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Sonstige Autorenbeiträge Natascha
Kampusch als Archetyp von Stephen Poplin Die Enthüllung der dramatischen Geschichte der Natascha Kampusch geschah zur selben Zeit, synchron zur internationalen astronomischen Konferenz in Prag in der Tschechischen Republik. Wien liegt etwa vier oder fünf Stunden südlich von Prag in Richtung Griechenland. Die Astronomen debattierten über das Schicksal von Pluto, der dem griechischen Hades entspricht, dem Gott der Unterwelt. Die Frage war: Ist Pluto ein Planet? Ein Mystiker würde stattdessen fragen: Kommuniziert Pluto/Hades symbolisch mit uns, durch dramatische Ereignisse, durch ein „Welt-Theater“? Gibt es Bedeutungen dieses Archetyps, die für uns heutzutage nützlich sein könnten? Während die Astronomen debattierten, ob Pluto wirklich ein Planet sei, wurde das Drama der antiken griechischen Geschichte in der Gegenwart gespielt. Die Sage von Demeter/Ceres und ihrer Tochter Persephone/Proserpina (sich entsprechende griechische und römische Namen) wurde lebendig, als die Wissenschaftler über Klassifizierungen debattierten. Der antiken Sage nach wurde Persephone von Hades/Pluto entführt und in die Unterwelt gebracht, um seine Königin zu sein. Die Mutter Demeter war todunglücklich und da sie die Göttin der Fruchtbarkeit und der Ernte ist, begannen die Früchte zu verdorren und das Wetter wurde kalt. Die Mutter weinte und beschwerte sich bei den anderen Göttern: „Gebt mir meine Tochter zurück!“ Weil ihre Qual eine Krise und wachsenden Hunger heraufbeschwor, mussten die Götter etwas tun. Hades, der Hüter der Toten hatte auch seine Rechte, seine Macht, und seine Würde. Zeus überwachte die Verhandlungen. Ein Kompromiss wurde geschlossen. Wenn Persephone irgendeine von den Früchten gegessen hätte (sexuelle Assoziation), dann würde sie bei Hades bleiben müssen. Sie trauerte jedoch auch und hatte keinen Appetit. Vor Hunger und Trauer wurde sie ganz dünn. Zeus schickte dann Hermes/Merkur zum Königreich des Hades, um ihn zu bitten, die junge Persephone freizulassen. Es wurde jedoch entdeckt, dass sie vier Samenkörner des Granatapfels, ein Symbol der Fruchtbarkeit, gegessen hatte. Und daher musste sie für jeden dieser Samen einen Monat des Jahres zu Hades zurückkehren, also vier Monate im Jahr. Persephone wurde die Königin der Unterwelt und verbrachte jedes Jahr einen Teil der Zeit dort. Wenn sie in jedem Frühling entlassen wird, freut sich ihre Mutter, die Wärme kommt ins Land und die Früchte und Blumen blühen. Im Herbst muss Persephone zu Hades zurückkehren, und Ceres ist wieder traurig und zieht ihre Wärme zurück. So „erklärte“ diese Geschichte den alten Griechen die Jahreszeiten. Aus dieser Geschichte aus dem antiken Griechenland lernen wir folgendes: Pluto herrscht über die Dinge des Untergrunds, wie Höhlen, Gräber und auch über Edelsteine, Silber und Gold. Das Füllhorn wird mit Pluto in Verbindung gebracht. Plutokratie bedeutet „Regierung der Reichen“. Also achte auf Geld, Reichtum und Dinge im Untergrund in dieser Geschichte. Demeter/Ceres und ihre Tochter Persephone repräsentieren die Archetypen von Mutter/Tochter, Eltern/Kind, aber auch Schmerz oder Verlust in dieser Hauptbeziehung, genauso auch Essen, Nahrung und Hunger. Zurück zur „Realität“ War Pluto wichtig oder nicht, fragten die Astronomen. Es gab Zweifel hinsichtlich des Status dieses großen früheren Gottes. Pluto verlor die Kontrolle. Am 24. August beschlossen sie, dass Pluto kein Planet sei, aber ein Zwergplanet. Hades hatte seine Handhabe verloren. Persephone wurde befreit. Innerhalb von Stunden floh Natascha, die entführt worden war und acht Jahre von der Welt versteckt gehalten wurde. Wolfgang Priklopil, der Entführer, der die Rolle des Pluto „spielte“, würde erniedrigt, bestraft und eingesperrt werden, wenn er gefangen genommen würde. Er tötete sich stattdessen selbst, indem er sich vor einen Zug warf und ging allein direkt in den Hades (Hölle kommt von einer anderen Volkserzählung, aber ich bin sicher, es gibt viele, die glauben, dass er jetzt dort ist. Die christlichen Archetypen tauchen hier und da sowieso immer wieder auf). Zyklisch “scheinen” alle Planeten sich rückwärts zu bewegen, rückläufig und dann später anzuhalten und sich vorwärts zu bewegen, oder direkt in ihren Umlaufbahnen um die Sonne. Astrologen haben diesen Zeiten eine besondere Wichtigkeit zugeschrieben. Am 5. September hielt Pluto am Himmel an und begann, sich vorwärts zu bewegen. Nun jedoch bewegte er sich als zurückgestufter Zwergplanet vorwärts, etwas das man nicht mehr fürchten muss. Genau am nächsten Tag wurde Natascha Kampusch der Welt in einem Interview vorgestellt. Millionen von Menschen klebten an ihren Bildschirmen, um die Geschichte von ihrer Entführung, Gefangenschaft unter der Erde, von Hunger und Leiden zu hören, und dann kam die Überraschung: Dies war nicht die Geschichte eines armen, unbeholfenen und geschlagenen kleinen Mädchens, sondern die Geschichte einer sich gut auszudrücken wissenden, starken und eindrucksvollen jungen Frau. Der Name des Interviewers ist bemerkenswert, wenn wir ihn als Symbol betrachten: Christoph Feuerstein! Der Christophorus des Feuersteins. (Christus, der ein Feuer mit dem Stein befeuert?) Merkur, der Gott der Kommunikation, war der antike Begleiter, der das Mädchen Persephone zur Oberwelt zurück brachte. Nun war es einer seiner Mitarbeiter, ein merkurianischer Journalist, der die Öffentlichkeit auf sie aufmerksam machte. Der Name Natascha, eine Variante von Natalie, bedeutet auf lateinisch „jemand der zu Weihnachten geboren ist“. Nun wenn es nicht das Christfest war, dann war es doch etwas mit Christoph! Übrigens, Wolfgang heißt Wolfgänger, ein Krieger in Wolfshaut/ Wolfspelz; ein Wolfskrieger. Natascha hatte eine schlechte Beziehung zu ihrer Mutter, und die Gegenwart von Wolfgangs Mutter (die Wolfgangs Haus an Wochenenden besuchte und, unglaublich, nichts davon gewusst hat, dass eine Gefangene im Haus war!) ist „undeutlich“, und man kann sagen, unwirklich. Beide Frauen waren unaufmerksam oder unbewusst. Nach einer transpersonalen Interpretation konnte folglich Natascha mit keiner dieser Mütter in einer befriedigenden Weise in Verbindung treten. Also wurde vielleicht ihre Vorstellung oder ihr Begriff von „Mutter“ ein abstrakter oder sogar ein universeller. Ich würde sagen, dass Natascha für den Archetyp der Mutter Ceres selbst spricht. Dies zeigte sich in ihrem großzügigen Wunsch, ihren neu gewonnen Reichtum, ein Vermächtnis Plutos, zu nutzen, um Stiftungen zu gründen, die