Sonstige Autorenbeiträge


Erfahrungsbericht zum Thema Organentnahme:
"Sie hab'n das Herz genommen"

  von Ernst Knirschnig und Rudolf Passian

Ein alkoholisierter Autolenker hatte trotz gesperrter Straße einen jungen Menschen, der gerade mit Straßenmarkierungsarbeiten beschäftigt war, angefahren und schwer verletzt. Das Unfallopfer wurde sofort in das Krankenhaus nach Eisenstadt eingeliefert. Die Ärzte stellten dort schwerste Kopfverletzungen fest.

Die Mediziner machten über den Grad der Verletzung keine konkreten Angaben. Eines stand jedoch fest: Die Kopfverletzung war so schwer, dass der junge Mann nicht mehr sprechen konnte. Nach einem Test, der zufriedenstellend verlief, konnte der Junge alles verstehen und die vereinbarten Zeichen mit seinen Händen auf Ja und Nein geben.

Nach ein paar Tagen wurde er in ein Unfallkrankenhaus nach Wien überstellt, und die Mutter erhoffte sich eine Besserung seines Gesundheitszustandes durch eine bestmögliche Betreuung. Bei den täglichen Besuchen sprach die Mutter mit ihm über die Zukunft, über seine neue Wohnung, die jetzt umgebaut werden müsste, und übermittelte auch Grüße von seiner Verlobten, was den jungen Mann sichtlich sehr freute.

Jedoch einen Tag später, nachdem die Mutter wieder bei ihm auf Besuch gewesen war, erfolgte ein Telefonanruf aus dem Spital: Helmut, der Sohn, war plötzlich an Herzversagen gestorben. Diese Nachricht traf die Mutter natürlich wie ein Keulenschlag, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie hatte doch einen Tag zuvor mit ihm noch gesprochen und für die Zukunft Pläne geschmiedet. Die Ärzte hatten ihr doch versichert, dass er ein starkes Herz hätte, das Herz eines Sportlers, und auch eine Überlebenschance. Es schien ihr so, als ob sein Gesundheitszustand doch Fortschritte gemacht hätte, und jetzt war er nicht mehr am Leben.

Sie fuhr sofort in das Krankenhaus und traf dort keinen kompetenten Arzt und auch keine Krankenschwester an. Sie irrte umher, öffnete jedes Zimmer und jeden kleinen Raum, bis sie endlich ihren Sohn in einem kleinen Zimmer fand. Sie stellte sofort fest, dass seine Beine mit breiten Leukoplaststreifen zusammengeklebt waren. Einen Tag zuvor hatte sie ihm noch ein neues Hemd angezogen, das jetzt voll Blut war, und er selbst hatte eine sonderbare Haltung eingenommen.

Die Mutter las einmal in einer Zeitschrift von den Tonbandstimmen. Sie informierte sich näher und rief danach bei mir an. Wir vereinbarten einen Termin bei uns im VTFÖ-Lokal (Anmerkung der Redaktion: Ehemaliger Verein für Tonbandstimmenforschung in Österreich) und später dann bei mir zu Hause, zu einer Tonbandstimmen-Einspielung. Vorerst schrieb sie mir einige Fragen auf, weil sie selber nicht in der Verfassung war, irgendwelche zu stellen. So habe ich allein die Einspielversuche durchgeführt und kannte vorerst nicht alle Einzelheiten, die sich in den Krankenhäusern von Eisenstadt und Wien abgespielt hatten.

 

Aus dem Protokoll der TBS-Einspielung:

„Bitte sage mir, warum bist du gestorben?“
Die Antwort war erschütternd:
"Sie hab'n das Herz genommen"

Wie ich erst später erfahren habe, hat man im Krankenhaus Eisenstadt der Mutter erklärt, dass bei einer so schweren Kopfverletzung überhaupt keine Überlebenschance besteht. Er wäre eben ein geeigneter Herzspender. Er war kräftig, von sportlicher Natur, und die Ärzte stellten ein überaus gesundes Herz fest. Als die Mutter das hörte, ließ sie ihren Sohn sofort nach Wien überstellen. Er konnte auch dort seinem Schicksal nicht entkommen.

