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TW-Praxis Tiefenvisionen und -Kommunikationen von Frank Klare Den heutigen Beitrag unserer Praxis-Reihe möchte ich mit einer Methode beginnen, wie sie das Autorenteam Raymond A. Moody und Paul Berry in ihrem Buch „Blick hinter dem Spiegel – Botschaften aus einer anderen Welt“ (Goldmann Verlag 1994, ISBN 3-442-12692-4) darstellt. Unter dem Begriff „Kristallomantie“, so das Autorenteam, sollen Kontakte mit dem Jenseits möglich sein. Das Wort „Kristallomantie“ ist eine Ableitung vom Kristall – der Kristallkugel. Jedoch wird für dieses (erste) Experiment nicht unbedingt eine Kristallkugel benötigt. Benötigt wird ein Gegenstand, der einen Blick in die Tiefe erlaubt, denkbar ist ein Spiegel oder ein (möglichst kristallenes) Behältnis, das man mit Wasser füllen kann. Selbst eine normale Bratpfanne, mit Wasser gefüllt, soll funktionieren! Ähnlich wie bei Tonbandeinspielungen muss im Vorfeld des Experimentes für eine ruhige und angenehme Atmosphäre gesorgt werden, Telefon und Türklingel sollten abgeschaltet sein, um nicht gestört zu werden. Eine brennende Kerze als einzigste Beleuchtung kann wertvolle Dienste leisten, ebenso ggf. im Vorfeld ein Gebet. Schließlich setzen wir uns bequem im abgedämpften Umfeld entspannt hin und haben vor uns auf dem Tisch unser „Tiefenblick-Hilfsmittel“, in dem Falle ein mit Wasser gefülltes Gefäß stehen. Nun blicken wir entspannt in das Gefäß. Wichtig ist, wirklich entspannt zu bleiben. Der Versuch, gewaltsam etwas zu „sehen“, wird fehlschlagen, lassen Sie Ihre Augen ganz locker über der Oberfläche der „Tiefe“ ruhen. Wenn wir dem Autorenteam Glauben schenken dürfen, wird bei erfolgreicher Durchführung dieses Experimentes in der Tiefe des Wassers etwas erkennbar, nämlich Transwesenheiten, Angehörige aus dem Jenseits werden mit Ihnen in Kontakt treten. Nach dem ersten Sichtkontakt in der Tiefe ist es denkbar, in Folge Dialoge führen zu können. Sogar von der Möglichkeit einer nachfolgenden Materialisation im Raume wird gesprochen. Nun habe ich persönlich solch ein Experiment noch nicht durchgeführt. Dennoch meine ich, wenn das funktioniert, können wir uns mit dieser Methode durchaus auch anderen Zielen widmen. Im von mir abgeleiteten Experiment 2 gehen wir zunächst genauso heran wie zuvor. Nur – anstelle, daß wir uns auf einen jenseitigen Kontakt einstellen, könnte das Ziel diesmal ein Rückblick in eine vorangegangene Inkarnation sein. So dürften sich bei Erfolg des Experimentes in der Tiefe Bilder und Eindrücke aus vorangegangenen Leben einstellen. Schließlich ginge Experiment 3 in die umgekehrte Richtung, in die Zukunft. Visionen aus der Zukunft tauchen in der Tiefe auf. Wohlbemerkt, ich habe hier keine eigenen Erfahrungen gemacht und kenne auch bisher keinen Menschen, der hier zu berichten weiß. Dennoch halte ich das Risiko hoch, dass sich hier Bilder des eigenen Unterbewusstseins zeigen oder dass ungewollt eine Sinnestäuschung hervorgerufen wird, indem man infolge der Erwartung, etwas zu sehen, Trugbilder sieht. Möge der geneigte Experimentator also in der Lage sein, seine Eindrücke richtig einzuschätzen. Auch die heutige Praxis-Folge beende ich mit dem Appell an psychisch nicht gefestigte Personen, bitte diese Versuche nicht durchzuführen, da sonst Folgeprobleme auftreten können, die nicht zu verantworten sind. Wie immer freut sich ansonsten die Redaktion auf diesbezügliche Post.
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