I T K

Instrumentelle Transkommunikation


Ein altes Tonband gibt Rätsel auf

von Frank Klare

Meine Frau Sabine und ich stehen wirklich derzeit sozusagen erstaunt vor einem Rätsel. Im weitesten Sinne haben unsere nachfolgend geschilderten Erlebnisse mit den sog. „Tonbandstimmen“ zu tun. Ich gehe mal davon aus, das Leser dieses Berichtes bereits mit dem Begriff „Tonbandstimmen“ (kurz: TBS) und dessen Bedeutung vertraut sind, also der Kontaktaufnahme mit „Verstorbenen“ z.B. mit Hilfe eines Radios, Mikrofons und Tonbandgerätes bzw. Kassettengerät, Computer, etc., so werden Sie sicher auch bereits wissen, das der Experimentator während der „Einspielung“ über Mikrofon seine Fragen an die geistige Welt etwa stellt, dabei im Hintergrund ein Radio mit fremdsprachigem Sender als Energieträger, aus dem sich dann die Antwortenden artikulieren können, zu hören ist. Nach der Einspielung wird dann der Experimentator das mit aufgezeichnete Radiosignal genau abhören, um darauf zu achten, ob darin nun deutsche Wörter oder Sätze zu vernehmen sind. Diese Wörter und Sätze (oft beziehen sie sich direkt auf die gestellten Fragen) sind es dann, die als „Durchsagen“ gedeutet werden. Weiter geht man bisher davon aus dass das ursprüngliche Radiosignal während der Aufnahme oder bereits im Studio des Senders umgeformt wird, genauer, das aus ursprünglich ausländischer Sprache eine deutsche Sprache entsteht. Im TBS-Jargon spricht man daher auch von „Umformungen“. Schon längere Zeit gehe ich (unabhängig von diesem Bericht) mit einigen IGP-Kollegen genau diesem Phänomen auf dem Grund, indem wir methodisch herausfinden möchten, ob tatsächlich Umformungen im Sinne von paranormaler Umänderung eines Radiosignals geschehen oder ob es andere Erklärungen dafür gibt, hinterher unbestreitbar oft deutliche und sinnige „Durchsagen“ zu vernehmen. Näheres hierzu ist nachzulesen im Beitrag „Ergründung der Stimmen paranormalen Ursprungs“ von Ernst Knirschnig und mir. Da scheint es mir fast, das folgendes Ereignis uns ein wenig hinsichtlich der genannten noch laufenden sehr aufwändigen Analysen, ein „Wink von oben“ bereiten sollte.

Dies vorausgeschickt, stellen Sie sich bitte abstrakt folgendes vor: Kann es möglich sein, das diese Durchsagen (die doch in der Regel Antworten auf mit Mikrofon aufgenommene Fragen sind) sich auch artikulieren – ohne – entsprechenden Kontaktgesuchs des Experimentators? Können quasi Antworten empfangen werden, wenn diesbezüglich gar keine Fragen gestellt wurden? Sie meinen, das ist schier unmöglich? Da würde ich Ihnen auch zustimmen wollen, aber offenbar gibt es das Unmögliche doch!

Wie so oft schon gelangten meine Frau und ich durch eine Verkettung von „Zufällen“ und Ereignissen zu dieser Entdeckung. Es fing alles März 2003 an, als Sabines Vater, Karl nach langer schwerer Krankheit dennoch völlig überraschend verstarb. Erst einige Monate später fiel uns ein, das es ja noch bis zu 40 Jahre alte Tonbandaufzeichnungen gibt. Aufzeichnungen von Sabine und ihrer Schwester als Kinder, aber auch Aufzeichnungen von Vater selbst, ferner einige französischsprachige Aufzeichnungen (teils auch vom Vater gesprochen), was daran lag, das Karl zu Lebzeiten als Studienrat beschäftigt war und im Gymnasium Latein und Französisch lehrte. An einem lauem Sommerabend im August holte ich mit Sabine in der Wohnung ihrer Eltern das alte „Simonetta“-Tonbandgerät hervor, um die alten Bänder zu hören, in erster Linie dachten wir diesen Abend an die historischen Kinder-Aufnahmen, aber auch Karls Stimme wollten wir gerne nach seinem Tode hören. So freuten wir uns dann auch beim Hören über das Geschrei Sabines älterer Schwester als Baby im Jahr 1964, über die ersten Kinder-Sing-Versuche und natürlich auch über die Worte Karls, zu Lebzeiten, als er noch jünger und gesünder war. Karl war es auch meist, der seinerzeit die Aufnahmen auf Tonband machte. Doch hatte er dabei die Eigentümlichkeit, mittendrin die Aufnahmen abzubrechen bzw. zu überspielen dazu oft in differenzierter Band-Geschwindigkeit, die bei dem Gerät umschaltbar ist. Und zu alledem sind ferner viele französische Aufzeichnungen dazwischen, teils wohl aus dem Radio und teils von ihm selbst, wie schon erwähnt. So kam es dann also, dass wir diese französischsprachigen Passagen zwischen den Kinder-Aufnahmen laufen ließen. Wir wussten ja schließlich nicht, wann die Kinder wieder zu hören sind, auf dem Band, so ließen wir das Vorspulen sein, um nichts zu verpassen.

