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Interviews
Vom
Namenspaten der Transwelten
Interview mit Ernst Meckelburg
Als
wir im Frühjahr 2000 das Konzept für unsere Publikation
Transwelten (TW) entwickelten, suchten wir einen umfassenden Titel,
der den inhaltlichen Teil wiederspiegelt und auf den Punkt bringt.
Seit Jahren zählt für uns der Bestsellerautor Ernst Meckelburg zu
den wichtigsten und bedeutendsten Persönlichkeiten. Mit seinen
Werken „Hyperwelt“ , dem Bestseller „Zeittunnel“ oder seinem
jüngsten Buch „Jenseits der Ewigkeit“ (alle erschienen bei
Langen Müller), um nur einige zu nennen, hat Ernst Meckelburg seit
vielen Jahren auf seinem Weg in dem Genre ein Zeichen gesetzt.
Auch „Transwelt – Erfahrungen Jenseits von Raum und Zeit“
stammt vom 1927 geborenen Autor, der sich mit sämtlichen Aspekten
der Parapsychologie und Paraphysik in seinen zahlreichen Büchern
und Beiträgen in diversen Zeitschriften und Magazinen
auseinandergesetzt hat. Als unsere erste TW-Ausgabe erschien, hatten
wir noch keinen Kontakt zum Autor, um etwaige Patentrechte nicht zu
verletzen, wurde aus „Transwelt“- „Transwelten“, womit wir
indirekt natürlich den Bezug zu E. Meckelburgs Werken herstellen
wollten.
Nunmehr freuen wir uns, mit ihm in Kontakt zu stehen,
mehr noch – Herrn Meckelburg als Stammautor für die TW gewonnen
zu haben! Über einige Fragen zum Hintergrund seiner Arbeiten soll
das folgende Interview ein wenig Aufschluss bringen:
Frank Klare: Herr Meckelburg, möchte ich doch eingangs die Ursachenfrage
stellen. Wann fingen Sie an, sich mit Parathemen auseinander
zusetzen und was veranlasste Sie dazu, hatten Sie gar eigene
Erlebnisse, deren Folge es war, den Dingen auf den Grund zu gehen?
Ernst Meckelburg: Das war etwa Anfang der 70er Jahre. Ich entdeckte – damals, rein
naturwissenschaftlich interessiert, allen grenzwissenschaftlichen
Aspekten gegenüber äußerst skeptisch eingestellt – in der
Frankfurter Universitätsbuchhandlung das Buch „Parapsychologie“
der beiden US- Professoren Rhine und Pratt. Dieses Buch, in dem
PSI-Phänomene rein wissenschaftlich-statistisch untersucht werden,
imponierte mir, schon wegen seiner Sachlichkeit.
Ich beschloss, mich den unerklärlichen PSI-Phänomenen mit der
gebotenen Vorsicht zu nähern. Meine Neugierde war geweckt. Außerdem
hatte ich während der Kriegszeiten einiges erlebt, für das ich
konventionell-naturwissenschaftlich bislang keine Erklärung
gefunden hatte.
F.K.:
Hätten Sie es damals für möglich gehalten, daß Sie mit
„Zeittunnel“ etwa irgendwann auf der Autorenbestsellerliste
stehen würden? Vielleicht auch gleich ein paar Worte dazu, wie es
zum Buch „Zeittunnel“ kam.
E.M.: Das Phänomen „Zeit“, selbst kein Psi-Phänomen, interessierte
mich ganz besonders, da es doch mehr im physikalischen angesiedelt
ist. Immer wieder stieß ich in der UFO-Literatur auf sog.
Zeitanomalien. Ich sammelte entsprechende Unterlagen und entwickelte
Zug um Zug meine UFO-Zeitmaschinen-Theorie, die im Laufe der Jahre
immer mehr an Glaubwürdigkeit gewonnen und durch das denkwürdige
Statement von Prof. Stephen Hawking vom 2. Oktober 1995, daß
Zeitreisen einmal machbar seien, seine Bestätigung gefunden hat.
