Phänomene


Stephen Hawkings Jahrhundert-Statement

von  Ernst Meckelburg

Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile. Sie schlug weltweit wie eine Bombe ein, hatte doch der bedeutendste Physiktheoretiker unserer Zeit, Professor Stephen Hawking vom Department of Applied Mathematics & Theoretical Physics, Cambrigde (England), am 2. Oktober 1995 eine fassungslose Fachpresse damit geschockt, daß so etwas wie Zeitreisen grundsätzlich möglich seien, ohne Kausalitätsprobleme und Anachronismen – Verstöße gegen den Zeitablauf – heraufzubeschwören, ohne die Weltordnung auf den Kopf zu stellen: „Wir können bei unserer eigenen Geburt zuschauen, uns im Kindergarten spielen sehen. Wir können unsere Urahnen besuchen, vielleicht sogar Cleopatra beim Bad in Eselsmilch über- raschen. Der Zeitreisende kann sogar in die Vergangenheit eingreifen – ein Unglück verhindern. Auch Einblicke in die Zukunft wären möglich: Werde ich reich, mache ich Karriere, wann muss ich sterben?“

Wie kam ein so angesehener Naturwissenschaftler, dem 1979 der höchst ehrenhafte Titel Lucasian Professorship verliehen worden war – ein Lehramt, das vor ihm berühmte Wissenschaftler wie Isaac Newton und Paul Dirac bekleidet hatten – zu einer solch sensationellen Aussage? Noch drei Jahre zuvor hatte Hawking die Möglichkeit von Zeitreisen verhement in Abrede gestellt, und auch in seinem 1988 (in Deutsch 1992) erschienenen Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit – Die Suche nach der Urkraft des Universums“, das weltweit eine Auflage von mehreren Millionen Exemplaren erreichte, findet sich kein Hinweis auf eventuelle Möglichkeiten der Zeitmanipulation. Woher also der plötzliche Sinneswandel? Wer oder was mag diesen exzellenten Physiker zum Umdenken bewogen haben?

Aus Hawkings nahestehenden Kreisen an der Universität von Cambridge war zu erfahren, daß es vor allem die Veröffentlichungen einiger amerikanischer Astrophysiker vom California Institute of Technology (kurz: CALTECH) in Pasadena, Kalifornien, und hieraus resultierende Folgepublikationen englischer und israelischer Wissenschaftler gewesen waren, die diesen überraschenden Schwenk ausgelöst hatten. Schon am 26. September 1988 hatten drei CALTECH-Wissenschaftler in der renommierten physikalischen Fachzeitschrift Physical Review Letters einen Beitrag mit dem Titel „Wormholes, Time Machines, and the Weak Energy Condition“ (Wurmlöcher, Zeitmaschinen und schwache Energiekonditionen) veröffentlicht, demzufolge es einer zukünftigen technischen Hochzivilisation möglich sein dürfte, sogenannte „Wurmlöcher“ – ultra-winzige Öffnungen im Raumzeitgefüge – auf künstlichem Wege zu vergrößern und zu stabilisieren, um in ihnen Zeitmaschinen durchschleusen und auf diese Weise Exkursionen in die Vergangenheit oder in eine der zahllosen möglichen Zukünfte durchführen zu können. Die Publikation der drei Astrophysiker fand in Fachkreisen starke Beachtung, sodaß das Zeitreise-Thema in der Folge auch von anderen naturwissenschaftlichen Blättern aufgegriffen und durchweg positiv diskutiert wurde. Heute sind weltweit angesehene Physiktheoretiker mehr denn je davon überzeugt, daß Zeitreisen in nicht allzu ferner Zukunft machbar sein werden.

Für Hawkings jüngste Äußerungen zur Überwindung der Zeitbarriere könnte es auch noch andere, viel gewichtigere, praktische Gründe geben: das extrem „unphysikalische“ Verhalten der seit Jahrhunderten global gesichteten „unbekannten Flugobjekte“ (Ufos), die weniger dem Erscheinungsbild konventioneller außerirdischer Raumschiffe, als dem ausgereifter Zeitmaschinen entsprechen:

De- und Rematerialisationsmanöver, die darauf schließen lassen, daß ihre Betreiber sogenannte Teleportationstechniken anwenden; einige Wissenschaftler vermuten, daß ihre Fortbewegung vorwiegend durch Teleportation und weniger durch Flugbewegungen erfolgt;

Beschleunigen mit unglaublich hohen Geschwindigkeiten und abruptes Abstoppen könnten bedeuten, dass die UFO / Zeitmaschinen die Gravitation beherrschen, eine wichtige Voraussetzung zur Manipulation der Zeit;

konventionell-physikalisch nicht erklärbare „Flugmanöver“, wie z.B. das aerodynamisch „unmögliche“ Wenden auf der Stelle;

die Fähigkeit, miteinander zu verschmelzen bzw. sich zu teilen, was darauf hindeutet, daß sie die stofflichen Aggregatzustände (von immateriell / feinstofflich über neblig-diffus, filmartig-durchsichtig, scheinbar dreidimensional bis massiv-materiell) zu kontrollieren vermögen;

das Auftreten von Zeitanomalien und paraphysikalischen Phänomenen in unmittelbarer Nähe der Objekte (z.B. an Ufo-Landeplätzen), was sich auch beim Experimentieren mit Prototypen russischer Mini-Zeitmaschinen (vgl. Kapitel 3) gezeigt haben soll.

Bliebe zu klären, ob solche Bewegungen vorwärts und rückwärts in der Zeit grundsätzlich möglich und mit den Gesetzen der Physik vereinbar sind, wie sich Zeitreisen durchführen lassen und... ob es überhaupt hinreichende Beweise für die Anwesenheit hypothetischer Zeitfahrer in unserer Epoche sowie in der Vergangenheit gibt.

Machen wir uns auf den Weg in eine phantastische Zukunft, begegnen wir einer zukünftigen Entwicklung, die Stephen Hawking und viele seiner Kollegen vorgezeichnet haben – einer Realität, mit deren Folgen wir uns heute schon auseinandersetzen müssen, um vor unangenehmen Überraschungen sicher zu sein.

Anmerkung der Redaktion: Lesen Sie hierzu das kürzlich erschienene Buch „JENSEITS DER EWIGKEIT“ vom Bestsellerautor Ernst Meckelburg, erschienen bei Langen Müller, ISBN 3-7844-2774-X


Alle Rechte dieses Beitrages beim Verlag Langen Müller mit Dank für die Publikationsgenehmigung.


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