hungrige Kinder in Afrika ernähren und Müttern in Mexiko helfen, die ihre Kinder verloren haben. Natascha kam aus der Unterwelt heraus, frei und gereift durch ihre Zeit dort, und übernahm die Rolle einer Botschafterin der Ceres, oder half der göttlichen Mutter, sich um die vom Schicksal Benachteiligten zu kümmern. Während ihrer Gefangenschaft verhielt sich Natascha/Persephone still, wenn sie hätte schreien können – insbesondere in der Öffentlichkeit – offensichtlich um andere vor dem Tod zu schützen (und sogar Wolfgang selbst, von dem sie erzählte, dass er sagte, er würde jeden töten und sich selbst auch). In ihrem Dilemma, sich selbst oder andere zu schützen, verhielt sie sich ruhig und litt im Stillen. Was für eine schreckliche Entscheidung wurde da einem Kind aufgebürdet. Dies führte zur Verinnerlichung einer nachdenklichen und vorsichtigen, obschon wachsamen Rolle. Einige Leute schenkten der Frage zu viel Aufmerksamkeit, wie viel Geld Natascha verdiente und verdienen wird (Hollywood ist auf diese Geschichte aufmerksam geworden), und verlieren den Sinn für die höhere Bedeutung des Ganzen. Interessanterweise stehen sie und die raffgierigen Geschäftsleute, die an Nataschas Tür gehämmert haben, um einen persönlichen Profit aus der Geschichte herauszuschlagen, auch im Licht der Öffentlichkeit, um der Welt zu zeigen, wie kurzsichtiges Interesse aussieht. Es gibt viele Arten von Wölfen oder Raubtieren (...). Natascha entschied sich hochdeutsch, die deutsche Sprache der Akademiker, Journalisten und Medien, anstatt des in der Region üblichen Dialektes zu sprechen. Bereitete sie sich darauf vor, ihre Geschichte einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, die „größere Geschichte“ mitzuteilen? Die Tatsache, dass sie gut und wie ein gebildeter Mensch spricht, zog die Aufmerksamkeit der Leute auf sich. (Ihr einziger intellektueller Kontakt mit der Welt draußen war der durch die Medien.) Sie wurde als zehnjähriges Kind entführt, aber nach den antiken Mythen wurde Persephone die Königin der Unterwelt, und so kehrte Natascha als erwachsene Frau von 18 Jahren zurück, eine zu respektierende Frau. Zufällig wurde das Wetter wieder wärmer in Wien, sobald Nataschas Interview ausgestrahlt war. Wir legten unsere Regenschirme weg und erfreuten uns des guten Wetters, ein verlängerter Sommer nach einem kalten, verregneten August. Koinzidenz? Königin der Herzen Interessanterweise wurde Natascha nach dem Interview wie eine Königin angesehen. In einer Umfrage unter Österreichern bestätigte die überwältigende Mehrheit, dass sie eine sehr liebenswerte und symphatische Person sei. Das Boulevardblatt “Österreich” ernannte sie zur “Königin der Herzen“. Eine Gefangene ihres Schicksals Das Magazin “Stern” brachte die Geschichte Nataschas unter dem Titel “Eine Gefangene ihres Schicksals” heraus. Eine geschickte Doppeldeutigkeit, die auch auf das „Gefängnis der Öffentlichkeit“ nach ihrem berühmten Interview anspielt. Natürlich bezieht sich das Wort “Schicksal” selbst auf etwas größeres, als man selbst ist, etwas von oben vorherbestimmtes (die Griechen hätten gesagt: Von den Göttern geschickt). Der Artikel und die ganze Geschichte basiert auf Geheimnissen und Gerüchten. Welch passende Worte und Intrigen in Verbindung mit Pluto, dem