F.K.:
Mit Ihren Werken „Zeitschock“ und jüngst „Jenseits der
Ewigkeit“ haben Sie Ihre Hypothesen kontinuierlich weiterverfolgt,
ziehen wir doch mal ein Resumee, so dies in wenigen Sätzen überhaupt
möglich ist.
E.M.:
Mein erstes Buch bei LANGEN MÜLLER „ZEITTUNNEL“ wurde aus dem
Stand heraus ein Bestseller, der in den Bestsellerlisten von
„Spiegel und „Welt“ an prominenter Stelle rangierte. Diesem
Buch folgten noch zwei weitere „Zeitreise“-Bücher
„ZEITSCHOCK“ und „JENSEITS DER EWIGKEIT“. Das
interessanteste an dieser Entwicklung ist, dass die Physik meinen Büchern
„nachzog“. Mit anderen Worten: ich war mit meinen Prognosen zu
den Themen „Zeitmanipulation“ und „Zeitreisen“ der
theoretischen Entwicklung immer eine Nasenlänge voraus. Zuerst
waren es in „ZEITTUNNEL“ nur grobe Spekulationen, die von
manchen meiner Zeitgenossen als Science-Fiction verlacht wurden. Im
folgenden Buch „ZEITSCHOCK“ meldeten sich schon Wissenschaftler
von Rang und Namen mit durchaus logischen Zeitreise-Theorien zu Wort
und solche, die, wie Prof. Nimtz vom 2. Physikalischen Institut der
Uni Köln, experimentell nachwiesen, dass Geschwindigkeiten viel größer
als die des Lichts, machbar sind (ohne A. Einsteins Theorien ad
absurdum zu führen!).
In meinem jüngsten Buch „JENSEITS DER EWIGKEIT“ (Langen Müller
2000, ISBN 3-7844-2774-X) habe ich schließlich versucht, zahllose
Indizien dafür anzuführen, daß Zeitreisen schon längst Realität
sind, dass uns Zeitreisende bereits seit Jahrtausenden besuchen...
unsere Nachnachfahren in ihren „UFO-Zeitmaschienen“. Meine
Zeitreise-Theorien haben sich in kontinuierlicher Folge aus vagen
Spekulationen hin zur realen, wissenschaftlichen Gewissheit
gemausert.
F.K.:
Erstmals über Albert Einsteins Relativitätstheorie entstand die
ungeheuerliche (theoretische) Vorstellung, das Raumzeit-Kontinuum zu
durchbrechen, indem man an Ziele angelangt, bevor man die Reise
angetreten hat, wobei dies widerum Überlichtgeschwindigkeit
voraussetzen würde, was die Relativitätstheorie selbst verneint,
indem sie sagt, nichts kann schneller sein, als das Licht. Viele
Jahre vergingen, bis der renommierte Astrophysiker Stephen Hawking
überraschend mit der Möglichkeit von „Zeitreisen“ o.g.
Beispiel zulässt! Wie können wir uns das erklären?
E.M.:
Ich
erwähnte bereits die bahnbrechenden sog. Tunnelexperimente von
Prof. Nimtz, die auch in den USA durchgeführt werden. Dadurch, dass
bereits Mehrfach-Lichtgeschwindigkeiten (in Köln waren es die
4,6-fache LG) gemessen wurden, ist Einstein ja nicht nur nicht
widerlegt, sondern eher noch bestätigt worden. Denn er sagte ja
einmal, daß es kein zeitliches Vor- und Nachher gäbe, sondern nur
Gleichzeitigkeit. Das setzt natürlich ein übergeordnetes
Universum, die Existenz eines sog. Hyperraums voraus, in dem die
Zeit als 4. Dimension als fixe, quasi untergeordnete Dimension
enthalten ist. In einem solchen System gibt es keine Zukunft und
keine Vergangenheit... alles ist ganz einfach da. Es herrscht
absolute Zeitlosigkeit.
