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Interviews
Interview
mit Ernst Knirschnig
Ernst
Knirschnig, geboren am 19. Juli 1939 in Klagenfurt, betreibt seit
nunmehr fast 20 Jahren Tonbandstimmenforschung.
Ergebnisse seiner langjährigen Erkenntnisse auf diesem Gebiet hat
er jüngst in seinem Buch „Phänomen Tonbandstimmen –
Erfahrungsberichte und Erkenntnisse von einst bis heute“ (siehe
Rezension in TW 2/2002) dem geneigten TBS-Interessierten präsentiert.
Über seinen recht ungewöhnlichen Weg dorthin, über Eckpunkte
seines Buches und seines Wirkens, möchten wir im folgenden Gespräch
mehr vom in Österreich lebenden TBS-Forscher erfahren.
Frank Klare: Beginnen möchte ich ganz gerne damit, wie Sie zur
TBS kamen. Standen Sie anfangs den Tonbandstimmen sehr skeptisch
gegenüber, wie kam es dennoch, sich mit dieser Thematik zu
befassen?
Ernst Knirschnig: Angefangen hat das Ganze mit dem Tischchenrücken.
An einem Winterabend des Jahres 1982 besuchte uns unser ältester
Sohn und kam gleich zur Sache: „Papa, ich habe Tischerl rücken
gelernt und kann mit dem Jenseits Kontakt aufnehmen. Wollen wir es
versuchen?“ Ich wollte natürlich davon nichts wissen und wies
nach einer Unterredung sein Vorhaben zurück. Ich sprach dann noch
mit meiner Frau darüber. Wir wollten durch Unkenntnis der Sache auf
keinen Fall durch das Tischerlrücken irgendwelche Geister in unser
Haus rufen, die man womöglich nicht mehr los wird. Nach einiger
Zeit kam der Sohn wieder, und wir sprachen ausführlich über das
Thema. Ich hatte ja von all dem keine Ahnung. Von wo her? Er zeigte
uns ein mitgebrachtes Tischchen mit drei Beinen, der Oberteil aus
Styropor und in einem Bein steckte ein Bleistift. Ich war sehr
skeptisch und ließ mich dennoch überreden. Der Sohn versicherte
uns, daß es sehr einfach sei, eine ‚jenseitige Verbindung‘
herzustellen. Auf dem Wohnzimmertisch wurde ein Bogen Papier
aufgespannt, welches auch mein Sohn mitbracht hatte. Nun konnte das
Experiment beginnen. Das Tischchen wurde auf den Bogen Papier
gestellt und alle anwesenden Personen mußten ihre Hände ganz
leicht auf das Tischchen legen. Es passierte lange nichts, wobei
sich jede einzelne Person schon lustig machte. Schließlich fing das
Tischerl doch noch an, sich zu bewegen, und die tollsten Antworten
wurden aufgeschrieben. Dieses Phänomen war etwas ganz Neuartiges
und faszinierte einen jeden von uns. Auch ich war sehr begeistert
davon, sodaß wir nun öfters ein Tischchenrücken veranstalteten.
Ich fertigte nun für mich selber so ein Tischchen an und begann
dann mit eigenen Experimenten. Nun behandelte ich Fälle aus
Fernsehsendungen und Zeitungsberichten und stellte dazu
‚kommissarisch‘ meine Fragen. Durch das Phänomen wurden Gegenstände
und vermißte Personen gefunden, Einbrüche aufgeklärt, es wurden
Adressen mit Hausnummern aufgeschrieben, Autokennzeichen und vieles
mehr. Beim Nachprüfen der Botschaften erlebte ich dann eine Riesenüberraschung.
Es stimmte überhaupt nichts, kein Name, keine Adresse, keine
Hausnummer. Alle versandten Briefe kamen zurück. Nun wurde ich
etwas nachdenklich – alles nur erlogen. Auf was hab ich mich da
wohl eingelassen? Vorerst gab ich noch nicht auf und fragte weiter,
warum wohl die Unwahrheit gesagt wurde? Keine Antwort war die Folge.
