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Spuk
Der
Geist im Kinderzimmer
zusammengetragen
von Frank Klare
Mit
einem recht spektakulärem Vorgang wurden wir, die IGP Januar 2007
konfrontiert, der sich irgendwo in Deutschland zugetragen hat. Die
betroffene Familie möchten wir der Privatsphäre wegen nicht mit
vollen Namen oder Wohnort hier vorstellen. Im weiteren Verlauf
dieses Berichts sind größtenteils die Original-Dialoge zwischen
unseren IGP-Kollegen und der Mutter der betroffenen Familie
nachzulesen. Dieser Fall begann mit einer Nachricht von Sabrina R.,
die bei unserem Mitarbeiter Ernst Knirschnig einging:
Eine
Leseranfrage und erste Reaktionen
„Guten
Tag, mein Name ist Sabrina R. und ich war gestern auf ihrer
Homepage, worüber es um Orbs und Stimmen aus dem Jenseits geht. Ich
wollte mich speziell über Orbs im Internet informieren und bin so
auf ihre Seite gestoßen.
Ich habe diesbezüglich einige Fragen an Sie und würde mich über
Antwort freuen.
Als erstes ist mir hier in der Wohnung aufgefallen, dass erstaunlich
viele Orbs (vor allem in meinem Wohnzimmer) hier sind, von
unterschiedlicher Größe, Farbe und Form. Die meisten sind jedoch
transparent weiß. Selten bekomme ich aber auch schöne, blau
leuchtende Orbs vor die Kamera. Eine Sache jedoch beunruhigt mich
schon etwas, obwohl hier eigentlich (noch) nichts großartig ungewöhnliches
geschehen ist.
Und zwar sind wir letztes Jahr im Juni hier eingezogen. Mein Sohn
(war damals noch 3 Jahre alt) hatte bis dato kein eigenes Zimmer und
da diese Wohnung hier größer ist, bekam er sein erstes eigenes
Zimmer. Das war auch erst alles wunderbar, bis er anfing mir von
einem Geist zu erzählen.
Er kam nachts immer öfter aufgeschreckt zu mir ins Schlafzimmer und
war nicht mehr in sein Zimmer zu kriegen. Wenn ich ihn dann auf den
Arm nahm und mit ihm das Zimmer betrat, fing er am ganzen Körper an
zu zittern und krallte sich an mir fest. Auch wenn er tief und fest
mal in seinem Zimmer und seinem Bett eingeschlafen ist, wachte er
jede Nacht um dieselbe Uhrzeit auf und kam schreiend ins
Schlafzimmer.
Irgendwann machte seine Schwester (damals noch 5 Jahre) den
Vorschlag, er könne ja bei ihr im Zimmer schlafen. Gesagt, getan.
Seitdem wacht er komischerweise nicht mehr auf, wenn er
eingeschlafen ist, schläft er auch komplett durch.
Es kam auch mal vor, dass er tagsüber in seinem Zimmer spielte, als
er plötzlich schreiend raus kam, zu mir in den Arm und sagte:
"Der Geist will mitspielen, aber ich will nicht das er
mitspielt, der geht nicht weg".
Dann malte er vor kurzem ein Bild im Kindergarten mit weißer Farbe
auf einem schwarzen Hintergrund. Er malte eine große weiße Kugel
und dahinter so was wie einen Schweif. Als ich fragte, was das sei,
sagte er: "Der Geist und sein Nebelqualm".
Ich versichere, dass ich mit meinem Sohn niemals über so Dinge
rede, gerade weil er ja Angst hat und ich mache ihm doch nicht noch
unnötig mehr Angst.
So dachte ich mir gestern, ich könnte ja mal ein paar Bilder in
meinem Sohn seinem Zimmer machen, vielleicht sind da auch Orbs, die
er auch sehen kann.
Also tat ich dies. Ich fotografierte ziellos im Zimmer herum, als
ich dann bemerkte, dass ich auf zwei Bildern ein blau leuchtendes
Licht sah. auf dem einem Bild sieht es aus, als sei es ein Orb, der
in der Mitte ein leuchtend blaues Zentrum hat. Auf dem anderen Bild
sind es eher blaue Streifen. Bei Interesse würde ich Ihnen die
Bilder gern zukommen lassen. Ich habe ja schon viele Orbs hier
fotografiert, aber keinen, der so aussah. Das ist mir neu. Nun meine
Fragen dazu:
Sind Orbs nur Sichtungen
von friedfertigen Seelen oder können sie sich auch anders bemerkbar
machen, so wie Poltergeistphänomene? Warum haben Orbs
unterschiedliche Farben und weiss man, was diese Farben bedeuten?
Ich würde ja gern Kontakt aufnehmen, traue mich aber nicht. Ich
will ja nichts heraufbeschwören oder stören, wenn es einfach nur
"da" sein will und mehr nicht. Obwohl ich den einen (Orb
oder Geist oder was auch immer) im Kinderzimmer schon mal gern darum
bitten würde, meinem Sohn nicht so eine Angst einzujagen und
vielleicht ein anderes Zimmer zu nutzen, wo bekomme ich in dieser
Richtung professionelle Hilfe her?
Ich bitte um rasche
Antwort. Mit freundlichen Grüssen, Sabrina R.“
Herr
Knirschnig leitete mir den Vorgang weiter und ich schrieb ihm zunächst
zurück:
„Sie
sollte versuchen, Kerze anzuzünden und Fenster zu öffnen, den
"Geistern" zu sagen: Bitte geht nun ins Licht (also eine
"Bereinigung"). AUF JEDEN FALL SEIN LASSEN, "KONTAKT"AUFZUNEHMEN.
Meine Erfahrung und die vieler Anderen ist ja, das man sich vor Orbs
nicht fürchten muss. Ihre Fragen zu den Farben, da gibt u.a.
Christa Wörsdörfers Bericht (Anm: „Das
grosse Rätsel der sogenannten Energiekugeln“ etwas
Aufschluss. Die Nebel aber könnten negativ sein, daher u.a. auch
der Tipp mit dem Licht. Übrigens: Komme nicht umhin, meine schon zu
Anfangs favoritisierte Hypothese immer mehr zu festigen,
hinsichtlich Ursprung der Orbs. Auch neue Leserzusendung auf
transwelten-parafotos.de (Orb an Grabstelle, siehe nachfolgende
Abbildung) spricht hier deutliche Sprache. Die Bilder sollte sie
noch zuschicken.“

Abbildung:
Besagte Leserzusendung von E.H. eines Orbs an Grabstelle, Hinweis:
Dieses Bild hat mit dem Fall Sabrina nichts zu tun, dient nur zu
Veranschaulichung bezugnehmend zu Orb-Hypothesen. Weitere
Anmerkungen betreffend Orbs erzähle ich im späteren Verlaufs
dieser Geschichte.
Einbindung
des Kollegiums und Fotos zum Fall
Auch
bat ich darum, weitere Kollegen in den Vorgang einbinden zu können,
wonach wir unsere Kontaktpersonen vorher um Erlaubnis fragen. Von
Ernst Knirschnig erreichten mich dann diese Rückmeldungen:
Ich
hab ihr geraten, Kerze anzuzünden und ein Gebet zu sprechen, sodass
die Seele zum Licht geführt wird. Ich fragte sie auch, ob jemand verstorben ist, den der Junge
gerne mochte oder vielleicht in dieser Wohnung.
Sabrina hat eingewilligt, das Problem mit diesen Phänomenen in
unserem Forum zu diskutieren.
Einige
Bilder schickte uns Sabrina R. auch zu, die Herr Knirschnig wie
folgt kommentierte:

Abbildung
zeigt im Raum eine Menge Orbs und
der dahinter hängende Wandteppich dürfte wohl der Auslöser dieser
Phänomene sein. Ich schrieb ihr, sie möge ihn als Versuch für
eine Zeit lang entfernen. Als ich den Wandbehang zu allererst sah,
hatte ich sofort kein gutes Gefühl.

Abbildung:
Der blaue Orb sollte nach Angaben des Jungen der "Geist"
sein.

Abbildung:
Vergrößerung des blauen Orbs

Abbildung:
Der Junge mit einer blauen Ausstrahlung. Das Bild wurde ohne zusätzliche
Beleuchtung und auch ohne Blitz gemacht. Weitere Bilder mit
derartiger Ausstrahlung sind nicht mehr zustande gekommen.
Anmerkung: Der Privatsphäre
wegen haben wir das Gesicht Cevins kaschiert.
Weitere
Maßnahmen nach Ausweitung des Falles
und weitere Rückmeldungen
Da
sich hier ein komplexerer Vorgang abzeichnete, hatte ich mich zunächst
entschieden, Sabrina R. unseren Phänomene-Analyse-Fragebogen
zukommen zu lassen, um mehr zum Hintergrund zu erfahren und die
Dinge etwas besser einkreisen zu können. Unsere Mitarbeiterin
Renate Strang meinte zum bisherigen Sachverhalt:
„Ich
persönlich glaube nicht, dass der Geist, falls es einer ist, bösartig
ist. Aber die Vorgänge, die dem Kind Angst machen, müssen natürlich
beendet werden. Es wäre interessant zu wissen, was passiert, wenn
die Mutter in dem Zimmer schläft – falls sie nicht zu viel Angst
hat.“
Nach
damaligen Informationsstand sah ich das ähnlich und meinte:
„Die
Idee finde ich gut, das sie ggf. versucht, mal im Zimmer zu schlafen
oder sich länger drin aufzuhalten. Bisher (nach Infos, die uns
vorliegen) scheint es, dass der wie auch immer geartete „Geist“
ausschließlich sich in diesem Zimmer aufhält. Die Frage wäre,
warum er (der Geist) das Zimmer nicht verlässt oder verlassen kann.
