Phänomene


Deine Katze, der mysteriöse Mitbewohner 

- Teil 2 -

von Frank Klare & Kerstin Göbel

Wenn Sie den ersten Teil dieses Berichts gelesen haben, haben Sie bereits festgestellt, das wir als Katzenhalter, besser gesagt, als geduldete Mitbewohner von Katzen so einiges erlebten, einschließlich unsere Samtpfötler selbst. Nur wenige Tage, nachdem ich den Bericht für unsere Internetseiten aufbereitete, ergaben sich weitere Vorkommnisse. Zum Einem gab es noch eine (ältere) Geschichte von Kerstin Göbel, die wir hier nachreichen möchten und zum Anderem gab es bei uns daheim am 29. Januar 2007 einen besonderen Besuch.

Ein ähnliches Vorkommnis hat es bereits vor einigen Jahren bei uns gegeben, was geschah, können Sie in unseren „Seltsamen Geschichten“ in der Folge „Ein turbulenter tierischer Besuch“ nachlesen. Seinerzeit gab es eine turbulente nachtodliche Begegnung mit unser genau 1 Monat davor verstorbenen Katze Bärchen.

Abbildung: Katze Bambi, Sommer 2006

Am 29. Dezember 2006 ist einmal mehr eine Katze von uns, Bambi,  gestorben. Wie auch bei Bärchen seinerzeit, bekamen meine Frau Sabine und ich inzwischen von Bambi „feinstofflichen Besuch“, zunächst vernahmen wir ihr Miauen und einige Tage darauf kam Bambi nachts zur Sabine auf die Bettdecke. Obgleich sie nunmehr feinstofflich sein muss, so spürte sie das Gewicht der Katze, das die Decke etwas runter drückte. Über diese nachtodlichen Besuche freuen wir uns, wichtig ist uns nur, zu wissen, dass es ihr gut geht im Jenseits und dass sie nicht etwa aus Trauer oder nicht-loslassen-wollen noch in dieser Welt „gefangen ist“. Auch Kerstin Göbel hat diese Erfahrungen und schrieb mal:

„Von Bambis Besuch wusste ich noch nichts. Ist ja wie bei meinem Wuschel und der Molli, die ich vorher hatte. Die kam auch nachts aufs Bett, vierbeinig, nachdem ihr im Leben eine Pfote amputiert werden musste. Das ist eigentlich sehr schön, dass sie zeigen können, wie gut es ihnen geht.“

Erschreckender Besuch

Nur nicht ganz so schön finden wir bis heute die Vorkommnisse in besagter Seltsamer Geschichte, dass andere Katzen sich erschraken, auch wenn gottlob nichts ernstes passiert ist.

Wieder exakt ein Monat später, so war es auch nach Bärchens Tod, kam es wieder zu einer besonderen Begegnung zwischen den Katzen. Es war am 29. Januar gegen etwa 22.30 Uhr abends, als Sabine (im Wohnzimmer sich befindend) ein fürchterlich lautes Gerumpel, einen Knall in der Küche hörte. Ich selber war zu dieser Zeit in der Küche, habe gerade etwas gegessen, als ich zusammenzuckte durch ein reinbrechendes Getöse. Wie beschrieben, es gab unter einem Tisch neben unserem Küchenschrank plötzlich ein lautes kurzes heftiges Getöse und im nächstem Moment kam unserer Kater Paule mit stark buschigem Schwanz regelrecht aus der Ecke unter dem Tisch heraus „geschossen“, war aufgeregt und wollte sich gar nicht von mir anfassen und beruhigen lassen zunächst, obgleich er sonst die Zutraulichkeit in (katziger) Person ist. Was ist geschehen?