F.K.:
Gibt es hier nicht ein Paradoxon: Wären Sie der Zeitreisende, wie
eben dargestellt, so müßten Sie im Augenblick der Reise zweimal
existieren – Einmal gäbe es Sie als noch nicht Losgereisten und
Zweitens – gäbe es Sie nunmehr ein zweites Mal, als am Ziele
Angelangten! Wenn wir hier die Möglichkeit der Teleportation
(Beamen wie bei „Enterprise“) außen vor lassen, hätten wir
eine gleichzeitige „Mehrdimensionalität“, wie sie u.A. im
bekannten Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ (siehe TW
1/2000, „Phänomen Zeit“ von Roland M. Horn) verdeutlicht wird.
E.M.:
Ihr Einwand ist berechtigt. Doch die zweite Version von sich selbst
liegt nur virtuell vor, gewissermaßen, frei nach dem berühmten
Prof. D. Bohm, im impliziten (eingefalteten) Zustand. Es wäre nach
stattgefundener Zeitreise der noch nicht Gestartete. Der in der
Vergangenheit Angekommene wäre dann physisch voll anwesend, d.h.
nach Bohm im expliziten (entfalteten) Zustand. Unsere gesamte
sichtbare Welt befindet sich in der expliziten Ordnung, alles
Virtuelle ist implizit. Aber das alles ist in der Praxis gar nicht
so unverständlich wie es scheint.
F.K.:
Ist
diese „Mehrdimensionalität“ mit dem vergleichbar, was Sie in
„Hyperwelt“ etwa als „Hyperraum“ beschreiben? Was versteht
man genau darunter?
E.M.:
Der
Hyperraum oder die Hyperwelt
ist von Natur aus, d.h. aus unserer dreidimensionalen
materiellen oder raumzeitlichen Sicht, zwangsläufig
mehrdimensional. Er besteht aus mehr als 4 Dimensionen, wenn man die
Zeit als 4. noch unserer expliziten materiellen Welt zurechnet.
Hyperraum-Gebilde bestünden somit aus mehr als 4 Dimensionen.
Der legendäre deutsche Dipl. –Physiker Burkhardt Heim operiert,
um PSI-Phänomene, UFOs, Nahtoderlebnisse und nachtodliche Zustände
zu erklären, mit einem Hyperraum, bestehend aus 12 Dimensionen. Und
mit seinem Weltmodell lassen sich tatsächlich alle ungelösten Rätsel
der Physik und alle zuvor erwähnten grenzwissenschaftliche Phänomene
hervorragend erklären. Ich habe diese Theorie in vielen meiner Bücher
(siehe Anhang) für Laien leicht verständlich dargelegt.
F.K.:
Demnach wären „Hyperraumbesucher“ , wenn ich
„Geistererscheinungen“ heranziehe, nicht zwangsläufig
„Verstorbene“, sondern es könnten Besucher aus der
Vergangenheit oder der Zukunft sein, die über dem Hyperraum in
unsere Daseinsdimension gelangen?
E.M.:
Natürlich
könnten Besucher aus dem Hyperraum auch Zeitreisende sein (besser wäre:
Besucher „über den Hyperraum“, denn sie würden, um in die
Vergangenheit zu gelangen, über
den Hyperraum reisen). Wenn Sie wie ich das Jenseits, in dem
sich die Bewußtseine der Verstorbenen aufhalten, ganz richtig als Hyperraum
bezeichnen, könnten Erscheinungen Verstorbener aus dem Hyperraum kommen; sie manifestieren sich in unserer
materiellen Welt quasi als virtuelle Hologramme.
Daneben dürfte es aber auch noch ausgesprochene Hyperraum-Wesen
geben – ich nenne sie in meinem neuen Buch „JENSEITS DER
EWIGKEIT“ „Transdimensionale“. Ich beschreibe in meinem Buch den Nachweis
solcher Wesenheiten im englischen Scole.
F.K.:
Einige
Forscher der Parathemen wie beispielsweise Wladislaw Raab
(Independent Alien Network) haben erkannt, daß man Geister- und
UFO-Phänomene nicht voneinander trennen kann. Möglicherweise hat
Beides den selben Ursprung – den Hyperraum, dem Zeitportal? So
sitzen in UFOs etwa keine Außerirdischen, denn vielmehr unsere
eigenen Kindeskinder aus der Zukunft, wie auch Illobrand von
Ludwiger schreibt?
