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Interview mit Ernst Knirschnig

Ernst Knirschnig, geboren am 19. Juli 1939 in Klagenfurt, betreibt seit nunmehr fast 20 Jahren  Tonbandstimmenforschung. Ergebnisse seiner langjährigen Erkenntnisse auf diesem Gebiet hat er jüngst in seinem Buch „Phänomen Tonbandstimmen – Erfahrungsberichte und Erkenntnisse von einst bis heute“ (siehe Rezension in TW 2/2002) dem geneigten TBS-Interessierten präsentiert.

Über seinen recht ungewöhnlichen Weg dorthin, über Eckpunkte seines Buches und seines Wirkens, möchten wir im folgenden Gespräch mehr vom in Österreich lebenden TBS-Forscher erfahren.

Frank Klare: Beginnen möchte ich ganz gerne damit, wie Sie zur TBS kamen. Standen Sie anfangs den Tonbandstimmen sehr skeptisch gegenüber, wie kam es dennoch, sich mit dieser Thematik zu befassen?

Ernst Knirschnig: Angefangen hat das Ganze mit dem Tischchenrücken. An einem Winterabend des Jahres 1982 besuchte uns unser ältester Sohn und kam gleich zur Sache: „Papa, ich habe Tischerl rücken gelernt und kann mit dem Jenseits Kontakt aufnehmen. Wollen wir es versuchen?“ Ich wollte natürlich davon nichts wissen und wies nach einer Unterredung sein Vorhaben zurück. Ich sprach dann noch mit meiner Frau darüber. Wir wollten durch Unkenntnis der Sache auf keinen Fall durch das Tischerlrücken irgendwelche Geister in unser Haus rufen, die man womöglich nicht mehr los wird. Nach einiger Zeit kam der Sohn wieder, und wir sprachen ausführlich über das Thema. Ich hatte ja von all dem keine Ahnung. Von wo her? Er zeigte uns ein mitgebrachtes Tischchen mit drei Beinen, der Oberteil aus Styropor und in einem Bein steckte ein Bleistift. Ich war sehr skeptisch und ließ mich dennoch überreden. Der Sohn versicherte uns, daß es sehr einfach sei, eine ‚jenseitige Verbindung‘ herzustellen. Auf dem Wohnzimmertisch wurde ein Bogen Papier aufgespannt, welches auch mein Sohn mitbracht hatte. Nun konnte das Experiment beginnen. Das Tischchen wurde auf den Bogen Papier gestellt und alle anwesenden Personen mußten ihre Hände ganz leicht auf das Tischchen legen. Es passierte lange nichts, wobei sich jede einzelne Person schon lustig machte. Schließlich fing das Tischerl doch noch an, sich zu bewegen, und die tollsten Antworten wurden aufgeschrieben. Dieses Phänomen war etwas ganz Neuartiges und faszinierte einen jeden von uns. Auch ich war sehr begeistert davon, sodaß wir nun öfters ein Tischchenrücken veranstalteten. Ich fertigte nun für mich selber so ein Tischchen an und begann dann mit eigenen Experimenten. Nun behandelte ich Fälle aus Fernsehsendungen und Zeitungsberichten und stellte dazu ‚kommissarisch‘ meine Fragen. Durch das Phänomen wurden Gegenstände und vermißte Personen gefunden, Einbrüche aufgeklärt, es wurden Adressen mit Hausnummern aufgeschrieben, Autokennzeichen und vieles mehr. Beim Nachprüfen der Botschaften erlebte ich dann eine Riesenüberraschung. Es stimmte überhaupt nichts, kein Name, keine Adresse, keine Hausnummer. Alle versandten Briefe kamen zurück. Nun wurde ich etwas nachdenklich – alles nur erlogen. Auf was hab ich mich da wohl eingelassen? Vorerst gab ich noch nicht auf und fragte weiter, warum wohl die Unwahrheit gesagt wurde? Keine Antwort war die Folge. Später wurden bei meinen Familienmitgliedern Unfälle vorausgesagt und sogar mit Datum versehen. All diese Aussagen belasteten mich sehr und ich konnte fast nicht mehr schlafen. Bei meinem letzten Kontaktversuch mit dem Tischchen fragte ich den anwesenden ‚Geist‘: „Wer bist du, schreibe mir deinen Namen auf.“ Plötzlich überschattete mich ein eisiger Schauer. Über den Rücken lief es mir kalt herauf und hinunter, die Haare rauften sich um einen Stehplatz und ich fing an, am ganzen Körper zu zittern. Nun bemerkte ich auch, wie labil allmählich mein Kreislauf wurde. In meiner Not und die kurzen klaren Gedanken die ich noch fassen konnte, sprach ich: „Herr Jesus Christus – bitte hilf mir.“ Im nächsten Augenblick verspürte ich, daß das Kältegefühl nachließ, das Zittern hörte nach und nach auf, der Kreislauf stabilisierte sich wieder und ich wurde allmählich ruhiger. Nun, das Tischchen legte ich zur Seite und war für lange Zeit geheilt. Mein nächster Weg war dann in die Kirche und erzählte dem geistigen Herrn meine Erlebnisse. Er nickte nur und sagte: „Das hätte sehr böse Folgen haben können.“ Seit dieser Zeit habe ich meinen Glauben und den Glauben an Gott wiedergefunden, der seit meiner Jugend kontinuierlich abnahm. Seither hat sich auch meine Lebenseinstellung sehr verändert, und ich lebe jetzt viel bewußter.

