TW-Praxis


ASW mit Würfeln

von Frank Klare

Bevor ich in dieser Rubrik ASW-Experimente vorstellen werde, die etwas tiefer in die Materie einsteigen, mögen diese Übungen schon mal dafür vorbereiten.

Diese Tests haben den Sinn, festzustellen, ob auch Sie besondere außersinnliche Wahrnehmungen (also ASW) besitzen und diese dann trainieren. Für diese recht einfachen PSI-Tests benötigen Sie ein Würfelbecher, 3 Würfel, ein Blatt Papier und einen Stift.

Sicher kennen Sie es auch vom Spiel „Mensch ärgere Dich nicht“, der Eine hat immer mehr „Glück“ als der Andere, hat dauernd 6er und genau die Punktzahlen, um Gegenspieler rauszuwerfen. Wenn da nicht Mogelei im Spiel ist (J), könnte gelegentlich die Erklärung, etwa viele Sechsen zu werfen, auch simple Erklärung darin haben, dass der Würfel selber un-gleich gearbeitet ist und bestimmte Punktzahl bei diesem öfters daher ausgewürfelt wird. Bei unserem PSI-Tests wollen wir diesen Umstand umgehen, indem wir mit 3 Würfen und differenzierten Augenwerten arbeiten. Bei allen Tests wollen wir bestimmte Gesamtwerte der Würfel erzielen, d.h., soll eine 9 erreicht werden, gäbe es verschiedene Varianten, neben 3 Dreien, etwa 1, 3 und 5 oder 2, 2 und 5 etc. Wichtig ist dabei auch Nutzung des Bechers. Es soll gut geschüttelt werden, das schließt jegliche Manipulation durch Sichtung der Augen oder Hindrehung des Würfels vor Ausrollen aus.

Psychokinese

Bleiben wir nun bei dem Beispiel, wir wollen eine Gesamtzahl 9 erwürfeln. Davor machen Sie sich einen Zettel, etwa so:

Wurf 1:            Wurf 6:

Wurf 2:            Wurf 7:

Wurf 3:            Wurf 8:

Wurf 4:            Wurf 9:

 Wurf 5:           Wurf 10:

Nun konzentrieren Sie sich fest, insgesamt 9 Augen würfeln zu wollen, schütteln den Becher und decken auf.

Nun zählen Sie die gesamten Augen. Haben Sie die 9 Punkte, so machen Sie auf Zettel hinter Wurf 1 ein Häkchen, haben Sie mehr oder weniger Punkte, so machen Sie einen Strich. Nach 10 Würfen haben Sie bereits eine erste Aussage, denn wenn Sie mehr als 2-3 positive Würfe hatten, liegt dies oberhalb der statistischen Wahrscheinlichkeit und der PSI-Effekt Psychokinese könnte im Spiel sein. Das Ergebnis können Sie dann absichern, indem Sie weitere 10er-Durchläufe oder auch 20er-Durchläufe vornehmen. Psychokinese besagt, das Sie durch Gedankenkraft das Würfelergebnis paranormal beeinflusst haben. Je mehr wahrscheinlichkeits-überragende Treffer, desto höher der PSI-Effekt.

Erfahrungsgemäß funktioniert PSI nicht jeden Tag gleich gut/schlecht, d.h., haben Sie einen Tag weniger PSI, kann es sein, das anderer Tag besser funktioniert und umgekehrt. Sie sollten auch mit etwas Ruhe hier rangehen, also nicht den ganzen Alltagsstress mit hineinbringen. Aber Sie sollten auch nicht verkrampfen, „ich muss jetzt“, sondern ganz locker einfach versuchen und dabei PSI einfach für möglich halten, so bekommen Sie die besten Ergebnisse.

Präkognitition

Eben Gesagtes gilt auch für weiteren Test. Auch hier nehmen wir wieder den Würfelbecher mit 3 Würfeln, vorbereiteten Zettel wie vor, doch diesmal ist die Aufgabe eine Andere: Wieweit können Sie in die Zukunft blicken? Diesmal fangen sie an, indem Sie vor Ihrem geistigem Auge vorherfragen, welche Augenzahl Sie als nächstes würfeln. Möglich ist ein Wert von 3 bis 18. Wenn Sie nun einen Wert vor inneren Auge sehen, den Sie vermutlich im Anschluss würfeln, so schreiben Sie diesen hinter Wurf 1 auf Zettel.

Nun nehmen Sie wie vormals wieder den Becher, schütteln und werfen aus. Ist der Wurf addiert identisch mit Wert auf Zettel? Dann bitte ein Häkchen, lagen Sie daneben, ein Strich und wieder zunächst 10 Durchgänge.

Auswertung dieses Tests ist wieder wie zuvor, d.h. 2-3 Treffer wären noch im Rahmen der statistischen Wahrscheinlichkeit bei 10 Würfen, je mehr Sie drüber liegen, desto mehr präkognitive ASW liegt vor.

Telepathie

Auch für dritten Test benötigen Sie wieder die selben Utensilien. Doch diesmal möchten wir wissen, können Sie hellsehen? Dazu liegt der vorbereitete Zettel wieder bereit.

Nun nehmen Sie den Becher mit den Würfeln, schütteln kräftig und lassen dann Becher kopfüber unaufgedeckt liegen.

Nun setzen Sie sich davor und „sehen“ den geworfenen Gesamtwert vor dem geistigen Auge. Wenn Sie den Wert haben, dann schreiben Sie ihn hinter Wurf 1 auf Zettel.

Nun dürfen Sie den Becher anheben und vergleichen. Stimmt Ihr Wert mit dem tatsächlichen Wurf überein? Ja, ein Häkchen, nein, ein Strich. Und auch hier wieder, je mehr Durchläufe, desto aussagefähiger das Endergebnis.

Für Fortgeschrittene:

Sie können auch alle 3 Varianten kombinieren: Zuerst stellen Sie wie erklärt präkognitiv nächsten Wurfwert fest. Danach versuchen Sie psychokinetisch Ihren präkognitiven Wert zu werfen, indem Sie das würfeln wollen, was Sie zuvor sahen. Und nun schauen Sie noch vor Aufdeckung nach Wurf hellsichtig, ob erste 2 Schritte glückten oder einer/beide fehlschlugen. Je nach dem, welcher der 3 Schritte (ggf. auch Im Verbund) beste Werte zeigt, ist dann Ihr PSI-Talent.

 



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