Transkommunikation


Dialog mit dem Jenseits

Spirituelle Kontakte mit der geistigen Welt durch das „schreibende Tischchen“.

von Peter Glumm

Es gibt viele Möglichkeiten, bei gewissen medialen Vorraussetzungen, Kontakte zur geistigen Welt herzustellen. Ich denke an das Pendel, das Gläserrücken, das „schreibende Tischchen“, die instrumentelle Transkommunikation, also Verbindungen zum Jenseits über die Technik wie Radio, Fernsehen, Tonband und Telefon. Ein weiteres Phänomen stellt die Materialisation dar. Bei Materialisationen erleben wir die Wunder der Wiederverkörperung unserer Verstorbenen, oder besser gesagt unserer rüber gegangenen Mitmenschen, die bei geeigneten Volltrancemedien (weltweit sehr selten) vorübergehend sichtbar und fühlbar erscheinen. Über die einstigen Medien wie beispielsweise Cook, Kluski, Mirabelli oder Nielsen hatten die Sitzungsteilnehmer die Möglichkeit, sich mit den so genannten Phantomen zu unterhalten und Erinnerungen auszutauschen. Diese Phantome standen immer über die Ektoplasmaenergie mit den Medien als Kraftquelle in Verbindung.

Alle spirituellen Phänomene haben nur eine Aufgabe: Uns Menschen wachzurütteln um uns auf die große göttliche Schöpfung hinzuweisen. Auf die Unsterblichkeit der menschlichen Seele, der Tiere und der Pflanzen. In der gewaltigen göttlichen Schöpfung ist nirgendwo der Tod vorhanden, sondern nur Leben, Leben; wohin man auch schaut: Nur Leben! Es gibt wohl Prozesse der Umformung und der Neugestaltung, die sich in höheren Formen manifestieren. Aber niemals gibt es Tod und Vernichtung. Man könnte durchaus sagen: Über die spirituellen Phänomene zurück zu Gott.

Also nicht nur bei den Phänomenen bleiben, denn sie würden uns sonst eines Tages in eine geistige Sackgasse führen.

Doch wie heißt es so schön: Wer für den Geist arbeitet, der wird auch für den Geist ernten, der ewig lebt. Wer jedoch mehr für seinen irdischen Leib arbeitet wird einst in großer geistiger Armut sein, denn im Jenseits bekommt jeder nur das, was er sich auf Erden geistig erworben hat. Wenn diese Erkenntnis eines Tages geistiges Allgemeingut der Menschheit werden würde, wäre dieser wunderschöne Planet Erde ein Ort des Friedens. Wir Menschen erkennen meist nur die materielle Umwelt. Während die hundertstufigen Ebenen höherer, geistiger Wirklichkeit kaum erahnt werden. Darum ist es für uns noch unfassbar, dass die Bezirke des Lebens und des Todes ein einziges Reich ineinander schwingender und durchdringender Seins- und Bewusstseinssphären ist, in denen es nichts totes gibt und in denen alles Leben sich nur wandelt, um in höheren Formen wiederzukehren. Somit ist das Leben in den untersten jenseitigen Sphären in allen Einzelheiten ein Spiegelbild des Lebens auf dieser Erde.

Vorweg möchte ich noch folgendes nahe legen: ich kann nur davon berichten, was ich in den vergangenen zwanzig Jahren der privaten Jenseitserforschung erlebt und gelernt habe. Meine persönlichen Erfahrungswerte sind teilweise nur auf meine Person zugeschnitten, ich gebe sie aber gerne an den interessierten Menschen weiter. Nach dem Gesetz des freien Willens nimmt der Mensch es an, oder lehnt es ab. Die gesammelten Ergebnisse der Tarnatalogie (Jenseitsforschung) haben uns zwei wichtige Erkenntnisse offenbart, die von größter Wichtigkeit sind: Es gibt keinen Tod und das Leben geht in einer anderen Form des Seins bei vollem Bewusstsein ewig weiter. Doch nun zum „schreibenden Tischchen“.