Einige Wochen später lernte ich Hans Luksch kennen. Es war ein verregneter Tag im Februar und Herr Luksch erstand bei mir einige VW-Motortriebwerke. Wir waren in der selben Branche tätig und hatten eigentlich nie einen persönlichen Kontakt. Es trug sich zu, daß an diesem Tag auch mein Sohn anwesend war und unsere Gespräche entwickelten sich allmählich dorthin, als Herr Luksch über die Tonbandstimmen zu erzählen begann. Auch ich erzählte ihm von meinen Erlebnissen mit dem Tischchen. Er riet uns ab und meinte, daß es sehr gefährlich sei, da wir doch keine Erfahrung mit diesen okkulten Praktiken haben. Wir sollten besser die Finger davon lassen. Es vergingen einige Stunden. Wahrscheinlich hat auch Hans Luksch auf seine Arbeit vergessen, wenn es darum ging, über das Phänomen der Tonbandstimmen zu berichten. Ich war sehr skeptisch und konnte all das nicht glauben. Gibt es denn so etwas überhaupt? Vielleicht ist es ohnehin nur eine Spinnerei? Er lud uns ein, um die ganze Sache einmal live zu erleben. Gleich am nächsten Montag um 20:00 Uhr im Café Hummel, im achten Wiener Gemeindebezirk. Es war ein Hinterzimmer, in dem an die fünfzig Personen Platz fanden. Wir traten ein, wurden gleich von den anwesenden Personen begrüßt und ein Platz wurde uns auch sofort angeboten. Nach und nach trafen die Leute ein; einige schwarz gekleidete Damen, denen kürzlich erst ein Angehöriger plötzlich verstorben war. Es war schon lange nach 20:00 Uhr, und einige fragten: „Wann kommt Herr Luksch?“ Herr Luksch kam etwa eine viertel Stunde später. Man sagte: „Der kommt immer zu spät.“ Nach einigen Einzelgesprächen mit Herrn Luksch konnte die sogenannte ‚Einspielung‘ beginnen. Die Kassettenrekorder und Mikrophone standen schon bereit. Ich war sehr gespannt, was da wohl passieren würde. Es mußte absolute Stille herrschen, kein Herumrutschen auf dem Sessel, kein Rauchen und womöglich nicht einmal zu atmen. Die meisten anwesenden Personen stellten ihre Fragen. Am Ende der Einspielung packten die Leute ihre Geräte ein und gingen nach Hause. Ich dachte mir: „Das war alles?“ Ich ging noch einige Male hin und wurde so nach und nach mit dem Abhören konfrontiert. Natürlich hörte ich nichts. Was hören die Leute denn? Bis ich einmal ein lautes Wort vernommen hatte. Auch das konnte nur ein Zufall sein – vielleicht aus dem Restaurant nebenan? Nun sind gerade die neuen Kassettenrekorder D6410 von Philips auf dem Markt gekommen. Ich hatte mich schon entschlossen, ein solches Gerät zu kaufen, als Herr Luksch mir immer riet, von einem Kauf Abstand zu nehmen. Warum wohl? Was ist faul an der Sache? Er sagte immer nur: „Warte, warte ...“ Es ließ mir keine Ruhe und ich wollte endlich Gewißheit haben, was wirklich an der Sache dran ist. Nun habe ich auch mit Freunden und Bekannten über die Tonbandstimmen gesprochen und fragte sie, was sie davon halten. Es war für alle ein völliges Neuland. Nun hatte mir ein Bekannter, welcher selber gerne wußte, was es mit den Tonbandstimmen an sich hatte, ein altes Kassettengerät geborgt und ich fing selber an, zu experimentieren, wie ich es eben bei den anderen Personen gesehen hatte.