Später wurden bei meinen Familienmitgliedern Unfälle vorausgesagt
und sogar mit Datum versehen. All diese Aussagen belasteten mich
sehr und ich konnte fast nicht mehr schlafen. Bei meinem letzten
Kontaktversuch mit dem Tischchen fragte ich den anwesenden
‚Geist‘: „Wer bist du, schreibe mir deinen Namen auf.“ Plötzlich
überschattete mich ein eisiger Schauer. Über den Rücken lief es
mir kalt herauf und hinunter, die Haare rauften sich um einen
Stehplatz und ich fing an, am ganzen Körper zu zittern. Nun
bemerkte ich auch, wie labil allmählich mein Kreislauf wurde. In
meiner Not und die kurzen klaren Gedanken die ich noch fassen
konnte, sprach ich: „Herr Jesus Christus – bitte hilf mir.“ Im
nächsten Augenblick verspürte ich, daß das Kältegefühl nachließ,
das Zittern hörte nach und nach auf, der Kreislauf stabilisierte
sich wieder und ich wurde allmählich ruhiger. Nun, das Tischchen
legte ich zur Seite und war für lange Zeit geheilt. Mein nächster
Weg war dann in die Kirche und erzählte dem geistigen Herrn meine
Erlebnisse. Er nickte nur und sagte: „Das hätte sehr böse Folgen
haben können.“ Seit dieser Zeit habe ich meinen Glauben und den
Glauben an Gott wiedergefunden, der seit meiner Jugend
kontinuierlich abnahm. Seither hat sich auch meine Lebenseinstellung
sehr verändert, und ich lebe jetzt viel bewußter.
Einige Wochen später lernte ich Hans Luksch kennen. Es war ein
verregneter Tag im Februar und Herr Luksch erstand bei mir einige
VW-Motortriebwerke. Wir waren in der selben Branche tätig und
hatten eigentlich nie einen persönlichen Kontakt. Es trug sich zu,
daß an diesem Tag auch mein Sohn anwesend war und unsere Gespräche
entwickelten sich allmählich dorthin, als Herr Luksch über die
Tonbandstimmen zu erzählen begann. Auch ich erzählte ihm von
meinen Erlebnissen mit dem Tischchen. Er riet uns ab und meinte, daß
es sehr gefährlich sei, da wir doch keine Erfahrung mit diesen
okkulten Praktiken haben. Wir sollten besser die Finger davon
lassen. Es vergingen einige Stunden. Wahrscheinlich hat auch Hans
Luksch auf seine Arbeit vergessen, wenn es darum ging, über das Phänomen
der Tonbandstimmen zu berichten. Ich war sehr skeptisch und konnte
all das nicht glauben. Gibt es denn so etwas überhaupt? Vielleicht
ist es ohnehin nur eine Spinnerei? Er lud uns ein, um die ganze
Sache einmal live zu erleben. Gleich am nächsten Montag um 20:00
Uhr im Café Hummel, im achten Wiener Gemeindebezirk. Es war ein
Hinterzimmer, in dem an die fünfzig Personen Platz fanden. Wir
traten ein, wurden gleich von den anwesenden Personen begrüßt und
ein Platz wurde uns auch sofort angeboten. Nach und nach trafen die
Leute ein; einige schwarz gekleidete Damen, denen kürzlich erst ein
Angehöriger plötzlich verstorben war. Es war schon lange nach
20:00 Uhr, und einige fragten: „Wann kommt Herr Luksch?“ Herr
Luksch kam etwa eine viertel Stunde später. Man sagte: „Der kommt
immer zu spät.“ Nach einigen Einzelgesprächen mit Herrn Luksch
konnte die sogenannte ‚Einspielung‘ beginnen. Die
Kassettenrekorder und Mikrophone standen schon bereit. Ich war sehr
gespannt, was da wohl passieren würde. Es mußte absolute Stille
herrschen, kein Herumrutschen auf dem Sessel, kein Rauchen und womöglich
nicht einmal zu atmen. Die meisten anwesenden Personen stellten ihre
Fragen. Am Ende der Einspielung packten die Leute ihre Geräte ein
und gingen nach Hause. Ich dachte mir: „Das war alles?“ Ich ging
noch einige Male hin und wurde so nach und nach mit dem Abhören
konfrontiert. Natürlich hörte ich nichts. Was hören die Leute
denn? Bis ich einmal ein lautes Wort vernommen hatte. Auch das
konnte nur ein Zufall sein – vielleicht aus dem Restaurant
nebenan? Nun sind gerade die neuen Kassettenrekorder D6410 von
Philips auf dem Markt gekommen. Ich hatte mich schon entschlossen,
ein solches Gerät zu kaufen, als Herr Luksch mir immer riet, von
einem Kauf Abstand zu nehmen. Warum wohl? Was ist faul an der Sache?