Das gibt weitere Fragen, etwa zur Vorgeschichte des Zimmers, z.B. ob
dort womöglich jemand mal ums Leben kam (Vormieter etc.).
Alternativ wäre aber auch an erdgeomantische Veränderungen zu
denken, die das Phänomen (mit) auslösen in diesem Raum
(Wasseradern, Leylines, etc.)
Nicht wegzudiskutieren bleibt im Moment, dass der Junge scheinbar
Orbs als Geist wahrnimmt. Durchaus denkbar ist aber, dass der Junge
Orbs mit blossem Auge sehen kann, dies als „Geist“ wahrnimmt und
sich daher entsprechend verhält. Die Zeichnung des Jungen möchte
ich mal sehen. In Vergrößerung sieht der Orb, den der Junge als
Geist erkennt (wenn es denn einer ist?) ähnlich aus wie eine Hand
mit Fingern.
Nach Möglichkeit möge uns Sabrina auch erzählen, ob es
denn schon Dialoge zischen dem Jungen und dem Geist gegeben hat, die
möglicherweise auch Rückschluss erlauben, was hier vorgeht.
Einfach noch viele offene Fragen im Moment.“
Eine
Rückmeldung zu bisher Erzähltem schrieb der im IGP-Forum
beteiligte Frank Peters vom FGK:
„Ich
beschäftige mich seit 2001 mit dem Thema Orbs und Nebel(strukturen).
Über das celtix-Forum auf der Homepage der FGK http://www.fgk.org
bekam ich auch sehr viele private Mails und Kontakte zu Menschen,
die auf der Suche waren nach Antworten. Ich möchte von zwei
Begebenheiten erzählen.
Ein
Kinobesitzer südlich des Spreewaldes an der polnischen Grenze erzählte
mir vor ein paar Jahren am Telefon, dass sein kleiner Sohn ganz
aufgeregt aus dem Kinderzimmer die Treppe hinunter gelaufen kam und
ihm erzählte, dass im Kinderzimmer vor einem Kleiderschrank zwei
Kugeln hin und her schwebten (nach seinen Angaben Größe ca. 20-30
cm). Es waren also keine Standbilder wie wir sie von unseren Fotos
kennen - sie waren in Bewegung. Er war aufgeregt, hatte vielleicht
auch Angst. Weitere Informationen zu der Meldung gab es damals
nicht.
Persönlich habe ich vor einigen Jahren einige Fotos
geschossen, die möglicherweise belegen, dass es einen Zusammenhang
zwischen den Lichtkugeln (den Orbs) und den Nebelstrukturen gibt.
Es tauchten z.B. auch an außergewöhnlich trockenen
Sommertagen immer wieder Nebelgebilde auf, aus denen sich dann nach
mehreren Fotos clusterartige Kugelschwärme bildeten. Ein Beleg für
mich dafür, dass es sich nicht um Boden- oder Hochnebel handeln
konnte.
Bei einem meiner vielen Experimente im nahen Wald
versuchte ich eine Kommunikation mit einem dieser Nebelphänomene
aufzubauen, nach dem ich zuvor eines am helllichten Tag fotografiert
hatte.
Mit
den Worten: "Begleite mich auf meinem Gang durch den Wald"
habe ich dann auf meinem Wege einige weitere Bilder von dieser
Nebelstruktur schießen können. Wie weit mich das Phänomen
begleitet hat, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich habe
zumindest gespürt, dass da etwas ist. (was ich nicht erklären
kann, aber wo ich auch nichts hineindeuten möchte).
Viele der Bilder, die ich in den ersten Jahren seit
meiner persönlichen Entdeckung des Phänomens fotografiert habe,
weisen ähnliche fotografische Merkmale auf (auch mit verschiedenen
Kameras).
Da
ich mich in meiner Freizeit vielfach mit Kornkreisen beschäftigt
habe, fotografierte ich auch mehrmals Nebelgebilde über
Kornfeldern, die neben ihren überdimensionalen Ausmaßen Formen
ergaben, die z. B. an Karpfen erinnerten (selbst die Schuppen des
Fisches konnte man deutlich erkennen).
Ich
gehe einfach davon aus, dass es sich um Wesen handelt, die sich möglicherweise
in anderen Dimensionen (Parallelwelten) bewegen, die sich auf
unseren Fotos zeigen. Möglicherweise Devas, Geister, Elfen, Feen
und anderes. Es muss nicht alles gleich "Außerirdisch"
sein! Aber das Phänomen
ist für mich absolut existent!
Das Thema "Staub und Regentröpfchen", in der Fotografie
haben wir vor ein paar Jahren sehr ausführlich behandelt. Nach wie
vor finde ich es sehr wichtig, dass sich Techniker wie auch
Skeptiker dieses Themas annehmen.
Da
ich fototechnisch nicht unbedarft bin, habe ich in den zurückliegenden
Jahren selbst auch einige Versuchsreihen unternommen, die zu dem
Resultat führten, dass sich Staub als Staub und Regentropfen eben
als Regentropfen abbildeten.
Ich
hatte vor ein paar Jahren auf Grund einiger Vorfälle beim
Fotografieren im nahen Wald mehr als ein halbes Jahr Pause gemacht
mit dem Fotografieren. Vorfälle im Wald, die ich als Warnung
empfunden hatte. "Hör endlich auf mit dem
Blitzlichtgewitter", bis mich Freunde zu einer anderen
Sichtweise umstimmten "Vielleicht wollen sie einen Kontakt
herstellen?"Seit
dem gehe ich anders (offener) mit dem Phänomen um und ich bin auch
wieder auf Nachtpirsch mit der Kamera durch den nahen Wald.
Eine Lösung des Problems kann ich nicht anbieten, aber vielleicht
einige andere Sichtweisen zum Phänomen.
Frank
Peters
Kerstin
Göbel, welche auch über den bisherigen Vorgang informiert war,
schrieb hierzu:
„Das
ist ja ein massiver Fall. Was mir am meisten Gedanken macht, ist das
Bild von dem kleinem Jungen, wie er so blau leuchtet. Hat das Wesen
ihn schon so vereinnahmt? Dann wäre Eile geboten.
Der
Wandteppich hat mir ebenfalls ein ungutes Gefühl gemacht und ich hätte
auch vorgeschlagen, ihn probehalber zu entfernen.
Außerdem
habe ich eine ganze Reihe von Fragen, die Sabrina vielleicht
beantworten kann.
Einige der Vorgänge, also das
Festhalten des Wesens an diesem Raum und die Tatsache, daß es immer
zu einer bestimmten Nachtstunde erscheint, deutet mir schon auf eine
verirrte Seele hin. Es würde mich noch interessieren, was genau der
Geist denn dann tut. Der Junge hat gesagt, daß der Geist mitspielen
will. Wie sieht das konkret aus? Hat er gesprochen, laut oder
telepathisch, hat er sich nur zu nahe an das Kind heranbewegt, hat
er gar in das Spiel eingegriffen, Gegenstände bewegt? Hat sonst nie
jemand etwas bemerkt? Es gibt doch noch eine Schwester, die noch in
dem Alter ist, wo Kinder viel sensitiver sind als größere Kinder
oder Erwachsene. Hat die Familie Tiere? Reagieren die auf die
Erscheinungen? Sieht der Junge den Geist immer in der gleichen
Weise, als Kugel mit Schweif oder auch manchmal anders? Warum genau
fürchtet er sich? Was hat der Geist getan, was dem Kind bedrohlich
vorkam? Verändert sich die Temperatur, wenn der Geist kommt?
Flackern Kerzen bei der Erscheinung? Es wäre sicher nicht schlecht,
wenn mal ein mutiger Erwachsener die Nacht in dem Zimmer verbringt ,
der sich mit Spukphänomenen auskennt und sich wappnen kann. Oder
kann man zur fraglichen Stunde dort zumindest eine Videokamera
laufen lassen? Es gibt auch sehr billig kleine Wetterstationen zu
kaufen, die Temperatur und die Uhrzeit des höchsten und es
niedrigsten Wertes speichern. So ein Ding in das Zimmer gebracht und
am Morgen nachgesehen, ob es zur Geisterstunde dort besonders kalt
war.
Ist
die Wohnung in einem Mehrfamilienenhaus? Was ist mit den Räumen,
die darüber und darunter liegen? Dies wäre interessant, wenn eine
geomantische Störung vorliegt. Ist bekannt, ob Vormieter schnell
wieder ausgezogen sind? Was weiß Sabrina über die Vergangenheit
des Hauses und die Geschichte der Stadt/des Landstriches? Diese
Frage hat damit zu tun, ob da vielleicht viele Menschen bei einer
Schlacht oder einem Gemetzel zu Tode gekommen sind. So etwas wirkt
sich auch noch Jahrhunderte später aus, besonders, wenn der Kampf
auf Religionsstreit beruht. Das scheint dann irgendwie die
Schwingungen stärker zu erhalten als wenn es um profane Dinge ging.
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, daß man die Ursache
herausfinden muss, was die Phänomene auslöst. Von Orbs weiß ich
zuwenig, um sagen zu können, ob die damit zu tun haben. Die
scheinen ja sowieso allgegenwärtig zu sein, ob es nun spukt oder
nicht. Kerstin
Göbel "
Auswertung
Phänomene-Analysefragebogens
Die
Fragen mehrten sich. Hat tatsächlich der Wandteppich eine tragende
Rolle? Wie ist das äußere und soziale Umfeld? Gibt es
Informationen über die Vergangenheit dieses Ortes? Etwas Aufschluss
und erste Antworten sollte unser nunmehr beantworteter Fragebogen
dann bringen, von dem ich hier für weiteren Vorgang relevante Auszüge
mit Erlaubnis von Sabrina R. nennen möchte:
Frage: Seit wann treten die Phänomene
auf?
