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TransKommunikation Der 1922 in Hamburg geborene Pionier und Präger des Begriffes „Instrumentelle Transkommunikation“ (kurz ITK) ist seit 1976 auf dem Gebiet tätig. Als diplomierter Experimentalphysiker und Prof. an der FH für Physik und Grundlagen der Elektrotechnik brachte er gute Voraussetzungen mit, um den Bereich der ITK grenzwissenschaftlich zu untersuchen. Die Ergebnisse liegen unter anderem in seinem Standardwerk „Instrumentelle TransKommunikation“ vor, dessen erste Auflage 1989 erschien und bis heute in der 4. Aufl. das umfassendste Werk zur ITK darstellt. Des weiteren gibt er seit 1990 zusammen mit Dr. med. Vladimir Delavre, Frankfurt, im Rahmen der „Gesellschaft für Psychobiophysik“, e.V., Mainz, die Zeitschrift „TransKommunikation“ heraus, deren jüngste Ausgabe Vol. 4, no. 2-3, nach einer durch die Krankheit und dem Tod seiner Ehefrau bedingten Unterbrechung im April 2001 erschienen ist, was sicherlich viel Respekt und Hochachtung verdient. Ich freue mich, nun Prof. Dr. Senkowski als heutigen Interviewpartner begrüßen zu können. Frank Klare: Herr Prof. Dr. Senkowski, die erste Frage kommt mir am schwersten über die Lippen, dennoch ist sie vielleicht sogleich eine der interessantesten, weshalb ich sie trotzdem stellen möchte: In wie weit verhalfen Ihnen Ihre Erkenntnisse auf dem Gebiet der ITK über den immer noch recht kürzlichen Hinübergang Ihrer Frau hinweg? Ernst Senkowski: Im Laufe von mehr als 20 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Thematik des Fortlebens, immer begleitet von meiner Frau, hat sich die Überzeugung von der Existenz des Fortlebens gebildet. Naturgemäß erleichterte dies die Überwindung des irdischen Verlustes. F.K.: Waren Sie sich bereits schon zu Lebzeiten Ihrer Frau einig, dass Sie über die TK in Verbindung bleiben? E.S.: Ja. Kurz vor dem Übergang äußerte meine Frau spontan die Absicht, sich nach Möglichkeit zu melden. F.K.: Wann bekamen Sie danach Ihren ersten Kontakt mit ihr, und wie gestaltete er sich? E.S.: Wir müssen drei Gruppen von Kontakten unterscheiden: solche, die bei anderen Personen ohne mich auftraten, solche bei anderen Personen, an denen ich mitwirkte, und schließlich meine eigenen Versuche ohne Außenstehende. Zur ersten Gruppe gehören zwei Meldungen, die bereits am Abend des Todestages zustandekamen, einer auf rein medialem Weg, der andere über Tonband. In der zweiten Gruppe verwirklichte sich der erste Kontakt kurze Zeit später. Dabei handelte es sich um einen Kreis aus sieben Personen, in dem „Glasrücken“ benutzt wurde. Diese beiden Gruppen erbrachten innerhalb weniger Wochen an einem Dutzend Orten über 20 Kontakte. Meine eigenen TBS-Versuche fanden in zwei Serien im August und November 2000 statt und lieferten eine Fülle von Bestätigungen. Ein Teil der Kontaktinhalte ist übrigens in dem oben erwähnten Heft 4 / 2-3 der Zeitschrift „Transkommunikation“ wiedergegeben. F.K.: Es wäre interessant, zu hören, wie Sie eine ITK-Einspielung in der Regel durchführen, auch was für technische Mittel zum Einsatz kommen. E.S.: Ich habe seit den ersten Versuchen Ende 1976 fast ausschließlich die Radiomethode benutzt. Der Empfänger wurde in einem der Kurzwellen-Rundfunkbänder mehr oder weniger willkürlich