Er sagte immer nur: „Warte, warte ...“ Es ließ mir keine Ruhe
und ich wollte endlich Gewißheit haben, was wirklich an der Sache
dran ist. Nun habe ich auch mit Freunden und Bekannten über die
Tonbandstimmen gesprochen und fragte sie, was sie davon halten. Es
war für alle ein völliges Neuland. Nun hatte mir ein Bekannter,
welcher selber gerne wußte, was es mit den Tonbandstimmen an sich
hatte, ein altes Kassettengerät geborgt und ich fing selber an, zu
experimentieren, wie ich es eben bei den anderen Personen gesehen
hatte.
F.K.: Welches Schlüsselerlebnis ließ Sie dann jedoch Ihre
Position ändern, sozusagen vom Skeptiker zum Experimentator?
E.K.: Vorerst legte ich einmal alle meine Bedenken ab und ich nahm
mir vor, eine gewisse Zeit lang ganz unbeschwert zu arbeiten. Denn
es hat keinen Sinn, skeptisch zu sein, und auf der anderen Seite
sollte man Ergebnisse erwarten. Also ließ ich einmal die ganze
Sache auf mich einwirken. Stimmen aus dem Nichts auf einem Tonband;
da kann doch ein normaler Menschenverstand schwer folgen. Obwohl
sich am Anfang meiner Experimente kein Ergebnis zeigte, ließ ich
nicht locker und experimentierte lebhaft weiter. Kurz bevor ich
schon aufgeben wollte, stellte sich heraus, daß ich doch mit einer
anderen Welt Kontakt hatte, weil darauf hingewiesen wurde und weil
ich persönlich angesprochen wurde. Nur hatte ich am Anfang nicht
gleich die paranormalen Stimmen erkannt. Nach und nach konnte ich
nun die Stimmen hören. Es entstand nun ein Wechselspiel zwischen
Skepsis und Faszination. Es ist erstaunlich, was an Stimmen noch
alles zutage kam, was man vorerst nicht gehört hatte. Nun schien
der Bann gebrochen zu sein und ich war schon mittendrin im Ereignis
der Stimmenphänomene und die Faszination wurde zum Sieger.
F.K.: Sie leben und arbeiten ja in Österreich. Wie ist dort
eigentlich die ITK-Szene organisiert, gibt es ähnlich wie in
Deutschland in jeder größeren Gemeinde Gruppen, die regelmäßig
zusammenkommen, und eine aktive Forschergemeinschaft?
E.K.: Die Wiener Gruppe als solche, welcher auch ich angehörte,
hatte sich vor einem Jahr aufgelöst. Nach und nach sind von unserem
Kreis Experimentatoren verstorben, und andere wiederum erkrankten,
sodaß eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich war. Es gibt
dann noch den VTFÖ – Verein für Tonbandstimmenforschung Österreich,
welcher jeden Dienstag einen Einspielabend veranstaltet. Es sind im
Durchschnitt jedes Mal etwa 15 Personen
anwesend. Jedoch effektive Forschung gibt es dort nicht.
Weitere Forschungsgemeinschaften in Österreich sind mir nicht
bekannt. Wie ich es nun sehe, bin ich alleiniger Streiter auf
breiter Basis und kann in der Öffentlichkeit mit niemandem rechnen.
F.K.: Wie schaut es in Österreich mit den öffentlichen Medien
aus, sind sie eher dem Thema verschlossen oder vielleicht zugänglicher
als in Deutschland? Und wie ist die Akzeptanz dazu in der österreichischen
Bevölkerung?
E.K.: Ich möchte nicht sagen, daß die Medien dem Stimmenphänomen
gegenüber verschlossen sind. Wo keine Öffentlichkeitsarbeit
stattfindet, können auch keine Medien aufmerksam werden. Obwohl die
letzten Reportagen durchaus objektiv gestaltet wurden. Das ist aber
schon sehr lange her. Ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung steht
den Tonbandstimmen positiv gegenüber. Ein anderer kleiner Teil
hatte wohl davon gehört, und einzelne davon nehmen sie dann in
Anspruch, wenn ein schmerzhaftes Ereignis (Todesfall) eingetreten
ist. Der Großteil hat noch nie etwas von dem Stimmenphänomen gehört
und steht skeptisch bis ablehnend gegenüber.