Sabrina R.: „Seit dem Umzug Ende
Mai.“ (2006)
Frage: Wann war der letzte Vorfall?
(Datum, Uhrzeit & Ort)
Sabrina R.: „26.01.07, 22:30 Uhr,
Kinderzimmer“
Frage: Treten die Phänomene an gleichen
oder verschiedenen Orten auf, wo?
Sabrina R.: „Orbs fotografiere ich in
jedem Raum hier, jedoch mehr im Wohnzimmer, den Geist aber nur im
Kinderzimmer.“
Frage: Treten die Phänomene nur an
bestimmten Tagen oder Uhrzeiten auf, falls ja, wann?
Sabrina R.: „Nein, eigentlich immer.
Mein Sohn sagte auch schon tagsüber, der Geist sei da und will
"mitspielen" was er aber nicht wolle.“
Frage: Treten die Phänomene nur im
Beisein bestimmter Personen auf, welcher?
Sabrina R.: „Mein Sohn scheint der
einzige zu sein, der den Geist wahrnehmen und sehen kann. Ich habe
ihn noch nie gesehen, außer auf den Fotos.“
Frage.: Gibt es physikalische Begleiterscheinungen wie
Temperaturveränderungen, Gerüche, Luftzug etc., welche?
Sabrina R.: „Gerüche sind mir schon
öfter aufgefallen. Meistens richt es nach Erde oder als wenn etwas
anbrennt.“
Frage: Gibt es weitere Zeugen?
Sabrina R.: „Mein Lebenspartner (der
gar nicht an Geister oder dergleichen glaubt) hat es selbst gesehen
und auch Bilder gemacht.“
Frage: Gibt es Tiere als Zeugen (Hunde,
Katzen etc.)? Gab es auffällige Reaktionen, welche?
Sabrina
R.: „Wir haben Mäuse, aber die waren nicht anders.“
Frage: Existiert (weiteres) Bild- und/oder
Tonmaterial der Vorgänge, wie Fotos, Videos, MCs, etc.?
Sabrina R.: „Fotos ja,
Tonbandaufnahmen nein, das habe ich noch nicht gemacht und werde ich
alleine auch nicht machen. Dafür habe ich zuviel Respekt vor diesen
Wesen und außerdem kenne ich mich darin nicht aus. Mir wird ja
schon klamm, wenn ich nur diesen Raum betrete.“
Frage:
Gibt es Menschen, von denen Sie denken, dass sie Ihnen nicht
wohlgesinnt sind oder dass sie etwas gegen Ihren Willen durchsetzen
wollen?
Sabrina R.: „Nein.
Frage: Sind Sie von sich selber im Glauben oder überzeugt, sog.
„paranormale Fähigkeiten“ zu besitzen? Wenn ja, was (z.B.
telepathische Fähigkeiten
etc.) und was führte zu der Annahme?
Sabrina R.: „Ich weiß es nicht, als Kind habe ich
sehr oft Dinge voraussagen können die bald darauf eintrafen. Ich
weiß meistens, wie sich Menschen fühlen, wenn sie mir gegenüber
stehen. Manchmal weiß ich was andere Menschen genau denken, weil
sie es ein paar Sekunden später aussprechen. Vielleicht habe ich
eine schwache Fähigkeit. Mir wurde von einem Medium mal gesagt, ich
sei dazu bestimmt, vor allem etwas im esoterischen Bereich zu tun.
Davon halte ich aber Abstand und genieße solche Aussagen mit
Vorsicht. Ich finde das alles sehr interessant, jedoch will ich mich
nirgends reinsteigern.
Jedoch glaube ich, dass
mein Sohn bestimmte Fähigkeiten hat. Er hat mich ja darauf
gebracht, dass da doch etwas sein könnte. Ich dachte ja erst, das
sind nur Albträume und dass er sich da was zusammen fantasiert. Bis
ich die Bilder in seinem Kinderzimmer machte und sich mir der Geist
zeigte als wolle er sagen: „Dein Sohn hat recht. Ich bin genau
hier.“
Ich weiß nicht was ich davon halten soll und wie es weitergehen
wird. Ich möchte, dass dieser Geist seinen Frieden findet, mehr
nicht.“
Sabrina
R. teilte ich nach Auswerten des Bogens, aus dem ich ersehen konnte,
dass hier scheinbar kein menschlicher Schabernack dahinter steckt,
zunächst folgendes mit (Auszug):
„Schönen
Dank für die Ausfüllung des Bogens, was uns ggf. schon mal etwas
weiter hilft, auch wenn noch gewiss Rückfragen auftauchen.
Zunächst bitte ich Sie (wie Herr Knirschnig wohl bereits schrieb):
Machen Sie bitte im Kinderzimmer abends mal bei einer brennenden
Kerze das Fenster weit auf und sagen Sie (laut) diesem
"Geist", er möge bitte in das Licht, in das Jenseits
gehen. Wiederholen Sie ggf. dies mehrmals. Da Sie angegeben haben,
auch gläubig zu sein, wäre ein Gebet sehr unterstützend, indem
Sie die geistige Welt um Unterstützung bitten, diesen
"Geist" zu sich zu holen. Hiermit können Sie zumindest
nichts falsch machen und mit etwas Glück haben wir erste Erfolge zu
vermelden.
Es ist absolut vernünftig und wichtig auch, wie Sie selbst
anmerken, auch ich rate ganz dringend davon ab, mit diesen
"Geist" in irgendeiner Art Verbindung aufzunehmen, es
sollte dabei bleiben, ihn nur aufzufordern, in das Jenseits zu
gehen. Zu diesem Punkt wird Ihnen binnen wenigen Tagen meine
Kollegin Frau Strang auch noch einige weitere Hinweise und Tipps übermitteln.
Bisher ist uns aufgefallen, das der "Geist" scheinbar
ausschliesslich sich in dem Kinderzimmer aufhält und nie da raus
kam (richtig?). Gleichzeitig haben wir die Information, das neben
Ihrem getrennt lebenden Lebenspartner nur Ihr Sohn den
"Geist" persönlich sehen kann, Sie jedoch nicht (von
Fotografien abgesehen).
Ferner würde ich Sie fragen, ob Sie sich denn zutrauen würden, mal
1-2 Nächte im Kinderzimmer zu schlafen, um zu sehen, ob Sie dann
ggf. etwas mitbekommen? In diesen Nächten könnte Ihr Sohn ja in
Ihrem Schlafzimmer schlafen, er wird, wenn Sie ihm das vernünftig
darlegen, als "kleines Reise-Spiel" dann aufnehmen
(besser, ihm nicht die wahren Gründe zu nennen, denke ich). Es wäre
interessant zu wissen, was Sie ggf. wahrnehmen. Das wäre dann ein
weiteres Indiz dafür, dass der "Geist" ortsgebunden nur
in diesem Raum sich auf hält.
Bezugnehmend zu Ihrem ehem. Lebenspartner hatten Sie erwähnt,
dieser hätte auch den "Geist" wahrgenommen und
fotografiert, wo dieser zudem sonst nicht an dererlei Dinge glaubt.
Dies sicher auch im besagtem Kinderzimmer? Wie hat er sich denn dazu
geäußert? Hat er irgendetwas bekundet, was er denkt, was da hinter
stecken könnte?
Nun haben Sie bekundet, im Wohnzimmer viele Orbs zu haben. Wie verhält
es sich hier mit Ihrem Sohn, d.h., nimmt er auch diese Orbs wahr?
Mein bisheriger Eindruck ist, dass sich sein Augenmerk auf den
"Geist" im Kinderzimmer reduziert. Einige interessante
Details nannten Sie bereits, dass der "Geist" mit ihm
spielen will (was übrigens ein Anzeichen für einen weniger
negativen Geist schon mal ggf. wäre) , meine Frage dazu: Wissen Sie
etwas, ob Ihr Sohn mit dem "Geist" weitere Art von
Dialogen führen konnte, sprich, ob er mit ihm gesprochen hat, und
so womöglich einige Informationen erfahrbar währen, was es mit dem
"Geist" auf sich hat, wo er herkommt, warum er da ist,
etc.? Darüber wissen wir bisher ja im Grunde noch nichts. Uns
muss jedoch bewusst sein, was Ihr Sohn wahrnimmt, was bei Ihnen vor
sich geht, ist die Auswirkung einer Ursache (Grundmaxime in der
Parapsychologie), d.h., je besser wir die Ursache kennen würden,
desto eher gelingt es dann auch, dieser angemessen zu begegnen.
Hierzu stellen sich natürlich weitere Fragen: Einmal angenommen
(was wir bis dato nicht ganz genau wissen), wir haben es bei dem
"Geist" mit einem "Verstorbenen" zu tun, wäre
die Frage, ob sich derartige Überlegungen untermauern ließen. Gibt
es die Möglichkeit für Sie, herauszufinden, wer etwa zuvor in der
Wohnung gelebt hat, ob es hier ggf. einen Todesfall gab? Vielleicht
die Nachbarn oder die Hausverwaltung fragen (sagen, Sie hätten so
was mal gerüchteweise gehört, wirklichen Grund müssen/sollten Sie
ja nicht nennen) Die Frage wäre ggf. auch innerhalb Ihrer Familie
zu stellen (wobei ich dies bisher weniger wahrscheinlich finde, da
der "Geist" nur in dem Raume sich wohl befindet, ein
angenommener Angehöriger hätte keinen Grund, den Raum nicht zu
verlassen, so dieser nicht dort verstarb). Ich möchte keinesfalls
voreilige Schlüsse ziehen damit, aber einige Verdachtsparameter
sprechen momentan für einen Geist im Sinne einer verstorbenen
Seele. Auch die dargelegte Geruchswahrnehmung im Fragebogen wäre
ein mögliches Indiz hierfür.
