Phänomene


Anrufe von Drüben?

von Gerd Kirvel

Mitte September 2000 schied unter tragischen Umständen Peter (Klimke) Butterweck aus dem Leben. Ein phantastischer Mensch, der sich zur Aufgabe gemacht hatte, Sterbenden den letzten Schritt in andere Dimensionen zu erleichtern, sie bis an die Schwelle des Todes zu begleiten.

Mit Peter und mir sowie zu meiner Frau bestand zwar nur ein sporadischer telefonischer Kontakt, den aber von einer unvergleichlichen Intensität, Innig- und Herzlichkeit.

Ein gemeinsamer Forschungszweig der Grenzwissenschaften verband uns ebenso: Die instrumentelle Transkommunikation (Tonbandstimmen), zu der Peter mir eine sehr wertvolle Hilfe gewesen ist. Um zum Kern zu kommen, bedarf es nun einer kurzen zeitlichen Rückblende. Gerade bezüglich instrumenteller Transkommunikation, die für viele Menschen fälschlicherweise „nur“ ein hoffnungsvoller Kontakt zu verstorbenen Familienmitgliedern bedeutet. Die absurde und unsinnige Behauptung sogenannter Skeptiker, bei diesen Tonbandstimmen handele es sich schlichtweg um Einstreuung anderer überlappender Sender... oder um ein billiges Trostpflästerchen für Trauernde, das jeder wissenschaftlicher Grundlage entbehrt, beweist lediglich die eigene Unkenntnis über dieses Thema. Wer sich nämlich eingehender damit beschäftigt, sprich: FORSCHT, wird folgende Erkenntnis erlangen: Diese „jenseitigen Tonbandstimmen“ beinhalten zunächst tatsächlich „nur“ die Kontakte zu „Verstorbenen“ (ein gänzlich falscher Begriff, „Hinübergegangene“ wäre zutreffender). Natürlich, sie können Trost geben (was auch wohl damit bezweckt werden soll – von Seiten der „jenseitigen Welt“!)

Doch wer nicht immerzu sich danach erkundigt, wie es (z.B.) Oma und Opa, Onkel und Tante oder einem sonstigen ehemaligen Bekannten „da drüben“ oder „da oben“ so geht, der wird alsbald erkennen – HÖREN! – dass da auch andere Stimmen sind. Stimmen, die nicht „aus dem Reich der Toten“ kommen, sondern aus anderen – bisweilen gänzlich anderen – Ebenen herrühren.

Dies jedoch an dieser Stelle näher zu erörtern, würde allerdings zu weit und am eigentlichen Kern vorbei führen.

Als nächstes sei erwähnt, daß diese Art von „Jenseits-Stimmen“ nun nicht nur ausschließlich mittels Tonband eingespielt werden können, sondern solche sich auch per direktem Telefonkontakt bemerkbar machen, ist vielleicht nicht so sehr bekannt. Experimentatoren wie Friedrich Malkoff oder Manfred Boden beispielsweise sind diesbezüglich schier unerschöpfliche „Quellen“.

In Kombination mit beiden „Trans-Kontakt-Arten“ (Tonband / Telefon) komme ich nun wieder zurück auf den Kernpunkt: Peter (Klimke) Butterweck.

Innerhalb einer kürzlich empfangenen Einspielung mittels Tonband, erhielt eine befreundete Forscherin den Hinweis darauf, daß „... ein Austausch stattfinden ...“ wird. Des weiteren wurden „Auflösungen von Mannschaften“ erwähnt, die sinngemäß interpretiert auch mit Gruppen... Forschergruppen bezeichnet werden können. Etliche Gruppen und Vereinigungen HABEN sich aufgelöst, andere Treffen finden nur sporadisch statt und es ist abzusehen, dass auch hier über kurz oder lang ein entgültiges Aus erfolgen wird.

Andererseits finden sich wieder neue Gruppen und Grüppchen zusammen – wenn man so will: ein Austausch der Experimentatoren... ein Auflösen von Mannschaften sowie ein Austausch (der Personen) hierin.