F.K.: Mit welcher Methodik (und welchen Geräten) spielen Sie für
gewöhnlich ein und warum?
E.K.: In den letzten zehn Jahren waren meine Einspielmethoden
immer die gleichen. Ich finde, daß ich damit die besten
Einspielergebnisse erzielen konnte. Der Kassettenrekorder Philips D
6410 und das Miniparabolspiegel-Mikrophon für die Aufnahme; als Träger
verwende ich das Psychophon oder Radio im Mittelwellenbereich und
mit Computersprachsegmenten kombiniert auf einem 3 Minuten
Endlosband. Der Träger wird über einen Lautsprecher in
entsprechender Entfernung zum Mikrophon und ebenso in entsprechender
Lautstärke in den Raum abgestrahlt. Mit dem Variator wird das
Psychophon in Intervalle ein- und ausgeschaltet. Oder das Psychophon
bleibt an der Stromquelle und das Lautsprechersignal wird in
gewissen Intervallen unterbrochen. So wird obendrein auch noch die
Abhörarbeit ungemein erleichtert.
F.K.: Haben Sie sich neben der TBS auch bereits mit anderen
ITK-Gebieten (Transvideos, PC, etc.) aktiv befassst?
E.K.: Nein, noch nicht.
F.K.: Dann zurück zur TBS. Zum Teil verfügen Sie doch über
recht ungewöhnliche Kontakte, wie Ihr Buch zeigt, angefangen bei
Erik Ode, den wir ja alle noch als „Der Kommissar“ aus den 70 ´er
Jahren kennen. Wie kam dieser Kontakt zustande, hatten Sie ggf.
bereits zu Lebzeiten Odes mit ihm Kontakt oder ist Ihnen etwas über
seine Interessen in der Jenseitsforschung bekannt geworden?
E.K.: Nein. Es war eine spontane Einspielung, als ich von seinem Hinübergang
in den Nachrichten hörte. Es war der 31. Juli 1983. Ich fragte den
TV-Kommissar, ob er schon drüben sei und welche Eindrücke er von
der anderen Welt habe. Die Antwort war:
„Ganz
hell dort – phantastisch – wie
ein Traum, hell – mu-u-utter ...“
Am
28. August versuchte ich noch einmal mit ihm Kontakt aufzunehmen und
fragte ihm unter Anderem, was bedeutet ‚hellmutter‘?
„Gibt
den Eindruck – freie Sicht.“
Was
auch bei Kontaktaufnahmen mit anderen Wesenheiten bestätigt wurde.
F.K.: Darüber hinaus zählt zu Ihren prominenten Gesprächspartnern
die nicht minder bekannte Marilyn Monroe oder König Ludwig der
Zweite von Bayern (um hier einige zu nennen). Sind diese
Verbindungen von Ihnen bewußt gewollt und vielleicht hier einige
Auszüge ihrer Durchsagen?
E.K.: Bei Marilyn Monroe war es auch eine spontane Aufnahme, als
gerade ein Fernsehfilm lief, in dem sie mitwirkte. Eine meiner
Fragen war auch: „Hast du noch Sehnsucht nach dem Erdenleben?“
„Höre sodann meine Worte.“
(Der Experimentator wird um seine Aufmerksamkeit ersucht:)
„Auch wir leben.“
(Wieder eine Bestätigung für eine nachtodliche Existenz.)
Am 13. Juni 1986 jährte sich der Todestag von König Ludwig II. von
Bayern zum 100. Mal. Aus diesem Anlaß war auch in unserem Verein
ein Reporterteam bei den Einspielungen anwesend.
Meine Fragen und die Antworten: „König Ludwig II. von Bayern,
bitte melde dich.“
„Ludwig.“
(Er meldete sich mit seinem Namen.)
„Du wurdest von den Irrenärzten, ohne untersucht zu werden, für
geisteskrank erklärt; warst du wirklich verrückt?“
„Nein – nein genau so wie Uhr geht.“
(Ein interessanter Vergleich: Der Takt einer Uhr ist auch normal.)