Unser kleiner Holztisch hat einen Durchmesser von rund 14 Zentimeter und ist auf zwei Füßen von je sieben Zentimeter Länge und einem Bleistift aufgebaut, der als dritter Fuß fungiert, damit der Tisch auch schreiben kann. Als Untergrund ist ein großer Tisch mit glatter Oberfläche Voraussetzung. Auf den Tisch legen wir einen großen Bogen Papier, oder eine glatte Tapetenrolle, auf die der kleine Tisch schließlich schreibt. Wichtig ist, dass alle Beteiligten sich im Vorfeld der Kontaktaufnahme bereits intensiv gedanklich darauf vorbereiten und in Gebeten um göttliche Hilfe bitten. Negative Wesen werden auf diese Weise von der Sitzung ausgeschlossen. Durch Gebete und Meditation bereite ich selbst mich schon vier Wochen vorher auf die jeweilige Sitzung vor. Es ist äußerst gefährlich sich aus reiner Neugier und Sensationslust sich mit diesem Phänomen zu beschäftigen. Vor allem Jugendliche verwechseln diese Art der Kommunikation mit einem Spiel und begeben sich so unwissentlich in große Gefahr. Deshalb mein Appell: Ich kann allen Menschen nur raten, niemals an solchen Sitzungen teilzunehmen, wenn nicht um göttlichen Schutz gebeten wird und das geistig göttliche Wachsen nicht im Vordergrund steht. Sobald wir unsere Kerzen angezündet haben und mit einer meditativen Musik eine entsprechende Atmosphäre geschaffen haben, legt jeder Sitzungsteilnehmer einen Finger auf den kleinen Tisch. Das dient zur Gewährleistung einer Energie- und Odübertragung. Seit Jahren arbeiten wir nur noch mit zwei Personen, wobei das Hauptmedium eine mir seit langen Jahren bekannte Dame ist.

Eine Faustregel besagt, dass je höher die mediale Begabung der Beteiligten ist, desto besser ist die Qualität der Durchgaben. Wir rufen niemals einen Verstorbenen sondern fragen, wer sich mit uns in Verbindung setzen möchte. Auch hier soll der freie Wille berücksichtigt werden. Nach einigen Momenten setzt sich der Tisch in Bewegung, um über Kreise und Pendelbewegungen den Weg zur Schrift zu finden, um Botschaften persönlicher Natur weiterzugeben. Sehr oft werden zur Begrüßung Blumen, Schmetterlinge oder Häuser gemalt. Immer wieder versuchen unsere jenseitigen Freunde ihr schönes Umfeld zu beschreiben, was ihnen aber ziemlich schwer fällt, da sie dafür kaum die richtigen Worte finden. So wie wir hier auf Erden leben, so treffen wir auch unser Jenseits an. Das Jenseits ist ein Spiegelbild des Erdenlebens. Lebe ich hier im Sinne der Nächstenliebe, dann habe ich drüben paradiesähnliche Zustände. Doch wehe den Menschen hier auf Erden, die andere zerstören, egoistisch leben und nur sich sehen, Tier und Natur quälen und sich auf Kosten anderer zu bereichern. Diese Seelen kommen bei vollem Bewusstsein in die Dunkelzonen des Jenseits und erleiden fürchterliche Qualen der Selbsterkenntnis. Das sind keine Vermutungen, es ist die reine Wahrheit. Es wird oft geschrieben, dass sie in unserer Nähe sind, näher als je zuvor. Sie nehmen oft an unserem Leben, soweit sie können, wollen, dürfen, teil. Sie lachen und sie weinen mit uns, denn es gibt ja ein Wiedersehen, wenn Zeit und Reife vorhanden sind.

Es ist für mich immer wieder eine Gnade, wenn solche Kontakte zustande kommen, denn sie hängen mit der Reinheit einer Sitzung zusammen. So wurde es einmal geschrieben. Es sind zum Teil Verstorbene, die im geistigen Reich hoch angesiedelt sind und teilweise Wesenheiten, die nie inkarniert, also nie Mensch waren. Oft kommt dann eine neue Energie. Ich merke es immer an den feinen Härchen meiner Unterarme, die dann wie unter Strom stehen. So kündigen sich höhere Kontakte an: „Du hast Fragen, so frage“.

Jetzt heißt es aufpassen, volle Konzentration. Einige male wurde ich ermahnt, meine Fragen besser zu formulieren. Hierbei geht es nur um geistiges Wachstum. Würde ich auch nur eine materielle, oder finanzielle Frage stellen, dann wäre der Kontakt sofort unterbrochen. Mein Hauptanliegen ist immer die Zukunft des Planeten Erde und die fürchterlichen Kriege, die auf ihm wüten. Ich kann kurz zusammenfassen: Die Naturkatastrophen nehmen zu und gehen auch über das Jahr 2012 hinaus. Gewaltige Überschwemmungen werden in Zukunft diesen Planeten reinigen. Krankheiten kommen auf uns zu, denen die moderne Medizin nichts entgegenzusetzen hat.

Zu den Kriegen wurde gesagt: „Gott hat euch den freien Willen gegeben, welchen Weg ihr einschlagt, liegt bei euch. Der Mensch lernt nur über Schmerz, Not und Krankheiten. Betet, betet, betet“.