Abbildung: Kater Paule

Auf einen kleinen Kratzbaum, der sich noch in der Ecke neben dem Tisch befindet, befand sich unser Kater Charlie, welcher im Gegensatz zu Paule nicht aufgeregt schien. Allerdings ist Charlie ohnehin unser eher „sensitiver“ Kater, er assistierte schon wiederholt beim Fotografieren von Orbs, indem wir nur dorthin fotografieren brauchten, wo er gerade hinschaute und er hatte in o.g. seltsamer Geschichte ein persönliches Erlebnis, das ihn womöglich etwas festigte und er so selbstverständlicher mit diesen Dingen umgeht. So können wir nur vermuten, dass Charlie auch wahr nahm, was den Paule so zusetzte: Unter dem Tisch wiederum ist eine Katzentransportbox abgestellt, die die Katzen auch gern als Rückzugsort oder Kuschelplatz benutzen. Bambi war, bevor sie nach kurzer schwerer Erkrankung fortging, die letzten Tage oft auch in diese Box gegangen, um sich dort zurück zu ziehen. Nach Bambis Tod waren nunmehr auch öfters die Kater dort drin.

Abbildung: Kater Charlie

Die Erklärung, sie mag hoffentlich nicht zu konstruiert klingen, ist Folgende: Bereits schon zuvor am 29. Januar hat Sabine fest damit gerechnet und erwartet, dass Bambi an diesem Tag sich irgendwie bemerkbar machen würde. Und, eine andere Erklärung fanden wir nicht: Als Kater Paule die Box aufsuchen wollte, muss in dem Moment die Bambi dort für Paule sichtbar drin gewesen sein. Dies muss Kater Paule derart erschreckt haben in dem Moment, dass er entsprechend reagierte.

Diesen Verdacht hat Sabine dann noch mit dem Pendel erfragt, welches die Vermutung als richtig bestätigte. Bis zum folgenden Vormittag gab es in dieser Ecke eine Veränderung der Atmosphäre und des Energiefeldes. Kater Paule hat sich rigoros geweigert, auf den Tisch zu gehen, was er sonst oft tut. Auch hier zeigte das Pendel eine veränderte Schwingung an. Paule saß seinerseits nun öfters auf dem Küchenschrank, um von dort misstrauisch in die Richtung des Tisches zu schauen, und machte um diesen zunächst einen großen Bogen. Selbst der „sattelfeste“ Charlie schien noch etwas wahrzunehmen und schaute „grundlos“ dauernd später in diese Richtung.

Erst nach mehrmaligem Ausrichten des Tisches, der Box und anderen Utensilien darunter, sowie mentaler Energie-Neutralisierung seitens Sabine, normalisierte sich die Schwingung. Und sofort kam dann auch Paule wieder auf den Tisch, als wenn nie etwas geschehen wäre. Kerstin Göbel, welche im Anschluss weiterberichtet, fragte mich, warum denn der Paule Angst hatte? Wir können nur vermuten, das Paule nicht in dem Moment mit Bambis Besuch gerechnet hat und ihm die Situation perplex vorkam. Zudem kann er wohl vom Hause aus nicht so mit solch Dingen umgehen, wie sein unerschütterbarer Freund Charlie, der übrigens 2006 auch mal Bestandteil eines fotografischen Phänomens wurde, für das wir bis heute keine Erklärung fanden:

Abbildung: Kater Charlie inmitten von „Extras“

Hiermit übergebe ich dann das Wort an Kerstin Göbel:


Kleine Visite von Kater Wuschel

Abbildung von Philipp Litschel: Kater Wuschel, der Ende 2006 verstarb

Ich hatte auch vom Kater Wuschel Besuch im Bett in der Nacht vom 04.01. auf den 05.01.2007:

Er saß auf einmal schnurrend da, dick und schwer wie in seinen besten Zeiten und ich habe das lange Fell gefühlt beim Streicheln. Ganz laut hat er geschnurrt, lauter als ich je eine Katze habe schnurren hören. Die Moni hat ihn auch gesehen, die hat in seine Richtung geguckt.

