Phänomene


Merkwürdige Verbindungen

von Frank Klare

Gerd Kirvels Artikel „Anrufe von Drüben?“ veranlasste mich, diesen Beitrag zu schreiben. „Merkwürdige Verbindungen“ deshalb, weil es, wie wir noch sehen werden, wirklich noch äußerst eigenartig wird.

Zunächst einmal staunte mein IGP-Kollege Andreas Marechal nicht schlecht, als er Gerd Kirvels Bericht gelesen hat! Denn: Nachdem vor etwa zwei Jahren ein Onkel von ihm verstarb, ist Andreas Ähnliches widerfahren. Zu Lebzeiten des Onkels hatten beide ebenfalls einen eher sporadischen Kontakt, der aber auch sehr herzlich und innig war, der Onkel nannte Andreas immer liebevoll „Bandito“. Nach der Zeit seines Ablebens klingelte des öfteren bei Andreas das Telefon – Nichts! Totenstille am anderem Ende (Totenstille = Stille der Toten?). Diese „Anrufe“ geschahen etwa drei- bis viermal und dann nicht mehr.

Nun ein Themawechsel bzw. oder auch nicht, wie sich noch herausstellt. In der TW-Ausgabe 1 / 2000 erschien von Andreas der Beitrag „Die Botschaft“ mit den Schriftzeichen, deren Bedeutung wir bis heute nicht kennen. So bestehen aus unserer Sicht zunächst weiterhin drei mögliche Hypothesen, woher die von Andreas medial empfangenen Zeichen stammen könnten, nämlich a) eine alte irdische Schrift; b) eine Schrift außerirdischen Ursprungs; oder c) Manifestation des Unterbewussten ohne tieferen Sinn oder Bedeutung. Während ich vorher bereits die zweite Möglichkeit als die am Unwahrscheinlichste betrachtete, bin ich nun geneigt, zu sagen, daß die dritte Möglichkeit ebenfalls unter dem Tisch fällt.

Die Veröffentlichung der Geschichte mit den Zeichen zog reges Aufsehen unter vielen Lesern nach sich. Einige Leser drängten uns, möglichst umgehend etwas über den Sinn der Zeichen in Erfahrung zu bringen, da sie eine wichtige Botschaft für die Menschheit beinhalten könnte. Einige Leser meinten, Verbindungen zur sogenannten „Akasha Chronik“ zu sehen. Es meldete sich gar ein Leser bei uns, der vorgibt, die selben Zeichen empfangen und niedergeschrieben zu haben! Leider hat auf unsere Rückfrage hin der Leser seine Aufzeichnungen nicht aufgehoben, so dass ein direkter Vergleich im Nachhinein nicht mehr möglich scheint. Ansonsten an dieser Stelle vielen Dank, u.A. auch an den Autor Armin Risi für die zahlreichen Hinweise und Hilfestellungen in dieser Angelegenheit, die uns aber wohlbemerkt noch immer nicht zur Rätsels Lösung brachten.
Anstelle setzten sich die Ereignisse fort und zwar zunächst in der Nacht vom 13. zum 14. September 2000 bei Andreas: Es war gegen 1.30 Uhr nachts, als er schon im Bett lag. Doch möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, daß er bereits die vorigen 3-4 Nächte eine Art innere Unruhe verspürte, eine Art Vorahnung, dass sich irgendetwas „ereignen wird“. Dieses Gefühl war so stark, dass er nur bei gedämpftem Licht und leiser Radiomusik schlafen konnte! Eine Tatsache, die ihm sonst völlig fremd war. Zurück zur besagten Nacht: Während er also im Bett lag und wach wurde, vernahm er im Zimmer Geräusche, als wenn jemand irgendwelche Gegenstände wegnimmt und woanders wieder hinlegt, als wenn jemand nachts sein Zimmer umräumt – nur – außer Andreas war niemand anwesend!