Für heute möge dies erst mal alles an Rückfragen gewesen sein.
Auf weitere Punkte (wie das Fotomaterial etc.) komme ich später
ggf. mal zurück. Wichtig ist jetzt im Akutstadium, Ihr Junge
braucht Ruhe und Abstand!
Und Sie verhalten sich (Angabe Fragebogen) völlig recht, wenn Sie
sagen, sich ansonsten mit aktiven Befassen von Paradingen fernhalten
zu wollen momentan. Ich denke auch, im Moment ist viel wichtiger,
das Ihr Sohn zur Ruhe kommt, und das "Geist"-Problem
behoben werden kann. Allerbeste Wünsche für Ihren Jungen und natürlich
auch für Sie, viele Grüße, Frank Klare“
Weitere
neue Information zum Hintergrund des Spuks
und Instruktionen unserseits
Uns
erreichten folgende weitere Informationen von Sabrina R.:
„Ich
habe noch mal mit meinem Sohn darüber gesprochen, ich gebe Fragen
und Antworten des Gespräches ohne eigenen Kommentar hier wieder, so
wie Cevin es mir gesagt hat:
Ich: "Du hast gesagt, der Geist hat dich schon mal
angefasst?"
Cevin: "Ja, am Arm".
Ich: "Geht es dir dann schlecht?"
Cevin: "Nein, aber Angst".
Dann sagt er noch schnell dazu: "Der macht kein aua, aber ich
hab Angst".
Ich: "Aha, und was ist dann passiert, als ihr zusammen aus dem
Zimmer gegangen seit?"
Cevin: "Der hat mich mit raus genommen Mama. Aber ich bin
sooooo hoch gewesen".
Er streckt die Ärmchen nach oben.
Ich: "Wohin mit raus und warum?"
Cevin geht Richtung Balkon und sagt: "Da draussen waren wir und
er hat mich festgehalten."
Ich: "Was hat er da draussen mit dir gemacht und warum hat er
dich mit raus genommen?"
Cevin: "der geht nur mit mir da raus".
An dieser Stelle bat er mich um etwas zu trinken und wollte, dass
ich ihm was vorlese. Cirka eine halbe Stunde später...
Ich:" Hat der Geist auch was zu dir gesagt?"
Cevin: "Ja".
Ich: "Und was hat er gesagt?"
Cevin: "Der will immer mitspielen, aber ich will das nicht. Der
will schlafen, aber ist wach".
Ich: "Kann der Geist auch ohne dich aus dem Zimmer?"
Cevin: "Nein".
Ich: "Also ist er nur in deinem Zimmer?"
Cevin: "Ja".
Ich: "Warum kann der Geist nicht schlafen?"
Cevin: "Der will spielen".
Dann ging er mit seiner Schwester in ihr Zimmer und sie spielten.
Ich wollte ihn auch dann nicht mehr darüber befragen. Was er genau
jetzt damit meint und wie ich das alles beurteilen soll, was er da
gesagt hat, weiss ich nicht, was davon jetzt ausgedacht oder wahr
sein soll.
Sabrina R.“
Natürlich
scheinen Sabrinas Bedenken berechtigt, es gilt auch zu hinterfragen
noch, wieweit Cevin ansonsten ggf. zu „Storys“ neigt (wie ja oft
in dem Alter), es wird nicht leicht werden, die Spreu von Weizen zu
trennen. Dass der Geist spielen will könnte, muss aber nicht ein
Hinweis darauf sein, dass dieser auch kindlich ist. Doch konnte
diese Überlegung recht schnell anhand weiterer noch nachfolgender
Informationen wieder in den Hintergrund rücken. Wichtig schien in
dieser Lage vorherrschend eine baldige „Bereinigung“ der
Situation, so teilte inzwischen Renate Strang der Sabrina R. mit:
„Frank Klare von der IGP hat Ihnen angekündigt,
dass ich Ihnen schreiben werde.
Ich bin überzeugt davon, dass bei Ihnen in der Wohnung ein Geist zu
Gast ist. Wenn er Ihren Sohn nicht ängstigen würde, wäre es nicht
weiter schlimm. Aber da er Angst macht, möchte ich Ihnen einige
erprobte Vorschläge machen, um den Geist aus Ihrer Wohnung zu
verbannen. Um ihn ans Licht zu führen, bedarf es Fähigkeiten, die
nur wenige Menschen haben.
Stellen Sie Kerzen in das Kinderzimmer (das Fenster muss dazu nicht
geöffnet werden, denn ein Fenster ist für einen Geist kein
Hindernis). Räuchern Sie im Kinderzimmer schwere Düfte wie
Patchouli, Weihrauch oder Moschus. Zusätzlich können Sie noch
einen (möglichst im Vollmond gereinigten) Bergkristall in das
Zimmer legen.
Wir
haben bald Vollmond. Das ist generell der beste Termin, um einen
Geist zu vertreiben. Gehen Sie in der Vollmondnacht mit Räucherwerk
von Zimmer zu Zimmer, und befehlen Sie dem Geist mit fester Stimme,
die Wohnung zu verlassen und nicht wieder zu kommen. Vielleicht können
Sie Ihre Kinder in dieser Nacht woanders schlafen lassen, um sie
nicht noch mehr zu ängstigen?
Darüber hinaus empfehle ich Ihnen, Ihren
Sohn mit einem Amulett zu schützen. Ein mächtiger Schutz ist seit
alters her ein Pentagramm. Es sollte aber auch in Vollmondnächten
gereinigt werden (einfach auf einer Fensterbank ins Mondlicht
legen).
Sollte das alles nicht zum Erfolg führen, kenne ich eine Dame in
Bremen, die Ihnen helfen könnte. Aber erst einmal sollten Sie
selbst versuchen, den Geist aus Ihrer Wohnung zu verbannen.
Sollten Sie dazu noch Fragen haben, melden Sie sich bitte bei mir.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und sende Ihnen und Ihren Kindern
herzliche Grüße, Ihre Renate Strang“
Zugleich
teilte ich Sabrina R. mit:
„Sie
müssen ja nicht alles auf einmal beantworten, und könnten das ggf.
nach und nach mal machen, wie Sie zeitlich dazu kommen.
Ich meine auch, da Sie mit dem Problem nun schon seit Mai vorigen
Jahres leben, es nun auf einige Tage mehr oder weniger auch nicht
ankommt. Schön wäre nur, wenn vorübergehend (weiterhin) die
Kinder nicht in dem Zimmer schlafen (bitte auch erst recht nicht das
Baby!)!
Ich denke, für den Anfang ist wichtig, es zu versuchen, diesen
Geist aus dem Zimmer zu kriegen, in Hoffnung, das dies bereits
gelingen möge. Inzwischen hat dazu Frau Strang Ihnen nähere
Instruktionen gegeben. Kleiner Hinweis noch zu Frau Strangs Aussage
mit dem Fenster: Dies ist kein direkter Widerspruch zu meinen Worten
zuvor, nur kann ggf. ein geöffnetes Fenster eine psychogestütze
Verstärkung beim Vorgang bewirken.
Aufschlussreich ist ein wenig auch das Gespräch mit Cevin.
Vielleicht ergibt sich noch mal die Möglichkeit, näheres
herauszukriegen, ob der Geist sich schon mit Namen vorstellte, ggf.
auch ein Kind ist, aber wir überstürzen jetzt mal nichts.
Beruhigend (wenn auch nur die Halbwahrheit) könnten Sie ihm bis
dahin klar machen, "wenn da ein Geist ist, so ist dies nur ein
Geist, der dir nichts tun kann, da ein Geist einen Menschen nichts
tun kann, du also die Angst nicht haben musst und Mama ihn
wegschicken möchte."
Wichtig ist, was Sie bis hierher an Tipps von uns bekamen, kann in
keinem Falle Negatives bewirken und mit etwas Glück bereits helfen.
Ich schlage mal vor, versuchen Sie zunächst dies und dann sprechen
wir wieder?
Frank Klare“
Ich
meine, wir durften zu dieser Zeit Sabrina R. nicht überfordern.
Wenn sie die Bereinigung zunächst probiert, ist das schon mal ein
großer (hoffentlich bereits erfolgreicher) Schritt. Bezugnehmend
auf zuvor gestellte Rückfragen, gingen folgende neue Informationen
von Sabrina R. ein:
„Ich
denke, dass das Gespräch mit meinem Sohn Ihnen schon ein paar
Fragen beantwortet hat.
Keiner meiner Kinder schläft in diesem Zimmer! Das Baby schläft
schon seit der Geburt in meinem Bett und die anderen Kinder auf
zwei Zimmer verteilt. natürlich darf mein Sohn auch zu mir kommen,
wenn er sich bei seiner Schwester nicht wohl fühlt. Das ist aber
nicht der Fall. Er schläft bestimmt schon seit 4 Monaten da nicht
mehr drin, auch kein anderes Kind. Das möchte ich auch nicht.
Ich möchte nun erst einmal auf meinen Lebensgefährten zu sprechen
kommen. Er hielt mich für verrückt und sagte, ich solle nicht so
einen Unfug glauben (das mit dem "Geist" ) und das Orbs
nur Staub oder so was sind.
Das machte er allerdings auch nur so lange, bis er einmal die Kamera
in die Hand nahm und sagte: "buuhhh... ich knipse jetzt
Geister!"
Tja... und dann waren da viele Orbs drauf und er machte ein Bild
nach dem anderen und konnte sich das nicht erklären. Als er dann
noch dabei war, als wir die Bilder von dem "Geist" mit
Cevin drauf machten, war er plötzlich überzeugt (da musste ich
schon schmunzeln).
Seitdem rennt er fast öfter wie ich mit der Kamera durchs Haus und
fotografiert, redet fast nur noch von "Geistern" und
wollte sogar hier dieses sogenannte "Hexenbrett"
ausprobieren. Das will ich aber auf keinen Fall und hab ihm das
verboten. Er hält sich auch daran.
