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Sonstige Autorenbeiträge Rätsel in Stein von Sabine & Frank Klare Wie wir lesen und sehen können, scheinen sich „paranormale Extras“ besonders gern in bestimmten Umfeldern zu manifestieren, insbesondere an heiligen Orten wie Kirchen, sicher weder Wunder noch Zufall? Anbetracht der Anhäufung derartiger Bildbelege ist uns eingefallen, dass wir noch eine interessante Begebenheit zu erzählen hätten. Es handelt sich dabei um eine Recherche-Exkursion, die wir 2001 in Berlin durchführten. Unser Freund und Buchautor aus Österreich Dr. Helmut Lammer (bekannt u.a. durch „Verdeckte Operationen“ und „Schwarze Forschungen“, erschienen im Langen Müller-Verlag) arbeitete seinerzeit an seinem neuesten Buch „Steinerne Rätsel“, das er dann mit Mohammed Y. Boudjada 2003 herausgab (Langen Müller, ISBN 3-7844-2903-0). „Geheimnisse mittelalterlicher Bauwerke“ ist der Untertitel dieses Werkes, während dessen Niederschrift uns Dr. Lammer um Rechercheunterstützung gebeten hat. Gerne kamen wir diesem sonst IGP-untypischen Themen-Wunsch nach und machten uns in Berlin auf die Suche nach Bauwerken aus der Templer-Zeit. So heißt ein Stadtbezirk Tempelhof, bekannt geworden auch durch den unschönen Umstand namens „Teddybär“ auf dem Flughafen Tempelhof. Aber dies ist heute nicht Thema der Abhandlung. Interessant aber fanden wir es, zu hören, dass angeblich global verlaufende Leylines (Kraftlinien) genau in diesem Bezirk sich kreuzen sollen. Da wir hier jedoch keine Experten sind, können wir dies nicht vertiefen. Auch zur folgenden Schilderung haben wir nur oberflächlich Kenntnis. Zu Tempelhof gehören in Berlin auch noch die Unterbezirke Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade. Und hier wiederum stehen bis zum heutigen Tag noch gleich 4 alte Bauwerke, errichtet zwischen 12. und 13. Jahrhundert:
Dorfkirche Marienfelde
Dorfkirche Mariendorf
Dorfkirche Lichtenrade
Dorfkirche Tempelhof Es handelt sich um alte Kirchen, deren Errichtung auf die Templerzeit zurück geht, zu einer Zeit in denen die verschiedenen Bezirksteile noch nicht in Berlin eingegliedert waren. Um diese Templerzeit ging auch das Anliegen Dr. Lammers an uns. Ihn interessierte ganz besonders, ob wir in der Lage seien, noch Spuren der Templer an diesen historischen Bauwerken zu finden. Und in der Tat sind wir fündig geworden. Zunächst sehen wir im Eingangsbereich der Marienfelder Dorfkirche ein in Stein eingraviertes Templer-Kreuz, das durch gleichschenkelige Anordnung erkennbar ist:
Templerkreuz Ein außerordentliches Rätsel gab uns auf, was wir im Umfeld des Kirch-Friedhofes der Lichtenrader Dorfkirche entdeckt haben.
Kirchfriedhof Etwas abseits von anderen Kreuzen und Grabsteinen fanden wir nachfolgend abgebildete skulpturartige Erscheinung vor:
Zunächst dachten wir an einen besonders verzierten Grabstein, doch eine Namenseingravur suchten wir vergeblich. Daher schien es keiner zu sein.
Anstelle fanden wir diesen Kopf, den wir folgend zeigen:
Da sich die Kirche gerade in Renovierung befand, spekulierten wir, ob das Gebilde zum Bauwerk selbst gehöre und ggf. hier provisorisch bei den Grabsteinen abgestellt sei. Aber auch hier hätten wir keine Erklärung, welchen Zweck dieses Steingebilde hätte und auch nicht, was es bedeutet. Wir können auch nicht sagen (nur vermuten), dass dieses Gebilde gleichsam aus der Templerzeit stammen müsste. Auf jeden Fall erkennbar ist, dass dieses Gebilde sehr alt sein muss. Im Fortgang unserer Exkursion war es für uns spannend, ob wir auch in den Innenräumen dieser alten Kirchen noch rätselhafte Spuren aus der Vergangenheit vorfinden würden. Und tatsächlich konnten wir in der Marienfelder Dorfkirche noch etwas entdecken. Zu sehen sind an den Wänden aus Gips eingearbeitete Köpfe, deren Bedeutung jedoch wiederum Rätsel aufgeben. Diese Gips-Relikte erinnern an Fabelwesen und zum Teil (ironischerweise in einer christlichen Kirche) an Dämonen oder teuflische Wesen:
Leider sind sie im Laufe der Jahrhunderte wiederholt bei Innenrenovierungen übergemalt worden und man machte man sich nie die Mühe, diese Relikte ähnlich wie alte Stuckdecken zu restaurieren oder Farbschichten auszuwaschen. Trotz alledem waren wir schon beeindruckt, was sich alles entdecken lässt, so man nur darauf achtet.
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