastor der evangelisch lutherischen Kirche eine durchaus mutige Aussage. Finden Sie nicht auch? Mir haben seine tröstenden Worte sehr gefallen und der betroffenen Familie auch.

Ja, wie mag sie wohl aussehen, die Welt, die sich hinter dieser papierdünnen Wand befindet?

Mir hat es bisher immer genügt, gut dokumentierte Stimmen zu besitzen, die den Beweis für ein Weiterleben nach dem Tode sicher belegen. Dieses letzte Geheimnis, was mich erwartet, wenn es so weit ist, wollte ich gerne für mich bis zum Schluss bewahren.

Wie kommt es eigentlich, dass wir so wenige Informationen  darüber erhalten, wie es dort, was wir Jenseits, Geistige Welt oder gar Himmel nennen, aussieht. Ich denke, dass es wohl in der Hauptsache daran liegt, dass die Hinübergegangenen Schwierigkeiten haben, das, was sie dort erleben und gesehen haben, für uns verständlich zu beschreiben. Unsere Vorstellungskraft wird einfach nicht ausreichen, um uns ein objektives Bild machen zu können. Allein die Vorstellung, dass es außer unserer Welt noch eine weitere, für uns unsichtbare Welt geben könnte, ist ja so schwer zu verstehen. 

Friedrich Jürgenson hat versucht, es an einem Beispiel zu erklären. Er sagte, wir könnten uns gut mit einem Tiefseefisch vergleichen. Ein Tiefseefisch, der in seine Welt hineingeboren wurde und nichts anderes kennt, als eben diese, seine Welt. Er weiß nicht, dass es außerhalb seiner Welt noch eine andere Welt gibt, in der jeden Tag die Sonne auf- und untergeht, in der es Vögel gibt, die sich wie Fische in der Luft bewegen können, und dennoch gibt es sie, diese andere Welt. Und sehen Sie, dass ist das Problem des Tiefseefisches. Er kann nicht heraus aus seiner Dimension. Und das ist auch unser Problem, Wir können auch nicht heraus aus unserer Dimension. Aber wir können hinunter in die Dimension des Tiefseefisches. Zwar nur mit Hilfe der Technik. Aber wir erreichen seine Lebensbasis. 

Es ist wie in der Schule. In der Schule lernt der junge Mensch zunächst einen Strich zu zeichnen. Das ist die 1. Dimension. Später kommt die Breite dazu. Das ist die 2. Dimension. Damit ermitteln wir die Inhalt der Fläche. Noch später kommt die Höhe, die 3. Dimension dazu. Ohne Schwierigkeiten können wir aus der 3. Dimension in die 2. oder gar in die 1. Dimension gehen. Umgekehrt geht das nicht, denn ohne die Höhe zu kennen, müssten wir in der 2. und 1. Dimension verbleiben. Daraus folgert, dass es zwar problemlos möglich ist, aus einer höheren Dimension in eine niedere Dimension zu wechseln, umgekehrt jedoch nicht. Gott ist die höchste Dimension. Gott kann sich problemlos in alle Dimensionen begeben. Aus einer niederen Dimension zu Gott zu gelangen ist dagegen unmöglich.

Diese Überlegungen erscheinen mir plausibel. Ob sie wirklich richtig sind, weiß ich natürlich nicht. Es ist ganz einfach ein Versuch, diese schwer verständliche Frage ein wenig anschaulich zu gestalten. Den Begriff „Dimension“ könnte man auch durch „Schwingungsebene“ ersetzen. Ich habe das bisher vermieden, weil es mir, und sicher nicht nur mir, schwerfällt, mir vorzustellen, dass ich und alles um mich herum schwingen soll. Aber wer will, darf sich auch das vorstellen. Das allerdings scheint mir das Hauptproblem zu sein, nämlich die Vorstellung, dass es in einer höheren Dimension oder Schwingungsebene eine andere Welt geben soll, die so anders ist, dass man sie uns nicht beschreiben kann. Und doch scheint es so zu sein.

Die Wesenheiten mit denen wir im allgemeinen einen Transkontakt bekommen, sind mit unserer Welt gut vertraut. Sie wissen, was sie uns zumuten können, denn sie waren selbst Menschen und kennen die Begrenztheit unserer Sinne. Nur so ist für mich zu erklären, dass die Informationen, die wir von „Drüben“ über ihre Welt bekommen, so spärlich ausfallen. Was meine eigenen Einspielungen angeht, so kann ich leider nur mit sehr wenigen Aussagen aufwarten, von denen die deutlichste, die meiner 1987 verstorbenen Mutter ist. Sie sagt:

“Es ist schön hier.“

Mehr leider nicht. Der kürzlich verstorbene Schwiegervater meiner Tochter, den ich kurz nach seinem Übergang befragte, sagte:

“Hier kann man Bäume sehen.“ 

Aber auch von ihm habe ich bisher keine weiteren Details erfahren können.

Aber jetzt möchte ich Ihnen über die Einspielungen meines holländischen Freundes, Dolf Eijgenstein, berichten, der diesbezüglich Informationen erhalten hat, die viele Leser möglicherweise für unglaubhaft halten werden. Aber ich kann Ihnen versichern, dass es an den Berichten von Dolf Eijgenstein nicht den allergeringsten Zweifel gibt. Er hatte mir in einem vorangegangenen Brief von einem Gesprächskontakt mit seiner geistigen Helferin, AVRA, berichtet, und dazu um meine Meinung gebeten. Es ging darum, dass AVRA  für sich ein Kleidungsstück anfertigen wollte. Der Beschreibung nach sollte es sich um einen Baumwollstoff handeln.