Eine
Mitexperimentatorin fragt: „Wie sind Sie
zu Tode gekommen; war es Mord oder Selbstmord?“ „War
ein Horror-Abend.“ (Als man ihm abholen wollte.)
„Ich danke Fremde.“
(Hier bedankte er sich für die Kontaktaufnahme bei der
Experimentatorin.)
Weitere Stimmenaussagen:
„Do‘ g‘lebt wie so ‘m Märchen.“ (Er
war ja doch als Märchenkönig bekannt.)
„Nun
dreh‘ zum König – Wesen wie sie – ja.“ (Ein
Hinweis auf den König.)
„Hör’n da Menschen - spür’n sie nicht.“
(Vielleicht fehlt da noch das geistige Gefühl?)
F.K.: Woher aber können Sie die Gewissheit nehmen, daß „am
anderen Ende der Leitung“ tatsächlich genannte Gesprächsteilnehmer
sitzen und wir es nicht mit „Foppgeistern“ zu tun haben, die
sich als falsche Person ausgeben (was es ja bekanntlich in der ITK
gibt)?
E.K.: „Foppgeister“ kann man nie und nirgends ausschließen.
Wenn man sich aber mit gebührendem Respekt und Ehrfurcht, der
erforderlichen Achtung und allumfassender Liebe der jenseitigen Welt
nähert, wage ich es zu sagen, daß die angesprochenen Personen und
Gesprächspartner als Wesensgleichheit bezeichnet werden können. Es
kommt auch auf die Aussage an und wenn die kontaktierte Wesenheit
sich mit ihrem Namen meldet. Aber auch, man versucht mit einer höheren
Ebene, mit höheren Wesenheiten Kontakt aufzunehmen und bittet um
deren Schutz. Und so bin ich mir sicher genug, daß die jeweilige
Wesenheit zu erreichen ist. Daher sind auch Warnungen eingegangen:
„Es
ist gefährlich mit den Mächten der Finsternis zu sprechen.“
Wie
auch in diesem Falle wurde der freie Wille des Menschen auch von höheren
Wesenheiten respektiert. Es hätte ja auch heißen können: „Du
darfst ... nicht sprechen.“ Eine weitere interessante Aussage:
„Mit
Engeln kannst du sprechen mein Freund, die Engel.“
Also
ist laut der Aussage dem Experimentator freigestellt, mit wem er
Kontakt aufnimmt. Und im Hintergedanken sollte man eben nicht
negative Wesenheiten oder Foppgeister haben; wie etwa: Eine
Einspielung durchführen und andauernd denken, „hoffentlich sind
keine negativen Kräfte bei der Aufnahme beteiligt.“ Damit werden
gerade diejenigen telepathisch angezogen. Es geht somit auch im
umgekehrten Sinn, indem man mit Heiligen und Heiligen Engeln in
telepathischer Verbindung steht. Denn sie sind die wahren Vermittler
zwischen jenen Wesenheiten, die wir bei unseren Einspielungen
kontaktieren.
F.K.:
Selbst außerirdische Kontakte scheinen möglich, so mit der
„Raumstation Uranus“.
E.K.: Ja, es sind einige Hinweise vorhanden. So z. B. befindet sich
die Sendestation, mit welcher ich Kontakt aufnahm, in den Sonnensphären
und jegliche Hilfe wurde mir auch angeboten.
F.K.: Es ist sogleich interessant, sogleich aber auch recht
gewagt oder fast gar „ungeheuerlich“, wenn wir davon ausgehen,
mit Ausserirdischen Wesenheiten über die TBS in Verbindung zu
stehen. Wie können Sie das erklären?
E.K.: Es ist eine Tatsache, daß die Verstorbenen den Kontakt mit
uns suchen, und wir versuchen ebenfalls, einen Kontakt mit den
Verstorbenen aufzunehmen und mit unseren Einspielgeräten eine
Dokumentation zu erstellen. Denn ohne Einspielgeräte ist ja ein
Kontakt ohnehin möglich. Wir senden mit unseren Gedanken Bilder in
den Kosmos, welche von allen Wesenheiten empfangen werden können,
denn in unseren Gedankenbildern sind auch die jeweiligen Adressen
und Informationen enthalten. Nach meiner Überlegung galt folgendes:
Die Verstorbenen sind feinstoffliche Energie, mit Willen und Bewußtsein
ausgestattet und möglicherweise noch mit irdischen Gewohnheiten
behaftet. Die höheren Wesenheiten sind im Grunde eine reine
feinstoffliche Energie, welche der Materie schon längst entschwebt
sind und auch solche, die noch nie geboren wurden. So ähnliche
Wesenszüge treten auch bei den Außerirdischen hervor. Nur darf man
sich nicht scheuen, auch die außerirdischen Wesenheiten mit allen
unsern erforderlichen Charaktereigenschaften anzusprechen.