Dann soll hier auch ein alter Mann verstorben sein. Das hab ich von
der Schwiegertochter der hier lebenden Familie erfahren. Seitdem
stand das Haus leer, schon über ein Jahr. Ich bin die Erste, die
hier eingezogen ist. Oben ist noch eine große 5-Zimmer-Wohnung...
leer. Und unten sind zwei Läden, auch leer. Leider konnte ich über
das Haus nichts in Erfahrung bringen, was die Chronik von diesem Ort
hier angeht, habe ich trotz intensiver Suche im Internet nichts in
Erfahrung bringen können, was hier von nutzen wäre.
Mit freundlichen Grüssen und herzlichem dank, Sabrina R.
Zu
diesen neuen Fakten schrieb ich dann zurück:
„Liebe
Sabrina R, gern geschehen, versuchen Sie erst mal die
"Bereinigung" und dann müssen wir weiter sehen, falls sie
nicht bereits hilft. Freitag, den 2. Februar ist übrigens Vollmond.
Natürlich kann man
Vermutungen aufstellen zu den Worten Cevins (so auch unter den
IGP-Mitarbeitern schon geschehen, bei uns im IGP-Forum). Ich wäre
aber lieber im Moment zurückhaltend, da uns das auf die Schnelle
nicht wirklich weiter bringt. Dass keiner mehr dort schläft
momentan, beruhigt!
Über die Kehrtwendung
des Lebensgefährden schmunzel ich auf eine Art natürlich auch,
"eines Tages kriegen wir sie alle" (grins), aber WIE er
sich dann gewendet hat, stimmt nicht nur Sie bedenklich. Ich bin
froh, dass Sie scheinbar ein gutes Gefühl für solche Dinge haben.
Ich täte auch ganz dringend von solchem "Hexenbrett"
abraten, auf GAR KEINEN FALL soll er so was in die Wohnung bringen! Würden
Sie nicht zugleich andere Infos hier heute nennen, könne man
mitunter die Vermutung stricken, dass er das
"Geistertreiben" erst richtig heraufbeschwört. Orbs an
sich sind ja harmlos und sicher auch schwer dauerhaft zu entfernen
(sie tun ja auch nichts).
Aber um auf den
"Geist" wieder zu kommen, zwar bewege ich mich noch immer
im Bereich der Wahrscheinlichkeiten, sage noch nicht zu 100%, dass
es an dem ist, dass das Phänomen mit einem "Verstorbenen"
zu tun hat, aber die neuen Hinweise verstärken abermals diesen
bereits erhöhten Verdacht.
Es würde (wie gesagt
ungern lege ich im Moment die Worte Cevins auf die Waagschale)
sinnig erscheinen, dass das was mit dem alten Mann zu tun hat, der
noch nicht ins Licht gefunden hat seitdem. Auch seine Anmerkung, das
er schlafen will, aber nicht kann, damit kann der Tod gemeint sein,
das er nicht ins Jenseits kommt. Aber bitte, das sind erst mal nur
Vermutungen, die ich so eigentlich noch gar nicht äußern wollte,
um nicht noch zusätzlich Verwirrung zu stiften.
Damit Ihren Kindern und Ihnen beste Wünsche - ich halte fest
die Daumen, das bald alles gut wird! - und bis bald dann
wieder, viele Grüße, Frank Klare“
Versuch der Bereinigung und
nachfolgende Rückmeldungen
Am
Abend des 2. Februar 2007 schließlich war es soweit und Sabrina R.
führte die versuchte Bereinigung nach unseren Instruktionen durch.
Am Abend des 3. Februar 2007 ging dann diese Nachricht von Sabrina
R. bei uns ein:
„Ein
herzliches Hallo an alle, ich hatte versprochen, mich hier persönlich
zu melden, wenn das "Ritual" von gestern Abend vollzogen
ist was ich hiermit gerne tue. Denn dieses Erlebnis wird mir ewig in
Erinnerung bleiben.
Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber nachdem ich
alle Vorbereitungen getroffen hatte (die ich ohne Ihre Hilfe nicht
hinbekommen hätte) und das Zimmer betrat, spürte ich, dass etwas
"anwesend" ist. Diesmal ganz deutlich und anders als
sonst. Und ich glaubte, mehrere "Wesen" zu spüren. Aber
das war nicht das Besondere, das Besondere war nämlich diese
unglaubliche "Liebe" und "Wärme", die in diesem
Moment in dem Zimmer war. Einfach unglaublich und sehr schön. Hatte
ein derartiges Erlebnis noch nie im Leben. Ich fühlte mich sehr
wohl , in dem unterstützt was ich da tat , ernst genommen und beschützt.
Ich kann das hier in Worten eigentlich gar nicht wiedergeben.
Jedenfalls beendete ich das Gebet mit einem sehr guten Gefühl und
den Worten im Kopf:
"du hast getan, was du konntest und es war gut."
Ich verließ das Zimmer und habe es erst heute morgen wieder
betreten. Es war von der Anwesenheit von gestern nichts mehr zu spüren
und auch sonst war alles wie immer. ( leider - diese
"Wesen" können gerne immer wieder kommen und sogar bei
mir einziehen, grins).
Ich habe auch noch keine neuen Bilder gemacht. Ich warte, bis mein
Sohn sich etwas beruhigt hat. Er ist erst gerade nach Hause gekommen
und war sehr müde. Ich werde dann morgen mit ihm zusammen das
Zimmer betreten und achte genau auf sein Verhalten. Danach werde ich
noch einmal mit meiner Kamera auf "Suche" gehen.
Soweit zu meinem Bericht von heute. ich halte Sie natürlich auf dem
Laufenden.
Ich danke Ihnen allen noch einmal für Ihre Hilfe. Durch Sie bin ich
jetzt noch etwas "schlauer" geworden und habe auch einige
Ängste ablegen können.
Sabrina
R."
Auf
diese doch recht optimistisch wirkende Nachricht bekundete ich dann:
„Das
klingt etwas danach, als hatten Sie Erfolg? Natürlich, wenn morgen
Cevin im Zimmer ist, wird sich ggf. ergeben, ob der „Geist“ oder
die „Geister“ noch vorhanden sind. Natürlich wünsche ich von
ganzen Herzen, das er oder sie bereits ins Licht gehen konnten. Was
Sie mit Liebe hier schreiben, könnte ein positives Zeichen sein, im
Idealfall wird sich der Geist (die Geister) gefreut haben darüber,
dass Sie ihm (ihnen) geholfen haben, dass sie eben gehen konnten,
dass sie deshalb so liebevoll und dankbar waren. Oder Sie hatten
Helfer aus der geistigen Welt dabei infolge des Gebets.
Es kann auch sein, dass Cevin noch was wahr nimmt, auch wenn der
Geist gegangen ist. Erst in einigen Tagen gibt es sicher Gewissheit.
Cevin muss ggf. auch erst sich an neue Situation gewöhnen. Im
Grunde können Sie ihm also nur sagen, das Sie den Geist nach Hause
geschickt haben (es kann sein, dass er darauf hin erst mal weint,
weil das Kinder oft tun, auch wenn sich eine negative Situation zum
Gutem ändert) und dann seine Reaktionen im Zimmer beobachten (ihn
irgend wann fragen, ob er nun auch merkt, das er weg ist). Und wenn
Sie Bilder machen, wundern Sie sich nicht über ggf. normale Orbs,
denn diese sind bestimmt noch immer (oder wieder) vorhanden, aber um
sie müssen Sie sich ja auch keine Sorgen machen.
Uns würde interessieren, wie Sie genau gestern das gemacht haben,
es wäre schön, wenn Sie uns das erzählen. Wollen wir also mal das
Beste jetzt hoffen (Den Witz habe ich mal übersehen, grins), sollte
noch was sein, dann schauen wir weiter. Habe aber gutes Gefühl!
Frank
Klare“
Spukfall tatsächlich gelöst?
Am
6. Februar 2007 erreichte uns dann die bereits mit Spannung
erwartete nächste Rückmeldung von Sabrina R.:
„Hallo,
ich hatte stressige Tage, deswegen komme ich jetzt erst zu meinem
Bericht, wie ich das "Ritual" vollzogen habe:
Also, ich habe in jedem Raum (nacheinander) erst mal drei Kerzen
angezündet und ein Moschusräucherstäbchen angezündet, habe dann
ein Gebet gesprochen, die Kerzen gelöscht und bin in das nächste
Zimmer, zum Schluss dann in das Kinderzimmer. Wie schon gesagt, fühlte
ich da als erstes diese "Liebe" und Anwesenheit mehrerer
"Wesen".
Ich hatte für das Kinderzimmer noch einen unbehandelten und rohen
Bergkristall, den ich in meinen Händen hielt. Ich sprach das Gebet
und sagte, der Geist soll in das Licht gehen, dass er keine Angst zu
haben braucht und ihm die "Wesen" zur Seite stehen und ihn
führen werden.
Danach saß ich noch ein paar Minuten still da, bis ich als erstes
die Kerzen ausmachte und das Zimmer verließ.
Ich hatte gestern den ganzen Tag die Kinderzimmertür offen stehen
und sogar mein Sohn und seine kleine Schwester haben cirka eine
Stunde darin gespielt, ganz normal. Gestern Abend unterhielten wir
uns noch einmal darüber.
Ich fragte Cevin, ob er noch etwas gesehen hat in dem Zimmer?
Er sagte: "Der ist noch bißchen da Mama, aber das ist garnet
schlimm".
Kann es sein das "er" allmählich geht und sich Zeit lässt
oder meint mein Sohn vielleicht etwas anderes?