Mehrmals habe ich gefragt, ob in den nächsten Jahren eine kosmische Katastrophe als letzten Reinigungsprozess auf uns zukommen wird. Bis zum heutigen Tage wurde mir dazu keine Antwort gegeben. Man kann darüber denken was man will, oder wie man will. Nur Gott weiß es, noch nicht einmal seine Engel, denn so steht es auch in der Bibel. Bei allen bisherigen Jenseitskontakten habe ich etwas wichtiges festgestellt. Die praktizierende Nächstenliebe und der Dienst am Nächsten sind am höchsten einzustufen. Wir müssen lernen zu dienen, zu teilen und dem anderen Freude zu bereiten. Das sind die wahren Wegbereiter in unser nächstes Leben. Schon hier auf Erden entscheiden wir, wie wir uns und unsere Umgebung im Jenseits antreffen werden.

Einige Durchsagen und Beispiele meiner bisherigen Jenseitskontakte
(wortgetreue Wiedergaben):

Frage an meine verstorbene Frau Ina: „Hast du einen schönen Garten?“

Antwort: „Ja, mit vielen bunten Blumen. Unsere Liebe verhilft uns zu einem Haus. Liebe dich zuerst. Es ist immer hell, keine Nacht. Wenn wir ausruhen können wir verdunkeln. Aber nur etwas. Euer Raum ist von Licht durchflutet. Mit der Nächstenliebe zu Lebzeiten und einem Herz voller Liebe, hat hier die schönsten Gärten.“

Frage: „Ist meine Mutter, Oma Lene, geistig schon weiter als du?“

Antwort: „Ja, sie hat zu Lebzeiten viel Gutes getan. Hätte ich mehr nach dem Willen Gottes gelebt, wäre ich auch schon näher zum Licht. Wir werden alle eines Tages zum Licht kommen.“

Frage an eine höhere Wesenheit: „Werden die Naturkatastrophen des Planeten noch stärker?“

Antwort: „Ja, die Erde wird gereinigt. Solange bis der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt ist und alles im höheren Licht des Bewusstseins und der Liebe ist. Es wird noch viel Wasser kommen und viele Vulkane werden ausbrechen. Ich möchte euch noch mitteilen, dass wir immer über euch wachen, wenn es auch oft nicht wahrgenommen wird. Die Erde wird ständig bombardiert, wir reinigen sie mit Energiekugeln. Viele Krankheitserreger kommen aus dem Weltall.“

Frage an meine Frau Ina: „Hast du eine Botschaft an unseren Sohn?“

Antwort: „Mein geliebter Sohn. Lebe bitte nach den Worten Gottes. Arbeite und liebe alles und alle. Auf der Erde herrscht Gottes Gesetz, auch wenn es oft nicht so den Eindruck macht. Schau dir die Natur an. Alles hat seine Ordnung. Ich bin oft bei dir.“

Frage: „Hattest du im Krankenhaus Schmerzen beim Übergang?“

Antwort: „Nein, ich war schon bei meinem letzten Atemzug lange aus meinem Körper. Ich bedanke mich für alles und liebe euch alle. Danke, dass ich schreiben dürfte.“

Eine der schönsten Durchgaben kam am zweiten Ostern 2002 (zweiter Todestag meiner Frau):

Osterbotschaft

„Mein lieber Schatz. Heute früh am Ostersonntag war es wunderschön. Ja, es kamen aus allen Richtungen die Wesenheiten von Verstorbenen und Engel. Alle gingen in eine Richtung. Die Wege und Straßen barsten vor Blütenpracht, die Farben aufeinander waren, das heißt, sie waren abgestimmt, der Duft, die Farben, die Formen und die Vielfalt kannst du dir nicht vorstellen. Wir gingen wie gezogen, wie benommen immer weiter. Schließlich kamen wir zu einer überaus großen Halle, sie war hell erleuchtet. Umrankte Säulen stützten das Marmorgewölbe und der Fußboden war aus Alabaster. Eine unsagbar schöne Musik klang durch die Halle. Ganz oben standen die Engel mit Flügeln. Die Heiligen standen daneben, wir standen an der Seite. Als die Hallen gefüllt waren, wurden sie durch einen großen weiß-goldenen Strahl erhellt. Dann schritt der Herr durch die Mitte, segnete uns und verteilte geistige Früchte und geistige Tränke. Er sprach vom Vater und ein Raunen und ein glückseeliges Gefühl durchströmte uns.“

Abbildung: Auszug aus Osterbotschaft an meinem schreibenden Tischchen

Ihr/Euer Peter Glumm, Solingen

Anmerkung der Redaktion. Herr Glumm nimmt Ihre Anfragen oder Anliegen zu diesem Bericht gern telefonisch entgegen, unter: (02 12) 56 717




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