F.K.: Wäre nicht auch denkbar, daß diese Kontakte gar nicht
„außerirdischer“ Natur, denn vielmehr mit Menschen aus der
Zukunft zustandekommen, was ja nicht abwegig scheint, zumal aus der
ITK her bekannt ist, daß man „drüben“ die Zeit als solche
nicht kennt, vielleicht besiedeln wir in einigen (oder vielen)
Jahren ja tatsächlich andere Planeten, mit dem Mars soll es ja
anfangen?
E.K.: Ich glaube nicht an diese Menschen aus der Zukunft. Unsere
Zukunft ist die feinstoffliche Welt, alles andere wäre Spekulation.
F.K.: Um nicht mißverstanden zu werden, möchte ich nicht Ihre
empfangenen Durchsagen in Frage stellen, doch gerade, als Sie vor über
20 Jahren die TBS als „Humbug“ enttarnen wollten, könnte Ihre
heutige Position gegensätzlicher nicht sein, oder anders gesagt, hätte
ich Ihnen vor 20 Jahren diese Dinge präsentiert... Wie vollzog sich
dieser Wandel?
E.K.: Wenn ich an die
Anfangszeit zurückblicke, so bin ich jetzt froh, daß es kein
Humbug war. Mein Leben hatte sich seither sehr verändert, ich lebe
jetzt viel bewußter. Es ist das wunderbarste, was einem im Leben
passieren konnte. Ein Kontakt mit der jenseitigen Welt, ein Kontakt
mit Freunden. Ich glaube, daß ich von einer höheren Ebene aus
dahin geführt wurde.
F.K.: Noch einmal zu Gott, Sie erzählten ja eingangs, wie Sie
den Glauben zu Gott wiederfanden. Wie vereinbaren Sie Ihren Glauben
mit den Jenseitskontakten?
E.K.: Unserem Herrn und Gott stehe ich voll Liebe und Ehrfurcht
gegenüber. Die Jenseitskontakte beweisen, daß es Gott gibt, daß
es ein Jenseits gibt und somit auch ein Leben nach dem Tod. Ich
werde, was auch kommen mag, nie daran zweifeln.
F.K.: Freundlicherweise haben Sie mir auch ein Band mit
Stimmenbeispielen Ihrer Einspielungen zur Verfügung gestellt, das
m.E. doch eine recht beachtliche Verständlichkeit der Stimmen
zeigt. Wird es auch mal für die „Öffentlichkeit“ einen Tonträger
mit Ihren Einspielungen geben, gleich verbunden mit der Frage, was
ist sonst in absehbarer Zeit Ihrerseits in Sachen ITK zu erwarten?
E.K.: Vorstellen könnte ich es mir schon, vielleicht einmal als
Beilage in der TW, oder meinem Buch? Was in Sachen ITK passiert, ist
unabsehbar und oft unerwartet. Auf jedem Fall möchte ich nun
modulierbare Träger erproben, um die Stimmenqualität noch mehr zu
verbessern.
F.K.: Damit bedanke ich mich für das interessante Gespräch.
Hinweis
der Redaktion: Wir freuen uns, hiermit unseren Lesern mitteilen zu dürfen,
die gleichnamige CD zum Buch „Phänomen Tonbandstimmen“ mit
Stimmenbeispielen von Ernst Knirschnig ist über die
TW-Redaktion für
10,00 Euro (inclusive Versand, Vorkasse) erhältlich. Nähere Infos
auf www.transkom.at
Nachträgliche
Anmerkung der Redaktion: Dieses Interview erschien in Transwelten,
Ausgabe 2003. Etwas später ist Ernst Knirschnig der IGP als
Aktivmitglied mit Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit-Österreich
und Tonbandstimmen beigetreten.
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