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Spiritualität Über Grenzwissenschaftlich-Spirituelles von Frank Klare Wenn man sich wie wir öffentlich zugleich mit Themen wie Parapsychologie, UFOs oder Spritualität beschäftigt, werden sicher grundsätzlich die Leser sehr differenziert jeweils darauf reagieren. Angefangen bei der UFO-Thematik gibt es über deren Existenz und Herkunft zahlreiche Hypothesen bzw. Erklärungsmodelle, als da wären Zeitreisende aus der eigenen Zukunft, Wesen aus anderen Planeten irgendwo weit draußen im All, Hyperweltreisende aus parallelen Dimensionen, bis hin zu geheimen Flugapparaten, die von rein menschlichen Militärs entwickelt wurden. Soweit ich das persönlich meinem heutigem Wissenstand nach beurteilen kann, schließt eine Erklärung nicht zwangsläufig eine andere aus, sondern sicher sind alle Deutungen richtig, nur je nach Sichtung gilt es, herauszufinden, was das vermeintliche UFO war. So werden Sie vermutlich auch in unserer Rubrik UFOs „von jedem etwas“ vorfinden. Hinzu kommen neben psychologisch deutbaren Begebenheiten natürlich Sichtungen, die auf rein natürliche Ursachen beruhen, wie bestimmte Wetterverhältnisse, Wetterleuchten, Lichtkegel von Sportplätzen, Diskotheken und öffentlichen Gebäuden, wie auch Flugzeuge und diverse andere Objekte am Himmel, die durch ungünstige Bedingungen als UFO fehlinterpretiert werden können. Dies alles zu entwirren, scheint nun Aufgabe der „UFO-Forscher“ oder der „Ufologen“ zu sein. Doch bereits hier zeigt sich ein Missverständnis in der breiten Öffentlichkeit: Wenn Sie sich als UFO-Zeuge an einen „Ufologen“ oder einen „UFO-Forscher“ wenden, werden Sie vermutlich erwarten, es mit jemanden zu tun zu haben, der auf diesem Gebiet durch Studium oder Lehre ausgebildet ist (?). In den Schulnaturwissenschaften betitelt sich ein „Forscher“ entsprechend nur infolge einer entsprechend absolvierten Ausbildung mit Diplom. Zugleich wissen wir bekanntlich, dass sich bis heute die Schulnaturwissenschaft diesen Themen – wenn überhaupt – nur am Rande widmet und dann zumeist auch nur nach Erklärungsansätzen sucht, die gegen die Existenz von etwas sprechen, was in das bisherige Weltbild passen würde, was ja auch nicht verwunderlich ist, denn: Welcher Akademiker möchte schon gern einräumen müssen, sich Zeit seines Lebens geirrt zu haben? Immerhin bietet die Universität Freiburg in Breisgau für Psychologie-Studenten ein Zusatzfach „Parapsychologie“ an, das belegt werden kann. So gibt es zumindest für die Parapsychologie einen Lehrstuhl. Nur die wenigsten der sog. „Parapsychologen“ bzw. diejenigen, die sich so bezeichnen, haben ihn tatsächlich absolviert. Zu den wenigen entsprechenden Einrichtungen gehört hierzulande nach wie vor das von Prof. Dr. Hans Bender in Freiburg gegründete Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP e.V.), dessen Mitarbeiter durchweg diese „Berufung“ erlernt haben. Und zurück, zum „UFO-Forscher“ oder dem „Ufologen“, diesen Berufs-Zweig gibt es überhaupt nicht, suggeriert aber durch weite Verbreitung, es mit geschulten „Fachleuten“ zu tun zu haben. Das ist eigentlich ein bedauerlicher Missstand, auf den ich hier gern mal zu sprechen kommen wollte. Es wäre daher vielleicht angebrachter, sich z.B. „UFO-Untersucher“ zu nennen, was nicht diesen Beigeschmack eines Diplomschwindels hätte. „Untersuchen“ kann sicher auch eine Privatperson im Rahmen seiner privaten Kenntnisse und Möglichkeiten. Ebenso kann die Privatperson natürlich auch „forschen“, ich bezweifele nicht einmal, dass so manche Privatperson eine Untersuchung im Forschungssinne mit noch mehr Akribie betreibt, als so mancher „Kollege“ mit Diplom in der Tasche. Nur denke ich, sollten wir uns hier nicht mit fremden Federn schmücken und nach außen hin als etwas in Erscheinung treten, was wir nicht sind. Eben gesagtem liegt infolge ein weiteres Problem zugrunde. Dadurch, dass es auf den Gebieten der UFOs und Spiritualität keine wirklich fundierte Ausbildung gibt, fehlen entsprechend auch die Richtlinien um diese Thematiken systematisch zu erfassen und zu ergründen, wie sie sonst bei akademischen Lehrstühlen üblich sind. Daher wird zum einem von der Schulnaturwissenschaft dieser Themenbereich einmal mehr als „Wissenschaft“ in Abrede gestellt und zum anderen sind die Hypothesen und Gedankenmodelle ebenso entsprechend weitstreuender, als wenn sie sich innerhalb eines gewissen Rahmens bewegen würden, die eine angedachte Disziplin mit Lehrstuhl vorgeben würde. Was also übrig bleibt ist, dass sich der hier interessierte Mensch „Wissen“ durch vielfach vorhandene Literatur aneignet und aber wie der akademische Wissenschaftler auch, seinen gesunden