E.M.:
Genau
so ist es. Der Hyperraum ist das zeitfreie Durchgangsmedium, über
das Bewegungen in der Zeit (Vergangenheit und Zukunft) stattfinden.
Gleichzeitig ist der multidimensionale Hyperraum das nichtlokale
Aufenthaltsuniversum der Bewußtseine Verstorbener. Unter bestimmten
anormalen Bedingungen gibt es „Risse“ in unserem Raumzeitgefüge,
wodurch es zu Bewußtseins- oder sogar zu instrumentellen Kontakten
zwischen unserer Welt und zu eben jenen Trans-Bewußtseinswesenheiten
kommen kann (Tonbandstimmen, Computerkontakten, Erscheinungen
Verstorbener).
F.K.:
Eine
kritische Frage: Im jüngsten Buch (Jenseits der Ewigkeit) stellen
Sie dar, daß man in der Lage sei, in die eigene Zukunft zu schauen
und dieses zum eigenen Nutzen zu gebrauchen. Ist das denn überhaupt
legitim? Man soll ja beispielsweise nie versuchen, die kommende
Ziehung der Lottozahlen auf paranormalem Wege zu erfragen.
E.M.:
Wer
soll Ihnen das verbieten? Wenn es in der
Schicksals-„Programmierung“ vorgesehen ist, daß Sie präkognitiv
die richtigen Lottozahlen auswählen, so soll das wohl so sein, wenn
nicht, dann werden Sie immer daneben tippen. Versuchen können Sie
alles (siehe Tippgemeinschaften). Die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten
ist so wahnsinnig hoch, daß ohnehin kaum die Möglichkeit besteht,
das Glück zu überlisten.
F.K.:
In
Ihrem (wie wir finden) im Verhältnis zu „Zeittunnel“ viel zu
wenig beachteten Buch „Hyperwelt“ stellen Sie sehr gut die
Facetten der Spukphänomene dar. Besonders beeindruckend ist darin
die Beschreibung von „Präsenzen“. Für die TW-Leser, die das
Buch noch nicht kennen, dazu einige Worte?
E.M.:
Dieses
Wort kommt aus dem Englischen. Unter Präsenzen
versteht man im Angelsächsischen Wesenheiten, die man zwar nicht
sieht, die manche aber gefühlsmäßig wahrnehmen wollen. Man glaubt
subjektiv, die Anwesenheit eines Verstorbenen zu spüren. Dieses
Feinempfinden ist bei uns weniger entwickelt, wir wollen immer nur
den visuellen oder einen anderen handfesten Beweis.
F.K.:
Wären
diese „Präsenzen“ dann auch Wesensheiten aus der Zukunft oder
Vergangenheit?
E.M.:
Nein.
Den englischen Ausdruck „presence“ will man ausschließlich für
die Anwesenheit des Bewußtseins eines Verstorbenen verstanden
wissen.
F.K.:
Und
wie ist es dann bei der Instrumentellen Transkommunikation (ITK),
woher wissen wir, ob wir mit „Verstorbenen“ (besser: Hinübergegangenen)
oder mit Zeitreisenden kommunizieren? Lassen sich diese Definitionen
„drüben“ überhaupt trennen?
E.M.:
Der
von Prof. Ernst Senkowski geprägte Begriff „Instrumentelle
Transkommunikation“ gilt zunächst einmal nur für Kontakte mit
den Bewußtseinen Verstorbener.
Wenn Sie den Fall des englischen Lehrers Ken Webster nehmen, den ich
selbst untersucht und in meinem Buch „ZEITTUNNEL“ ausführlich
beschrieben habe, gibt es z.B. auch Computerkontakte mit Wesenheiten
aus ferner Zukunft. Mein jüngstes Buch „JENSEITS DER EWIGKEIT“
beschreibt den sensationellen Fall einer Kontaktaufnahme zwischen
medial veranlagten Menschen und andersdimensionalen Wesenheiten im
englischen Scole (Norfolk). Dieser Fall wurde sogar von Persönlichkeiten
der berühmten S.P.R. (Society for Physical Research) über lange
Zeiträume untersucht. Ihr Präsident Prof. David Fontana
versicherte mir gegenüber die Echtheit der registrierten Phänomene.
