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Seltsame Geschichten (?) Paranormale Pfützen (?) von Frank Klare ... „Dann ist mir eines nachts unser Tonbandgerät eingefallen: Ich könnte ein Mikrofon anschließen und meine Frau so aufnehmen! Wenn ich ihr dann am nächsten morgen die Aufnahme vorspielen würde, könnte sie ihr Geschnarche schließlich selber hören.“ Diese Idee bekam jemand, als mir derjenige am Telefon eröffnete, dass seine Frau nachts laut schnarcht, sie ihm aber nicht glaubt, dass sie das tut und er deshalb schlecht schlafen kann. Doch hat er mir des weiteren dann erzählt: „Aber das brachte ich dann doch nicht über das Herz, einfach nachts meine schnarchende Frau auf Tonband aufzunehmen. Als ich dann einige Tage später das Tonband abspielte, worauf sich Musik befand, die wir aufgenommen haben, gab es einen seltsamen Vorfall: Inmitten der Musik wurde diese plötzlich unterbrochen. Es folgte auf dem Band das Geschnarche meiner Frau! Nach einer Weile ging es dann wieder über zur aufgenommen Musik. Ich räume ein und muss gestehen, ich weiß nicht, wie das Geschnarche auf das Tonband gekommen ist.“ Nun, dieses Phänomen ist wohl selbst in Kreisen der Tonbandstimmenforschung bekannt. So sollen sich vereinzelt Gedanken und Umgebungsgeräusche psychokinetisch auf Band manifestiert haben. Einige Theoretiker gehen sogar so weit, zu behaupten, alle TBS-Durchsagen manifestieren sich durch Übertragung der Gedanken oder des Unbewussten auf Magnetband, was ich allerdings in dem Umfang für nicht zutreffend werte. Trotzdem dürfte das eben erzählte ein Paraphänomen darstellen, das in einschlägigen Kreisen nicht unbekannt sein dürfte. Interessant ist dies besonders deshalb, weil derjenige, der mir die Geschichte am Telefon eröffnete, jemand ist, von dem man derartiges am wenigsten vermuten würde. Nämlich handelte es sich um jemanden von den (selbsternannten) „Skeptikern“, der ansonsten eher dafür bekannt wurde, alles in Abrede zu stellen, neben (oft nicht haltbaren) rationellen Erklärungen gar die geistige Gesundheit von Parazeugen in Frage zu stellen. So fragte ich im Anschluss denjenigen wie es denn wäre: „Es wäre doch für unsere Transwelten-Leserschaft von Interesse, mal zu lesen, dass auch ein sonst bekannter Skeptiker einräumt, persönlich ein rationell nicht erklärbares Erlebnis gehabt zu haben.“ Von dieser Idee jedoch war er nicht angetan und meinte unter anderem, dass er das nicht befürworten kann, was sollen u.a. seine Skeptikerkollegen dazu sagen?, möchte er doch keine Zwietracht in eigenen Reihen, war eines der Argumente ( ... ). Nun, so habe ich mich einige Jahre nach dem Telefonat entschieden, den Namen weiter für mich zu behalten (Rückfragen wer es war, sind zwecklos, ich schweige J), aber die Geschichte mal einleitend zu erzählen. Übrigens u.a. meine Frau meinte noch, es kann genauso sein, dass diese Geschichte frei erfunden war, möglicherweise wollte er damit nur sich Scherz erlauben. Nun hatte er, nennen wir ihn nun „Herrn Skeptiker“ im selben Telefonat noch eine weitere Story zu berichten. Hier war ich zunächst derjenige, der die Worte meiner Frau für möglich hielt. Als Leser unserer Reihe „Seltsame Geschichten“ sind Sie ja einiges gewohnt, von allen möglichen bis unmöglichen Vorkommnissen, von Paraerlebnissen bis hin zu Begebenheiten, die, wie das Leben eben spielt, auch