auf Gemische fremdsprachlicher Sendungen eingestellt. Die einzelnen Aufnahmen dauerten meist nicht länger als eine Minute, manchmal nur einige Sekunden. Jede Aufzeichnung wird sofort auf eventuelle Reaktionen abgehört. Später kontrolliere ich das Band, um die ursprünglichen Inhalte abzusichern oder zu verwerfen. Zusätzliche akustische und / oder elektronische Schwingungen brachten keine durchschlagenden Erfolge. F.K.: Nunmehr können Sie auf über 25 Jahre Praxis zurückblicken. Erinnern Sie sich noch an Ihrem bewegendsten Moment in Sachen ITK? E.S.: 1974 sandte das ZDF eine kontroverse Diskussion über die TBS, die ich zufällig eingeschaltet hatte. Ich hatte den Eindruck, daß man Herrn Jürgenson, der sich vergeblich um Anerkennung einiger Wissenschaftler und Journalisten bemühte, Unrecht tat. Ich wollte danach eigentlich nur herausfinden, ob solche Stimmen tatsächlich existierten. Ende 1976, beim zweiten oder dritten Experiment, sprach mich mein 1959 verstorbener Vater in deutlich ostpreußischem Dialekt mit meinen Vornamen und Kosenamen an. Meine Frau hatte keine Schwierigkeit, die Stimme zu verstehen. Anfang 1977 ereignete sich im Beisein von Zeugen ein zweites Schlüsselerlebnis. Wir erhielten in Mainz über den Lautsprecher einen spontanen Hinweis auf einen Vorgang im Familienkreis in Berlin, der sich erst etwa eine Stunde später dort ereignete. Diese dokumentierte prägkognitive Aussage stellte die durchgehende Gültigkeit Ursache-Wirkungszusammenhangs in Frage. Das Thema erwies sich als faszinierend, und diese Faszination hat bis heute angehalten. F.K.: Als nächstes hätte ich einige kontroverse Fragen, angefangen bei der Häufigkeit von ITK-Sitzungen. Die meisten ITK-Forscher meinen, man soll nicht öfter als 1-2 mal wöchentlich einspielen, um sich nicht „hineinzusteigern“. Widerum hörte ich auch schon die Meinung, so der Experimentator psychisch gefestigt ist (m.E. die wichtigste Grundvoraussetzung), kann er beliebig häufig einspielen, ohne „süchtig“ oder „besessen“ zu werden, was ich jedoch trotzdem mit Skepsis oder Vorsicht ansehe. Was sagen Sie? E.S.: Ich glaube nicht, daß man allgemeinverbindliche Regeln aufstellen kann. Ich halte beide Empfehlungen für berechtigt. Als „gebranntes Kind“ mit der siebenwöchigen Erfahrung einer „mediumistischen Psychose“ (nicht abstellbares „Hören“ innerer Stimmen rund um die Uhr) schließe ich mich Ihrer Warnung an. Jede Übertreibung ist vom Übel, vor allem sollte man sich nicht von irgendwelchen Inhalten abhängig machen, sondern allezeit kritisch bleiben. F.K.: Leider gibt es ja immer wieder Fälle, in denen sich sozusagen die Stimmen selbstständig machen und die Betroffenen glauben, von einem niederen Geist besessen zu sein. Was steckt Ihres Erachtens tatsächlich dahinter? Sind diese Fälle psychologisch reduzierbar oder nehmen diese Geistwesen wirklich Besitz? Und falls ja, warum? E.S.: In meiner Sicht sind die Vermutungen der Ursache oder Verursacher solcher Phänomene eine Folge der unvereinbaren materialistischen und spiritistischen Weltanschauungen. Wann immer man auf derartige Diskrepanzen stößt, bleibt nur die persönliche Entscheidung pro oder contra, oder der Versuch, einer Vereinbarung auf höherer Ebene. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen – und das gilt gleichermaßen für die „echten“ Tonbandstimmen – daß die Stimmen autonom erscheinen. Ob es sich um Spaltprodukte der eigenen Psyche oder um unabhängige Fremdwesenheiten handelt, kann ich nicht entscheiden. Vermutlich sind es zwei Aspekte letztlich ungreifbarer geistiger Strukturen. F.K.: Was hilft, wenn solch ein Fall erst einmal eingetreten ist und sich jemand besessen glaubt? Was bleibt speziell jenen Menschen, die dem christlichen oder katholischen Glauben nicht zugetan sind? E.S.: Alle grenzwissenschaftlichen Bemühungen sind ein Spiel mit dem Feuer. Jeder Experimentator sollte sich dieser Gefahren von vorn herein bewußt sein, labilen Menschen ist grundsätzlich abzuraten. Beim ersten Auftreten der Symtome sind alle Kontaktversuche einzustellen. Ob es – wie in meinem Fall – gelingt, der Störungen ohne medizinische Hilfe Herr zu werden, ist nicht vorhersagbar. Wenn nicht, bleibt nur der ebenfalls problematische Weg zum Psychiater und der Einsatz von Psychopharmaka, um die Öffnung der „PSI-Sperre“ zu schließen. Im übrigen kann sich aus einer derartigen Erfahrung auch eine steuerbare positive Medialität entwickeln. F.K.: Kontrovers wird es auch mit der Frage, in welcher Landessprache die Tonbandstimmen gewöhnlich zu uns gelangen. Einige Forscher meinen, stets in der eigenen Muttersprache, andere, bereits ein einziger Satz könne aus 3-5 verschiedensprachigen Wörtern zusammengesetzt sein, allein schon deshalb, weil man „drüben“ so etwas wie Landesgrenzen nicht kennt. Würde Zweites zutreffen, würde sicherlich ein Großteil der Experimentatoren zu falschen Antworten gelangen, wenn ggf. vorhandene Fremdsprachigkeit ignoriert wird. E.S.: In der Geschichte der ITK sind gelegentlich polyglotte Sätze aufgetreten. Sie sind natürlich nur dann interpretierbar, wenn der Empfänger die Vokabeln kennt oder ihm später ein Sprachkundiger hilft. Die Idee eines „Objekts“ steht über seinen Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen. Wie es im Jenseits zugeht, wissen wir nicht mit Sicherheit. Es gibt Andeutung telepathischer, nichtverbaler Kommunikation. F.K.: Die Kernfrage überhaupt wäre, wer sich meldet. Haben wir es auschließlich mit hinübergegangenen Seelen zu tun? Es wurde ja auch schon gehäuft von außerirdischen Kontakten (Sirius, A. Sheran) berichtet. Wie sind Ihre diesbezüglichen Erfahrungen? E.S.: Wenn wir verständliche außergewöhnliche Signale empfangen, gibt es zunächst zwei Möglichkeiten. Entweder die Urheber benennen sich oder nicht. Wenn nicht, kann allenfalls der Inhalt der Botschaft interessant sein. Wenn ein bekannter Name mit bekannten sprachlichen, stilistischen und inhaltlichen Merkmalen einhergeht, liegt in spiritistischer Sicht die Rückführung auf einen ehemals lebenden Menschen nahe. Wenn es sich um „Außerirdische“ handelt, haben wir keine Möglichkeit einer Kontrolle. Ich selbst hatte – außer einem fragwürdigen Telefonanruf – keine Kontakte, als deren Urheber sich ETs präsentierten. F.K.: Was hat es mit dem besagten Anruf auf sich? E.S.:
Zur Erläuterung des Ablaufs sei vorausgeschickt, dass in meinem
Haus eine Parallelschaltung zweier Telefone vorliegt. Eines befindet
sich unten im Wohnzimmer, der zweite mit Anrufbeantworter im
Dachgeschoß. Am 23.7.1988 erhielt ich einen Anruf, den ich unten