F.K.:
Nochmal zur Thematik UFOs & Außerirdische. In Ihrem Buch „Die
Titanic wird sinken“ findet sich ein doch recht brisanter Beitrag
zur Legende „Area 51“, einem Ort in Nevada, USA, wo angeblich außerirdische
Raumschiffe deponiert und untersucht werden. Was steckt Ihres
Erachtens tatsächlich dahinter?
E.M.:
Was
sich hinter der in zahllosen Beiträgen und Bücher beschriebenen
„Area 51“ (Dreamland) nun wirklich verbirgt, weiß niemand ganz
genau. Ich selbst habe Dokumente zugespielt bekommen, daß dort
Experimente zur Beeinflussung des menschlichen Bewußtseins durchgeführt
werden. Ich glaube nicht, daß man in Area 51 die angeblich in
Roswell und andernorts abgestürzten UFOs aufbewahrt. Es dürften
hier aber ganz neue Flugzeugtypen ähnlich den Stealth-Bombern und
UFO-ähnliche Modelle erprobt werden.
F.K.:
Dann
gibt es die sogenannten „UFO-Entführungen“. Wenn die Entführer
nicht aus dem „Hyperraum“ stammen, keine ETs sind und sich auch
nicht psychisch begründen lassen, was bleibt übrig? Oder anders
gefragt, was halten Sie von der „MILAB“- Hypothese (Military
Abduction), d.h., daß die Urheber rein irdischer Natur sind.
E.M.:
Auf
dem sagenumwobenen Gebiet sog. Abduktionen ist bislang viel Blödsinn
verzapft worden. Das ganze wurde von einer sensationsgeilen Presse
und von einigen Kollegen ohne Grund hochgespielt. Ich glaube auch
nicht, daß in den USA Militärs seit Jahrzehnten fortlaufend ihre
Landsleute kidnappen, um an ihnen irgendwelche teuflischen
Experimente durchzuführen. Wenn man solchen Publikationen Glauben
schenken will, müßte die ganze USA von einem gewaltigen Höhlensystem
durchzogen sein. Wer soll denn das gebaut haben, ohne daß von
solchen Anlagen etwas Nachweisbares an die Öffentlichkeit dringt?
Die schon an Schizophrenie grenzenden „Tatsachenberichte“ lassen
den Schluß zu, daß deren Autoren zu viel „Akte X“ gesehen
haben. Ich halte die ganze MILAB-Story für absoluten
(unappetitlichen) Schwachsinn.
F.K.:
Nun
noch vielleicht etwas aus dem Nähkästchen, ist ein neues Buch in
Arbeit und worüber wird es erzählen?
E.M.:
Sicher
habe auch ich wieder etwas in Vorbereitung. Da es aber etwas ganz
Ausgefallenes sein wird, möchte ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt
noch nichts verraten.
F.K.:
Im
Allgemeinen ist zu Parathemen ja leider auch sehr viel Schund auf
dem Markt. Wertvolle Literatur hingegen ist oft schwer zu bekommen?
Hat dies Methode? Warum mag das so sein?
E.M.:
Selbstverständlich
hat das Methode. Es sind in den letzten Jahren zuhauf sog. Verlage
aus dem Boden geschossen, die altes Zeug neu aufwärmen, haarsträubende
Verschwörungstheorien irgendwelcher Auch-Autoren publizieren und
die gut dokumentierte Theorien wissenschaftlich arbeitender Autoren
schamlos kopieren. So etwas habe ich mit meinen Zeitreise-Büchern
„ZEITTUNNEL, ZEITSCHOCK, HYPERWELT & JENSEITS DER EWIGKEIT“
erlebt. Sogar Rundfunk und TV-Sender sowie einige bekannte
Nachrichten-Blätter („Spiegel“, „Focus“) haben „mein
Herz“ für ihre Berichte über PSI-Phänomene und Zeitreisen
entdeckt, haben meine Theorien nachempfunden und... meine jahrelange
Vorarbeit auf diesen Gebieten völlig unerwähnt gelassen. Als
echter Erfolgsautor werden Sie heute einfach negiert
(totgeschwiegen), um „aufstrebenden“ Autoren als Trittbrett zu
dienen.
