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TW-Praxis ASW-Experimente mit Zener-Karten von Frank Klare In der heutigen Praxis-Folge geht es darum, mit ASW-Tests die Möglichkeit außersinnlicher Wahrnehmungen zu prüfen. Zu diesem Zweck benötigen Sie sog. Zener-Karten (nach Karl E. Zener so benannt), die es u.a. im Esoterik-Handel zu kaufen gibt. Darauf finden Sie die Symbole Kreis, Quadrat, Dreieck, Welle und Stern. In einigen Zener-Karten Sets wird anstelle des Dreiecks (wie auch auf Abbildung) ein Kreuz verwendet, wobei auch andere Symbole möglich sind, wie z.B. Tiere, Früchte oder aber auch Zahlen / Buchstaben. Jedoch werden in parapsychologischen Laborreihen bevorzugt Zenerkarten mit erstgenannten Symbolen verwendet. Vereinfacht gesagt, werden mit verschiedenen nachfolgenden Testsystemen die Kartensymbole erraten. Bei 5 Motiven (und Benutzung je einer Symbolkarte) wäre die Trefferwahrscheinlichkeit 1 : 5., also 20 Prozent. Jedoch soll mit außersinnlicher Wahrnehmung – ASW – versucht werden, diese statistische Wahrscheinlichkeit zu beeinflussen, indem Sie etwa 30, 40 oder 60 Prozent, bzw. noch mehr richtig erraten. Je höher die Trefferquote liegt, desto eher geht man in der Parapsychologie von ASW aus. Auffallend wäre dabei auch der „Negativeffekt“: Sollten Sie überprozentual daneben liegen, ist auch dieses Ergebnis aussagekräftig, wenn es erheblich von der statistischen Wahrscheinlichkeit abweicht. Wichtig: Je länger die Testreihe (Versuche) ist, desto aussagefähiger wird das Ergebnis. Parapsychologen wie etwa Dr. Elmar Gruber raten daher, 500 Symbole zu erraten, um ein aussagefähiges Testergebnis zu erzielen. Nun müssen nicht unbedingt die 500 Durchgänge hintereinander getätigt werden. Wenn Sie die Ergebnisse mitschreiben, genügen auch erst mal 20-100 Durchgänge, wenn Sie beim nächsten Mal die Liste fortsetzen. Bei den folgenden Tests sollte der Experimentator einigermaßen entspannt sein. Übermäßiges Konzentrieren beeinflusst die Trefferrate nicht positiv, aber Sie sollten mit den Gedanken schon bei der Sache bleiben. Generell ist zu erwarten, daß die jeweiligen Testergebnisse variieren und so etwa von der Stimmung des Testers abhängt. Wenn Sie so etwa heute hervorragende Prozente erzielen, kann es sein, daß Sie morgen im statistischen Durchschnitt liegen oder umgekehrt. Wer anfangs keine „Erfolge“ verzeichnet, sollte nicht gleich aufgeben, denn ASW ist trainierbar, was heißt, ASW-begabte Menschen können durchaus langzeitlich ihre Trefferquote steigern. Kommen wir nun zu drei verschiedenen ASW- Experimenten: Hellsehen: Dieses Experiment können Sie sowohl alleine als auch mit einem Partner durchführen. Hierzu werden die Karten gut gemischt (ohne die Symbole zu sehen). Wenn Sie zu zweit sind, kann diese Aufgabe Ihr Partner übernehmen. Nun legen Sie (oder der Partner) den Stapel mit den Symbolen nach unten auf den Tisch und müssen erraten, welches Symbol zu oberst liegt. Schließlich wird die oberste Karte aufgedeckt. Auf einem Blatt Papier wird dann vermerkt, ob Sie richtig oder falsch lagen. Am einfachsten ist dabei, neben untereinanderstehenden fortlaufenden Zahlen (1, 2, 3, usw) bei allen Treffern ein Häkchen zu machen. Dieser Test besagt, ob Sie in der Lage sind, vorangegangene Ereignisse (das Mischen der Karten) zu „sehen“ - die oberste Ihnen nicht bekannte Karte. Präkognition: Dieser Test funktioniert ähnlich wie der des Hellsehens, so können Sie auch hier mit Partner oder allein experimentieren. Der Unterschied: Sie müssen künftige Ereignisse voraussehen, d.h. Sie müssen sich bereits vor dem Mischen der Karten entscheiden, welche Karte als nächstes zu oberst liegen wird. Wenn Sie es „wissen“, werden erst die Karten gemischt und die oberste aufgedeckt. Die Ergebnisse werden wieder mitgeschrieben. Telepathie: Dieser Versuch funktioniert nur mit einem Partner. Hierbei mischt der Partner die Karten und deckt für Sie unsichtbar die oberste Karte auf. Nun muss Ihnen der Partner per Gedankenübertragung mitteilen, welches Symbol er aufgedeckt hat. Schließlich wird wieder vermerkt, bevor Sie mit dem nächsten Durchgang fortfahren, ob Sie die gesendeten Gedanken richtig empfangen haben (Häkchen) oder nicht. Bei Ihren Versuchen wünsche ich gutes Gelingen.
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