Am 24. Januar 2007 habe ich dann ein Wuschel-Maunzen gehört, ganz gedämpft klang das, wie durch eine dicke Wand aus Wolle. Und Moni hat zweimal wohl was gesehen, was ich nicht gesehen habe. Erst saß sie bei mir auf dem Schoß, schon lange, hatte sich bequem und ziemlich flach niedergelassen. Auf einmal ist sie mit wirrem Fell hochgesprungen, die ganze Zeit zur Tür gestarrt, in großer Alarmbereitschaft. Die Tür war einen Spalt breit offen, eben gerade so, wie es nötig ist, damit eine Katze durch kann. Bewegt hat die Tür sich nicht. Ich habe aber auch gar nichts gesehen oder gehört oder gespürt, was Monis Reaktion erklären könnte. Nach einer Viertelstunde hat sie es sich wieder gemütlicher gemacht, aber immer noch Richtung Tür geguckt. Karlchen und Muckel waren nicht im  Raum und auch nicht auf dem Flur davor.

Am Abend, ich war schon im Bett,  das Licht aber noch an, saß die Moni auf dem Kratzbaum im Schlafzimmer (einen halben Meter von der Stelle, wo das Bild aufgenommen ist, da ist auch der Rand eines starken Kraftplatzes). Auf einmal guckte sie wieder ganz angestrengt nach etwas, das ich nicht sehen konnte. Es muß in verschiedener Höhe zwischen Kratzbaum und Kleiderschrank auf und ab geschwebt sein. Karlchen lag auf dem Bett, hatte aber eine ganz andere Blickrichtung und nichts mitbekommen davon.

Muckel und die Kugel

Abbildung: Katze Muckel an ihrem Lieblingsplatz

Bis vor etwa zweieinhalb Jahren stand in meiner Küche in der Ecke zwischen Tür und Südfenster eine Eckbank, vom Vorbesitzer des Hauses, einem Schreiner, in solider Handarbeit aus echtem Holz gearbeitet. Auf diese Bank schien im Sommer um die Mittagszeit die Sonne. Muckel saß an einem sonnigen Sonntagmittag auf diesem Sonnenfleck (ganz schön viel  Sonne in diesem Satz!) und leckte sich das Fell. Ich stand auf der anderen Seite des Tisches und sah ihr dabei zu.

Hinter Muckel trat auf  einmal ein kleiner hellgrauer Orb aus der Rückwand der Eckbank aus, schwebte sachte etwa eine gute Handbreite über der Sitzfäche auf die Ecke zu. Dabei geriet die Kugel immer näher an Muckels Rücken heran und schließlich berührte sie die äußeren Haare. Muckel, die intensiv die Vorderpfote leckte, hatte von der Kugel bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts wahrgenommen, auf die Berührung hin drehte sie sich aber erstaunt um und sah die Kugel. Der Orb änderte dann seine Flugbahn, stieg etwas höher, über eine total ruhige und gelassene Muckel hinweg und verschwand schließlich in der Ecke wieder im Holz der Rückbank.

Muckel, die eigentlich sehr schreckhaft und ängstlich ist, hat sich nicht weiter an der Kugel gestört und sich dann weitergeputzt. Eine leuchtende Kugel scheint für sie so alltäglich zu sein, daß sie darauf nicht reagiert.


Und ein passendes Schlusswort

Auch unsere Kater Charlie und Paule leben mit ihnen, den Kugeln bzw. den Orbs inzwischen wie selbstverständlich scheinbar zusammen, wie auch diese Aufnahme vom 1. Februar 2007 zeigt.

Abbildung: Kater Paule in Gesellschaft

Anmerkung Redaktion: Liebe Leserinnen und Leser: Was haben Sie mit Ihrer Katze schon erlebt? Gern berichten wir hier später in einer weiteren Folge wieder, in „Deine Katze, der mysteriöse Mitbewohner, Teil 3“ ....

 


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