entgegennahm. Überraschenderweise meldete sich die mir aus
Aufzeichnungen und Miterleben bei anderen Experimentatoren bekannte
„paranormale“ Raudive-Stimme. Sie sagte sinngemäß, es läge
eine Nachricht für mich vor, und ich solle mein Aufzeichnungsgerät
bereithalten. Ich ging dann nach oben, und setzte den
Anrufbeantworter auf Bereitschaft. Das Telefon läutete wie normal,
ich schaltete ein, ohne mich zu melden, und hörte eine anfangs
schwerverständliche Stimme, die langsam deutlicher wurde und dann
abbrach. Im Mitschnitt ließ sich interpretieren: F.K.: Zurück zu den hinübergegangenen Seelen und bringen wir die Wiedergeburt ins Spiel, bis zum heutigen Tag etwa melden sich von „drüben“ Konstantin Raudive oder Friedrich Jürgenson. Woher wissen wir aber, daß sie nicht schon längst wieder reinkarniert sind? E.S.: Das wissen wir natürlich nicht. Die Reinkarnation ist eine kontroverse Angelegenheit, die – wenn überhaupt – uneinheitlich gedeutet wird. Wer oder was wird wiedergeboren? Was ist eine Seele? Wir benutzen derlei Begriffe ohne hinreichende Definitionsmöglichkeiten. Ich kenne wenigstens einen Fall, wo sich ein (angeblich) Wiedergeborener praktisch gleichzeitig als Verstorbener aus dem Jenseits gemeldet hat. Wir kommen nicht damit durch, daß wir die Wiedergeburt einer einheitlichen seelischen Struktur annehmen. Wenn überhaupt, dann könnte man sich vielleicht den Begebenheiten nähern, indem man annimmt, es gäbe so etwas wie einen raumzeitunabhängigen „Persönlichkeitskern", eine Art Kristall, dessen verschiedene Facetten sich im Zeitbereich materialisieren. Diese Facetten würden als „Reinkarnierte“ erscheinen, sie wären miteinander verwandt, aber keineswegs identisch. Wenn man von Zeitlosigkeit bzw. Gleichzeitigkeit ausgeht, brechen diese Vorstellungen ohnehin zusammen. F.K.: Nun ist das Thema Reinkarnation sicher ein (interessantes) Thema für sich. Ein m.E. sehr empfehlenswertes Buch zum Thema ist von Trutz Hardo erschienen mit dem Titel „Wiedergeburt – Die Beweise“ , 1998 Verlag Peter Erd, ISBN 3-8138-0484-4. Ist die Reinkarnation nicht auch ein Aspekt, der durch die ITK hinterfragt werden kann? Könnte man ggf. erfahren, wo wann unter welchem Namen eine Seele reinkarniert wird oder ist? E.S.: Die TBS halte ich wegen ihrer Kürze und der Interpretationsschwierigkeiten für ungeeignet. Aus Computer-Kontakten, wie etwa bei Adolf Homes, in rein medialen Durchgaben und sogenannten Rückführungen, sind solche Angaben aufgetreten. Bestätigungen sind aber nur in wenigen Fällen gelungen. Grundsätzlich sollten wir die Verstorbenen nicht für wesentlich klüger halten als uns selbst. F.K.: Komme ich nun auf Ihre Arbeiten zu sprechen. Vielleicht zunächst einige Worte zu der „Gesellschaft für Psychobiophysik e.V,“ und deren Publikationsorgan, dem Magazin „TransKommunikation“? E.S.: Die Gesellschaft wurde um 1990 von den erforderlichen sieben Gründungsmitgliedern auf Vorschlag von Dr. V. Delavre ins Leben gerufen. Ihre Hauptaufgabe besteht satzungsgemäß in der Herausgabe der bereits genannten Zeitschrift, mit dem Untertitel: „Zeitschrift für Psychobiophysik und interdimensionale Kommunikationssysteme“. Das hört sich recht aufwendig an, deckt aber tatsächlich einen großen Teil unserer Bemühungen ab, über die ITK hinaus