Etwas verunsichert kehrte er dann, nachdem er sich aus dem Kühlschrank etwas zu trinken holte, zurück ins Bett. Beim Versuch, weiterzuschlafen, vernahm er dann einen tieffrequenten Summton, der immer näher zu kommen schien, am Kopfende des Bettes verspürte er dann regelrechte Vibrationen! Dann geschah völlig Unerwartetes: Er hatte plötzlich Bilder wie in einem Film vor Augen: Er „sah“ ein großes Objekt, dass sich mit rasender Geschwindigkeit auf die Erde zubewegt. Und er sah noch, es ist Russland, auf das sich das Objekt zubewegt. Mehr konnte er nicht sehen. Möglicherweise könnte es sich um einen Asteroiden handeln, aber weitere Angaben ist er nicht in der Lage zu tätigen, auch (leider) nicht, wann dieses Ereignis stattfinden wird, außer der dehnbaren Definition „demnächst“. Erstaunlicherweise stand nur einige Tage später in der Presse, dass ein Asteroid mit weniger als 100000 Kilometern Entfernung erstaunlich dicht an der Erde vorbeiflog... nun das Unglaubliche: Andreas stand (wie ferngesteuert) auf, begab sich zum Tisch, nahm Blatt und Papier und begann, niederzuschreiben: Neue SCHRIFTZEICHEN!


Die Zeichen von Andreas vom 14. September 2000

Als er merkte, die Botschaft ist zuende, und er den Stift aus der Hand legte, wusste er, „es ist vorbei“, alles normalisierte sich und er ging dann wieder zu Bett.

Das nun folgende Ereignis ereilte mich persönlich: Am 3. Oktober 2000 telefonierte ich nachmittags gegen 16.15 Uhr. Es war jemand, der auf eine Werbeanzeige hin ein Probeheft der TW anfordern wollte. Also nahm ich schon mal Stift und Papier für die Adresse zur Hand. Doch fing ich vorab an, irgendwelches „Gekritzel“ auf den Zettel zu tätigen. In Folge erschlich mich ein eigenartiges Gefühl, vernahm ein diffuses Kribbeln, das meinen Rücken rauf und runter „lief“. Immer noch hatte ich den Anrufer am Apparat, mit dem ich mich unter Anderem über das Thema Reinkarnation austauschte. Schließlich beendeten wir das Telefonat, nachdem ich mir die Adresse notiert hatte. Derweilen hatte dieses Kribbeln an Intensität deutlich zugenommen. Es war nicht unangenehm, aber eigenartig.

Als ich mich kurz nach dem Anruf im Wohnzimmer befand, geschah das Unfassbare (!): Ich vernahm den inneren Drang, mir ein Stück Papier zu holen, mich dann an den Tisch zu setzen und dann zu beginnen, zu schreiben: SCHRIFTZEICHEN!


Meine Zeichen vom 3. Oktober 2000

Ich erlebte das Ganze gewissermaßen wie ein Diktat vor dem geistigem Auge, etwa alle zwei Sekunden tauchte ein weiteres Symbol auf, das ich dann rasch zu Papier brachte. Nach etwa zwei Minuten „kamen“ keine Zeichen mehr und ich wusste, die Eingebung ist zu Ende. Alles normalisierte sich wieder.

Mir fiel sofort die Ähnlichkeit auf zu den Zeichen, die ich von Andreas her kenne. Um Gewissheit zu erlangen, suchte ich mir zum Vergleich die Seinigen heraus – und Tatsache – es sind eindeutig die gleichen Zeichen – wie ist das möglich?

Habe ich die Zeichen telepathisch von Andreas empfangen und warum? Ich hatte überhaupt keine Ruhe mehr, binnen der kommenden 10 Minuten nach diesem Ereignis rief ich ihn an! Ich sagte ihm jedoch noch nicht, was geschah, sondern fragte ihn, ob er innerhalb der letzten 10 Minuten irgendwelche merkwürdigen Vorkommnisse hatte bzw. was er genau in den letzten 10 Minuten getan hat, worauf er auf einen Anruf verwies, den er zur fraglichen Zeit erhalten hatte. Er nahm ab und lauschte – Nichts – wie tot – nach zwei Minuten brach von der „anderen Seite“ her die Verbindung ab. Wir konnten zeitlich reproduzieren, dies war in exakt denselben zwei Minuten, in denen ich die Botschaft niederschrieb ...!

Einige Tage vorher erhielt ich den Bericht von Gerd Kirvel...


  Phänomene

zurück zum
Gesamtverzeichnis