F.K.: Welches Schlüsselerlebnis ließ Sie dann jedoch Ihre Position ändern, sozusagen vom Skeptiker zum Experimentator?

E.K.: Vorerst legte ich einmal alle meine Bedenken ab und ich nahm mir vor, eine gewisse Zeit lang ganz unbeschwert zu arbeiten. Denn es hat keinen Sinn, skeptisch zu sein, und auf der anderen Seite sollte man Ergebnisse erwarten. Also ließ ich einmal die ganze Sache auf mich einwirken. Stimmen aus dem Nichts auf einem Tonband; da kann doch ein normaler Menschenverstand schwer folgen. Obwohl sich am Anfang meiner Experimente kein Ergebnis zeigte, ließ ich nicht locker und experimentierte lebhaft weiter. Kurz bevor ich schon aufgeben wollte, stellte sich heraus, daß ich doch mit einer anderen Welt Kontakt hatte, weil darauf hingewiesen wurde und weil ich persönlich angesprochen wurde. Nur hatte ich am Anfang nicht gleich die paranormalen Stimmen erkannt. Nach und nach konnte ich nun die Stimmen hören. Es entstand nun ein Wechselspiel zwischen Skepsis und Faszination. Es ist erstaunlich, was an Stimmen noch alles zutage kam, was man vorerst nicht gehört hatte. Nun schien der Bann gebrochen zu sein und ich war schon mittendrin im Ereignis der Stimmenphänomene und die Faszination wurde zum Sieger.

F.K.: Sie leben und arbeiten ja in Österreich. Wie ist dort eigentlich die ITK-Szene organisiert, gibt es ähnlich wie in Deutschland in jeder größeren Gemeinde Gruppen, die regelmäßig zusammenkommen, und eine aktive Forschergemeinschaft?

E.K.: Die Wiener Gruppe als solche, welcher auch ich angehörte, hatte sich vor einem Jahr aufgelöst. Nach und nach sind von unserem Kreis Experimentatoren verstorben, und andere wiederum erkrankten, sodaß eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich war. Es gibt dann noch den VTFÖ – Verein für Tonbandstimmenforschung Österreich, welcher jeden Dienstag einen Einspielabend veranstaltet. Es sind im Durchschnitt jedes Mal etwa 15 Personen  anwesend. Jedoch effektive Forschung gibt es dort nicht. Weitere Forschungsgemeinschaften in Österreich sind mir nicht bekannt. Wie ich es nun sehe, bin ich alleiniger Streiter auf breiter Basis und kann in der Öffentlichkeit mit niemandem rechnen.

F.K.: Wie schaut es in Österreich mit den öffentlichen Medien aus, sind sie eher dem Thema verschlossen oder vielleicht zugänglicher als in Deutschland? Und wie ist die Akzeptanz dazu in der österreichischen Bevölkerung?

E.K.: Ich möchte nicht sagen, daß die Medien dem Stimmenphänomen  gegenüber verschlossen sind. Wo keine Öffentlichkeitsarbeit stattfindet, können auch keine Medien aufmerksam werden. Obwohl die letzten Reportagen durchaus objektiv gestaltet wurden. Das ist aber schon sehr lange her. Ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung steht den Tonbandstimmen positiv gegenüber. Ein anderer kleiner Teil hatte wohl davon gehört, und einzelne davon nehmen sie dann in Anspruch, wenn ein schmerzhaftes Ereignis (Todesfall) eingetreten ist. Der Großteil hat noch nie etwas von dem Stimmenphänomen gehört und steht skeptisch bis ablehnend gegenüber.