... Dass das Telefon anschlägt, ist ja nun nichts Ungewöhnliches. Das passiert häufiger. Und meistens ist ein fernmündliches Gespräch damit verbunden. Manchmal bemerkt der Anrufer bzw. die Anruferin, dass er / sie sich verwählt hat, entschuldigt sich entweder oder hängt wortlos einfach ein. Wir haben eine kleine Enkelin (Gina, 5), die hin und wieder mal mit Oma oder Opa telefonieren möchte, die sich aber nur sehr selten von sich aus dann am Telefon mit Namen meldet und wir erst ein, zweimal nachhaken müssen: „Gina..? Gina..?“ Spätestens dann sprudelt es fröhlich aus dem Hörer heraus...

Und natürlich gibt´s da diese Scherzbolde, die zwar anrufen, aber keinen Ton über die Lippen bringen und schweigsam ein paar Sekunden verstreichen lassen, ehe sie ebenso wortkarg dann wieder einhängen.

Für den Fall, dass niemand anwesend ist und ein Anrufer sucht den Kontakt zu uns, steht ein Anrufbeantworter abrufbereit.

Doch nichts von alledem passt auf „das Gespräch“ vom Mittwoch, 20 September 2000, Uhrzeit: ca. 17.00 Uhr:

Nach zweimaligem Läuten hebt meine Frau ab, meldet sich – nichts, keine Antwort, keine Reaktion. Sie lauscht kurz, absolute Stille. Nicht einmal irgendwelche „Hintergrundgeräusche“.

Verbindung wird von ihr mittels Tastendruck unterbrochen (schnurloses Gerät, kein Handy). Noch während diese Unterbrechungstaste gedrückt ist, klingelt es erneut. Eigentlich ein technisches Unding, da selbst eine andernorts eingespeicherte Wahlwiederholung, selbst solche, die ohne Zeitverzögerung aktiviert worden wäre, einige Zeit bräuchte, um die Verbindung erneut wiederherzustellen.

Umgehend drückt auch meine Frau wieder „auf Empfang“ – jedoch mit dem gleichen Ergebnis: absolute Stille... totenstill, so besehen...

Auch diesmal belässt sie es nach wenigen Sekunden des aufmerksamen Lauschens – nichts, rein gar nichts.

Erneutes Beenden dieses Anrufes – und wieder macht sich in der gleichen Sekunde das melodische Läutewerk eines eingehenden Anrufes bemerkbar! Und...

„... es hörte sich an wie eine Mischung aus kindlichem Schluchzen, verhaltenem Seufzen, weinerlichem Schmerz...“

So beschrieb mir meine Frau dann das Gehörte, ehe sie wieder (diesmal dezent verängstigt) erneut die Verbindung unterbrach – prompt erneute Verbindung. Doch diesmal meldet sich meine Frau nicht, sondern überläßt es dem Anrufbeantworter, das Eingehende aufzuzeichnen. Und wieder ist es dieses kuriose Gemisch aus Seufzen, Stöhnen, verhaltenem Schluchzen... dann wird auch diese Verbindung unterbrochen, allerdings von Seiten „des anderen"“

Und noch eins passiert gleichzeitig: Die Digitalanzeige des Anrufbeantworters springt von „1“ auf Null zurück und erlischt! Auf dem Band ist – nichts. Nicht einmal die Meldung, daß ein Anruf abrufbereit sei. Absolut nichts.

Vielleicht unser Freund Peter, der erst eine Woche zuvor von uns ging?

Vielleicht sein Versuch zur Kontaktaufnahme ..?

Vielleicht überhaupt sein erster Versuch jenseitiger Ebenen, die „Ausgetauschten“ zu kontaktieren?

Vielleicht wurde mir deshalb erst kürzlich eine speziell für die Instrumentelle Transkommunikation konzipierter und entwickelter „Wellenempfänger“ zur Verfügung gestellt ..?

Vielleicht darum die vielzähligen Einspielungen bei einer lieben Freundin, in denen es immerzu heißt, daß „sie kommen“ werden.

Viele Vielleichts – aber wenn sich nur eines davon realisiert und oder konkretisiert ...!

Anmerkung der Redaktion: Wir danken für diesen Beitrag. Gerd Kirvel ist der Initiator und Herausgeber der grenzwissenschaftlichen Publikation „JENSEITS DES IRDISCHEN“. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag „Merkwürdige Verbindungen“!

Suchen in:
Suchbegriffe:
In Partnerschaft mit Amazon.de
  Phänomene

zurück zum
Gesamtverzeichnis