einige verwandte Grenzgebiete nach bestem Wissen und Gewissen zu behandeln. F.K.: Wie eingangs erwähnt, ist bis zum heutigen Tage Ihr Buch „Instrumentelle TransKommunikation“ das umfassendste Standardwerk zum Thema ITK, nicht zu vergessen, daß dieser gebräuchliche Begriff von Ihnen geschaffen wurde. Wie kam es zu dem Buch und wie betrachten Sie die daraus resultierende Fortführung, etwa die heutige ITK-Szene? E.S.: Der Plan eines Buches entwickelte sich aus den Inhalten eines Seminars, das ich in den USA im Kreis der von Sarah Estep gegründeten American Association Electronic Voice Phenomena, Inc. (AAEVP) gehalten hatte. Ich mußte dazu das mir zugängliche Material zusammenfassen. Dieses wurde zur Basis des Buches. Ich kann nicht abschätzen, ob und wie weit die über 2000 herausgegangenen Exemplare die ITK gefördert haben, insbesondere da bisher keine Übersetzungen in andere Sprachen zustande gekommen sind. Die Entwicklung in einem Dutzend anderer Länder ist sicher unabhängig verlaufen. F.K.: Nun, Kritiker meinen, Teile des Buches sind aufgrund mathematisch-physikalischer Formeln schwer für den Laien nachvollziehbar. Ist widerum diese "Schwäche" nicht gleichsam eine Stärke, nämlich daß sich das Phänomen ITK nach geltenden naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten erklären lässt? E.S.: Ich bin mir der angedeuteten Schwierigkeiten durchaus bewusst. Es ist sogar so, daß ich potentielle Leser gelegentlich warne, das Buch anzuschaffen. Es gibt um 70 Monografien in verschiedenen Sprachen. Die meisten enthalten Erfahrungsberichte und Anleitungen zum Experimentieren. Nur wenige Techniker und Wissenschaftler – von den Parapsychologen ganz zu schweigen – haben sich an dieses heiße Eisen herangetraut. Also nahm ich mir vor, nicht – wie Sie in Ihrer Frage andeuten – das Phänomen naturwissenschaftlich zu „erklären“ (übrigens ein Wort, das ich nicht liebe!). Eine solche Erklärung gibt es nicht. Ich habe stattdessen versucht, die einstweilen als grenzwissenschaftlich einzuordnenden Phänomene unter den verschiedensten Aspekten zu betrachten, um dem Leser die umfassende Problematik nahezubringen, die eine interdisziplinäre Behandlung erfordert. Naturgemäß ist die physikalische Seite besonders betont infolge meines Berufsbildes. Auf diese Weise sollte für jeden Leser etwas Anregendes drin sein. Der dritte Teil mit ca. 150 Seiten Kontaktinhalten ist erheblich weniger anspruchsvoll als die technisch-wissenschaftlichen Ansätze. Er vermittelt ein breites Spektrum der verschiedenartigsten Formen und Inhalte der ITK und der medialen TK, soweit sie mit der ITK direkt zusammenhängt. F.K.: Die technische Entwicklung schreitet immer weiter voran. Was bedeutet dies für die ITK? Welche Methoden oder Geräte werden womöglich morgen den ITK-Alltag beherrschen? E.S.: Lieber Herr Klare, Sie wissen: der Prophet gilt nichts in seinem Vaterland, wenn ich denn einer wäre. Nach Journalistenweisheit leben wir im Zeitalter der Informationsgesellschaft, und ohne Zweifel ist noch nie so viel „Information“ hin- und hergeschoben worden, wie in den letzten Jahren. Leider weiß in der Öffentlichkeit niemand was „Information“ bedeutet. Tatsächlich handelt es sich ausschließlich um Signale, die uns erreichen. Die Information entsteht im