Gott der verborgenen Dinge, des Untergründigem, des Unausgesprochenen und der Tabus. Und es sind genau jene Geheimnisse, hinter denen die Presse her ist, nach denen sie lechzt und die sie gerne publiziert. Der Artikel erzählt eine interessante Geschichte. Entsprechend der Aussagen von Leuten, die die Interna der Geschichte kennen, begann Natascha sechs Monate vor ihrer Entführung, ins Bett zu nässen und sie nahm 10 Kilo zu. Was hat das zu bedeuten? Psychologische Interpretationen weisen auf ein unsicheres Kind hin, das schon vor irgendetwas Angst hat. Ihre Mutter behandelte sie schlecht und schlug sie von Zeit zu Zeit. Könnte dies die Ursache für das Bettnässen und die Gewichtszunahme gewesen sein? Eine Interpretation auf seelischer Ebene würde ergeben, dass Natascha intuitiv von ihrer kommenden schweren Prüfung “wusste”, einschließlich des Nahrungsentzugs und gefühlsmäßig entsprechend reagierte. James Hillman, Psychologe und Autor schrieb über Menschen mit besonderen Schicksalen in seinem Buch “The Soul's Code.” - Der Code der Seele. Seine Ansicht ist, dass viele Individuen irgendein Schicksal haben, das auf sie wartet. So ähnlich wie der genetische Code, der die physischen und mentalen Charakteristika voraus-bestimmt, weist der Code der Seele auf eine Bestimmung, eine Karriere oder auf ein wichtiges Ereignis im Leben hin. Er beschreibt z.B. einen Jungen, der ungewöhnlich viel Angst vor vielen Dingen hatte. Er wuchs heran und wurde später ein Matador. Hillman bestätigt zwar die psychologische Erklärung eines Jungen, der sich später mit seinen Ängsten konfrontiert und sogar überkompensiert, indem er sich angreifenden Stieren entgegenstellt, er stellt dem aber als Alternative seine Code-Theorie gegenüber: Dass der Junge intuitiv wusste, dass er ein Matador werden würde und dieser Gedanke ängstigte ihn als Kind. Wenn wir wieder die Idee von der Entsprechung von Mikrokosmos-Makrokosmos im Sinn haben, könnte der Seelen-Code “in den Sternen geschrieben” sein oder die Makro-Geschichte, größer als das Leben, kann und wird in einer kleineren menschlichen Skala auf der Bühne unseres menschlichen Lebens gespielt. Identifikation Wenn die Menschen sich mit Natascha identifizieren, oder Mitleid mit ihr und Verständnis für andere Unglückliche haben, berührt sie diese Geschichte, und abermals kommen die göttliche Kommunikation und wichtigere Lehren in unser Bewusstsein, in unsere Welt. Die Lehren, die wir daraus ziehen können? Natascha ist danach die Lehrerin der Geduld, des Mitgefühls, und der Fürsorge. Sie zeigt der Welt, dass man furchtbare Entbehrungen aushalten kann und aus schwierigen Prüfungen mit Weisheit, Anmut, und Mitleid hervorgehen kann. Sie erinnert uns daran, uns um die Kinder der Welt zu kümmern und auf sie aufzupassen – inklusive der seltsamen Kinder, die Hilfe brauchen, wie Wolfgang. Sie erinnert uns daran, dass es andere und sogar bessere Wege gibt, Kinder aufzuziehen. Ihre hoch entwickelten Fähigkeiten auf sprachlichem Gebiet und in der Ausdrucksweise, die sie nicht in einer regulären Schule gelernt hat, lassen Folgerungen bezüglich der Erziehung zu. Ihr wurde durch österreichisches Recht, als teilweise Wiedergutmachung, Wolfgangs Haus zugesprochen, um ihr finanziell bei der Weiterführung ihres Lebens zu helfen. Überraschend für viele Menschen hat sie sich dazu entschlossen, das Haus zu behalten. Unterdessen benutzt die Polizei Schaufeln, empfindliche Messgeräte und abgerichtete Hunde, um herauszufinden, ob es vergrabene Leichen im Hof oder unter dem Haus gibt. Die Unterwelt ist immer noch präsent. Indem sie dieses Symbol ihrer Gefangenschaft behält, kann Natascha/Persephone tatsächlich in den Hades zurückkehren, wenn sie es vorzieht. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende; wir werden sehen, ob sie zurückkehren wird. Zum Schicksal von Pluto: Wird es eine Bewusstseinsveränderung geben, wenn es zu mehr Objektivität kommt? Wir werden sehen, was am 1. April (engl. April Fool's day; who will be laughing?) 2007 geschieht, wenn Pluto das nächste Mal umkehrt; eine gedankenvolle Neubewertung? Oder werden wir auf die neue Mission “New Horizons” mit einem Raumschiff der NASA warten müssen, wenn wir im Sommer des Jahres 2015 näher an den eisigen Planet herankommen? Der Himmel weiß es! Natascha Kampusch: Archetyp auf der Weltszene Wichtige Anmerkung: Was im Leben von Natascha geschehen ist, wird ihren eigentlichen Schmerz oder ihr Leiden nicht wegnehmen. Was ihr geschehen ist, war eine Tragödie und ich fühle tief ihren Schmerz. Begriffe Weltanschauung – philosophischer Standpunkt: Er kann gleichzeitige und scheinbar widersprüchliche Blicke aufrecht erhalten. Es gibt viele Seiten der Wahrheit. Wir sind hier (auf Erden), um zu lernen und sich zu entwickeln. Die Welt / Universum kommuniziert mit uns und hilft uns mit den Missionen, die oben beschrieben sind. Das Universum, Göttliche Substanz, kommuniziert mit uns durch Träume, Symbole, Boten (wie Vögel, Tiere oder Leute). Archetypen sind gemeinsame Weltensymbole, oftmals gefunden in Volksmärchen, Legenden, und Mythen. Archetypen sind die ersten Prinzipien oder grundlegende Formen oder Ideen, wie zum Beispiel der Held, der Berg, das Kind, das Feuer, die Natur, der Prophet, die Mutter – Mutter Mary, die Gerechtigkeit, usw. Beobachtung und Intuition helfen uns zu bemerken und dann, diese Symbole und Archetypen zu interpretieren, und folglich, mit zu kommunizieren und die Welt zu verstehen. Wir können auch mit dem Göttlichen durch Gebet und tiefes Nachdenken / Meditation aufeinander einwirken. Träume – einer der Wege, indem das Göttliche mit uns kommunizieren kann. Die alten chinesischen Taoisten haben gefragt: Träumen wir von der Welt, oder träumt die Welt von uns? Die alltägliche Welt kann manchmal etwas traumhaft sein. „Als Synchronizität bezeichnet Carl
Gustav Jung (26. Juli 1875 in der Schweiz; † 6. Juni 1961, Begründer
der Analytischen Psychologie und Vater der Transpersonal
Psychologie) relativ zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die
nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom erlebenden
Beobachter jedoch als sinnhaft verbunden erlebt werden.
Synchronismus dagegen bezeichnet die Ordnung von Ereignissen nach
der Zeit. Im engeren Sinn handelt es sich bei der Synchronizität um
ein inneres Ereignis (eine lebhafte, aufrührende Idee, ein Traum,
eine Vision oder Emotion) und ein zeitlich darauf folgendes äußeres,
physisches Ereignis, das wie eine (körperlich) manifestierte
Spiegelung als Antwort auf den inneren (seelischen) Zustand wirkt.
