Spuk


Was mein Interesse 
an Parapsychologie weckte

von Sascha Trautmann

Liebe Transwelten-Leser, ich habe mich beim Durchlesen älterer TW-Hefte in vielen Dingen bestätigt gesehen, vorallem habe ich festgestellt, dass viele Erlebnisse in gehäufter Form bei ein- und derselben Person stattgefunden haben, was mir den Mut gibt, in kompakter Form auch meine Geschichte und die meiner Eltern und Geschwister wiederzugeben. Dies möchte ich in Bezug auf das Vorkommen „paranormaler“ Phänomene tun, denn es gibt einige seltsame Begebenheiten, die mein Interesse an der Parapsychologie weckten.

Schutzengel

Da ist z.B. meine Mutter, die offenbar durch einen Eingriff ihres Schutzengels nur knapp einer Fliegerbombe in den Bunker entkam.

Präkognitive Todesnachrichten

Da ist meine Tante, die jahrzehntelang als Altenpflegerin gearbeitet hat und bis heute immer einige Tage im Voraus weiß, wann jemand stirbt, da sie dann den Geruch von „verwelkten Blumen“ in der Nase hat.

Vor einigen Jahren prophezeite sie den Tod von 3 Personen, sie konnte sogar angeben, dass es 1 Heimbewohner und 2 Verwandte sein würden. Nach 14 Tagen traf alles zu.

Sie erzählte mir und meiner Mutter, dass sie in solchen Fällen auch oft von ihrer verstorbenen Freundin und Mentorin träumt, die ihr offenbar aus dem Jenseits konkrete Angaben macht, wem der Tod ereilen wird. Aus Rücksicht sagt sie aber den betreffenden Personen nichts davon. Sie ist sehr gläubig und praktiziert wahre Nächstenliebe, was jeder der sie kennt schon erfahren durfte. Sie ist auch überzeugt davon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Mysteriöse Brände

Doch auch sie blieb nicht von negativen Wesenheiten verschont, immer wieder erlebte sie das Phänomen, dass es in ihrer Wohnung zu kleineren Bränden kam. Sie liebte dieses kleine Häuschen aus Keramik oder Ton, in die man ein Teelicht hineinstellt. Sie hatte früher einige davon, aber jedes Mal wenn sie eines in Gebrauch nahm, gab es eine Stichflamme und jedes Mal brannte das ganze Häuschen. Jedes Mal fuhr ihr der Schreck durch die Glieder, wenn urplötzlich die Flammen hochschossen, die gelöscht werden mussten, sonst wäre die ganze Wohnung abgebrannt.

Einige dieser Häuschen brachte sie zu uns mit, in mehreren Versuchen zeigte sich bei uns jedoch nichts. Das Teelicht brannte ganz normal ab, auf der Oberfläche der Keramikteile waren aber noch die Brandspuren der besagten Ereignisse zu erkennen. Sie entfernte schließlich alle Häuschen, danach geschah dergleichen nicht mehr.

Werners seltsame Interessen und Schicksale

Ich wuchs mit 2 Brüdern auf, einer davon hieß Werner und starb bereits 36-jährig an Krebs. Er war von Beruf Energieanlagenelektroniker und er beschäftigte sich privat mit einer fernöstlichen Geheimlehre, die vom so genannten Ta-Chi abstammte, aber allgemein ist diese Sonderform nur wenigen zugänglich. Mich erinnerte das Ganze eher an etwas, was man „schwarze Magie“ nennt. Umso mehr war er mir manchmal etwas unheimlich. Manchmal durfte ich ihn bei seinen Bewegungsübungen verbunden mit Meditation beobachten.

In dem Raum, in dem wir uns aufhielten, war sofort eine seltsame, negative Kraft spürbar.

Mit dieser Methode konnte er auch Schmerzen bekämpfen und er hätte jemanden durch sanfte Berührung an speziellen Punkten schweren Schaden zufügen können. Er hatte aber genug Verantwortungsbewusstsein, diese Methode nie anzuwenden. „Wer“ ihn dies gelehrt hat, weiß niemand, er wollte die Identität seines Lebens schützen und hat sein Geheimnis mit ins Grab genommen.

1991 starb seine erst 26-jährige Frau an Gehirnblutung aufgrund einer chronischen Erkrankung, die Aneurysma in den Arterien des Gehirns verursacht. Bereits 2 Jahre davor passiert dasselbe, was sie damals nur knapp überlebte. Sie hinterließ ihm 2 Kinder, einer davon knapp 2 Jahre alt, der andere war 8 Jahre. Der Kleine und sein Bruder lebten eine längere Zeit bei uns.