Empfänger. Man kann das bei Prof. Joseph Weizenbaum (und in meinem Buch) nachlesen. Meines Erachtens sind wir einige Meilen weit von einem ITK-Alltag entfernt. Die Technik jeglicher Art erscheint den unfassbaren psychisch-medialen Fähigkeiten der Experimentatoren untergeordnet und Geräte, die ohne psychische Aktivierung arbeiten, müssen erst noch erfunden werden. Wir sprechen darum von psychobiophysikalischen Wechselwirkungen. Es gibt allenfalls ein paar vage Vermutungen darüber, wie sich die technische Entwicklung auf die ITK auswirken könnte. Ich erwähne als ein Beispiel die Konstruktion labiler lernfähiger Computersysteme, deren Funktionen unsere Gehirnvorgänge nachbilden. F.K.: Gibt es Ihrerseits Aktuelles zu berichten in Sachen ITK? F.S.: Da muß ich Sie leider enttäuschen. Wenn man von einer sehr langsamen Entwicklung in die Breite absieht, die sich inzwischen in einige mittel- und südamerikanische Länder erstreckt, kann man während der letzten Jahre überhaupt keinen Fortschritt sehen. Wir kennen dafür keinen Grund – die elektromagnetische Umweltverschmutzung könnte die Kontakte behindern, ebenso wie das zunehmende materialistische Verhalten der Erdbevölkerung. In einigen Transmitteilungen wird auf die beklagenswerten Streitigkeiten in der ITK-Szene hingewiesen, die das Entstehen eines erforderlichen einheitlichen morphogenetischen Feldes behindern würden. Aber, was wissen wir wirklich? F.K.: Abschließend für unsere Leser, die nun vielleicht neugierig wurden und nun ggf. gerne ein Probeexemplar Ihres Magazins „TransKommunikation“ hätten oder Ihr Buch „Instrumentelle TransKommunikation“ erwerben möchten, das trotz der ISBN-Nummer nur schwer über den Handel beziehbar ist. Welche Formalitäten sind hier zweckmäßig? E.S.: Alle älteren Hefte der Zeitschrift sind vergriffen. Das aktuelle Doppelheft 4 / 2-3 ist ausreichend vorhanden. Ich bitte aber um Verständnis dafür, daß ich keine Freiexemplare verteilen kann, sondern die Gestehungskosten mit 30,00 DM voll berechnen muß. Die aktuelle ISBN-Nummer der 4. Aufl. meines Buches lautet 3-89501-2548 SG 09. Der Verlag ist R.G. Fischer, Orber Str. 30, 60386 Frankfurt / Main. Augenscheinlich sind manche Buchhändler zu bequem, um ein Buch, das nicht beim Sortimenter vorrätig ist, beim Verlag zu bestellen. Der Interessent möge einen anderen Laden aufsuchen. Wenn es trotz aller Bemühungen nicht klappt, kann er mich ansprechen. Ich möchte zusätzlich auf die Internetadresse http://www.rodiehr.de.vu hinweisen, über die einige Artikel der Zeitschrift und Hinweise auf mein Buch erreichbar sind. F.K.: Herr Prof. Dr. Senkowski, damit danke ich Ihnen ganz herzlich für die Zeit, die Sie den TW-Lesern zur Verfügung stellten und wünsche Ihnen auf Ihrem weiteren Lebens- und Forschungsweg alles erdenklich Gute. E.S.: In der Hoffnung, Ihre Fragen einigermaßen vollständig beantwortet zu haben, möchte ich Ihnen meinerseits für Ihr Interesse danken und Ihnen und Ihren Leser / innen eine gute Zeit wünschen. Kontakt: Dr. Ernst
Senkowski, Dipl.-Phys., Prof. FH i.R. Nachträgliche Anmerkung der Redaktion: Prof. Dr. Ernst Senkowski hat sich nunmehr aus Altersgründen weitgehend zurückgezogen, hält aber noch vereinzelt Vorträge, F.K., Januar 2007
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