Auf seine Frage „Wie machst du das?“, hatte sie ihm geantwortet: “Mache ich mit meinen Händen.“

In einem früheren Bericht hatte ich bereits beschrieben, dass Dolf sich nie mit einer Antwort allein zufrieden gibt. Er stellt immer Kontrollfragen oder wendet sich an seinen Geistführer, GABRIEL. So auch in diesem Fall. Und GABRIEL bestätigte:

Ja, das wächst hier, weil es hier immer sehr warm ist.“ Ja, was sollte ich dazu sagen ? Die Bemerkung „mache ich mit meinen Händen“, würde ja bedeuten, dass sie durchaus einen Körper besitzen. Und dann die Aussage zum Baumwollanbau (?!). Ich fand das schon einigermaßen merkwürdig und schrieb das meinem Freund auch. Daraufhin erhielt ich am 9. März folgenden Brief, den ich auszugsweise hier wiedergebe:

„Ja, lieber Werner, Du hast recht, dass meine Gespräche mit AVRA merkwürdig wirken. Ich denke, die meisten Leute bevorzugen eine andere Einspielart. Aber lieber Werner,  noch merkwürdiger sind die Einspielungen, die ich seit dem 11. Februar 07 mit AVRA und GABRIEL gehabt habe. Es ist nun einmal so, dass ich mich nicht nur dafür interessiere, was in meinem Vorleben war, sondern auch, wie man dort, was wir Jenseits oder Himmel nennen, lebt. Und so frage ich die kleinsten Sachen und stelle kaum philosophische Fragen. Du erinnerst Dich vielleicht, dass AVRA einmal gesagt hatte, dass sie in einem Haus wohne, welches aus Stein gebaut sei. Ich dachte damals, dass es vielleicht so eine Art Höhlenwohnung sein könnte. Etwas anderes konnte ich mir nicht vorstellen. Aber jetzt höre bitte meine Einspielungen seit dem 11.2.2007:

11. Februar 2007

Dolf: „Avra, steht dein Haus allein oder in einem Dorf oder in einer Stadt?“
Avra: „Es ist in einer Stadt.“

Kontrollfrage:

Dolf: „Avra, habe ich das richtig gehört, dass du in einer Stadt wohnst?“
Avra: „Ja, ja sicher, dort wohne ich.“

21. Februar

Dolf: „Gabriel, wie ist der Name der Stadt, in der Avra wohnt?“
Gabriel: „Das ist Albastadt.“ (A-Stimme)

22. Februar

Dolf: „Gabriel, warum kann in Albastadt die Baumwolle so gut wachsen?“
Gabriel: „Albastadt, dort ist´s immer sehr feucht.“

23. Februar

Dolf: „Gabriel, kann man in Albastadt angenehm wohnen, wenn es da so feucht ist?“
Gabriel: „Ist da so gut, Dolf, Wohnen dort.“

24. Februar

Dolf: „Gabriel, aus welcher Art von Steinen sind die Häuser in Albastadt gebaut?“
Gabriel: „Lykt Albasten“ (sieht aus wie Alabaster)

25. Februar

Dolf: „Gabriel, hier auf der Erde ist Alabaster eine Art von Marmor. Wie ist das bei Euch?“
Gabriel: „Das ist´s. Das ist ähnlich wie Marmor.“

27. Februar

Dolf: „Avra, ist Dein Haus auch aus Alabaster gebaut?“
Avra: „Das ist Alabaster.“ (A-Stimme)

1. März

Dolf: „Avra, gibt es auch Blumen und Bäume in Albastadt?“
Avra: „Da stehen Bäume.“

2. März
Kontrollfrage

Dolf: „Avra, wachsen in Albastadt auch Blumen und Bäume?“
Avra: „.. und Dolf auch Blumen“
Dolf: „Avra, sind die Häuser in Albastadt weiß?“
Avra: „Ja, das auch, das ist weiß.“
Dolf: „Avra, gibt es noch mehr weiße Städte im Himmel?“
Avra: „Ganz und gar gewiß. Das ist so.“

3. März

Dolf: „Avra, kannst Du von Albastadt aus in andere weiße Städte gehen?“
Avra: „Immer laufen, sicher, Dolf.“

28. März

Dolf: „Avra, gibt es auch Pferde in Albastadt?“
Avra: „Gewiss gibt es auch Pferde auch, wir gehen, wir gehen darauf.“ 
(Anmerkung W.S.: Mit „gehen“ oder mit „gehen darauf“ kann eigentlich nur „reiten“ gemeint sein.)

29. März (Kontrollfrage)

Dolf: „Avra, möchtest Du bitte noch einemal deutlich sagen, gibt es Pferde in Albastadt?“
Avra: „Ja, gibt Pferde, Dolf weisst das!“ (Zurechtweisung)

31. März

Dolf: „Könnt Ihr auch auf diesen Pferden reiten?“
Avra: „Das muss, Dolf, ja, ja Dolf, das ist ein herrliches Gefühl.“

31. März

Dolf: „Avra, wenn Du in eine andere weisse Stadt gehst, reitest Du dann auf einem Pferd?“
Avra: „Wenn man will, kann man reiten.“

So weit also der Bericht meines Freundes Dolf, den ich mit seiner Erlaubnis den Lesern von TRANSWELTEN hiermit zur Kenntnis gebe. Ich möchte Sie gerne anregen, Ihre Meinung hierüber zu äußern. Vielleicht gibt es auch jemanden, der ähnliche Aussagen erhalten hat, diese aber bisher nicht öffentlich machen wollte. Ich freue mich auf jede Zuschrift.

Bitte schreiben Sie an igp@transwelten.de, die Redaktion leitet an Herrn Schultz weiter oder diskutieren Sie mit uns darüber im IGP-Forum.

 




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