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TK via Spiegel

von Frank Klare

Heutiges Experiment ist der ITK-Methode Videorückkopplungen abgeleitet, wobei die Idee diesmal von mir selbst stammt. Bei Videorückkopplungen (worüber ich an dieser Stelle ausführlich berichtete) haben wir „Bild in Bild in Bild“ – eine endlose Abfolge / Tunnelung des Fernsehbildschirmes.

Ich führte auch bereits an, daß die Bilder entfernt an den „Irrgarteneffekt“ auf Rummelplätzen erinnert, nämlich einer Spiegelung / Wiederholung in die Tiefe hinein, auch viele Besitzer von Badezimmerspiegelschränken kennen wohl den Effekt. Speziell als Kinder waren wir wohl alle davon begeistert, in zwei parallelgerichtete Spiegel zu blicken, und staunten über die endlosen Verschachtelungen.

Das war für mich der Stein des Anstoßes, folgendes Experiment zu starten: Ich suchte mir einen großen Karton, den ich nicht mehr brauchte, besorgte mir dann im Baumarkt einen Satz Spiegelfliesen und klebte diese gegenübergerichtet in den passend großen Karton (ca. H, B, T: 40, 40, 40 cm).

Als nächstes nahm ich mir einen Fotoapparat mit Selbstauslöser und legte ihn in den Spiegelkasten, nachdem ich die Spiegel blitzblank poliert hatte. Mit verschiedenen Licht- und Zoomeinstellungen sowie mit und ohne Blitz verschoss ich zwei Fotofilme, wobei ich bei späteren Aufnahmen die Seitenwände des Kartons zusätzlich mit holographischer Folie (gibt es u.A. im Kaufhaus bei Zeichenbedarf) beklebte, dessen Licht sich in den Spiegelungen bricht.

Nun, voller Erwartung betrachtete ich dann später die entwickelten Fotoabzüge, gespannt, ob sich paranormale Extras wie bei Videorückkopplungen manifestiert haben. Bei den insgesamt 74 Bildern war schließlich viel Interessantes zu sehen, in erster Linie bizarre bunte Muster, die auf die später verwendete Folie zurückzuführen war – aber diese Aufnahmen würde ich keineswegs als paranormal bewerten – im Gegensatz zu einer der ersteren Aufnahmen, die Sie im Anhang sehen können:

Bitte sehen Sie sich das Bild genau an. In der 5. Spiegelung ist rechts ein grimmig dreinschauendes Gesicht zu erkennen. Die berechtigte Frage ist nun, warum erst in der 5. Spiegelung? Warum ist das Gesicht (zumindest ansatzweise) nicht bereits in der 4., 3., oder 2. Spiegelung erkennbar?

Abbildung 1: Versuchsanordnung Kamera im umgebauten Spiegel-Karton

Abbildung 2: Ausschnitt von Abbildung 1

Für mich war dieses Bild der Auslöser, mich weitergehend mit der „Spiegelkastenmethode“ zu befassen, scheinen sich hier doch unter bestimmten Voraussetzungen (die ich durch weitere Experimente genauer herausbekommen möchte) „Extras“ zu manifestieren – genauso wie ich es eigentlich vor Beginn des Experimentes vermutet habe. Versuchen Sie es, werte Leser, doch mal wie beschrieben selber! Über weitere Erkenntnisse dazu komme ich an dieser Stelle später gerne noch mal zurück, wobei ich plane, ähnliche Experimente mit einer Minivideokamera durchzuführen. Bis dahin würde ich mich freuen, wenn Sie mich über Ihre Experimente auf dem Laufenden halten.



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