Um das Doppelereignis tatsächlich als Synchronizität definieren zu
können, ist es unerlässlich, dass das innere chronologisch vor dem
äußeren Ereignis geschehen ist, da im umgekehrten Fall angenommen
werden kann, dass das innere Phänomen auf das äußerlich
wahrgenommene Vortagsereignis reagiert (womit wieder eine quasi
kausale Erklärung möglich wäre).“ Carl Jung arbeitete an seiner Theorie des kollektiven Unbewussten, einen seelischen Zustand oder ein geistliches Reich, wo wir alle(s) gemeinsam spüren. „Der Mensch ist eine kleine Welt.“ (Demokritos von Abdera) Der Mensch ist mit dem All gleichgesetzt und unter dem Begriff Mikrokosmos-Makrokosmos-Schema bekannt. Was draußen in der größeren Welt stattfindet, geschieht auch innerhalb, z.B. das Sonnensystem und das Atom, stürmisches Wetter und eine stürmische Beziehung. Welt als Bühne oder Theater Wir leben auf dieser dramatischen Bühne, der Erde und wir spielen alle unsere Teile – und lernen unsere Lehren. Wir lernen einige Lehren zuerst, aber wir profitieren auch von den Lebenslehren der Anderen. Ein Familienmitglied zum Beispiel kann durch eine persönliche Schwierigkeit, Tragödie oder Krise gehen, und jeder in der Familie ist beeinflusst und kann daraus etwas lernen. Das Gleiche gilt in der „transpersonalen“ Psychologie, der Benutzung von Symbolen, der Synchronizität und den bedeutungsvollen Weltenmythen. Das stellt die Frage: Können einige Leute eine größere Rolle oder Archetyp „verkörpern“ — dadurch lehrend die auf die Gesellschaft mit wichtigen Lehren einwirken? Ich denke an das Wort „Begeistert“ – von einem Geist berührt oder inspiriert? Karma – mehr als eine Vorstellung bezüglich des Aussäens und des Erntens oder Ursache und Wirkung; dieses Gesetz des Weltalls ist ein dynamisches Harmonisieren, das Dinge ins Gleichgewicht bringt. Wie wir geben, so erhalten wir auch. Es gibt diejenigen Menschen, die beschließen, Ereignisse und ein ganzes Leben durchzugehen, selbst zu lernen – oder andere Menschen zu unterrichten.
Stephen Poplin, internationaler Direktor des Michael Newton Instituts, stellte uns freundlicherweise diesen im August und September 2006 verfassten und aus dem Englischem übersetzten Beitrag über Natascha Kumpusch zur Verfügung, alle Rechte beim Verfasser. Anhang: The
Michael Newton Institute Der Glaube an Wiedergeburt (Reinkarnation) ist so alt wie die Menschheit. Durch geeignete Methoden spiritueller Rückführungen (spirituelle Regression) ist es möglich, sich an eigene frühere Leben zu erinnern. Rückführungen in frühere Leben sind Zeitreisen und bringen oftmals sogar historisch belegbare Erinnerungen zurück. Spirituelle Rückführungen können dazu beitragen, eigene Ängste und Blockaden loszulassen, mehr über karmische Verbindungen zu erfahren und sich im jetzigen Leben besser zurechtzufinden. Reinkarnations-Rückführungen bilden auch eine Brücke vom physischen Dasein in die geistige Welt als lichtvolle, unsterbliche Seele. In Weiterführung der Erkenntnisse von Dr. Elisabeth Kübler-Ross und anderen über das Weiterleben nach dem Tod entwickelte der berühmte amerikanische Hypnotherapeut und Bestseller-Autor Dr. Michael NEWTON ("Die Reisen der Seele" und "Die Abenteuer der Seelen") aus seinen Forschungen mit über 8000 Klienten ein System, das uns - erstmalig auf der Welt - bewusst in unser faszinierendes, seelisches Leben zwischen den Leben führen kann. Zwischenlebens-Rückführungen schaffen eine direkte Verbindung mit unserer Göttlichen, unsterblichen Seele. Wir erhalten tiefe Einblicke in die spirituelle Welt. Die Auswertung tausender Fallstudien über das Jenseits ermöglicht es jetzt auch einer breiteren Schicht von interessierten Menschen, diese innere Welt ihrer Seele zu betreten. Erstmalig ist dies nun auch im deutschsprachigen Raum möglich: Dr. Michael Newton hat eine kleine Gruppe von ausgewählten Personen in den USA in sein System eingewiesen. Die aus dem Fernsehen sehr bekannte Rückführungs-Expertin Ursula Demarmels (siehe ihr Beitrag Rückführungen in frühere Leben und ins Zwischenleben) hatte die große Ehre und Freude, von Dr. Michael NEWTON persönlich ausgebildet worden zu sein. Durch Dr. Michael Newtons Methoden werden wir in unser Zwischenleben geführt, zu jenem wundervollen, himmlischen Ort, wo wir uns als unsterbliche Seele vor unserem Erdenleben aufhielten, und zu dem wir nach unserem physischen Tod auch wieder als Seele zurückkehren werden. Hinweis der Redaktion: Besuchen Sie auch unsere Rubrik Reinkarnation
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