Plötzlich zuckten wir zusammen! Mitten im (noch) französischen hören wir beide deutlich „Wir sind schon da!“, „Er ist hier!“ und eine Reihe weiterer derartiger „Zwischenrufe“, die uns natürlich sofort an Karl denken ließen. „Das gibt es doch nicht!“ war wohl die erste Reaktion von Sabine und mir gleichermaßen, doch wie wir hörten, gibt es das wohl doch. Doch wie ist das möglich und wer spricht da überhaupt mit uns?

Zunächst fiel uns da der Entdecker der TBS Friedrich Jürgenson (Autor des Buches „Sprechfunk mit Verstorbenen“) ein, dem ja ähnliches widerfahren ist, als er in der Natur Vogelaufnahmen machen wollte und dann plötzlich menschliche Worte auf Band hatte und so das Phänomen TBS entdeckte. Was ähnliches scheint hier auch geschehen zu sein. Nur: die Aufnahmen sind teils 40 Jahre alt oder noch älter. Wann hat hier wenn (und warum?) jemand Botschaften (für uns?)vermittelt? Das ließ uns dann natürlich keine Ruhe. Zu bedenken ist auch, so es sich tatsächlich um Botschaften für Sabine und mich handelt, wenn die Aufnahmen bis zu 40 Jahre alt sind, woher wusste man damals, bevor wir überhaupt gelebt haben, schon, das wir im Jahre 2003 hier sitzen werden, nachdem Karl verstorben ist und das alte Band hören?.Hinzu kommt, auf dem Band handelt es sich nicht wie im Falle Jürgenson um sog. „Direktstimmen“ (= die menschlichen Stimmen, die während der Aufnahme nicht zu hören waren) , sondern (wenn) um Umformungen, die Stimmen der Sprecher wurden nicht verändert, offenbar jedoch oft die Landessprache, wie man es oft von herkömmlichen TBS-Einspielungen her kennt. So war dann die logische Konsequenz daraus, das ganze Band bzw. den Französisch-Anteil darauf, wie eine „normale TBS-Einspielung“ zu behandeln, indem wir das insgesamt etwa 20-minütige Band, zunächst die etwa 40-jährigen Radio-Aufzeichnungen in Ruhe Stück für Stück auswerteten, d.h., es von vorne nach hinten nach deutschen Sätzen abzusuchen, nach dem wir das Band auf einen Philips-Rekorder kopierten, um es dann mit Reptierfunktion (= vereinfachte Rückspul- und Wiedergabefunktion) nach Bandzählwerkposition zu protokollieren und hier ist das Ergebnis:

011 Zimmer
012 Position an einer Tür
013 Brauch auch Zimmer
014 Wird Dein Mann dann Sektor
015 PSI-Kontrolle
017 Auch Frank... Akkustik
022 plötzlich geht der Frank, dass er zuhört
023 Alle fragen UFO
024 Der Chef aller Position... wie, wie wir so Blüht auf dieser Welt
025 Aber Energie in der Küche toll, bin jetzt (dja) rigeros da
027 Irgendwann mal wir alle bete
029 Hier kommt der Papa
032 Du brauchst nicht viel Material
034 Alala, Trompeter da, aber die haben ja früher auch gelallt
035 Wie es blüht auf dieser Welt, aber (Klappe)Tür, jedenfalls Ihr sollt jetzt warten
038 Bei mir Ulli schon da und kommst auch ungern, Tele sagt
039 Und Papa hörst Du hier
040 Gerne sind wir auf dieser Welt
042 Und hint´re Tür, Karl la fenetre (la fenetre = franz.: das Fenster)
045 Und sonst hier kommt der Körper
046 (im Hintergrund erst Kind dann Mann) Papa-Papa / Papa-Papa
048 Du traust Dich sehr... die andere Welt... wieder gut
050 Bin schon da hinter Tür
051 Der Chef aller Position... und blüht und blüht so doll... vor Eurer Tür
052 Eine Energie in der Küche toll
055 Wir sind schon da
056 Die hint´re Tür ist para finetre (= franz.: Fenster)
057 Wir war´n da, ich folgte... meine Kamera auch
062 der Papa mehr läute
067 Steht dort ein Mann bei mir, da die Mutter was sieht, ich sag mir
069 Du hast ein Foto, wir rebellieren noch
071 Achtung bitte, unt´re Blatt
077 Der Papa mehr läute
080 Seht, dann blüht mir
081 Sind wir denn waschbar?
084 Visavie hier im Bett
085 Wir müssen das im März schicken
092 Seit Ihr schon da? Wir sind nämlich schon da, weil wir 100 sind und schon Rentner sind
094 Da bitte aber Du jetzt musst tun
095 Wir helfe Dir immer
097 Du keine Scherbe
098 Was ist passiert?
100 Wir ja kommen, sieh Erfolge
101 (noch mal) Wir ja kommen, sieh Erfolge 
102 Nicht fair
110 Amen mit den Papa, hier kommt Papa, Mädel läute
111 Willst Du jetzt nur warten?
112 Sehr bequem
122 nicht fair127 Schöne Papa, mehr läute
128 Wie in Krise
129 Bine, hörst Du mich? Hörst Du mich?... Dann blüht mir
131 Ich sag Dir
132 Ha´ste da, Schönruf
134 Helf dort einmal bei mir
136 Ja bitte
137 Rebelliere immer... in Fabrik... April ne´Scherbe
139 Aber da Du bitte... Portrait
140 So ungefähr, hier ruht der Papa
141 Überall wir Toten, Du Telefon hier
142 Glück, wie sie Dich seh´n 
143 Da poch ich schon an der Tür
144 Da blüht, da Du Probleme mit der Mama, seht hier
150 Rauf auf Zimmer will er
151 Det hätt ich seh´n müssen
152 Position an einer Tür, da haben wir Euren Namen... auch besser da sein
153 Rauf auf´s Zimmer will er
154 Dein Mann dann Sektor
156 Para der so PSI-Kontrolle
157 Maximale Berieslung, wie ich seh bei Euch
160 Hier Kommt der Papa 
162 Da sitzt jetzt der Frank, dass er zuhört
164 Alle Ohr´n, UFO-Techno da, ja klar, wir erfüllen, bleiben da
165 Wo was ist und der Chef aller Position
166 Wie hier es blüht auf dieser Welt, aber klar bei Dir. Aber der Wind in der Küche toll
168 Immer hört der Papa
169 Wir sind da für alle gerne, Du brauchst die Zeit
171 Bitte wieder da
172 Hört Ihr, wie dieser Typ atmet? Leben-dig! Leben, legal die Welt in der Praxis da
173 Erzähl mir mal, wir soll´n (Moldau) haben
176 Mit die Tod der Körper, hier gucke, ehe bete
178 Diese Welt auch wahr
179 Du brauchst hier kein Material
180 Das er zuhört, sei hier gut, der zur Tür hier führen wird, ja
182 Immer mehr ich hör, redet immer so?
185 In der Tür, Freunde braucht er da gut
187 14 Uhr um die Eck