Hinweis: Laut Prof. Dr. Paul Sporn, Vorstand der Intensivmedizin, ist das Spital im Recht. In Österreich dürfen nur dann keine Organe entnommen werden, wenn der Betroffene sich zu Lebzeiten dagegen ausspricht.

Quelle:  Neue  Kronenzeitung  vom 30. März 2005. „Wirbel um Erlaubnis einer Organentnahme.“

 

Dazu Rudolf Passian, Parapsychologe und Schriftsteller:

 

Verunglücke nicht in Österreich und anderen EU-Ländern!

Millionen Bürger reisen in europäische Länder, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Aber Achtung: "Was kaum einer weiss", heisst es am 9. und 10. Juni 2005 in Pressemeldungen, "wer in einem von 17 Ländern tödlich verunglückt, dem werden automatisch Organe für Transplantationen entnommen, auch ohne Einverständnis der Angehörigen!"

Beispiel Österreich: "Bei uns gilt die Widerspruchslösung", erklärte ein Vertreter vom Wiener Gesundheitsministerium. "Das heisst, wer verhindern will, dass ihm nach seinem Hirntod Organe entnommen werden dürfen, der muss vorher Widerspruch beim "Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen" einlegen oder einen Vermerk im Ausweis tragen."

Auf die Frage, was denn passiert, wenn die Angehörigen gegen eine Organentnahme protestieren, lautet die Antwort: "Wir Ärzte in Österreich sind rechtlich nicht verpflichtet, Angehörige zu fragen, ob wir die Organe eines toten Verwandten entnehmen dürfen." Und: Wie viele und welche Organe entnommen werden, entscheiden die Ärzte.

Kommentar von Rudolf Passian: Es ist eine hinterhältige Lüge, dass Organe von "Toten" entnommen werden! Jeder Mediziner weiss, dass Organe von Gestorbenen nicht mehr verwendbar sind. Sie müssen noch durchblutet sein. Mit anderen Worten: Der Patient muss noch leben.

Die Definition des "Gehirntodes"

gibt es erst seit 1968. Wenn im EEG die Null-Linie erscheint, der Kreislauf aber noch intakt ist, gilt man als "hirntot". Dann müssen die Organe schnellstens entnommen werden. Dies geschieht unter Vollnarkose. Wozu, wenn der Patient doch "tot" ist?

Mehr darüber zu sagen, würde hier zu weit führen. Hirntote sind Sterbende, aber keine Toten! Von Menschen, die in tiefem Koma lagen oder klinisch tot waren, wissen wir, dass sie währenddessen alles mitbekamen und auch Schmerzen spürten; aber sie fanden nicht die Kraft, zu reden und sich bemerkbar zu machen!

Für nicht einseitig animistisch ausgerichtete Parapsychologen steht außerdem fest, dass bei Hirntoten die Trennung des inneren Körpers vom äußeren noch längst nicht stattgefunden hat. Infolgedessen fungiert das "Lebensband", die vielgenannte "Silberschnur", welche den physischen mit dem inneren Leib (Astralkörper) verbindet, noch als Schmerzleiter!

Man sei also gewarnt! Übrigens kann einem ein solcher Organraub nicht nur in Österreich passieren, sondern auch in folgenden Ländern: Italien, Frankreich, Spanien, Belgien, Luxemburg, Portugal, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien. - Leben wir, wie der bekannte bayrische Hellseher Alois Irlmaier sagte, in einer Teufelszeit?

- Offensichtlich ja, denn Materialismus führt zum Bestialismus, wie schon Schopenhauer richtig erkannte. Das Menschenbild der Medizin aber beruht auf pur materialistischem Denken.

Quelle: Parawelten Ausgabe 1/2007

 

 

 




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