Menschenverstand dabei stets mit einzubeziehen. Wenn ich etwa den Bericht „Leben nach dem Leben“ in dieser Rubrik heranführe, räume ich gerne ein, das die Quintessenz des Beitrages recht konform einhergeht, mit dem „Weltbild“, wie ich es persönlich durch langjährige Beschäftigung auf Paragebieten erlangt habe und mir daher gut gefällt. Aber nicht unerwähnt lassen möchte ich zugleich, wie verantwortungslos einige andere Autoren und Gruppierungen mit solchen Hypothesen umgehen. Natürlich ist es eine wunderbare Erkenntnis, dass wir davon ausgehen können, dass eine nachtodliche Weiterexistenz dem Tode folgt und wir dann gar ein glücklicheres Dasein erwarten können, als hier auf der Erde. Nur sind mir Fälle bekannt geworden, in denen sektirerisch-kriminelle Kreise, wie aber auch Schriften propagieren, durchaus sofort in die schönere Existenz wechseln zu dürfen, durch vorzeitigen Tode durch Suizid, mit der Begründung, dass ja diese Realität ohnehin nicht real ist. So werden Sie als Leser jetzt wohl ebenso empört und entsetzt den Kopf schütteln wie ich, da Sie zudem ja sicher ebenso gut wissen, dass unsere Erdenexistenz mit ihren alltäglichen Sorgen die wir kennen, uns als Aufgabe gestellt wurde, um damit fertig zu werden, im Sinne unser eigenen spirituell-geistigen Weiterentwicklung. So können wir weiter davon ausgehen, dass jemand, der eigenmächtig vorzeitig sein Leben hier abbricht, umso schneller mit noch schwereren Bürden hierher zurückkommt. Persönlich habe ich mit einem Fall zu tun bekommen, mit jemanden, dessen gesunder Menschenverstand nicht mehr ausreichte, dieses vernünftig auseinander zu halten, hoffte, in geistiger Welt ein besseres Leben zu erlangen und damit sich selbst sozusagen in Lebensgefahr aussetzte, ja, gar tot war. Einen entsprechenden Bericht des Menschen, der verständlicherweise gern anonym bleiben möchte, darf ich hier wiedergeben: „Im Jahr 2001 litt ich unter schweren Depressionen, die mich zum Äußersten trieben, zu Selbstmordversuchen. Insgesamt waren es 3 Male. Bei letzterem hatte ich eine Nahtoderfahrung, allerdings negativer Natur, die mir aber die Augen geöffnet hat. Man könnte sagen, diese „andere Welt“ war ein Abbild dieser Welt, nur dunkler, grauer und düsterer. Vom Zeitgefühl her verbrachte ich eine Ewigkeit dort, auch wenn es unserer Vorstellung nach lediglich ein paar Minuten unserer Zeit gedauert hat, in der mein Organismus den Dienst einstellte. Ich nenne es „Zwischenwelt“, jedenfalls lief ich dort einen Feldweg entlang, es waren sonst keine Personen zu sehen. Die Probleme, wegen denen ich scheiden wollte, waren hier noch schwerer und drückender. Es war, als ob ich mit einem schweren Gegenstand auf dem Rücken beladen wäre. Irgendwann begegnete ich einer jungen Frau. Ich kommunizierte mit ihr in einer Art Bilder- oder Gedankensprache. Sie erzählte mir dann, dass sie sich vor langer Zeit das Leben genommen hätte und in diese Welt gelangt war. Ihr Name sei „Selina“ und sie wolle mich davor warnen, diese Dummheit zu begehen, ich hätte ja schon erfahren, das Suizid keine Lösung sei und das es der Sinn unseres Lebens ist, das wir „lernen“ und über die Sorgen und Probleme hinauswachsen und über ihnen stehen müssen. Ich würde mit meiner Tat in den Plan Gottes reinpfuschen und solle mir vor Augen halten, das egal ob es positive oder negative Erfahrungen sind, die ich mache, das Prinzip von Ursache und Wirkung sind. Ich hätte schon viele Inkarnationen durchgemacht und da ich jedes mal versuchte, diesen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, wäre es schließlich soweit gekommen, dass ich sie nun bearbeiten muss und keine andere Wahl mehr bleibt. Ich hätte aber die Chance, wieder zurück ins Leben zu gelangen und solle Gott vertrauen, egal was passiert. Wenn Gott es möchte, darf sie mich unterstützen, aber es muss sein Wille sein. Die Welt verblasste und mit einem japsenden Atemzug kam ich wieder zu Bewusstsein und blickte in die Gesichter der um mich herum stehenden Ärzte. Ich erzählte ihnen aber nichts davon, die hätten mich doch sofort in die „geschlossene Abteilung“ gebracht. Nach ein paar Tagen auf der Intensivstation wurde ich entlassen. Die Ärzte waren lediglich verwundert über meine plötzliche Sinneswandlung und den Lebenswillen, den ich zeigte.“ All dies zeigt auf, neben diesen wahrlich wunderbaren Erkenntnissen dürfen wir niemals die Verantwortung aus den Augen verlieren, die Verantwortung uns selbst, wie auch unseren Mitmenschen gegenüber. In dem Sinne möchten wir gemeinsam mit Ihnen weiter die Parawelten ergründen, in einer verantwortungsvollen, aber niemals missionarischen Art.
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