Wer mit dem Phänomen Tonbandstimmen vertraut ist, wird aus obigen „Durchsagen“ ersehen, dass sie inhaltlich wie grammatisch mit denen herkömmlicher Einspielungen konform sind. Auch die hier direkte Nennung unser Namen („Frank“ und „Bine“, Sabines Kosename) ist in der TBS üblich. Nur eben wurden hier vorher keine Fragen gestellt, sondern die „Durchsagen waren einfach da“ und dies wohlbemerkt seit nunmehr etwa 40 Jahren. Zumindest halten wir es für ziemlich unwahrscheinlich, dass das Tonbandsignal erst nach der damaligen Aufzeichnung oder gar beim Abhören „umgeformt“ wurde. „Umgeformt“ wurden dennoch zumindest einige Passagen tatsächlich, dessen Entdeckung ich Sabine zu verdanken habe, aufgrund ihrer recht guten Französisch-Kenntnisse! So heißt es auf Position 029 „Hier kommt der Papa“. „Papa“ gibt es auch im Französischen und wird gesprochen „Papaa“, das zweite „a“ ist betont, wogegen man ja im Deutschen zumeist „Pappa“ spricht, mit kurzem „a“, aber doppelten „p“. So ist auf Position 029 „Papa“ in korrekt französischer Aussprache zu hören, auch in weiteren Positionen taucht „Papa“ korrekt gesprochen auf, doch bei Position 140 heißt es „So ungefähr, hier ruht der Pappa“. Auf Position 039 lautet es „Und Pappa“ (davor und danach kleine Pause). Gerade Position 039 scheint daher der Indiz für echte Umformungen zu sein, denn gibt es weder „und“ noch „Pappa“ im Französischen, ähnliches wie „une de“ (gesprochen önn-de, klingt zu anders. Auch bisherige physikalische Erklärungen (wie im Bericht „Ergründung der Stimmen paranormalen Ursprungs“ zu lesen), es  mit geringen Umformungen zu tun zu haben, die durch die hinzuaddierte Raumakkustik beim Aufnehmen mit Mikrofon entstehen, scheinen hier nicht zu greifen, da die Abweichungen doch zu groß sind. Dies wiederum bedeutet, erstens: wir haben offenbar die Existenz von Umformungen hiermit nachweisen können, was uns hinsichtlich der schon zitierten diesbezüglichen IGP-Analysen ein großes Stück voranbringt. Zweitens bedeutet es, dass wohl aufgrund der enthaltenden Umformungen (die ja sonst zwecklos wären) tatsächlich „Durchsagen“ oder „Botschaften“ auf dem Band an uns vermittelt wurden. Drittens jedoch bleibt zunächst ein Rätsel, nämlich, wer hat da vor etwa 40 Jahren (möglicherweise vor unserer Geburt, Sabine ist jetzt 37, ich 38) zu uns gesprochen? Hätten wir das Band ein Jahr zuvor bereits abgehört, wäre ein Großteil der Durchsagen paradox, da Karl erst März 2003 verstorben ist und sich die meisten Durchsagen wohl direkt darauf beziehen. Hat man also gewusst, dass wir das Band erst nach März 2003 hören werden? Hat sich gar darauf Position 085 „Wir müssen das im März schicken“ bezogen? Andere Durchsagen ergeben wiederum erst seinen Sinn mit nötiger Hintergrund-Information meinerseits. So erfolgte die Auswertung mit Protokoll-Anfertigung der Durchsagen bei uns in der Küche, was ungewöhnlich war, da wir sonst in der Regel im Arbeitszimmer derartige Dinge verrichten. So passen dann wohl auch die Zitate wie auf z.B. Position 025 „Aber Energie in der Küche toll...“, zugleich eine sehr rätselhafte Durchsage: Bisher geht man in der TBS-Forschung davon aus, dass Umformungen zum Zeitpunkt der Bandaufnahme geschehen oder bereits gar zuvor beim Sender oder im Raume des Experimentators. Wie bereits erwähnt, sind die ursprünglichen Aufnahmen etwa 40 Jahre alt. Nun wäre es ggf. möglich, weitere Umformungen beim Überspielen des Bandes auf den Philips-Rekorder erhalten zu haben. Trotzdem, zum Zeitpunkt der Philips-Überspielung war unserseits noch überhaupt nicht vorgesehen, die Aufnahmen dann später in der Küche abzuhören. Dennoch beziehen sich einige Durchsagen darauf. Man hat dies also entweder vorher bereits gewusst, was präkognitive Fähigkeiten voraussetzen würde oder die Überspielung müsste beim Abhören abermals umgeformt worden sein, wofür wir jedoch keinerlei Hinweise haben. Hätten wir wiederum in der Küche eine Radio-Live-Einspielung getätigt, wären demnach situationsbezogene Umformungen eher nachvollziehbar, in diesem konkreten Fall jedoch wurden scheinbar situationsbezogene Durchsagen vor dem Ereignis (= das wir in der Küche abhören) gesagt, was ein gewisses Zeit-Paradoxum darstellt.