Bewegendes Wiedersehen mit Mama

Etwa 14 Tage nach der Beerdigung geschah etwas Seltsames. Meine Mutter und der Kleinste schliefen im selben Zimmer. Als ich eines Morgens ins Zimmer kam, meine Mutter war schon wach und Zeuge dieses Ereignisses; stand der Kleine in seinem Bettchen, starrte freudestrahlend in eine Ecke des Zimmers, hob sein Ärmchen und rief „Mama“! Er lachte und schaute fasziniert  in die Ecke. Wir konnten nicht fassen was hier passierte und wir sprechen auch heute noch davon. Hatte der Kleine tatsächlich seine verstorbene Mutter gesehen? Wir selbst sahen nichts, vergessen aber den Gesichtsausdruck des Kleinen nie.

Krebs durch Kummer?

Mein Bruder kam über den Tod seiner Frau nie hinweg, was mitunter auch Auslöser für seine Krebserkrankung gewesen sein könnte. Nach dem eben geschilderten Ereignis hatte sich mein Bruder in den Kopf gesetzt, mit Hilfe seiner Meditation Kontakt zu seiner verstorbenen Frau aufzunehmen, da er selbst an ein „Leben danach“ glaubte.

Ein Fall von Bilokation?

Es war an einem Sonntag im Juni 1991. Ich saß oben in meinem Zimmer und sah mir gerade die „Lindenstraße“ an, eine Sendung die meine verstorbene Schwägerin seit der Erstausstrahlung 1986 sich immer früher angesehen hat. Das Zimmer habe ich immer abgedunkelt, wenn ich fernsah.

Auf einmal stand mein Bruder im Rahmen der Zimmertür, dachte mir nichts dabei und sagte:„Ich habe dich gar nicht reinkommen hören.“ Ich schaute nur kurz weg und fragte gleichzeitig „ob alles in Ordnung  wäre?“, weil er mich nicht ansah, sondern in den Raum schaute. Plötzlich war er weg. Ich war irritiert und ging ihm nach, doch es ging niemand die Treppe runter. Unten angekommen, fand ich ihn im Wohnzimmer stehend  in einer Art Trancezustand, er hat es also doch versucht, in jenseitigen Kontakt zu treten.

Ich fragte meine Mutter, die hilflos zusehend da saß, „was Werner eben wollte?“ Sie sagte: „Dass kann nicht sein, er ist die ganze Zeit hier im Wohnzimmer gewesen!“

Gab es hier eine „Bilokation“  (das Erscheinen einer Person an zwei Orten gleichzeitig)? Hatte er mithilfe seiner Fähigkeiten eine „außerkörperliche Erfahrung“ gemacht, statt des gewollten Jenseitskontaktes?

Als ich ihn mal darauf ansprach, meinte er nur, dass ich die Finger von mir unbekannten Methoden, wie er sie betrieb, lassen sollte. Denn man würde hier mit einer Art „bösen Kraft“ hantieren, die eines Tages teuer bezahlt werden muss. Was wusste er, wovon sprach er genau? Ich habe es nie in Erfahrung bringen können.

Schicksalsverlauf und einschneidendes Erlebnis

Mein Bruder zog später weg aus dem Saarland nach Mönchengladbach. Seine Kinder leben seitdem in der Pflegefamilie seiner ehemaligen Freundin. Er bekam schwere Depressionen und zog fort, weil ihn alles an seine verstorbene Frau erinnerte. Meine Mutter war schon zu alt, um Kinder zu erziehen. Ich war gerade 16 und hatte mit eigenen Depressionen zu kämpfen. Er verriet uns auch nichts davon, als er Krebs bekam. Wir bekamen eines Tages einen Anruf seiner damaligen Freundin, die uns seinen schlechten Zustand erklärte. Wir waren geschockt darüber, keiner hätte mit so was gerechnet. Etwa eine Stunde nach dem Anruf sagte ich spontan: „Werner ist eben gestorben!“ Ich hatte es gespürt! Ein paar Minuten später kam der Anruf, der es bestätigte. Bis heute verfolgt mich dieses Ereignis, aber ich weiß, dass es ihm gut geht, da wo er jetzt ist. (An dieser Stelle muss ich eine Schreibpause einlegen.)