Na jedenfalls sind wir ein ganzes Stück weiter gekommen und ich
denke das er in absehbarer Zeit auch wieder in seinem Zimmer
schlafen kann.
Sabrina R.“
Hierauf
stellte ich im Rückschreiben fest:
„Cevins
Worte sind sicherlich in diesem Moment noch etwas schwer einzuschätzen.
Durchaus ist denkbar, das er sich einfach erst daran gewöhnen muss,
dass der Geist weg ist (dass er keine Angst jetzt mehr hat, könnte
sogleich ein Zeichen sein, dass der Geist tatsächlich weg ist).
Es könnte sich allerdings auch dahingehend verhalten, dass der
Cevin eine gewisse Verbindung zu dem Geist aufgebaut hat, die auch
nach dem Übertritt des Geistes in die geistige Welt standhält.
Einige Kollegen und auch ich vermuten, dass Cevin ohnehin eine
besonders ausgeprägte sensitive Wahrnehmung und Veranlagung hat und
so womöglich auch in der Zukunft noch einen Kanal zu diesen
geistigen Sphären offen haben wird (was jetzt nicht negativ zu
bewerten wäre). Die Tatsache, dass die ältere Schwester aber auch
Sie den „Geist“ nicht direkt wahrnehmen konnten, wäre ein
Indiz.
Interessant wäre ganz sicher noch, was Ihr Lebensgefährte wahr
nimmt, wenn er wieder in der Wohnung ist und was Sie auf neueren
Fotos drauf hätten. Ansonsten lässt Ihre neuerliche Beschreibung
der Situation insgesamt weiter die Vermutung zu, dass der Geist
nunmehr in das Licht wechseln konnte.
Die „Liebe“ dabei erkenne ich als Zeichen der Dankbarkeit des
Geistes, ihm das mit Ihrer Unterstützung ermöglicht zu haben und
zudem ggf. die Anwesenheit geistiger Helfer, die ihm nach dem Gebet
in das Licht begleitet haben. Dass könnte sogleich auch die
Anwesenheit von mehreren Wesenheiten erklären, da zuvor ja immer
von einem Geist die Rede war (von den Orbs jetzt mal abgesehen).
Es gilt nun – um letzte Gewissheit zu erlangen – nochmals einige
Tage abzuwarten.
Eine der bisher gehegten Vermutungen scheint sich nicht bestätigt
zu haben, dass der besagte Wandteppich damit was zu tun hätte?
Befindet sich dieser Teppich im Wohnzimmer oder im Kinderzimmer?
Zusammenfassend zeichnet sich das Bild ab, dass tatsächlich dieser
alte Mann, der vorher in der Wohnung lebte und dort starb, nicht
allein in das Licht fand. Das lässt die Vermutung zu, dass er
entweder überraschend aus dem Leben gerissen wurde (ggf. gar nicht
wusste, das er tot war) oder eines nicht schönen Todes starb, was
ihn in dem Raum festhielt. Vermutlich starb er in diesem heutigen
Kinderzimmer. Das sind sicher interessante Fragen, die sogleich
sicher nunmehr nur noch schwer zu klären wären.
Cevin wiederum, als bereits ohnehin sensitives Kind, hat ihn dann
folglich als erster wahrgenommen, gerade sein Alter von 4 Jahren hat
den Umstand nochmals begünstigt, da Kinder in dem Alter besonders
empfänglich für „übersinnliche Wahrnehmungen“ sind. Wir
hatten es also nach Stand der Indizien mit einem kinderlieben alten
Mann zu tun, der Cevin wohl sehr mochte und nunmehr vermutlich
dankbar ist, befreit worden zu sein.
Möge sich nun dieser Stand der Dinge in den nächsten Tagen
schlussendlich bestätigen. In dem Sinne allerbeste Wünsche für
Cevin, die anderen 2 Kinder, Ihnen und den erlösten Geist.
Frank Klare“
Schließlich
erreichte uns weitere Nachricht von Sabrina R., die wohl eindeutig
scheint:
„Es
ist verrückt. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin wirklich
„baff“, was hier so passiert ist, besonders als ich heute mit
meiner Kamera durch die Wohnung lief und auf all den Bildern die ich
gemacht habe KEIN EINZIGER Orb oder "Geist" oder sonst
etwas ungewöhnliches zu sehen war. Und ich habe sehr viele Bilder
gemacht....
Auch
der Wandteppich hängt wieder und KEIN ORB ist zu sehen. Vielleicht
hatte das doch alles mit dem "Geist" zu tun? Na ja, einige
Fragen werden für mich wohl unbeantwortet bleiben, aber es war eine
wahrhaftige, faszinierende und sehr lehrreiche Erfahrung für mich,
für die ich auch dankbar bin. Auch wenn ich das alles erst mal
richtig verarbeiten muss, werte ich das alles eher positiv.
Ein herzliches DANKE noch mal für alle und "alles" was
hier mitgeholfen hat.
Sabrina R.“
Es
scheint, als würde wirklich auf Anhieb das Problem gelöst sein,
worüber ich selbstredend mich mit der betroffenen Familie nur
freuen kann. Sollte noch mal der Fall eintreten, das noch mal
derartiges auftritt (das glaube ich immer weniger), sind wir natürlich
weiterhin im Rahmen unserer Kompetenzen und Möglichkeiten für sie
da.
Neue Facetten und
Indizien auch zum Thema Orbs
Keine
Sorgen wären angebracht, wenn sehr bald Orbs wieder zu sehen sein
sollten auf Bildern. Es kann durchaus sein, dass die vorhanden
gewesenen Orbs alle mit gegangen sind. Nur, sie, die Orbs, kommen
immer wieder und sind vielerorts anzutreffen, was aber wirklich erst
einmal kein Grund zur Besorgnis sein sollte. Nur von einer
regelregelrechten Kommunikation in Form von bewussten Fotografieren
von Orbs wäre in nächster Zeit abzuraten. Denn hierbei gäbe es
die Bereitschaft, sie auf Bildern zu zulassen. Bereits dies stellt
eine einfache Form von Geistes-Kommunikation dar, die womöglich
auch Kontakte ungewollter Art erneut heraufbeschwören könnte.
Hingegen das Fotografieren einiger
Testbilder war angezeigt, um damit nochmals weiteren Nachweis
zu erlangen, dass zumindest der „Geist“ tatsächlich nicht mehr
vorhanden ist.
Nebenbei
angemerkt möchte ich an dieser Stelle zur Orb-Thematik auch
feststellen, dass der vorliegende Fall einmal mehr einen Beweis
darstellen dürfte, dass es sich bei Orbs nicht um Staub, etc.
handelt und mehr noch, er scheint auch die bisher favoritisierte
Hypothese des Verfassers zu untermauern, dass Orbs an sich,
zumindest größtenteils, Wesenheiten im Sinne von Seelen wohl sein
müssen.
Das
würde sogleich auch erklären, dass Sabrina R. keine Orbs mehr auf
den Bildern nach der Bereinigung hatte, weil auch diese bei der
Bereinigung in das Licht gingen. Auch der eingangs im Bericht erwähnte
Beitrag von Christa Wörsdörfer hatte in ihrer TBS-Einspielung die
deutliche Aussage in den Antwortdurchgaben, dass es sich bei den
Orbs um Seelen handele, die transparenten Orbs eher einfacherer Art
sind, wobei den farbigen bunten Orbs eine höhere spirituelle Stufe
zugesprochen wurde, unter Anderem auch „Helferseelen“ genannt
wurden. Interessant ist dieser Aspekt auch hinsichtlich des ja zunächst
blauen Orbs, den Cevin als den Geist erkannt hat. Da ich persönlich
Frau Wörsdörfers TBS-Durchsagen wiederholt absolute Zuverlässigkeit
zugestehen konnte, nehme ich entsprechende Durchgaben auch sehr
ernst.
Zu
Bedenken gäbe es unter diesem Hintergrund auch, eben vorausgesetzt
die Seelen-Hypothese ist zutreffend, dass wir dann annehmen müssen,
das sich unter ihnen, den einfacheren Orbs auch niedere
„erdnahe“ Wesenheiten befinden müssen. Unter diesem Aspekt ist
auch Vorsicht geraten, einen akribischen Kontakt mit ihnen zu
suchen, im Zuge einer Zweiweg-Kommunikation, dem häufigen
Fotografieren eben. Der Fotografierende weiß ja im Moment der
Fotografie zwar, das er Orbs fotografieren möchte, wer oder was
jedoch dann auf den Bildern zu sehen ist, erschließt sich dem
Fotografen hinterher nicht, er sieht nur autonome Wesen, eben die
Orbs.
Überhaupt
möchte ich daher auch nahe legen, Orb-Fotografierungen nicht übermäßig
zu betreiben. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass ich bereits
einige Leute kenne, die das permanent übermäßig taten, begannen,
über angeschlagene Gesundheit zu klagen. Und natürlich muss dem
Fotografen in dem Moment bewusst sein, das er eine in Regel autonome
Verbindung aufbaut. Nach meinen bisherigen Erfahrungen müssen wir
auch bei den Orbs unterscheiden, welche besuchsweise hier sind und
solchen, die im Grunde auch nicht mehr hier sein sollten und sich
dennoch ihrer Kontaktfreudigkeit wegen auf Bildern zeigen. Mir ist
bewusst, das ich hiermit nicht unbedingt im Kontext aller
Orb-Untersucher spreche, kann aber hier nur meine persönlichen
Erfahrungswerte reinbringen, die mir unter dem Hintergrund wichtig
scheinen, auch zu sagen, was ich selbstredend auch Sabrina R. gegenüber
getan habe. Doch zurück nun zum Fall Sabrina R.
Wir
danken auch für das Einverständnis von Sabrina R., dass wir diese
Geschichte anderen Menschen in Form dieses Berichts zugänglich
machen dürfen. Es ist sicher eine auch sehr lehrreiche Geschichte für
andere Betroffene und zugleich ist sie spannend mit einem wunderschönen
Ausgang.