Gleichsam sind auch einige Durchsagen darunter, die zunächst noch keinen Sinn zu ergeben scheinen, wie z.B. Position 034 „Alala, Trompeter da, aber die haben ja früher auch gelallt“. Doch kenne ich aus der Praxis und Erfahrung meiner TBS-Kollegen und mir einige Beispiele, wo es ähnlich war und eigentliche Sinn erst später klar wurde, etwa durch weitere Informationen, die zunächst dem Experimentator nicht zugänglich waren, weshalb ich auch solcherlei protokollierte, ein konkretes Beispiel dazu folgt noch in diesem Beitrag. Zusammenfassend halte ich ferner fest, um Durchsagen auf Band zu erhalten, sind scheinbar Fragestellungen des Experimentators zuvor nicht Vorraussetzung, wie nicht nur dieser Bericht zeigt. Auch bei den bisherigen Analysen der schon mehrfach zitierten IGP-Grundlagenforschung hinsichtlich Umformungen ist mir diese Begebenheit aufgefallen. Bestandteil des Experiments war es, zeitgleich an 4 verschiedenen Standorten Deutschlands und Österreichs eine TBS-Einspielung unter Verwendung des selben Radiosenders sowie einer zuvor erstellten Konserve (= statt Radio wird eine zuvor aufgenommene Radioaufzeichnung als Energieträger benutzt) als Energieträger zu benutzen. Nachdem ich die Konserve, als auch das Radiosignal in Rohform unabhängig von den Einspielungen auswertete, vom Radiosignal erstellte ich hierzu eine unabhängige zusätzliche Aufzeichnung während unseres Live-Experiments, ist bereits derselbe Effekt in Erscheinung getreten. Auch hier war eine große Anzahl an Durchsagen zu vernehmen, obgleich diese separaten Aufzeichnungen reine Radioüberspielungen (ohne Fragen) waren. Zumindest bei meinen Einspielungen bei diesem Experiment deckte sich interessanterweise hinterher ein großer Teil der Durchsagen auf den Rohsignal-Bändern mit denen, wo ich mit Mikrofon die Fragen stellte (also den selben Sender und selbe Konserve benutzte),d.h., viele Antworten auf mit Mikrofon gestellte Fragen, fand ich unabhängig identisch in den Kontrollaufnahmen der Rohaufzeichnungen wieder; wenn auch diese Analysen zum Zeitpunkt dieser Artikelverfassung noch nicht abschließend beendet sind. Widerum am Experiment beteiligte IGP-Kollegen waren ihrerseits schnell der Ansicht, bereits Umformungen gegenüber den ursprünglichem Roh-Signal gefunden zu haben, eine Begebenheit, die ich für mich beim Experiment (nach bisherigen Stand der Analysen) vermisste, jedoch nunmehr doch im altem Tonband gefunden habe. Trotz der Erkenntnis, auch Durchsagen ohne Fragen zu erhalten, liegt mir dennoch persönlich viel an der Bemerkung, dass TBS-Experimentatoren dennoch nicht auf ihre Fragen verzichten sollten. Zum einem verweise ich auf die Begebenheit, das sich so die Antworten oder Durchsagen oft direkt auf die gestellten Fragen beziehen, weshalb ich u.A. auch noch beabsichtige, die Bandaufzeichnung als Konserve für eine Mikrofon-Einspielung zu benutzen, wenngleich von mir bisher erzähltes vermuten lässt, nicht sehr viel anderslautende Durchsagen, als bereits angeführt, damit zu erhalten, wie sich im TBS-Experiment meinerseits schon zeigte, wie Sie lesen konnten. Jedoch am meisten am Herzen liegt mir, dass uns klar sein muß, wenn wir einspielen, so treten wir wohl mit der geistigen Welt persönlich in Kontakt, also mit Wesenheiten, mit Menschen „auf der anderen Seite“, dem „Jenseits“. Da verlangt es doch bereits der Anstand und die Höflichkeit, dass wir auch zu ihnen sprechen, denn Sie würden sicher auch nicht mit ihrem Partner am Tisch sitzen und dabei nicht mehr sprechen. Und wenn doch, gibt es einen Konflikt in Ihrer Beziehung und das Gleiche gilt selbstredend für Ihren geistigen Gesprächspartner, wie Ihren Partner müssen Sie diese Verbindungen mit Respekt, Dankbarkeit und Achtung eingehen, anderenfalls wird die geistige Welt Ihnen gegenüber verstummen.