Traumerlebnisse

Ich selbst hatte sowohl nach dem Tod meiner Schwägerin, als auch meines Bruders etwa 3 Tage später nachts einen Traum, der in seiner Art den oft von Wiederbelebten geschilderten Nahtoderlebnissen gleicht. Ich sah in diesem Traum eine helle Lichtgestalt, von der unglaublich positive Emotionen ausgingen wie Liebe, Vergebung und eine große Zuversicht. Für mich persönlich war es ein Zeichen, dass es danach weiter geht.

Diese Ereignisse führten mich auch zu den bekannten Büchern von Elisabeth Kübler-Ross und Raymond Moody, in denen ich mein „Traumerlebnis“ wieder fand. Vielleicht sind nicht alle Träume gleich Schäume, sondern offenbaren uns einen kleinen Blick in andere Welten.

Beginn von Spukphänomenen

1992 kam es in unserer Wohnung zu ersten Spuk-Erscheinungen, die sich manchmal auch in Anwesenheit mehrerer Personen manifestierten. Das erste Mal war es noch harmlos. Ein Freund von mir war an einem Sommernachmittag zugegen, als es passierte.

Wir unterhielten uns gerade, als ein leises Klopfen und Kratzen aus dem Fach eines Kleiderschranks kam. Wir öffneten die Schranktür, um nachzusehen, konnten aber keine Ursache feststellen. Einige Minuten lang setzte sich dies auch bei geöffneter Schranktür fort.

Eines  Tages  später,  frühmorgens platzte eine Glühbirne, als ich gerade das Licht ausmachen wollte. In der darauffolgenden Nacht ging es richtig los:

Es war etwa gegen 0.30 Uhr als ich wach wurde. Auf der Holztreppe zu meinem Dachzimmer waren Schritte zu hören, dann hörte ich wie sich die Türe zum ersten Mal öffnete, dann Schritte hörbar bis zu meiner Schlafzimmertür. Es klopfte jemand dreimal kräftig an die Tür. Ich stand auf, in dem Glauben, dass es vielleicht meine Mutter wäre, öffnete, sah aber Niemanden.

Massive Spukausweitung

Nun, vielleicht war es ja nur ein Traum? Also legte ich mich wieder hin. Abermals klopfte es dreimal kräftig. Ich beachtete es nicht mehr. Dann hörte sich es auf einmal an, als ob jemand wütend mit der Faust dagegen hämmert. Jetzt bekam ich richtig Angst, ich stand auf und ging zur Tür. Neben der Tür befindet sich ein Lichtschalter, den ich betätigen wollte. Plötzlich war nur noch ein greller Blitz vor meinen Augen und es gab einen Knall, als ob der Blitz neben mir eingeschlagen wäre. Ich rannte nur noch aus dem Zimmer und verbrachte den Rest der Nacht schlaflos im Wohnzimmer, bei voller Beleuchtung in der ganzen Wohnung.

Als meine Mutter morgens aufstand, sagte sie: „Was hast du denn heute Nacht für ein Gepolter da oben veranstaltet?“ 

Natürlich glaubte sie mir nicht, als ich ihr die Sache schilderte. In den darauf folgenden Nächten kam es erneut zu diesen Phänomenen. Ich schlief nur noch bei Tag in einem anderen Raum.

Doch jetzt klopfte auch etwas an die Tür des Schlafzimmers meiner Mutter. Sie schaute nach, abermals niemand da, jetzt war sie auch davon überzeugt, dass es sich um Spuk- oder Poltergeistphänomene handeln müsse.

Nach einigen Tagen war ich aufgrund der Phänomene und des geringen Schlafes erschöpft. Ich wusste nicht, was ich dagegen tun sollte, wem soll man davon erzählen?

Wie der Spuk sein (vorläufiges) Ende fand

In der 4. Nacht nahm ich schließlich meinen Mut zusammen und handelte intuitiv. Ich nahm die Bibel zur Hand und las daraus vor, als der Spuk begann. Die Orte der Manifestationen verlagerten sich in verschiedene Bereiche des Zimmers. Ich folgte laut lesend diesen Ortswechseln und betete den Psalm 23. Der Spuk war vorbei!

Wochen später war es für uns nur noch wie ein böser Traum. Wir rätselten darüber, wieso gerade bei uns so etwas geschehen konnte.

Kehrtwendung: Weitere Spukvorgänge

Doch die Freude währte nur wenige Jahre, denn im Frühjahr 1996 kam „es“ zurück: Schritte und Poltern ließen die Nächte wieder unruhig und schlaflos werden.