F.K.: Mit welcher Methodik (und welchen Geräten) spielen Sie für gewöhnlich ein und warum?

E.K.: In den letzten zehn Jahren waren meine Einspielmethoden immer die gleichen. Ich finde, daß ich damit die besten Einspielergebnisse erzielen konnte. Der Kassettenrekorder Philips D 6410 und das Miniparabolspiegel-Mikrophon für die Aufnahme; als Träger verwende ich das Psychophon oder Radio im Mittelwellenbereich und mit Computersprachsegmenten kombiniert auf einem 3 Minuten Endlosband. Der Träger wird über einen Lautsprecher in entsprechender Entfernung zum Mikrophon und ebenso in entsprechender Lautstärke in den Raum abgestrahlt. Mit dem Variator wird das Psychophon in Intervalle ein- und ausgeschaltet. Oder das Psychophon bleibt an der Stromquelle und das Lautsprechersignal wird in gewissen Intervallen unterbrochen. So wird obendrein auch noch die Abhörarbeit ungemein erleichtert.

F.K.: Haben Sie sich neben der TBS auch bereits mit anderen ITK-Gebieten (Transvideos, PC, etc.) aktiv befassst?

E.K.: Nein, noch nicht.

F.K.: Dann zurück zur TBS. Zum Teil verfügen Sie doch über recht ungewöhnliche Kontakte, wie Ihr Buch zeigt, angefangen bei Erik Ode, den wir ja alle noch als „Der Kommissar“ aus den 70 ´er Jahren kennen. Wie kam dieser Kontakt zustande, hatten Sie ggf. bereits zu Lebzeiten Odes mit ihm Kontakt oder ist Ihnen etwas über seine Interessen in der Jenseitsforschung bekannt geworden?

E.K.: Nein. Es war eine spontane Einspielung, als ich von seinem Hinübergang in den Nachrichten hörte. Es war der 31. Juli 1983. Ich fragte den TV-Kommissar, ob er schon drüben sei und welche Eindrücke er von der anderen Welt habe. Die Antwort war:

 „Ganz hell dort – phantastisch – wie ein Traum, hell – mu-u-utter ...“

Am 28. August versuchte ich noch einmal mit ihm Kontakt aufzunehmen und fragte ihm unter Anderem, was bedeutet ‚hellmutter‘?

 „Gibt den Eindruck – freie Sicht.“

Was auch bei Kontaktaufnahmen mit anderen Wesenheiten bestätigt wurde.

F.K.: Darüber hinaus zählt zu Ihren prominenten Gesprächspartnern die nicht minder bekannte Marilyn Monroe oder König Ludwig der Zweite von Bayern (um hier einige zu nennen). Sind diese Verbindungen von Ihnen bewußt gewollt und vielleicht hier einige Auszüge ihrer Durchsagen?

E.K.: Bei Marilyn Monroe war es auch eine spontane Aufnahme, als gerade ein Fernsehfilm lief, in dem sie mitwirkte. Eine meiner Fragen war auch: „Hast du noch Sehnsucht nach dem Erdenleben?“

„Höre sodann meine Worte.“
(Der Experimentator wird um seine Aufmerksamkeit ersucht:)

„Auch wir leben.“
(Wieder eine Bestätigung für eine nachtodliche Existenz.)


Am 13. Juni 1986 jährte sich der Todestag von König Ludwig II. von Bayern zum 100. Mal. Aus diesem Anlaß war auch in unserem Verein ein Reporterteam bei den Einspielungen anwesend.

Meine Fragen und die Antworten: „König Ludwig II. von Bayern, bitte melde dich.“


„Ludwig.“
(Er meldete sich mit seinem Namen.)


„Du wurdest von den Irrenärzten, ohne untersucht zu werden, für geisteskrank erklärt; warst du wirklich verrückt?“


„Nein – nein genau so wie Uhr geht.“
(Ein interessanter Vergleich: Der Takt einer Uhr ist auch normal.)