mal rationell erklärbar sind oder mit heiterer Pointe ausgehen. Die „Seltsamsten seltsamen Geschichten“ sind jedoch diese, wo einfach am Ende ein großes Fragezeichen stehen bleibt. So hat nach parapsychologischer Erkenntnis etwa jedes Para-Vorkommnis eine vorangegangene Ursache, wobei das Vorkommnis dann selbst nur die Folge darstellt bzw. in sich begründbar sein müsse, da bekanntlich nichts grundlos im Ursache- Wirkungsprinzip geschieht. So war es z. B. womöglich der Wunsch des „Herrn Skeptiker“, der eine unbewusste Auslösung von psychokinetischer Informationsübertragung auf Band hervorbrachte. Doch was nun folgt, fällt auch scheinbar aus diesen Rahmen. So erzählte mir „Herr Skeptiker“ von einer Sache, die er sich auch nicht erklären konnte: Er fand dann plötzlich in der Wohnung eine kleine Wasserpfütze und hätte keinerlei Erklärung, wie diese dorthin gekommen sei. Sie war einfach da. Erst viele Jahre später ist mir diese Sache wieder eingefallen, als ich im Früh-Sommer 2006 eines abends bei uns in der Wohnung im Flur eine seltsame Entdeckung machte: Es war bereits sehr spät, als ich im Flur ein sehr leises klopfähnliches Geräusch vernommen habe. Trotz besten Bemühens konnte ich die genaue Quelle dieses Geräusches nicht ausfindig machen, nur, es schien aus oberen Bereiches des Flures irgendwie zu kommen, wo ein Hängeboden sich befindet. Auch diesen suchte ich ab, ergebnislos. Irgendwann war dieses Geräusch dann auch verschwunden. Als ich dann den Klapptritt nach Absuche des Hängebodens wegbringen wollte, bemerkte ich auf den PVC-Bodenbelag eine winzige Wasserpfütze, einige Tropfen nur, aber eben Wasser. Nun suchte ich nochmals alles gründlich ab, schaute auch in der weiß gestrichenen Flurdecke, ob womöglich irgendwo Wasser durchtritt von oben, dachte, nun ggf. doch auch noch zugleich Erklärung für die leisen Geräusche davor zu finden. Doch ich fand absolut nichts, was die kleine Pfütze auf den Boden hätte erklären können. Mit 2 Blatt Küchenkrepp wischte ich schließlich dies weg und war ratlos. Ich schaute noch und schnupperte, ob ggf. eine der Katzen (die zu dieser Zeit schon länger in Küche waren, wo sie ihr Nachtlager haben) da einfach hingemacht hat, aber dem war nicht so, die Flüssigkeit war transparent, geruchlos und unsere Katzen sind ohnehin stubenrein. Wenn meine Frau und ich im Bad Hände waschen, trocknen wir diese dann mit Handtuch stets hinterher ab, also kann auch dies nicht Grund gewesen sein. Bis heute habe ich keine Erklärung dafür. Auch dieses Vorkommnis hätte ich wie jenes von „Herrn Skeptiker“ rasch wieder vergessen, wenn ich nicht später eine Anfrage von Kerstin Göbel erhalten hätte: Sie schrieb mir wiederholt, vor einem Rätsel zu stehen: Eines Tages entdeckte sie in ihrer Küche auf den Boden kleinen Fleck/Pfütze. Auch am drauffolgenden Tag war an gleicher Stelle erneut eine kleine Wasserpfütze. Schließlich an einem weiteren Tag war die Pfütze nicht mehr in der Küche, sondern plötzlich (wie zuvor bei uns) in ihrem Flur. Als sie mich fragte, was das wohl damit auf sich hat, konnte ich nur ratlos den Kopf schütteln. Auch jetzt schüttele ich noch ratlos den Kopf. Oder hätten Sie eine vernünftige Erklärung für Erzähltes? Was möchten uns etwa „die Pfützen sagen“, woher kamen sie, welchen Sinn kann man dem abgewinnen?
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