Zu den bereits zitierten Durchsagen des Tonbandes möchte ich nun noch weitere Durchsagen vom Ende des selben Bandes anführen. Die folgenden Durchsagen wurden im Gegensatz zu den vorigen Radioaufzeichnungen von Karl persönlich gesprochen, ebenfalls in (ursprünglich) französischer Sprache. Sabine konnte rekonstruieren, das diese Tonbandaufnahme nicht ganz so alt ist, sondern aus dem Jahr 1987 stammt:

189 Im Herz gehört Ihr zusamm, Sabine und Frank
191 Sag, wieder Donnerstag komm´wa. Ihr wolltet mich rufen. Wir sind bei Dir, ich auch dankbar, weil ein paar Situationen so geschieht. Mach´s gut mit den Computer schön. Im Sommer in Deinem Zimmer Energie
194 Ich will erhoffen, das Du noch verstehst, keine Sorge, Tonband-Versuche
196 Das wär neu, aber hier kommste
197 Hier wunderschön wie Urlaub
198 Glaub mir, sieh sehr, wie so toll hier hereinkommend auch ganz schön gut vor einer Tür
199 Ich sehe Hinterhof
200 Wenn Du keine brauchst, sag
201 Ja, bis hier hinterher geht, ist Dein Papa
202 Oh Kuss
206 Wir hörn beisammen hier im Haus. Werde Dich sehen, Kontrolle muß sein. Sag, Tonband höre
207 Christa, orientiere bei mir. Vieles seh
209 Großer Glückwunsch. Da muß ich seh´n unsere Mission in Holland
210 Ihr wart soweit weg, wir g´hörn doch zusamm
211 Das halbe Erbe in Gefahr... Eure Wohnung wird finanziert

Kamen wir bereits bisher schon nicht aus dem Staunen, bezüglich der verstandenen Durchsagen, die sich scheinbar übrigens oft direkt an Sabine richteten, scheinen Karls verstandene Worte in „Steigerung des Unmöglichen“ kaum noch übertrefflich zu sein! Wie schon die Durchsagen der vorigen Radioaufzeichnungen, scheinen auch Karls Worte aus der geistigen Welt, dem Jenseits zu stammen. Wäre dies so, würde das voraussetzen, das die Bandaufnahme nach 1987 und zwischen März und August 2003 umgeformt wurde, da Karl 1987 lebte und erst März 2003 verstarb. Das können wir jedoch nicht nachprüfen, da man hierzu das Band vor März 2003 hätte nach Umformungen abhören müssen. Darüber hinaus sind mir aus der bisherigen TBS-Forschung zudem keine nachgewiesenen Fälle bekannt, in denen Umformungen nach einer Aufnahme entstanden wären. Hat Karl demnach zu Lebzeiten präkognitiv aus der geistigen Welt gesprochen? Oder sind wir sog. „Rissen im Raumzeit-Gefüge“ auf der Spur? Oder sind wir dabei, aufzuspüren, dass das Umformungsphänomen noch viel weitreichender ist, als bisher in der TBS-Forschung bekannt? Einige der Durchsagen bleiben hinsichtlich diesen Fragen wohl vorerst ein Rätsel, die wesentlichen Beispiele möchte ich daher nun erörtern:

Position 189 „Im Herz gehört Ihr zusamm, Sabine und Frank“, wie bereits erwähnt, stammt die Aufzeichnung aus dem Jahre 1987. Sabine habe ich 1985 durch meine damals nebenberufliche Tätigkeit als Musiker bei einem Konzert erstmals kennen gelernt. 1986 lernte ich auch Sabines Eltern kennen, als ich mit einigen damaligen Musikerkollegen zu Sabines Geburtstag eingeladen war. Zu Sabine hatte ich die folgenden Jahre einen freundschaftlichen Kontakt, erst 1992 wurde daraus mehr, bevor wir dann 1993 heirateten. 1987 war also überhaupt noch nicht an derartiges zu denken, wie kam es dennoch zu diesen Worten Karls? Hat er es 1987 bereits gewusst? Oder hat er es sich so gewünscht? Wir wissen es nicht. Und fragen können wir ihn nunmehr nur noch mit TBS.