Eine Mitexperimentatorin fragt: „Wie sind Sie zu Tode gekommen; war es Mord oder Selbstmord?“ „War ein Horror-Abend.“ (Als man ihm abholen wollte.)

„Ich danke Fremde.“
(Hier bedankte er sich für die Kontaktaufnahme bei der Experimentatorin.)


Weitere Stimmenaussagen:


„Do‘ g‘lebt wie so ‘m Märchen.“
(Er war ja doch als Märchenkönig bekannt.)

„Nun dreh‘ zum König – Wesen wie sie – ja.“ (Ein Hinweis auf den König.)

„Hör’n da Menschen - spür’n sie nicht.“
(Vielleicht fehlt da noch das geistige Gefühl?)


F.K.: Woher aber können Sie die Gewissheit nehmen, daß „am anderen Ende der Leitung“ tatsächlich genannte Gesprächsteilnehmer sitzen und wir es nicht mit „Foppgeistern“ zu tun haben, die sich als falsche Person ausgeben (was es ja bekanntlich in der ITK gibt)?

E.K.: „Foppgeister“ kann man nie und nirgends ausschließen. Wenn man sich aber mit gebührendem Respekt und Ehrfurcht, der erforderlichen Achtung und allumfassender Liebe der jenseitigen Welt nähert, wage ich es zu sagen, daß die angesprochenen Personen und Gesprächspartner als Wesensgleichheit bezeichnet werden können. Es kommt auch auf die Aussage an und wenn die kontaktierte Wesenheit sich mit ihrem Namen meldet. Aber auch, man versucht mit einer höheren Ebene, mit höheren Wesenheiten Kontakt aufzunehmen und bittet um deren Schutz. Und so bin ich mir sicher genug, daß die jeweilige Wesenheit zu erreichen ist. Daher sind auch Warnungen eingegangen:

„Es ist gefährlich mit den Mächten der Finsternis zu sprechen.“

Wie auch in diesem Falle wurde der freie Wille des Menschen auch von höheren Wesenheiten respektiert. Es hätte ja auch heißen können: „Du darfst ... nicht sprechen.“ Eine weitere interessante Aussage:

„Mit Engeln kannst du sprechen mein Freund, die Engel.“

Also ist laut der Aussage dem Experimentator freigestellt, mit wem er Kontakt aufnimmt. Und im Hintergedanken sollte man eben nicht negative Wesenheiten oder Foppgeister haben; wie etwa: Eine Einspielung durchführen und andauernd denken, „hoffentlich sind keine negativen Kräfte bei der Aufnahme beteiligt.“ Damit werden gerade diejenigen telepathisch angezogen. Es geht somit auch im umgekehrten Sinn, indem man mit Heiligen und Heiligen Engeln in telepathischer Verbindung steht. Denn sie sind die wahren Vermittler zwischen jenen Wesenheiten, die wir bei unseren Einspielungen kontaktieren.

F
.K.: Selbst außerirdische Kontakte scheinen möglich, so mit der „Raumstation Uranus“.

E.K.: Ja, es sind einige Hinweise vorhanden. So z. B. befindet sich die Sendestation, mit welcher ich Kontakt aufnahm, in den Sonnensphären und jegliche Hilfe wurde mir auch angeboten.

F.K.: Es ist sogleich interessant, sogleich aber auch recht gewagt oder fast gar „ungeheuerlich“, wenn wir davon ausgehen, mit Ausserirdischen Wesenheiten über die TBS in Verbindung zu stehen. Wie können Sie das erklären?

E.K.: Es ist eine Tatsache, daß die Verstorbenen den Kontakt mit uns suchen, und wir versuchen ebenfalls, einen Kontakt mit den Verstorbenen aufzunehmen und mit unseren Einspielgeräten eine Dokumentation zu erstellen. Denn ohne Einspielgeräte ist ja ein Kontakt ohnehin möglich. Wir senden mit unseren Gedanken Bilder in den Kosmos, welche von allen Wesenheiten empfangen werden können, denn in unseren Gedankenbildern sind auch die jeweiligen Adressen und Informationen enthalten. Nach meiner Überlegung galt folgendes: Die Verstorbenen sind feinstoffliche Energie, mit Willen und Bewußtsein ausgestattet und möglicherweise noch mit irdischen Gewohnheiten behaftet. Die höheren Wesenheiten sind im Grunde eine reine feinstoffliche Energie, welche der Materie schon längst entschwebt sind und auch solche, die noch nie geboren wurden. So ähnliche Wesenszüge treten auch bei den Außerirdischen hervor. Nur darf man sich nicht scheuen, auch die außerirdischen Wesenheiten mit allen unsern erforderlichen Charaktereigenschaften anzusprechen.

