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Seltsame Geschichten Eine „Traum-Bereinigung“von Carola Zimmermann Im Herbst 2005 erlebte ich folgendes: In der Nacht vom Freitag auf Samstag „träumte“ ich, dass ich mich in einem Zimmer mit einem großen Ehebett befand. Ich lag in diesem großen Ehebett in der Mitte, links neben mir am Fenster ein junges Mädchen und rechts neben mir ebenfalls ein junges Mädchen. Nunmehr stand das Mädchen rechts neben mir auf und stellte sich vor mich hin. Sie hatte eine Bettdecke vor sich in beiden Händen und sprach mich an. Sie erklärte mir, dass die Schwester, welche zu meiner Linken lag, immer sehr grausam auf verbale Art und Weise mit ihr umgegangen sei; sie hätte sie gequält, wo sie konnte und ihrer Seele immer so viel Schmerz zugefügt, dass sie es nicht mehr aushielt. Nun hätte sie die Bettdecke genommen und ihrer Schwester aufs Gesicht gedrückt, damit diese nun endgültig still sei und ihr nicht mehr weh tue. Sie sollte nur still sein, mehr nicht, aber sie war für immer still. Sie war gestorben. Ich fühlte ganz genau die Not und Pein des Mädchens, welches die Bettdecke aufs Gesicht der Schwester gedrückt hatte. Es fühlte sich einfach untröstlich und entsetzlich an, ganz, ganz schrecklich, diese „Seelennot“! Ich erwachte gegen 3 Uhr morgens und bat um Licht, Licht, Licht, denn es war so schrecklich. Ich bekam auch noch eine Portion „Extra-Licht“. Engen Freunden erzählte ich am nächsten Morgen davon, und das ganze Wochenende ging es mir nicht aus dem Kopf; es beschäftigte mich auch noch am Montag. Gegen 11 Uhr montags fragte ich meinen Geistführer, warum ich denn noch immer so intensiv fühlte und was ich wohl für ein Mensch wäre, auf solche Gedanken zu kommen? Fragte, ob ich evtl. das erstickte Mädchen gewesen wäre. „Nein“, sagte er mir. War ich dann vielleicht gar das Mädchen mit der Bettdecke, welches den Tod des anderen verursacht hatte? „Nein, das schon gar nicht; hier geht es um Vergebung!“ Nun ließ ich es erst mal so stehen, denn ich wusste doch, die Aufklärung kommt bestimmt, obwohl ich noch dachte, „Vergebung?“, dies kommt mir doch nicht zu! Nun klingelte an eben diesem Montag gegen 13 Uhr mein Telefon. Es war eine Dame am Telefon, mit der ich zuvor bereits telefonisch wie auch „mental“ in Verbindung stand, obwohl wir uns zuvor in diesem Leben noch nie gesehen hatten – Ilse Schulz. Ilse erklärte mir bzw. sagte mir, sie habe am Wochenende am Samstag so was Komisches „geträumt“, darüber würde sie gar nicht fertig und müsse es mir unbedingt erzählen. Es geschah folgendes: Sie war in ihrem Schlafzimmer und lag in ihrem Ehebett, als plötzlich eine blonde Frau mit langen Haaren ins Zimmer trat. Diese Frau verlangte, sie möge im Bett rutschen, bis sie im Bett am Fenster lag. Die Frau mit den langen blonden Haaren legte sich genau in die Mitte des Ehebettes. Nun fühlte Frau Schulz, dass ihr jemand ein Tuch aufs Gesicht drückte und sie keine Luft mehr bekam. Da trat die Frau mit den langen blonden Haaren in Aktion. Sie vollführte diverse Bewegungen über Frau Schulz und nahm ihr das Tuch wieder vom Gesicht. Das Tuch war rot. Und die Frau ging wieder. Frau Schulz sagte: „Carola, was hältst du denn von so einem Traum? Ich hab’ zu meinem Mann gesagt, das war bestimmt wieder Carola Zimmermann.“ Ihr konnte ich antworten, ich könne ihr den Gegenpart ihres Traumes sagen, und dass es hier um Vergebung ginge. Plötzlich wusste ich, dass es kein Traum war, sondern eine Begegnung von uns allen auf einer anderen Ebene. Ein Medium ist „Vermittler zwischen den Welten“, und genau darum ging es hier! Die Schwester, welche die Bettdecke gegen die andere Schwester geführt hatte, bat mich um „Vermittlung“ zwischen ihr und ihrer Schwester, und es tat ihr so leid und bereitete ihr eine solche Seelennot, dass ihr dieses geschehen musste, und sie wollte der Schwester so gern sagen, dass es nicht ihr böser Wille war, sie zu töten, sondern sozusagen ein schwerwiegender Unfall. Dies tat ich natürlich; ich bat Ilse Schulz für ihre Schwester um Vergebung. Diese vergab ihr sofort und fragte, was sie denn noch für die Seele ihrer Schwester tun könne. Ich regte an, ein Licht für sie zu entzünden und ihr zu sagen, sie möge mit Gottes Worten in das Licht gehen und auf die Worte Gottes hören, denn er führt sie ins Licht! Dies tat Frau Schulz, und in der Nacht kam ein großer männlicher Engel, herrlich anzusehen, zu ihr. Frau Schulz vermag lichte Wesen zu sehen, auch war ich bereits schon zu Heilungszwecken zuvor bei ihr und ihrem Mann. Am nächsten Morgen teilte mir Frau Schulz ihr „Engel-Erlebnis“ mit und wunderte sich: Nur wegen so einem bisschen Licht! Nein, es war nicht nur das Licht, sondern die Liebe, welche im Licht wohnt. Einen Tag später klingelte mein Telefon erneut – Ilse Schulz. Sie sagte mir gleich: „Du hast das rote Tuch wieder ausgegraben!“ Ich war doch etwas erstaunt und antwortete ihr, ich hätte doch kein Tuch ausgegraben! Zu ihrer Geschichte: Der Sohn von Frau Schulz ist vor Jahren verstorben, und durch ihren Kummer wurde Frau Schulz Mitglied im Verein für verwaiste Eltern. Dort wurde sie von einer Psychologin betreut. Durch das Versterben des Sohnes gab es mit der Tochter Zwistigkeiten, welche Frau Schulz sehr belasteten. Die „Psychologin“ riet ihr an, ein „rotes Tuch“ zu nehmen, einen Apfel mit grüner und roter Farbe genau in der Mitte zu zerteilen, in das rote Tuch zu hüllen und zu vergraben. Frau Schulz tat dies, und sie bekam mehr Ruhe mit der Tochter; sie sprachen zwar nicht mehr zusammen, aber Ruhe war. Nun sagte mir Frau Schulz, ich hätte dieses Tuch wieder ausgegraben. Nein, konnte ich ihr sagen, sie hätte wohl für einen Augenblick die Zwistigkeiten begraben, aber das Ursprungsproblem nicht aufgelöst. Dieses haben wir jedoch mit der Vergebung der Schwester gegenüber auflösen können. Denn wie wir bemerkten, handelte es sich bei der Tochter um ihre frühere Schwester. Sie wurden um des Friedens willen erneut in diesem Leben zusammengeführt. Schön, dass ich helfen und vermitteln durfte.
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