F.K.:
Was
liest ansonsten Ernst Meckelburg, was würde er hier
weiterempfehlen?
E.M.:
Augen
auf! Es ist, wenn ich in einschlägigen Buchhandlungen stöbere,
derzeit wirklich fast nur Schund im Angebot. Ich könnte dennoch
einiges empfehlen, was von seriösen Autoren stammt. Leider bringen
die großen Zeitungen und Zeitschriften nur noch Rezensionen von
Autoren, die entweder contra obiger Literatur sind oder die aus den
USA kommen. Es mutet schon fast krankhaft an, wenn man selbst
Science-Fiction-Blödsinn wie „Timeline“ in angesehenen Blättern
wie „Zeit“ und „Welt“ ernsthaft rezensiert, nur weil dieses
völlig langweilige Buch von Crichton geschrieben wurde, den man
noch unseligen Gedenkens von „Jurassic Park“ her kennt. Die
Ursache für diese gezielte Verdummung ganzer Volksmassen liegt viel
tiefer: Es geht um die geistrige Kastration eines ganzen Volkes, das
offenbar nur dann noch existieren kann, wenn Goethes Faust im
Rap-Stil oder in einer Techno-Version zum Vortrag kommt.
Mein Rat: Wegen wirklich guter grenzwissenschaftlicher Literatur
sollten sich die Leser beim Buchhändler erkundigen und selbst
im Klappentext oder Vorspann nachlesen.
F.K.:
Herr Meckelburg, vielen Dank für das Interview.
Das Interview mit Ernst Meckelburg führte Frank Klare im Oktober
2000.
Anhang
Folgende Bücher von Ernst Meckelburg sind erschienen:
- DER ÜBERRAUM,
Bauer 1978, Ullstein 1989
- BESUCHER AUS DER ZUKUNFT,
Scherz 1980 , Ullstein 1987
-
PSYCHOLAND, Bertelsmann,
Ullstein 1986
-
GEHEIMWAFFE PSI, Scherz
1984, Ullstein 1987
-
UNHEIMLICH, UNGLAUBLICH,
UNGEHEUERLICH, Ullstein 1990
-
ZEITTUNNEL - Reisen an den Rand der Ewigkeit, Langen Müller 1991, Heyne
1993
- TRANSWELT – Erfahrungen jenseits von Raum und Zeit, Langen Müller
1992, Heyne 1994
- ZEITSCHOCK – Invasion aus
der Zukunft, Langen Müller 1993, Heyne 1996
-
TRAUMSPRUNG –
Vorkommnisse aus der Überwelt, Langen Müller 1993, Heyne 1995
-
PSI-AGENTEN – Die
Manipulation unseres Bewußtseins, Langen Müller 1994, Heyne 1997
-
HYPERWELT – Erfahrungen
mit dem Jenseits, Langen Müller 1995, Heyne 1998
- WIR
ALLE SIND UNSTERBLICH – Der Irrtum mit dem Tod, Langen Müller
1997
-
DIE TITANIC WIRD SINKEN
– und andere Vorhersagen und Vorfälle..., Langen Müller 1998
-
DIMENSION XY –
Sensationelle Erlebnisse zwischen Diesseits und Jenseits, Grasmück
1999
-
JENSEITS DER EWIGKEIT –
Wie man die Zeit manipuliert, 2000, Langen Müller
Zahlreiche
der oben genannten Werke erschienen zudem in Polnisch, Tschechisch,
Rumänisch, Bulgarisch, Französisch und Holländisch; drei der Bücher
werden demnächst auch in Standart-Chinesisch erscheinen.
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