F.K.: Wäre nicht auch denkbar, daß diese Kontakte gar nicht „außerirdischer“ Natur, denn vielmehr mit Menschen aus der Zukunft zustandekommen, was ja nicht abwegig scheint, zumal aus der ITK her bekannt ist, daß man „drüben“ die Zeit als solche nicht kennt, vielleicht besiedeln wir in einigen (oder vielen) Jahren ja tatsächlich andere Planeten, mit dem Mars soll es ja anfangen?

E.K.: Ich glaube nicht an diese Menschen aus der Zukunft. Unsere Zukunft ist die feinstoffliche Welt, alles andere wäre Spekulation.

F.K.: Um nicht mißverstanden zu werden, möchte ich nicht Ihre empfangenen Durchsagen in Frage stellen, doch gerade, als Sie vor über 20 Jahren die TBS als „Humbug“ enttarnen wollten, könnte Ihre heutige Position gegensätzlicher nicht sein, oder anders gesagt, hätte ich Ihnen vor 20 Jahren diese Dinge präsentiert... Wie vollzog sich dieser Wandel?

E.K.: Wenn ich an die Anfangszeit zurückblicke, so bin ich jetzt froh, daß es kein Humbug war. Mein Leben hatte sich seither sehr verändert, ich lebe jetzt viel bewußter. Es ist das wunderbarste, was einem im Leben passieren konnte. Ein Kontakt mit der jenseitigen Welt, ein Kontakt mit Freunden. Ich glaube, daß ich von einer höheren Ebene aus dahin geführt wurde.

F.K.: Noch einmal zu Gott, Sie erzählten ja eingangs, wie Sie den Glauben zu Gott wiederfanden. Wie vereinbaren Sie Ihren Glauben mit den Jenseitskontakten?

E.K.: Unserem Herrn und Gott stehe ich voll Liebe und Ehrfurcht gegenüber. Die Jenseitskontakte beweisen, daß es Gott gibt, daß es ein Jenseits gibt und somit auch ein Leben nach dem Tod. Ich werde, was auch kommen mag, nie daran zweifeln.

F.K.: Freundlicherweise haben Sie mir auch ein Band mit Stimmenbeispielen Ihrer Einspielungen zur Verfügung gestellt, das m.E. doch eine recht beachtliche Verständlichkeit der Stimmen zeigt. Wird es auch mal für die „Öffentlichkeit“ einen Tonträger mit Ihren Einspielungen geben, gleich verbunden mit der Frage, was ist sonst in absehbarer Zeit Ihrerseits in Sachen ITK zu erwarten?

E.K.: Vorstellen könnte ich es mir schon, vielleicht einmal als Beilage in der TW, oder meinem Buch? Was in Sachen ITK passiert, ist unabsehbar und oft unerwartet. Auf jedem Fall möchte ich nun modulierbare Träger erproben, um die Stimmenqualität noch mehr zu verbessern.

F.K.: Damit bedanke ich mich für das interessante Gespräch.

Hinweis der Redaktion: Wir freuen uns, hiermit unseren Lesern mitteilen zu dürfen, die gleichnamige CD zum Buch „Phänomen Tonbandstimmen“ mit Stimmenbeispielen von Ernst Knirschnig ist über die TW-Redaktion für 10,00 Euro (inclusive Versand, Vorkasse) erhältlich. Nähere Infos auf www.transkom.at

Nachträgliche Anmerkung der Redaktion: Dieses Interview erschien in Transwelten, Ausgabe 2003. Etwas später ist Ernst Knirschnig der IGP als Aktivmitglied mit Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit-Österreich und Tonbandstimmen beigetreten.


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