Position 191 war nicht nur einer der längsten zusammenhängenden Durchsagen, die ich je in meiner TBS-Praxis erlebte, sondern zugleich sehr aufschlussreich. Wie schon unzählige Male zuvor bei mir bekannten TBS-Kollegen und mir selbst kam der Hinweis mit „Donnerstag komm´wa...“, dass der beste Wochentag für TBS-Einspielungen der Donnerstag ist. Den Grund kenne ich zwar nicht, aber immer wieder wird aus der geistigen Welt der Donnerstag genannt.

Position 196 ist wohl direkt an Sabine gerichtet, und gemeint ist, die TBS ist für sie recht neu (was der Wahrheit entspricht, da ich bisher die Einspielungen und Forschungen zumeist allein tätigte), „aber hier kommste“, besagt wohl, das man sie „drüben“ hören kann und möchte.

Positionen 198, 199 201 & 202, gemeint war damit wohl unsere Tür und der Hinterhof bei uns im Haus, eben das er bei uns ist. So auch Position 206, „Kontrolle muß sein“, und wohl zugleich einer seiner typischen Art von Scherzen, wie er sie bereits zu Lebzeiten gerne formulierte.

Unsicher sind wir, welche Christa bei Position 207 gemeint ist. Sabines Mutter heißt Christa, ebenso kann aber auch unsere IGP-Kollegin Christa Wörsdörfer gemeint sein, die schon desöfteren in meinen Einspielungen genannt wurde.

Postion 211 „Das halbe Erbe in Gefahr“ ergab für uns zunächst gar keinen Sinn, obgleich Sabines Mutter, Sabine und ihre Schwester derzeit erben, nachdem Karl März hinüberging. Doch nur einen Tag nach Auswertung und Erlangung dieser Durchsage war Sabine bei ihrer Mutter und fand dort im Briefkasten ein Schreiben vom Finanzamt, aus dem hervorgeht dass das Amt von der bevorstehenden Erbschaft Kenntnis erhielt und die übertragenen Konto-Vermögen zwecks Versteuerung eingereicht werden sollen. Da ist es uns ja ein Trost, wollten wir doch von Sabines Anteil einen Wohnungsumzug finanzieren und es ist schön von Karl zu hören, das der Umzug finanziert werden kann.

Was mir bleibt, ist die Frage, woher hat das Karl alles gewusst? Eine mögliche Antwort hat mal ein gewisser Edgar Froese (Musiker der Elektronikgruppe „Tangerine Dream“) in einem Interview geäußert, das war auch etwa 1987. Sinngemäß meinte er, die Vorstellung, das Komponisten die Musik  komponieren sei falsch. Vielmehr ist die Musik schon immer bereits da, der Komponist bzw. der Musiker setzt sie nur noch jeweils neu zusammen. Wenn man diese Worte ein wenig auf sich wirken lässt und dann auf die Tonbandstimmen überträgt, bekomme ich das Beschleichen, dass es sich ähnlich verhalten könnte. Bisherige Erkenntnisse einiger TBS-Forscher, dass man offenbar „im Jenseits“ die Zeit als Größe oder Dimension nach unserem physikalischem Verständnis nicht mehr kennt, weil dort eine Gleichzeitigkeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besteht, könnten demnach tatsächlich Antworten vor den dazugehörigen Fragen zurückkommen, ein Beispiel wäre demnach: Ein altes Tonband gibt Rätsel auf... 

Quellen & weitere Informationen zum Thema „Umformungen“ & TBS-Analyse:

Ernst Knirschnig & Frank Klare „Ergründung der Stimmen paranormalen Ursprungs“ in Transwelten-Heft 1/2004 und im Internet unter www.transkom.at 

IGP-Aktuell, Ausgaben 2, 3 und 4 




  I T K

zurück zum
Gesamtverzeichnis