Weitere Facetten
des Falls
Abschließend
zu diesem Fall noch einige Facetten, die wir meinen, erkannt zu
haben, aber erst nach Auflösung des Spuks der Sabrina R.
mitteilten. Anbetracht zu bisher Berichtetem kamen IGPintern noch
einige weitere Fragen auf, von denen wir zunächst meinten, es sei
besser, damit Sabrina R. nicht auch noch zu konfrontieren, um sie
nicht zusätzlich zu belasten und ihre Energien für die seinerzeit
bevor stehende versuchte „Bereinigung“
vorbehielt.
Es
mögen mitunter Dinge dabei sein, die Sabrina R. im Nachhinein wohl
erschrecken werden, etwa, was passiert sein muss, als der Cevin „soooo
weit oben“ war, daher kein Wunder, dass er Angst gehabt hat. Und
umso besser, wenn sich nun seine Angst in ein anderes Gefühl
verwandelt hat jetzt, auch hinsichtlich einiger gleich folgender
Anmerkungen von Stephan Focke, welcher es gut versteht, sich mental
hineinzufühlen. Was er einbrachte, war zunächst äußerst
schwierig in bestehende Situation eingliederbar, ergab dann aber,
wie so oft im Nachhinein doch noch seinen tieferen Sinn. Ich meine,
soviel vorweg dazu, wenn Cevin mal größer ist, dass er durchaus
noch mal einen – dann aber positiv gearteten – Kontakt mit dem
Geist (dem alten Mann also vermutlich) haben kann und wird. Dass
wird auch das sein, was er jüngst gesagt hat, mit "der
ist noch bißchen da Mama, aber das ist garnet schlimm".
Doch in nächster Zeit soll die Ruhe erst mal Dieselbe bleiben, d.h.
von absichtlichen Kontaktversuchen etc. ist in der nächsten Zeit
weiterhin abzuraten.
Zunächst
merkte Stephan Focke an:
“Ich
habe versucht, einen geistigen Kontakt herzustellen, was mir auch
ein wenig gelungen ist.
Das, was ich Euch jetzt
aufschreibe, kam genau so in dieser Reihenfolge rüber. Da mag was
dran sein oder auch nicht. Das muss jeder für sich selber
entscheiden. Ich habe aber das starke Gefühl, das es damit etwas zu
tun hat.
Die Erscheinung ist da, weil sie gerufen wurde. Sie versteht nicht,
warum sie wieder gehen soll. Sie ist wegen dem Jungen dort. Er ist
extrem sensitiv. Deshalb ist sie da.
Das blaue Licht, welches ihn umgibt, weist ihn als hoch spirituell
aus. Er könnte ohne weiteres ein Indigo-Kind sein. Es spricht
einiges dafür. Das sind die rebellischen Kinder. Ein Kristall-Kind
würde mehr Ruhe ausstrahlen.
Er kann sich gut alleine beschäftigen, bekommt aber auch
unvermittelt Phasen, in denen er Zuwendung sucht und braucht, was für
Umstehende manchmal schwer zu verstehen ist, weil es so aus dem
Stehgreif passiert.
Er soll die Erscheinung fragen, was sie will? Ich denke, sie ist so
eine Art spiritueller Lehrer. Und das mit dem Spielen ist nicht wörtlich
zu nehmen. Lehren kann auch Spiel sein.
Sein Zimmer ist der Ort der Kraft. In diesem Zimmer kann er ihn
sehen. Er ist auf ihn fixiert. Er wird immer in seiner Nähe sein.
Aber nur in diesem Zimmer hat er die Kraft, sich sichtbar zu machen.
Er will ihm nichts Böses. Er will nur bei ihm sein.
Es wird eine Zeit des Erwachens kommen und dann wird er ihn
brauchen.
Möglicherweise wird er
nie wie die anderen sein. Er soll ihn mitspielen lassen. Auch er
sucht noch nach dem richtigen Weg, um mit ihm in Kontakt zu kommen.
Die Kugelform ist die, die er am besten halten kann (Anm. Eine
geistige Kugel benötigt am wenigsten Energie). Aber wenn Cevin
weiter fortgeschritten, "älter" ist, dann wird er seine
Erscheinung wandeln.
Dass ist das, was ich
dazu bekommen habe. Ich weiß auch schon jetzt das da noch viel mehr
ist. Doch die Zeit muss es bringen. Das ist alles sehr
interessant.
Gerade kam noch so ein Gedanke mit rüber. Was wäre, wenn die
Erscheinung ganz neu hier wäre, soll heißen, sie ist vorher noch
nie inkarniert? Ich weiß, das es davon in der letzten Zeit Einige
gegeben hat, die gekommen sind, weil sie der Meinung sind, dass sie
hier noch mehr lernen können als dort oben.
Und bei dieser Erscheinung habe ich so das Gefühl, das es so ist.
Weil ich fühle eine Offenheit, die man bei Menschen niemals finden
würde. Da ist rein gar nichts von Negativität zu spüren. Ein Gefühl,
welches über Freundschaft weit hinaus geht. Cevin soll ihn gut
behandeln. So bekommt er einen Freund, der ihn niemals im Stich
lassen wird.
Stephan Focke“
Dazu
schrieb ich:
„Danke
Stephan für Deine interessanten Anmerkungen. Da die Sabrina auch
Zugang zum IGP-Forum hat, halte ich es für momentan besser, dass
sie diese Dinge dort nicht sieht, da sie m.E. psychisch hiermit völlig
überfordert wäre derzeit. Darum antworte ich sogleich auch hier im
Mail lieber.
Stephan: In einigen Punkten bin ich mit Dir konform, in anderen
jedoch nicht. Interessant ist übrigens die Anmerkung, Du bist
bereits der Dritte von uns, der unabhängig diese Vermutung
ausspricht nach Renate und Vera, das Cevin womöglich über
sonderbare Fähigkeiten verfügt. So ist es tatsächlich möglich,
dass (im Falle wir den Kontakt halten) wir noch einiges Weitere im
Laufen seines Lebens erfahren werden.
Jetzt kommt das große aber... wenn Du Stephan das alles von vorn
bis hinten durchgelesen hast, die Familie, Cevin vorweg, hat seit
Mai 2006 ein Problem, unter dem Cevin Angst hat und er möchte -
jetzt - keinen Kontakt mit einem Geist haben. So liegt unsere aller
Hoffnung auf morgen, dass dieser Geist (der m.E. in dieser Dimension
noch gefangen scheint), dass dieser ins Jenseits findet, Klappt dies
nicht, haben wir als weitere Option noch Renates Bekannte, die das
versucht.
Sollte auch dies nicht glücken, so wären wir am Ende unserer
Kompetenzen und ich kenne keine greifbare Alternative zu Freiburg im
Moment. Schon öfter mal habe ich Freiburg mit eingeschaltet. Nur
dort sitzen geschulte Psychologen und Leute, die Parapsychologie
wirklich absolviert haben. Wir müssen unbedingt auch an die
Verantwortung denken, die wir uns mit unseren Ratschlägen an
Sabrina aufladen. Wir dürfen keinesfalls was nahe legen, dass nach
hinten los gehen könnte, denke, es ist äußerste Sensibelität
angebracht.
Vorsicht ist m.E. geboten bei "Problemlösern",
selbsternannten Geisterjägern (die sich ungerechtfertigt
"Parapsychologe" nennen und Geld für ihre Dienste nehmen)
und auch vor Psychiatern. Zweitere können ggf. unter Umständen nötig
werden, im Falle die Betroffenen mit Erlebten psychisch nicht
zurecht kommen, aber Problem dabei ist, 98% der psychiatrischen Ärzte
stempeln sofort Etikett veränderte psychotypische Persönlichkeit/
Borderline drauf und knallen die Betroffenen mit schweren Chemika
zu. Die Kunst liegt darin, solche Fälle unterscheiden zu können,
auch Betroffenen die notwendige psychische Stütze zuteil werden zu
lassen, die oft in solch Lebenslagen nötig wird, ohne den ganzen
Mensch als bekloppt durchgehen zu lassen. Leider habe ich momentan
keine Adresse von solch einem Arzt (wir hatten mal jemand, der ist
jedoch vor etwa 3 Jahren mit 50 an Herzinfarkt leider verstorben).
Das mal am Rande.
Sonst Stephan, im Moment halte ich das für keinen guten Rat, dass
der Junge den Geist "akzeptieren" soll, aber im späteren
Leben durchaus denkbar. Unter dem Background, den wir zum Fall
kennen, müssen wir auch an den "Geist" selbst denken, der
sicher auch besser die Chance habe sollte, ins Jenseits zu gelangen.
Denke weniger an nicht inkarnierte Wesenheit, denn eher an den
verstorbenen Mann, auch wenn dies selbstredend nur auf Indizien gestützte
Vermutungen sind.
Wie gesagt, ich denke, Sabrina R. würde dies jetzt alles nur
durcheinander bringen, besser, wenn sie das (jetzt) nicht liest.
Frank Klare“
Ernst
Knirschnig äußerte sich dahingehend:
„Ich
habe es Sabrina R. von allem Anfang an gesagt, dass der Junge sehr
sensitiv ist, bzw. mediale Fähigkeiten besitzt.
Als der Junge zum ersten Mal von dem "Geist" sprach sagte
er unter anderen auch,
dass er mit ihm draußen war und „sooooo hoch“ mit ihm geflogen
ist und er hatte ihm sehr wohl festgehalten. Das lässt den Schluss
zu, das möglicherweise der Junge eine AKE, eine Außer-Körperliche-Erfahrung
gemacht habe.