Der skeptische Kollege

Einem guten Arbeitskollegen habe ich alles anvertraut. Er lachte darüber und machte seine Witze: „Das bildest du dir nur ein, wahrscheinlich habt ihr bloß Ratten auf dem Dachboden.“ Heute glaubt doch niemand mehr an Geister. Ich sagte: „Ich beweise dir das Gegenteil!“ und lud ihn für den nächsten Tag zum Essen ein, er solle viel Zeit mitbringen, denn es kann sehr spät werden...

Gesagt, getan: Es war ein schöner, sonniger und geselliger Tag. Wir sprachen kaum über das Thema, diskutierten über unsere Sammelleidenschaft bezüglich Schallplatten. Gegen 22 Uhr wollte mein Kollege gehen. Mit viel Überredungskunst konnte ich ihn noch davon abhalten. Er sah mich komisch an und meinte: „Du hast das mit den Geistern wirklich ernst gemeint“?

Am liebsten hätte er mich in die Klapsmühle gebracht. Er  blieb, um mir zu beweisen, das alles eine natürliche Ursache hat.

Eine Etage höher setzten wir uns ins 1. Zimmer und sahen noch fern. Etwa gegen 23 Uhr fing der Fernseher an, verrückt zu spielen, schließlich war nur noch Rauschen zu vernehmen. Mein Kollege sagte, „Ich gehe jetzt!“, als es auch schon los ging.

Schritte auf dem Boden! Wir gingen ins Schlafzimmer nebenan und ich schloss die Tür, sagte: „Pass auf was jetzt passiert!“

Das laute Schlagen gegen die Tür fing wieder an. Außerdem hörte es sich so an, als ob im anderen Zimmer jemand alles durch die Gegend werfen, also randalieren würde. Mein Kollege wurde bleich im Gesicht: „Ich muss hier raus!“

Ich packte schnell ein paar Sachen zusammen. Gemeinsam verließen wir das Haus, erwischten noch den letzten Bus zu ihm nach Hause.

Ich verbrachte die Nacht auf dem Sofa meines Kollegen. Ich schlief sofort ein. Er hatte große Mühe, mich am darauf folgenden Morgen wach zu kriegen, ich war ja total fertig.

„An deiner Stelle würde ich aus der Wohnung ziehen!“, sagte mein Kollege. „Ich lasse mich nicht vertreiben!“, entgegnete ich.

Gebete mit Wirkung

Nach der Arbeit ging ich wieder nach Hause. Ich fand in einem Schrank noch meine Kerze von der Erstkommunion, nahm sie und ging nach oben ins Dachzimmer.

Ich steckte die Kerze an und betete alle Gebete die ich kannte. Es half! In den kommenden Nächten kehrte wieder Ruhe und Frieden ein. Bis heute ist dieser Spuk nicht wieder gekommen.

Überlegungen und Hypothesen zu den Vorgängen

Was könnte nun der Grund für diese Ereignisse gewesen sein?

Handelte sich es tatsächlich um einen Poltergeist, der durch meine Angst Energie bezog, je ängstlicher, umso schlimmer? Wurde diese „psychokinetische Energie“  durch mich selbst ausgelöst, durch unbewusste innere Spannungen und Konflikte, die sich ein Ventil suchten? Handelte es sich um eine „erdgebundene verstorbene Person“, die auf sich aufmerksam machen wollte?

Und warum ist praktisch fast unsere ganze Familie in so genannte  „Paraphänomene“ involviert, Spuk, Bilokation und ASW?

Ein persönliches Nachwort des Verfassers

Ich berichte zum ersten Mal anderen Menschen über die seltsamen Geschehnisse, die in Verbindung mit unserer Familie stehen. Vielleicht gibt es ja jemand unter Ihnen, der ähnliches erlebt hat und den Mut findet, darüber zu berichten!

Empirisch beweisen lässt sich nichts mehr, abgesehen davon dass die Ereignisse schon längst vergangen sind. Ich konnte bisher nur viele mögliche Erklärungen anhand entsprechender Literatur über Parapsychologie finden, bin aber der Überzeugung, das es Kräfte in unserer Welt gibt, die sich mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen lassen. Vielleicht öffnen wir unbewusst ein Tor in eine andere Dimension, deren Realität sich uns dreidimensionalen Menschen in Form von übersinnlichen Phänomenen darstellt und uns dazu aufruft, dass wir in unserer materiellen und computerisierten Welt eines nicht vergessen:

Unsere Spiritualität und der Glaube an Gott

 

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