Reinkarnation


Inkarnation zum Schicksal
Gedanken zu Treffpunkt Wormer

von Frank Klare

Wahrscheinlich haben nur recht wenige Menschen das große Glück, wie im vorigen Bericht von Herrn Schultz dargelegt, dass sich nicht nur 2 Menschen aus einer Inkarnation wiederfinden, sondern dies zugleich durch mediale Durchgaben auch noch bestätigt bekommen.

Natürlich werden gerade unter den Menschen, die TW lesen, einige drunter sein, welche auch schon die Erfahrung machten, etwa einen besonders guten Freund zu kennen, auf der „selben Wellenlänge“ sozusagen. Wer hat in euphorischen Momenten nicht schon dann zum Freund gesagt: „Wir müssen uns von einem vorigem Leben schon kennen!“? Das mag teils unzutreffendes Wunschdenken sein, hat aber gleichsam auch Hintergründe.

Die Frage fängt eigentlich schon hier an, nach welchen Kriterien suchen wir uns unsere Freunde eigentlich aus? Natürlich möchten wir gut harmonieren, uns gut ergänzen, nicht zu verschieden sein, das begründet sich rein psychologisch bereits. Aber wer kennt nicht auch die Situation, einen Menschen zu sehen, ohne diesen zu kennen und sich im Gedanken auszumalen, wie es wäre, diesen Menschen näher kennen zu lernen? Warum ist das so? 

Noch deutlicher stellt sich die Frage bei der Partnerschaft. Ein jeder von uns hat im Kopf so seine Vorstellungen vom Idealpartner, sogar ein bestimmtes Aussehen besteht im Kopfe. Wir nehmen dies zwar so hin, aber fragten wir uns schon mal, woher diese „Traum-Partner-Vorstellungen“ kommen? Auch in der Sexualität hat jeder Mensch ganz bestimmte Vorlieben oder Vorstellungen, aber warum? Die Psychologie lehrt, es gab teils vergessene/verdrängte Schlüsselsituationen in früher Kindheit, die den späteren Menschen bereits hier prägt, aber glauben Sie das wirklich? Ich meine, auf Sexualität bezogen hat ein kleines Kind bekanntlich noch keine Entwicklung, es fängt ggf. später an, seinen eigenen Körper zu untersuchen, aber ohne, dass dabei irgendwelche erotische Empfindungen im Spiel wären. Gleichsam gibt es aber Fälle, in denen Kinder in andere Kinder „verliebt“ sind, eine Begebenheit, die oftmals von den Eltern nicht ernst genommen wird, wie das?

Als Antwort auf diese aufgeworfenen Fragen möchte ich die weitere Frage anbieten: Kann es sein, dass all die genannten Kriterien seine Wurzeln in einer Zeit vor diesem Leben haben? Kann es sein, dass wir unseren „Traumpartner“ aus dem Unterbewusstsein heraus fokussieren, einem Partner, der dem der vorigen Inkarnation am nahesten kommt, weil wir im Grunde genau diesen vorigen Partner wieder suchen? Lieben wir sexuell am liebsten wie wir es tun, weil wir es in der Inkarnation auch so taten? Und verlieben wir uns als Kind in ein anderes Kind, weil wir bereits hier unterbewusst erkennen können, das andere Kind könnte die Wiederverkörperung eines damaligen Partners sein? Und sind schließlich unsere Freunde auch denjenigen möglichst nahe, die wir schon vorher hatten?

Kein Wunder sicherlich, dass es gerade in unseren spirituellen offeneren Kreisen dann auch eher gelingt, tatsächlich das wieder zu finden, was wir gesucht haben. Obgleich, das meinten schon sinngemäß einige Menschen zu mir:

„Du sollst nicht suchen, sondern Du wirst finden“.

 

 

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