Ernst Knirschnig“
Kerstin
Göbel äußerte sich dazu wie folgt:
„Den
Gedanken an AKE hatte ich auch schon. Aber eindeutig ist das Kind
noch zu klein, um mit solchen Vorgängen umgehen zu können. Selbst
wenn er in einigen Jahren dazu bereit wäre, brauchte er einen
Menschen an seiner Seite, der ihn lehren kann, mit seinen Fähigkeiten
zu leben und sich nicht selbst für bekloppt zu halten.
Die meisten von uns
haben die Jahre, in denen man das lernt, allein dagestanden und wir
wissen, wie schwer das ist und welche Zweifel einen plagen. Wenn der
Geist (ich nenne ihn einfach mal weiter so) einen hilflosen kleinen
Jungen auf solch eine Reise mitnimmt, ist das schon eine Art Entführung
und kein Wunder, wenn Cevin Angst bekommt. AKE finde ich in Ordnung,
wenn man das selber anleiert und die Kontrolle in der Hand hat. Von
einem Anderen würde ich mich jedenfalls nicht so ohne weiteres
verschleppen lassen wollen.
Deshalb bin ich der Meinung, daß man dem Geist klarmachen sollte,
was er anrichtet und ihn davon abbringen. Die meisten Erwachsenen könnten
nicht damit leben, geschweige denn ein so kleines Kind.
Diese Last ist zu schwer. Da wir hier im Rundmail schreiben, wo
Sabrina (jetzt) nicht mitlesen kann, haben wir
ja eigentlich auch schon entschieden, daß es für Sabrina zu
schwer zu tragen ist.
Es hat ja den Anschein,
daß der Geist dem Jungen nicht schaden will. Vielleicht ist er ja
einsichtig und gibt fortan Ruhe. Vielleicht ist es ihm möglich,
Cevin zu beobachten und aufwachsen zu sehen, ohne daß dieser etwas
davon merkt, und dann wiederzukommen, wenn der Junge alt genug ist.
Kerstin Göbel“
Hierzu
kommentierte ich:
„Das
geht auch nicht gegen Sabrina, das wir hinter ihren Rücken tuscheln
würden, gern kann sie später auch in Kenntnis hierüber gesetzt
werden, aber es geht wirklich auch um einen Punkt, den Ihr, Ernst
und Kerstin auch gut zum Ausdruck bringen konntet:
Drum - das ist der Punkt - wir müssen uns ständig in die Lage der
Betroffenen versetzen und uns ständig der auch psychologischen
Verantwortung bewusst bleiben. Und es ist logischerweise gerade die
Psyche des Jungen Cevin, von dem wir selbstredend nicht erwarten dürfen,
dass er damit ohne weiteres zurecht kommt. Auch sein Verständnis/Sachverstand
kann
noch nicht so weit sein, die Lage zu überschauen, so muss er
folglich Angst haben. So muss folglich die Ursache angegangen
werden.
Eure Argumente (Kerstin & Ernst) stimmen vollkommen (drum möchte
ich jetzt auch nicht Mutter Sabrina zusätzlich in Aufregung
bringen). Das der Junge "soooo hoch" gewesen ist, kann nur
bedeuten, er muss geschwebt sein in der Luft, durch AKE oder, das
vermute ich persönlich noch eher, dass er durch freigesetzte
Energien levitierte. Das würde selbst sicher jeden von uns in Angst
versetzen. Ein wie auch immer gearteter "Geist" ist ja
aufgrund seiner feinstofflichen Beschaffenheit allein nicht ohne
weiteres in der Lage, einen Menschen hochzuheben, dazu bedarf es zusätzlicher
psychokinetischer Vorgänge. So bekommen wir also etwas Einblick in
die eigentliche Tragweite der Sache.
Ich denke auch, Stephan, dass Du uns auch soweit folgen kannst und
erkennst, dass im Moment angesagt ist, die Situation zu bereinigen.
Nichts desto trotz sind viele Deiner Eingebungen interessant und
mitunter vermutlich richtig.
Ich glaube auch, dass wir uns alle beinahe einig sind, dass der
"Geist" scheinbar kein Negativer ist, er dem Junge im
Grunde nicht schaden will. So können wir etwas optimistisch den
morgigen Tag entgegenschauen, wenn es Sabrina versucht, ihn ins
Licht zu schicken. Sie ist momentan guter Dinge, gutem Gefühls,
dass das klappen kann. So ist es besser sicher, dass sie diese
Facetten erst mal nicht auch noch bearbeiten muss innerlich.
Lasst uns nun bitte alle
Daumen drücken und morgen Abend dann unterstützend mit eine Kerze
entzünden für Sabrina, ihre Kinder und dem "Geist", dass
er gehen kann.
Frank Klare“
Hierzu
brachte Stephan Focke ein:
“Frank,
vielleicht solltest Du ihr einen Gefallen tun, und sie selbst
entscheiden lassen. Wenn ich recht habe, dann ist es ein großer
Fehler, ihn wegzuschicken. Ich habe gestern Abend zu dem Wesen
Kontakt aufgenommen.
Sein
"Körper" ist an einem anderem Ort. Hier ist er nur Geist.
Ich habe seine "wahre" Gestalt war nehmen dürfen. Und ich
kann Dir sagen, dass ich noch nie etwas vergleichbares gesehen habe.
Seine Welt ist linear, soll heißen, dass es nur ein Jetzt gibt,
keine Vergangenheit und keine Zukunft. So leben sie dort. Sie sind
von menschenähnlichen Wesen umgeben. die sie auch zum Teil wahr
nehmen können.
Er ist hier auf Kevins Wunsch hin. Als er kam, bat er ihn, ihn zu
begleiten. Wenn Ihr ihn vertreibt, zerstört ihr eine Gemeinschaft.
Er wird nie so sein wie andere Kinder.
Und das ist gut so.
Stephan
Focke“
Darauf entgegnete ich:
„Stephan:
Nun, ich weiß nicht, was die anderen meinen, aber ich denke, das
sind jetzt keine angebrachten
"Ratschläge" - nicht jetzt - meine ich wohlbemerkt,
hingegen für Kevins Zukunft magst Du absolut recht haben. Glaube
zudem auch nicht, dass Cevin das sein Wunsch war, dies passt auch
nicht zum wahrscheinlichen Background, des verstorbenen Mannes im
Haus (der vor Cevin und Familie dort war).
Frank
Klare“
Schluss
und Ausblick
Damit endete die gehabte Diskussion, von
der wir Sabrina R. dann erst einige Tage nach der Bereinigung in
Kenntnis setzten. Ich denke, auch hier passt vieles wieder im
Einklang hinsichtlich des Verlaufs der ganzen Sache, eben
wohlbemerkt mit der Einschränkung „alles zu seiner Zeit“, d.h.,
ich ersehe, dass die Position der meisten Kollegen schon richtig
war, ihn ins Licht zu schicken. Gleichzeitig aber scheint sich
Stephan Fockes Anliegen, seine gehabten Eingebungen und
resultierende Wünsche zur Sache teil-zu-erfüllen, dass noch eine
geistige Verbindung auf nun aber positivere Art bestehen blieb und
bleibt, wie auch eine spätere Rückmeldung hierzu von Sabrina R.
belegt:
„Danke für den Einblick und ich muss sagen, dass ich das schon gut finde,
es nicht von Anfang an "gewusst" zu haben. Ich wäre damit
wirklich in dieser Phase überfordert gewesen.
Und
wie Sie Cevin beschreiben (also ich meine die Kinder, die solche Fähigkeiten
haben), stimmt alles. Er kommt oft aus heiterem Himmel einfach zum
Kuscheln und sucht Nähe. Hier Zuhause wie auch im Kindergarten ist
das der Fall. Und auch sein Verhalten manchmal ,er ist ein sensibler
Junge, der sich schnell was zu Herzen nimmt und weint, aber auch
genauso stur und gradlinig an eine Sache heran gehen und über
manche dinge richtig aus dem Herzen lachen kann. Das hängt natürlich
immer von der Situation ab.
In der Schwangerschaft meiner letzten Tochter, als mein Ex-Mann uns
verließ und ich am Boden zerstört war, sah er mich mit seinen
gerade mal 3 Jahren an und sagte: "Aber ich liebe Dich
Mama".
Das Besondere daran, er wusste vorher nicht warum mein Ex-Mann uns
verlassen hat. Und der Grund war dieser (sagte er damals), das er
mich nicht mehr lieben würde.
Ich
werde ihn jedenfalls in seiner Fähigkeit, diese besser zu erlernen
und zu nutzen, immer zur Seite stehen.
Sabrina R.“
Darauf
konnte ich nur anmerken:
„Dann bin ich abermals froh, dass wir uns auch hier richtig verhalten haben.
Lassen Sie mal nun eine zeitlang die Geister Geister sein, vorbeugend ggf.
hier und da mal Kerze und ein Räucherstäbchen entzünden. Sonst
hoffe ich, das der "normale Familienalltag" wieder
einkehrte, war ja wahrlich genug Aufregung.
Frank
Klare“
Nun, einige aufgeworfene Fragen konnten
nicht beantwortet werden. Aber vielleicht müssen sie das auch
nicht. Wichtig war, dass die Ursache der Phänomene herausgefunden
werden konnte und dass das Problem gelöst wurde. In einer späteren
Nachricht an Sabrina R. machte ich ihr noch den Vorschlag,
vielleicht ist es ihr mal möglich, an eine Fotografie des alten
Mannes zu kommen, der in der Wohnung lebte und dort verstarb. Wenn
dann Cevin mal größer ist, wäre es sicher interessant, was er
sagt, wenn sie ihm das Bild zeigt und fragt, ob er diesen Mann
irgendwoher kennt und er vielleicht ja antworten würde, „ja, das
ist der Geist“.
Hiermit schließt dann dieser Bericht.
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